Moins! Ich suche Einsatzerfahrungen - bitte keine Hoffnungen, Wünsche, Vorstellungen zu: Wärmepumpen - welches sind die Füllgase? Ungefähre Füllmenge/Anlage? Ich weiß - weites Feld, aber, wer eine betreibt, wird es hoffentlich wissen... Leckage-Menge pro Jahr/Anlage? Verweildauer des Gases in der Atmosphäre? Kann jemand helfen, mitzurechnen, wäre schön! Willi
Fragen zur Wärmepumpe
Apr 20, 2023
Last reply: 3 years ago
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Am Thu, 20 Apr 2023 20:38:05 +0200 schrieb Wilhelm Ernst:
Äh, ich betreibe als Mieter zwar keine WP, habe also insbesondere wenig praktische Erfahrungen damit, habe aber schon einige Datenblätter zu WP durchgeackert.Bei Geräten Marke Wolf sind es folgende Kältemittelmengen:
BWS-1, Einzel-Sole-WP: ca. 2kg R407C bei ca. 8kW, lt. Herstellerangabe entsprechend 3,55t CO2eq
BWL-1, 2-teilige Luft-WP: 3,0-3,8kg R410A (60g pro m Leitungslänge) bei ca. 10kW, CO2eq von R410A möge noch wer raussuchen.
Davon, daß da tatsächlich was von verloren ginge, habe ich noch nix gehört, aber da kann ich wie gesagt mangels Erfahrungswerte nix zu sagen.
Gruss
Jan Bruns
Am 20.04.2023 um 22:53 schrieb Jan Bruns:
Beim Auto muss die Klima alle naslang nachgefüllt werden. Der Kühlschrank ist ein geschlossenes System und hält sein Kühlmittel dauerhaft. Beides sind Wärmepumpen. Es kommt darauf an wie es aufgebaut ist. Beim Auto ist man so dämlich, statt einem geschlossenen System den Kompressor über eine Welle zu betreiben, welche nie 100% dicht sein kann, dafür kann die Lichtmaschine leichter ausfallen.
Grüße Harald
Ich hab noch nie nachfüllen müssen. Das eine Mal waren es 10 Jahre, die ich das Auto gefahren habe, das andere 7. Bei beiden funktionierte die Klimaanlage auch am Ende noch einwandfrei. Geht also schon, wenn man will.
Beim Auto ist sind es eher die ganzen Schläuche und Verbindungen zwischen den einzelnen Komponenten die das Problem darstellen. Geht aber wegen Vibrationen leider nicht anders.
Eine im Haus fest installierte Wärmepumpe sollte man besser hinbekommen.
Gerrit
Hallo Gerrit,
Alle naslang eher nicht, so lange ist noch nicht mal die Nase vom Pinocio
Bei so neuen Autos brauchts das noch nicht ;-)
Und insbesondere einem Verschleiß unterliegt.
Nicht wirklich. Enweder es fliegt ein Steinchen in den Kühler, der bei der Klimaanlage im Auto Kondensator heißt, und macht da ein Loch ins Alurohr oder es ist die Welle, bzw das Lager auf selbiger, die den Kompressor antreibt. In der T: Manchmal verbeißen sich Marder auch in die Schläuche. Die bevorzugen aber offensichtlich mehr die Kühlwasserschläuche.
So ist es, ähnlich ist es bei den Kühl- und Gefrierschränken /-truhen. Alle beweglichen Teile laufen innerhalb des geschlossenen Kreises. Da braucht es keine gleitenden Dichtungen und Steinschläge auf Wärmetauscherflächen sind da auch eher selten.
Marte
Am 21.04.2023 um 21:17 schrieb Harald Klotz:
Punkt für die E-Mobilität. Warum sollte man da mit einer dichten Welle arbeiten? Geschlossenes System wie im Kühlschrank bietet sich an.
Wilhelm Ernst schrieb:
"Moderne" Wärmepumpen gibt es mit Propan.
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minimal über CO2 (OK, Faktor 3 oder so, was aber in einer andern Liga als halogenierte Stoffe ist). Die Mengen sind dabei unter 150 g.
Am 21.04.2023 um 21:25 schrieb Gerrit Heitsch:
Was bei dem geringen Wirkungsgrad bei Minustemperaturen nicht hift.
Zumal die max. Temperatur von Wärmepumpen für die aktuellen Heizungsinstallationen nicht geeignet ist. Du braucht mehrfach größere Heizkörper, vermutlich reichen die vorhanden Rohre auch nicht. Hier wird viel Geld in die Tonen getreten. Siemens freut sich, hat wohl große Schmiergelder an die Grünen gezahlt, zumindest kann ich mir die Haltung der Grüne nicht anders vorstellen.
