Lochplatine fĂŒr Anf Ă€nger

Hallo,
ich wollte ein NabendynamoladegerÀt nachbauen. Ich nehme so eine elektronische Bastelarbeit zum ersten Mal in Angriff.
Eine Platine Àtzen erscheint mir auf den ersten Blick zu aufwÀndig. Also könnte ich mit einer Lochplatine arbeiten.
Gibt es eine Faustformel ĂŒber den Unterschied des FlĂ€chenverbauches zwischen einer geĂ€tzen Platine und einer Lochplatine?
Was ich noch nicht rausgefunden habe, wie wird die Verbinung zwischen den Beinchen der Bauteile hergestellt. Werden die Beinchen, die verbunden sein mĂŒssen, in ein und dasselbe Loch gesteckt oder wie wird die Verbindung hergestellt?
Gibt es kommerzielle Angebote sich eine Platine Ă€tzen zu lassen? Was wĂ€ren mögliche Suchbegriffe dafĂŒr?
GS
--
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Stephan Zitzmann schrieb:

Hallo,
die Beine in das selbe Loch zu stecken wird Dir nur selten gelingen. Löte zusÀtzliche VerbindungsdrÀhte in die Lochrasterplatine, möglichst nur waagrecht und senkrecht. Direkt nebeneinander liegende Lötaugen kann man direkt mit Lötzinn verbinden, so kann man z.B. zwei WiderstÀnde in Reihenschaltung verbinden wenn man die DrÀhte in zwei benachbarte Löcher steckt.
Bye
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Stephan Zitzmann wrote:

Nein, pro Loch nur 1 Beinchen. Es gibt aber verscheidnen Platinen. Welche mit durchgÀngigen Leiterbahnen von oben nach unten, welche wo immer 3 Löcher verbunden sind, und welche wo alle Löcher einzeln sind.
Bei der 1. Version ordnest Du die Bauteile so an dass die Verbindungen durch die Leiterbahn selber zustande, zusĂ€tzlich wirst Du noch Unterbrechungen machen mĂŒssen und DrahtbrĂŒcken verwenden.
Bei der 2. Variante kannst Du von den jeweiligen 2 anderen Löcher DrahtbrĂŒcken setzen.
Bei der 3. wirst Du alles von Unten noch mit dĂŒnnem Draht verbinden mĂŒssen. Das kann bei den beiden anderen natĂŒrlich auch passieren.

Z.B. PCB-Pool.de, mit online-Berechnung der Kosten. Da kannst Du ja mal schauen was Dich sowas kostet, und dann drĂŒber nachdenken.
MfG
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On Thu, 19 Nov 2009 13:51:11 +0100, Stephan Zitzmann wrote:

Nein, weil das massiv von den Bauteilen abhaengt - ich wuerde sagen, Faktor 1 bis 4, je nachdem ob DIL/Draht oder SMD - und nochmal fast Faktor 2 fuer beidseitige Bestueckung.
Es haengt natuerlich auch massiv von der Komplexitaet ab. Wenn du breite Datenbusse zu fuehren hast, dann sind die auf Lochplatine entweder um Faktor 4 groesser oder moeglicherweise um mehr als Faktor vier Kleiner, wenn du dreidimensional faedelst.

Nein, getrennte Loecher, dann verbinden: Faedeln, direkt die Bauteil-Draehte hinbiegen, Drahtbruecken einsetzen oder nur mit Loetzinn bruecken, oder aber Lochrasterplatinen mit Streifen verwenden und diese je nach Bedarf unterbrechen.

Gibt es massig - in de.sci.electronics ist die Frage aber eher ontopic.
Schoenen Gruss Martin
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Bei einfachen Schaltungen spielt das kaum eine Rolle.
Platinen Ă€tzen ist allerdings gar nicht so aufwendig. Ist nur eine Frage der Übung. Heutzutage mache ich Fotovorlagen mit einem Laserdrucker auf Transparentpapier, belichte mit einem GesichtsbrĂ€uner auf fertig beschichtete Platinen und Ă€tze dann. Das aufwendigste ist dann das Bohren der Löcher... Deshalb ist SMD auch ganz angenehme. Vom Ausdrucken bis zur fertigen Platine ohne Bohren ca. 10-20 min.
FrĂŒher hab ich auch mal einfach die Leiterbahnen direkt auf die Platine gemalt. Bei groben Layouts geht das ganz gut mit Nagellack. Der hat den Vorteil, dass er sehr schnell trocknet. Andere Möglichkeit ist einfach die Leiterbahnen mit nem Edding auf das Kupfer zu malen.
Wie gesagt, Problem beim Ă€tzen ist nicht der Aufwand, sondern die Übung. Wenn man das einmal raus hat, geht das ganz einfach und schnell...
Gruß
Stefan DF9BI
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Stephan Zitzmann wrote:

