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Nein. Aber wenn es hochgeht dann gibt es fast zeitgleich Inflation, wird also weiterhin aufgefressen.
Im Prinzip ja. War schon immer so. Wenn Du 5% aufs Ersparte bekommst nimmt Dir der Fiskus 1.5% oder mehr davon weg, die Inflation liegt dann meist bei 4% oder mehr, kannst Du Dir ausrechnen wieviel an Minus bleibt.
Gebratene Tauben sollen in den Mund fliegen? Also ein wenig Eigeninitiative und Aermelhochkrempeln sollte von Ingenieuren erwartet werden koennen. Und wenn man mal haengenbleibt gibt es Usenet.
Sie wuerden auch das nicht in den Griff kriegen. Daher machen das derzeit Unternehmen.
Ich meinte Deine Railtaxis.
Nein, selbst wenn ich es koennte wuerde ich es nicht. Nochmal: Keep it simple. Wenn Du meinst fuer erste Versuche gleich Milliarden zu brauchen hast Du schon falsch angefangen ;-)
Sorry, aber dann glaube ich nicht dass Du das Management der ersten Projekte hinbekommen wuerdest. Wer gleich zu Anfang Milliarden haben will dem ist beinahe garantiert dass er keinen Heller bekommt.
Nein, meist 5-10 Ingenieure. Die musst Du schon zusammenbekommen. Wenn Dir das nicht gelingt dann vergiss das ganze besser. Im Prinzip ist genau jetzt die beste Zeit fuer solche Projekte. Leute suchen verzweifelt Arbeit, irgendeine Arbeit. Firmen gehen pleite, und da hat man exzellente Chancen Messgeraete und Material fuer einen Appel und ein Ei zu ergattern. Aber lange wird das nicht so bleiben, gestern stand bei uns in der Zeitung dass die (realen) Arbeitslosenzahlen in Deutschland sinken.
Da irrst Du. Allein das Zulassungsprozedere bei der FDA ist aetzend, und das darf man fuer jeden groesseren Markt bei der dortigen Buerokratie wiederholen. Dann die Abrechnungsziffer bei den Kassen, ohne die so gut wie nichts laeuft. Und so weiter. Meine Projekte im Flugzeubau waren dagegen beinahe ein Waldspaziergang.
Damit zeigst Du sehr viele Sachen. Das Konzept, die Energieeffizienz, wie man die Steuerung machen kann, und so weiter. Du wuerdest die Sache mit Leben erfuellen. Nichts hat durchschlagendere Wirkung bei Entscheidungstraegern als eine Mappe mit knallharten und bezeugten Messergebnissen.
Was hat denn der Bau von ein, zwei Prototypen jetzt mit einem Kinderkarussell zu tun?
Ok, ich geb's auf, ich habe den Eindruck Du scheust vor der Testphase und der dazugehoerigen Kleinarbeit zurueck.
Du muesstest mal Prototypen von Medizingeraeten sehen. 19" Schraenke von EBay oder sonstwoher, voll mit Boards, Kabel haengen ueberall rum, Leute bohren, saegen, feilen, loeten, messen. Hin und wieder scheppert's. Auch die ersten Schallkoepfe entstehen i.d.R. simpel. Das Gehaeuse auf einer Drehbank die schon bessere Tage gesehen hat, das Array auf einer Wet Dicing Saw aus der Konkursmasse einer Halbleiter Backend Firma, und so weiter. Alles schon gemacht, x-mal. Muss mir kein Mensch glauben, ich weiss es weil ich dabei war.
Um mal ein Beispiel zu nennen: Wenn ich bei der Start-up Firma die ich nach Ankunft in Amerika leitete dem Chef der geldgebenden Firma gesagt haette dass wir erstmal ein cooles Millioenchen fuer eine neue Dicing Saw von Disco oder Kulicke&Soffa braeuchten, haette der mich sofortigst in die Wueste geschickt. Stattdessen haben wir erstmal Zeit auf einer existierenden gemietet. Das hatte ich alles bereits vor Ankunft in USA im Business Plan stehen. Ohne selbigen bekommst Du niemals Gehoer.