Grüße Harald
Am 21.04.2023 um 21:34 schrieb Marte Schwarz:
Das ist Unsinn, wen auch theoretisch wohl machbar. Die Haushaltskühlgeräte haben geschlossenen Systeme.
Sind Wärmepumpen so aufgebaut?
Grüße Harald
Am 22.04.2023 um 09:39 schrieb Christoph Müller:
Genau, Kohle statt Öl.
90 Watt für einen Kühlschrank ist etwas andere als einige kW der Wärmepumpe.Grüße Harald
Am 22.04.2023 um 23:33 schrieb Rolf Bombach:
Mit Propan, einem Klimaschädlichem Gas.
Hier wird Propan sogar als grün verkauft. :-(
Es ist aber weniger schädlich, früher verwendete Stoffe, welche die Ozonschicht angreifen.
Grüße Harald
Ja klar, ist es ja auch. Hier ist sci, kein Grünenparteitag, hier wird quantitativ gedacht und keine schwarzweißen social signalling Schlagworte posaunt.
Wer den Unterschied nicht sieht dazwischen, tausende Kubikmeter jedes Jahr zu verbrennen mit Schlupf im Prozentbereich und wenige hundert Gramm einmalig im seltenen Fehlerfall freizusetzen, der hat seine Schulzeit vertan und dort sinnlos Lebszeit vergeudet.
Am Tue, 25 Apr 2023 14:13:53 +0200 schrieb Harald Klotz:
Was hat das mit entweichendendem Kältemittel zu tun?
Da die Wärmeabgabe von Heizkörpern grob proportional zur Temperaturdifferenz geht, kann ein über einen Faktor 2 hinausgehender Heizkörperbedarf eigentlich nicht wirklich auftreten:
Akzeptable Vorlauftemp. 50°C - Raumtemperatur 20°C => dT=30°C.
D.h., mit einem 2x so grossen Heizköper kann man die Vorlauftemp. bei unveränderter Heizleistung von 80°C auf 50°C bekommen.
Die Rohre also nicht? Überzeugt mich nicht wirklich, so als Normalfall- Abschätzung.
Ja, das ist viel Umstellungs-Aufwand, wenn die alte Heizung auf ist, das stimmt.
Also eigentlich sind das aber weniger die Grünen, als vielmehr halt Wissenschaftler aus dem technischen Bereich, die diese Notwendigkeit sehen. Wobei die Modelle der Klimaneutralitäts-Pfad-Ersinner sich halt an das Thema ("wie dafür sorgen, daß der benötigte WP-Anteil zusammenkommt?") so auch teils nicht so recht herantrauen.
Aber wir haben jetzt auch keinen neuen WP-Zwang. Solarthermie usw. geht auch alles.
Nunja, aber da geht's doch um Geld. Wer wird denn da gleich an Halten von Grünen denken.
Gruss
Jan Bruns
Wird zumindest immer wieder behauptet. Oft war es bisher so, daß ein paar Jahre später sich keiner mehr darum geschert hat sondern es trotzdem funktionierte.
Erinnert sich noch jemand an die Argumente warum das mit dem bleifreien Benzin nicht funktionieren wird?
Gerrit
Kinkerlitzchen. In den Fünfzigern machte das Blei wirklich große und teure Probleme an zahlreichen Motorkomponenten. Es dauerte eine Weile und brauchte viel Aufwand, bis das alles bleifest war. Ich habe Artikel aus der Zeit, allerdings kommen meine Kopien aus der Zeit, als die Copyshops das tolle Neue waren und an Scans nicht zu denken, dementsprechend finde ich die ohne große Mühe nicht wieder.
Am 25.04.23 um 17:41 schrieb Gerrit Heitsch:
Was für Argumente sollen das gewesen sein? Bei Ottomotoren ohne gehärtete Ventilsitze werden ohne die Schmierwirkung des Bleis die Ventilsitze beschädigt. Mit der Einführung von Abgaskatalysator und unverbleitem Benzin wurden halt wie schon früher wieder gehärtete Ventilsitze verbaut.
Am 25.04.2023 um 14:31 schrieb Harald Klotz:
Wieso? Weil PV und Wind ausgebaut werden?
Warum sollte skalieren nicht möglich sein?
Harald Klotz schrieb:
Wie denn sonst? Halbhermetikkompressoren sind in einer anderen Leistungsklasse. Und auch die sind geschlossen.
Harald Klotz schrieb:
Das GWP ist aber nur 3. Klassische Freone haben 10'000 und mehr, die neueren 1000-5000, Spezialitäten eventuell weniger. Auch solltest du mal die heute verwendeten Mengen ansehen, im Vergleich zu früher.
Ja natürlich. Das Problem ist im Auto ist, so viel Leistung *elektrisch* bereitzustellen statt an der Kurbelwelle. Im Haus stehen 3 * 32 A zur Verfügung und ein Elektromotor braucht keine Beatrmung mit Außenluft.
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