Kinderschutz fĂŒr Steckdosen

Hallo!
Da in der Familie bald ein Kind erwartet wird, möchte ich die Elektroinstallation in der Wohnung möglichst Kindersicher machen.
Leider ist dort eine sehr alte Elektroinstallation vorhanden, ohne Fi ( RCD) Schutzschalter, teilweise nur 2 aderig ausgefĂŒhrt. Und leider konnte ich keinen ĂŒberreden, die gesamte Elektroinstallation zu erneuern, trotz dass ich die Gefahren geschildert habe. Daher habe ich mir "Schukomaten", also Steckdosen mit intigriertem Fi Schutzschalter bestellt. Nun ĂŒberlege ich mir zusĂ€tzlich einen Kinderschutz zum einkleben in die Steckdose anzubringen. Solche zum Beispiel: http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&category3090&itemY56734841&rd=1 Nun meine die Fragen: Sind die Dinger denn empfehlenswert? Hat da jemand Erfahrungen? Und vor allem: Sind die Dinger VDE Konform? Kann eine gefĂ€hrliche Situation entstehen weil die Stecker ja dann nicht mehr bis zum eigendlichen Anschlag reingeschoben werden können?
Hat vieleicht jemand sonnstige Tips oder Anregungen zu diesem Thema?
Mfg, Stefan
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"Kleines Onlein"

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&category3090&itemY56734841&rd=1
Die Dinger sind knapp 1 bis 2 mm dick. Das ist wenig genug dass da keine Gefahr durch zuwenig reingesteckte Stecker entsteht. Mein Bruder hat die Zuhause auch und soweit ich das sehe haben Kinder noch so kleine Finger, dass diese die Schutzscheibe mit leichtigkeit verdrehen können, dass man da was reinstecken kann. Also meiner Meinung nach sind die eher witzlos. Ein eingestöpseltes GerĂ€t mit einem festen dicken Stecker dĂŒrfte als Schutz weitaus effektiver sein.
lg,
Markus - http://gronoworx.dyndns.org
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On Wed, 23 Feb 2005 18:48:05 +0100, Kleines Onlein
Wir haben sie ebenfalls in allen Steckdosen...
Einige davon sind von alleine herausgefallen (Kleber versagt).
Bei manchen ist das Einstecken eines GerÀts knifflig - beim Drehen scheint etwas zu klemmen.
Einstecken eines Steckers ohne Sichtkontakt ist (uns) nahezu unmöglich, da es schwer fÀllt, sich die korrekte Drehrichtung und v.a. die Lage der Löcher "um die Ecke" herum vorzustellen. Der Stecker flutscht nicht mehr so leicht hinein.
Ich wĂŒrde sie beim nĂ€chsten Kind trotzdem wieder verwenden. Es reicht ja ein vollgesabberter Babyfinger, der die ungeschĂŒtzte Steckdose angreift, und es ist geschehen...
Viele GrĂŒĂŸe, Ekkehard
--
http://www.ekr-home.de /

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? Was ist dann geschehen? Die Steckdose ist dreckig, na und!? Hast Du Dir mal Babyfinger aus der NĂ€he angesehen? Ab dem Alter, in welchem die Eltern drauf aufpassen mĂŒssen, das die Finger nicht an unerlaubten Stellen gelangen sind sie ĂŒberhaupt nicht mehr dĂŒnn genug.
ciao, Dirk
--
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"Dirk Salva"

Der beste Kinderschutz bei Steckdosen ist immer noch der, wenn die Steckdosen so hoch angebracht sind, dass im Wortcase das bewustlose Kind oder auch der Erwachsene beim Umfallen von der Spannung gelöst wird. Tödlich sind 230V in der Regel nicht, sofern keine richtige Leitung ĂŒber die Erde (also der andere Pol) existiert. Ich habe selbst schonmal nen Leiter von damals 220V angefasst. Folge waren lediglich verbrennungen an den Fingern. Und wĂ€hrend man da anfasst verkrampft sich der Arm total. Dass man zusammenzuckt und plötzlich loslĂ€sst ist eine Urban Legend [TM] die nur auf hochspannungsentladungen wie z.B. Eletrische Feuerzeuge etc. zutrifft.
HTH,
Markus - http://gronoworx.dyndns.org
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Markus Gronotte schrieb:

