Fragen zur Wärmepumpe

Apr 20, 2023 Last reply: 3 years ago 226 Replies

Harald Klotz schrieb:

Damit drückst Du Dich immer noch vor einer Antwort nach dem Grund der Verbleiung. Nur am Rande: U.a. Mazda setzt eine mehrstufige Einspritzung mit sehr magerem Gemisch ein um eine Detonation während der Verbrennung zu vermeiden. Bis auf den Punkt, dass die erste Einspritzdosis mit einem Funken gezündet wird, ist der Ablauf dem Dieselprozess ähnlicher als dem Ottoprozess.

Andreas Bockelmann schrieb:

Wobei Benzol an sich nicht durch extreme Oktanzahl auffällt. Die Klopffestigkeit kommt auch durch die wirksameren Alkylbenzole wie Toluol und die Xylole zustande. Heute wird oft MTBE verwendet mit Oktanzahlen etwa 10 höher als Benzol.

Harald Klotz schrieb:

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Ich zitiere: Die Erhöhung der Oktanzahl ging einher mit der Weiterentwicklung der Verbrennungsmotoren. Früher wurde das Rohbenzin/Naphtha, so wie es bei der Primärdestillation anfällt, als Kraftstoff eingesetzt. Die nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelten Motoren benötigen klopffesteren Kraftstoff. Durch stärkere Verdichtung lässt sich der Wirkungsgrad des Motors erhöhen, und damit die spezifische Leistung.

Um die Oktanzahl zu erhöhen, wurde ab 1924 in den USA, und von 1936 bis 1996 in Deutschland Ottokraftstoffen Tetraethylblei zugesetzt. Das Blei verhindert unter anderem als Radikalfänger eine unkontrollierte Selbstentzündung des Kraftstoff-Luftgemisches bei der Verdichtung.

und DANACH:

Außerdem hat es eine Schmierwirkung für die Ventilsitze.

Und ausserdem versiffen die Bleirückstände, Blei und Bleioxid PbO, allerlei Teile im Motor, sodass Scavenger zugesetzt werden müssen, genauer gesagt 18.80% 1,2-Dichloroethan und 17.85% 1,2-Dibromoethan. Die verursachen ihrerseits dann TCDD-ähnliche Komponenten im Abgas.

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Andreas Bockelmann schrieb:

Blei war ideal zur Verhinderung dieser Mikroverschweissungen.

Walter Brill schrieb:

In der Schweiz durfte ab 1.1.2000 kein Bleibenzin mehr verkauft werden. Hier ist die Automafia noch stärker am Ruder als in DE.

Christina Kunze schrieb:

In der Schweiz gibt es ein Sammelsurium an Professoren, ordentliche, unordentliche(?), honorar- und Titularprofessoren usw. Mit oder ohne Lehrstuhl. Ehrenhalber kann auch ein Titularprofessortitel verliehen werden und irgendwie auch umgekehrt. Titularprofessor ist so das Fliegenpapier für geldknappe Institutionen, auf dem dann ahnungslose oder titelgeile kleben bleiben. Geben Sie zwei mal wöchentlich eine unentgeltliche Stunde und Sie dürfen sich Professor nennen. Mein Büronachbar, äh, lassen wir das.

Und das mit der eigentlich nötigen Habilitation wird auch, äh, situativ flexibel gesehen. Und die Reihenfolge von Ernennung zum Professor und Habilitation ist offenbar auch nicht wirklich bindend. Und aberkennen kommt kaum vor. Grüsse an Österreich.

Rolf Bombach schrieb:

Ja, darum bauen auch manche LPG-Umrüster Additiverungsvorichtungen in die Autos. Das brauchte mein alter Audi V6 nicht. Im Außendienst habe ich den bei freier Autobahn von LPG-Tanke zu LPG-Tanke im Dauervollgas bewegt. Das hat der 150000km problemlos mitgemahct bis ich auf einen Diesel umgestiegen bin.