Noe, es waere halt schoen wenn Du den organisatorischen Teil darin mal einschaltest :-)
Man sieht sich um was machbar ist. Stellt fest, Mist, nicht viel. Knete ist eben keine da. Also Plan B. Wie kann man mit einem wie wir hier sagen "Shoestring Budget" oder gar ohne eigenen finanziellen Einsatz was reissen? Da bieten sich Unis an. Hast Du z.B. schonmal mit Instituten geredet die sich mit der Forschung an Schienenfahrzeugen befassen?
Wenn Du die Uni Route gehst ist natuerlich die IP so ziemlich futsch. Ohne Moos ist das immer so. Aber das Konzept koennte ins Rollen kommen.
Treffer fuer Astrail sowie Astrohs: Null. Unter Christoph Mueller ein Paper ueber Dezentrale Kraftwerke, eines ueber den Stirlingmotor. Ich hatte jetzt gedacht dass im heutigen Zeitalter eine Diplomarbeit aus
2002 ueber die Uni im Web zugaenglich ist und nicht verhoekert wird.
Klar geht das. Wieviele es machen ist eine Frage der Steuerpolitik und da hapert es zumindest in Sachen Klimaanlagen erheblich.
Bei unserem Ofen kommt rund 75% der reingesteckten Energie drinnen als Netto-Heizenergie an. Nicht schlecht, oder? Er kaeme ueber 80%, aber da nicht alle wie wir mehrwandige Edelstahlzuege einziehen lassen musste die Abgastemperatur hoeher als noetig gehalten werden, und das konstruktiv sodass ich da nachtraeglich nichts dran feilen kann.
Und wie verankerst Du die mit einem Batten System welches fuer die Metallschindeln erforderlich wurde? Ohne dass im Oktober was wegfliegt, bitteschoen. Und ohne dass nachher Fugenmasse wegtrocknet und Wasser reinsuppt.
Das liegt an was anderem: Solarzellen sind nach wie vor zu teuer. Die lohnen nur wenn sie wie bei Euch mit zwangsweise auferlegten Steuern auf jede kWh subventioniert werden. Also per Zwangsumlage. Ergo muesste man Solarzellen billiger produzieren und die Forschung daraufhin abzielen. Nicht auf nochmehr Prozent Wirkungsgrad, erstmal Preise runter. Tut man aber kaum -> Fehler.
Also ich habe kein Sozialproblem :-)
Meiner ist nicht besonders sparsam, u.a. weil recht schwer. Mit kalifornischem Benzin rund 9l/100km, mit welchem aus Nevada oder Oregon
8l. Das allerdings vollkommen wetter- und relativ streckenunabhaengig. Bei 3000km/Jahr ist das aber so gut wie egal. Der Tpyota meiner Frau kommt mit 7l/100km hin bei kalifornischem Benzin, aber der faehrt noch viel weniger pro Jahr.Es gaebe viele einfache inkrementale Methoden, billig, wie man allgemein effizienter wuerde. Beispiel: 100-200m vor der Ampel ein kleines Display, nur zwei Ziffern. -25 hiesse Ampel da hinten ist rot und wird es noch 25 Sekunden bleiben. +12 hiesse Ampel ist gruen, aber nur noch fuer 12 Sekunden. Dann koennte man passend reagieren, z.B. ausrollen lassen. Aber nein, alle schreien nach Grossprojekten die dann nie passieren weil das Geld alle ist.
[...]Wie an meinem Beispiel mit dem Sportwagen ersichtlich ist das nicht der Fall.
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Es haengt eben nicht alles zusammen. Ein Auto ist kein Kraftwerk, man benutzt es um von A nach B zu kommen. Ein Kraftwerk dass sich 400 Meilen lang mit 65mph bewegt ist irgendwie nicht so praktisch, nicht wahr?
Bisher waren alle gefundenen Alternativen nicht so dolle. Hier haben etliche Autos Flex-fuel Motoren, d.h. man kann sie z.B. mit Ethanol fahren. Aber die Gewinnung von Ethanol ist umweltmaessig sehr fragwuerdig und ausserdem haben wir zumindest in USA noch den Job hungernde Leute in anderen Laendern mit Mais und so zu versorgen. Das kann man nicht einfach alles in Sprit verwandeln.
Es ist eine Zielgroesse.