FĂŒr Kinder mag das gehen, aber dann mĂŒssten alle Steckdosen theoretisch ĂŒber zwei Meter hochsein! <Fall-Konstruktion> Steckdose in der Ecke, $Heimwerker bastelt dran, kriegt en Schlag und "bleibt in der Ecke stehen" - bis es nichts mehr gibt, womit er sich festhalten kann... </Fall-Konstruktion>
> Ich habe selbst schonmal

Deswegen packt man da ja auch nich mit der Fingerspitze, sondern möglichst mit der Ă€ußeren Seite des Fingergliedes drauf.

    Florian
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IMHO ist der beste Kinderschutz noch eine verantwortungsvolle Erziehung. Das schĂŒtzt zwar nicht vor allem, ist aber sicher besser als antiautoritĂ€res "Das Kind muss wissen, was es tut"...
ciao, Dirk
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"Dirk Salva"

Das Kind weiß erstmal _gar_ nichts. Von daher ACK ;)
lg,
Markus
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Markus schrieb: Der beste Kinderschutz bei Steckdosen ist immer noch der, wenn die Steckdosen so hoch angebracht sind, dass im Wortcase das bewustlose Kind oder auch der Erwachsene beim Umfallen von der Spannung gelöst wird
Hallo,
hälst Du das Hochsetzen der Steckdosen im Miet-Altbau so mit Boschhaemmerchen,Dosen setzen, Verputzen wirklich für ne empfehlenswerte Möglichkeit? Trotzdem sind Leitungen und Geräte immer noch am Boden oder erreichbar, und da gibts auch Möglichkeiten,Schaden zu nehmen.
Es bleibt nur der 30mA-FI. Dazu ist noch ein Beitrag unterwegs.
Aber, ansonsten hast Du mit Deinen Betrachtungen zur Gefahr sehr recht.
In Wohnungen/Haeusern gibt es eigentlich keine toetl.Unfaelle. Ausser, ja ausser Bad und Garten wegen der Feuchtigkeit. Und genau deswegen soll ja nun ein FI rein, Neubau ist sicher immer,Altbau kommt so nacheinander. bastian
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Kleines Online schrieb : Da in der Familie bald ein Kind erwartet wird, möchte ich die Elektroinstallation in der Wohnung möglichst Kindersicher machen. Leider ist dort eine sehr alte Elektroinstallation vorhanden, ohne Fi ( RCD) Schutzschalter, teilweise nur 2 aderig ausgefĂŒhrt
Hallo,
Die Lösung ist recht einfach. Du baust-oder laesst es machen- einen FI-Schalter 2/4 polig mit 30 mA ein in den Sicherungskasten. Geht schnell, kostet nicht so viel.
Entgegen anderslaut. Laienansichten kann ein FI i m m e r , das heisst in j e d e m Fall , eingesetzt werden. Auch bei Nullung, sowohl modern als auch klassisch(mit BrĂŒcke in der Steckdose). Auch bei 2 adr. Verlegung, auch ohne Schutzleiter SL. Das Ganze heisst dann aber - schnelle Nullung - .Der Fachmann kennt den Begriff-meistens-.
Der FI verhindert einfach, daß mehr als 30mA ĂŒber den Körper abfliessen, etwas kitzeln, erschrecken ja,(Lerneffekt) aber kein Unfall möglich(ausser,man fĂ€llt vor Schreck von der Leiter). Rettet auch bei ElektrogerĂ€t in Wanne.
Übrigens, auch in der neuen 3pol.Wohnung endet der SL fast immer in der Steckdose. Von , sagen wir mal 40 GerĂ€ten von Keller bis Dachboden, sind viel. grade mal 5/6 mit Schukostecker-dreipol.A-Kabel und MetallgehĂ€use, meist KĂŒche. Der Rest ab Steckdose ohne SL. Und da wĂ€r kein Schutz? Stecker oder 2pol.A-Kabel defekt, Hund oder Kind beisst rein,Leitung in TĂŒrrahmen geklemmt oder gescheuert.Lötkolben schmilzt an, Schutzisolierung des GerĂ€ts durch Feuchtigkeit verloren,Schutzisol. bei GerĂ€t aus Osteuropa/Asien nie vorhanden gewesen.
Und das alles wÀr nicht abgesichert. Klar doch.
Klass.Nullung mit Laststrom auf N/mit SL-Funktion und Bruecke ist aus gutem Grunde nicht mehr erlaubt,bei Abschmoren lebensgefĂ€hrlich. Aber, es gibt halt Altbauten..... Da hilft ganz ausgezeichnet nur der 30mA-FI. Ist zulaessig, ĂŒblich und jeder g u t e Elektriker weiss das.
bastian
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Hallo Bastian,