Kommt drauf an. Wenn man sich genĂŒgend Zeit fĂŒr die Planung und Anordnung der Bauteile nimmt, dann muss das Ergebnis nicht unbedingt grĂ¶ĂŸer ausfallen.
Was aber auf jedem Fall zu meiden ist, sind Streifenrasterplatinen. Der Vorteil hat sich mir noch nie erschlossen.
Außerdem wirst du vorverzinnte Platine kaufen wollen, denn diese lassen sich doch um lĂ€ngen einfacher verarbeiten.
Ach ja, und Finger weg von Hartpapierplatinen. Epoxy darf es schon sein, wenn man keinen Frust kriegen will.

Dazu wurden schon einige gute Möglichkeiten genannt. Etwas Silberdraht wirst du aber brauchen. Jeder Elektronikversender hat den im Angebot. Auch gut ist, wenn man einen Elektronikseitenschneider hat, um ĂŒberstehende Drahtreste zu entfernen.
Was absolut falsch ist, ist das "Wiederverwenden" der DrĂ€hte an den Bauteilen, es sei denn, man hat die selben vorher abgeschnitten. Man sieht immer mal wieder, dass Bastler die ÜberlĂ€nge der Bauteile-DrĂ€hte, die auf der RĂŒckseite ĂŒbersteht, gleich zum Verdrahten nutzen. Damit hat man spĂ€testens dann eine riesige Freude, wenn man ein Bauteil da wieder rauskriegen will, und nicht jede Schaltung funktioniert auf Anhieb!
CU
Manuel
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Alle wollen zurĂŒck zur Natur - aber keiner zu Fuß
Der Mensch erfand Maschinen, um sich damit die Arbeit zu erleichtern.
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Moin,
Manuel Reimer wrote:

Wo hier sowieso schon diverse gegenteilige Meinungen genannt wurden, möchte ich hier mal widersprechen: Die Platinen mit nur Lötpunkten sind ekelig, einfach mit Lötzinn verbinden geht eher nicht, also muss man anfangen, mit vielen kleinem DrÀhtchengefussel rumzuhantieren. HÀsslich. Dann die mit den jeweils 3 Löcher zusammengefasst: Sieht erst mal gut aus, ist aber auch Murks. Will man 4 DrÀhte auf einen zusammenfassen, muss man schon 2 Dreiergruppen brĂƒÂŒcken und braucht 6 Löcher.
Am besten gefiel mir noch dieses Streifenraster. Das erfordert natĂƒÂŒrlich, dass man sich vorher den Schaltplan genau ĂƒÂŒberlegt und so plant, dass man möglichst viele Leitungen parallel liegen hat.
Insbesondere wenn man Bauteile einlöten will, die man besser nicht so warm machen sollte, ist es knifflig, an einem Lötauge zwei DrÀhte festzulöten. Streifenraster löst das Problem, da kann man sehr konkret, also nur mit einem Lötvorgang pro Loch, arbeiten.
CU Rollo
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Also bei digitalem Zeug kann das recht nett sein. Und fĂŒr SMD mit 50mil lassen sich die Streifen einfach durchfrĂ€sen. Auch SMD-WiderstĂ€nde lassen sich leicht in einen Streifen einbauen. Bei Punktraster sind die AbstĂ€nde zwischen den Punkten oft zu groß fĂŒr SMD-WiderstĂ€nde < 805.
--
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Stephan Zitzmann schrieb:

Google-Bilder-Suche unter Lochrasterplatine/Perfboard fördert u.a. das zu Tage:
http://media.photobucket.com/image/perfboard/roccivic/PA160019.jpg
http://media.photobucket.com/image/perfboard/frequencycentral/000_0002-9.jpg manche machen es auch so:
http://media.photobucket.com/image/perfboard/klee27x/logicprobe005.jpg
Michael
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On Fri, 20 Nov 2009 09:57:08 +0100, Michael RĂŒbig wrote:

Das sind sehr schoene Beispiele - wobei man dann Loetzinn gleich auf der 500-Gramm-Rolle kaufen sollte.
Es geht auch so: http://media.photobucket.com/image/perfboard/helpmechris/solder.jpg?o 
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Was nimmst du als Referenz? Schaltregler?
--
Thomas



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GehÀssige Frage: Willst du damit deinen Nabendynamo aufladen? ;-)))
Rudi
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/ Rudi Horlacher - Am Pfarrgarten 42 - 73540 Heubach /
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wrote:

Rudi,
den Richtigen anzusprechen, scheint schwierig zu sein. Ich möchte gar nix. Der OP möchte das offenbar.
--
Thomas



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