wer hat Dir diesen Schwachsinn erzĂ€hlt? Bei Einsatz eines FI-Schalters werden bei jeder Netzform mindestens drei Adern benötigt! Wenn man das Prinzip des FI-Schalter versteht, kann man das auch leicht durch Nachdenken erschließen.

Die "Schnelle Nullung" heißt heute offiziell "TN-S-System mit Schutz durch Fehlerstromschutzeinrichtung(RCD)" und benötigt definitiv drei Adern ab FI in Energieflussrichtung gesehen! Der Fachmann weiß das, hoffentlich.
Nils
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Hallo, Nils,
Du (hagge) meintest am 24.02.05:

ErzÀhl mal mehr!
Mir ist bisher als Prinzip gelĂ€ufig, dass durch den Fehlerstrom-Sensor 1 Hinleitung und 1 RĂŒckleitung gefĂŒhrt werden. Wenn beide Leitungen den gleichen Strom fĂŒhren, dann heben sich deren Magnetfelder auf.
Wo taucht (nach Deiner Meinung) bei diesem Prinzip der 3. Leiter auf?
Viele GrĂŒĂŸe! Helmut
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Helmut Hullen schrieb:

Ich wĂŒrde mir das so herleiten:
Der FI vergleicht ĂŒberprĂŒft, ob alles was "raus" geht auch wieder auf dem korrekten Weg "rein" kommt. Der korrekte Weg ist hierbei "der Blaue". Wenn stattdessen was ĂŒber einen anderen Weg, z.B. "den GrĂŒngelben" zurĂŒckfließt, geht's am FI vorbei und er schaltet ab.
Das geht in dieser Form nur, wenn der PE vor dem FI vom N getrennt wird und ihn danach nirgends mehr trifft. Bei Zweidraht-Verlegung ist auch nach dem FI PE=N (also PEN).
Fließt der Strom nun von L ĂŒber was auch immer (z.B. menschlichen Körper) nach PE, kommt er aus Sicht des FI-Schalter den korrekten Weg zurĂŒck, weshalb dieser nicht abschaltet.
Fließt der Strom von L auf einem anderen Weg "zurĂŒck nach hause" (z.B. Wasserrohr), kommt der nicht durch den FI und er schaltet ab.
D.h. bei "schneller Nullung" schĂŒtzt der FI auch, aber nicht in so vielen FĂ€llen wie bei einer ordentlichen Installation mit drei Leitern.
Habe ich noch was ĂŒbersehen?
Rico
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Das geht in dieser Form nur, wenn der PE vor dem FI vom N getrennt wird
und ihn danach nirgends mehr trifft. Bei Zweidraht-Verlegung ist auch nach dem FI PE=N (also PEN).
Fließt der Strom nun von L über was auch immer (z.B. menschlichen Körper) nach PE, kommt er aus Sicht des FI-Schalter den korrekten Weg zurück, weshalb dieser nicht abschaltet
Hallo Rico, nein,Du hast nichts uebersehen.Im Gegenteil, Du hast es geschafft, den moeglicherweise einzigen Fall, wo ein FI nicht abschaltet, zu finden. Fachmann oder Supertuefftler ?
Die klassische Nullung mit PEN darf seit über 40 Jahren nicht mehr installiert werden,zum Einen.Zum anderen kommt es auch fast nicht vor, dass ein Koerper von L nach PEN verbindet. Das waeren ja auch nur noch die paar wenigen Metallgeraete mit Schukostecker.Nur da ist der PEN berührbar. Etwas anderes ist weitaus gefaehrlicher und oefters. Beim PEN fliesst der gesamte Betriebs/Laststrom ueber den einzigen Draht, der eben N und auch Schutzleiter ist. Da kommt es nicht selten vor, dass der Draht im Sicherungskasten oder einer Abzweigdose oder der Steckdose abschmort. Wenn das passiert, wird bei eingeschaltetem Verbraucher die volle P-Spannung durch die zB.Wicklung,Heizkoerper oder was immer des Verbrauchers zurueck in die Steckdose und ueber die Bruecke auf den SL-Kontakt und damit auf das Verbraucher-Gehaeuse geleitet. Und jetzt ist es lebensgefaehrlich. Jetzt rettet beim Beruehren nur noch ein FI.
Es ging im OP ja um einen Altbau mit undefinierbarer Installation und undefinierbaren Schutzmassnahmen und ev. unsichtbarem Unter-Putz-Murks. Und da kanns nur den FI-Einbau geben. Oder Neuinstallation.
Grundsaetzlich kann ein zusaetzlicher FI niemals schaden, aber f a s t immer erheblich mehr Sicherheit bringen. Und wenn er ausnahmsweise mal nicht mehr bringt, ist es halt wie zuvor. Das spricht ja nicht gegen den FI.
bastian
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snipped-for-privacy@web.de schrieb:

Danke fĂŒr die Blumen :-) Ich bin zwar Elektrotechnik-Dip-Ing, aber 230V-Installationen sind nicht gerade mein Fachgebiet. FĂŒr's Herleiten dieser ZusammenhĂ€nge hat's aber wohl grade noch gereicht (da langen ja auch die Weisheiten des guten alten Herrn Kirchhoff).

Genau wie in unserem Haus (1950er-Jahre-Bau).

Sehe ich genauso. Da eine komplette Neuinstallation nicht in Frage kommt, beschrÀnke ich mich darauf, den Sicherungskasten zu erneuern und dabei FI-Schalter einzubauen. Der einzige Raum, bei dem ich die Installation wirklich kenne ist damit unser Bad, das gerade renoviert wird. Diesem spendiere ich dann auch einen eigenen einphasigen FI.

Genau zu diesem Schluss bin ich auch gekommen. Du hast das aber nochmal sehr schön zusammengefasst.
Ciao Rico
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Nils Hagge schrieb:

Und wie machen die DĂ€nen das? Haben die anderen Strom?
MFG René
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René Haar schrieb:

Nicht anders.

Klar, rot mit weißen Streifen.:-)
Gruß Dieter
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Dieter Wiedmann schrieb:

Komisch, die verlegen eigentlich alles 2 polig mit FI!
MFG René
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René Haar schrieb:

Nur fĂŒr Schutzklasse II, da brauchts ja auch keinen PE.
Gruß Dieter
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ROTFL. Ich hol schonmal Popcorn...
ciao, Dirk P.S.: so viel lebensgefÀhrlichen Dilettantismus habe ich noch nicht auf einmal gelesen.
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