Leichtmetallkopf und hochwertige Sitzringe -- genau wie auch der olle Käfer schon von Anfang an. Vollgasfestigkeit war dessen Verkaufsargument. Die ersten Autbahnen traten zunächst als üble Motorenkiller hervor.

Andreas Bockelmann schrieb:

Das fing an mit dem HCCI, Kompressionszündung eines homogenen Gemischs. Die Leistungsdichte solcher Motoren ist gering und das brauchbare Gebiet im Drehzahl/Drehmomentfeld ist klein. Das wurde dann aufgepeppt mit einer Zündkerze, also fremdgezündete Kompressionszündung. Äh, ja. Das erweiterte das Gebiet deutlich. Der neueste Motor hat dann eher wieder so was wie eine Kompressionszündung, allerdings erfolgt diese durch den Druckanstieg einer kerzenausgelösten "Zündexplosion" einer zweiten lokalen Gemischwolke. Irgendwann muss es einfach funktionieren. Immerhin halten die Japaner durch und werfen nicht das ganze Projekt nach anfänglichen Schwierig- keiten weg. VW und FSI war so was.

Kein Motorenprinzip von heute hat noch allzu deutliche Ähnlichkeiten mit dem Dieselschen Ölmotor. Ein heutiger schnelllaufender PKW- Turbodiesel mit negativen Zündverweilzeiten im Niederlastbereich ist ja auch so was wie das Gegenteil eines Gleichdruckverbrenners.

Heiko Neubauer schrieb:

Richtig. In der Schweiz sind Adelstitel im Namen nicht anerkannt und zwotens ist das ein normaler, wenngleich seltener, Nachname und hat nichts mit Adel und/oder Titel zu tun. "Von" gibt es viele in der Schweiz, das ist historisch meist nur ein rein geographische Angabe, gelegentlich haben sich das auch reiche Familien einfach mal so angeeignet. Zugegeben ist "Rudolf von Rohr" ein seltener Nachname und der arme Kerl wird viel Ärger in Passämtern und dergleichen gehabt haben. BTW, sieht er nicht etwas aus wie Zetsche?

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Heiko Neubauer schrieb:

Dass sich die Rollen von Anode und Kathode beim Akku beim Wechsel von Laden zu Entladen umkehren, ist dir aber schon klar?

Heiko Neubauer schrieb:

Beim TI-"Netz" ist man auch auf kapazitive Kopplung quellseitig angewiesen. Und die funktioniert auch über "Rest des Universums".

Marte Schwarz schrieb:

Aha, Strom reicht nicht aus, um einen Phasenprüfer zum Leuchten zu bringen? Man lernt nie aus. Oder meinst du, der leuchtet wegen "Spannung"?

Marte Schwarz schrieb:

Da ist dann die Kapazität kleiner. Gummisohlen bringen etwa 5 pF oder so. Ist nicht viel zu den vielleicht 200 pF von Mensch im umbauten Raum. Eine Kugel mit 50 cm Radius hat schon im freien Raum etwa 50 pF. Messtechnisch sehe ich etwa 200 pF gegen Erde, aber indoor. Jedenfalls reicht das bei 50 Hz 100 V für 6 uA. Das sollte reichen.

Heiko Neubauer schrieb:

Was wird geschehen? Beim nächsten Steigen auf die angesägte Leiter kommt es mit Zeitverzögerung zu starkem blinkendem blauen Leuchten.

Dass ein zeitlicher Mittelwert eines Momentanwerts manchmal und gelegentlich auch null sein kann, verwundert dich?

Tip #1: Die durchschnittliche Netzspannung beträgt Null Volt. Tip #2: Trotzdem nicht dranfassen.

Im Kreuzworträtsel steht doch immer dabei: I = J = Y

Ist ja nun wirklich nicht schwer.

Ich habe nachträglich auf LPG nachgerüstet, weil der Verbrauch von 17 Litern Benzin etwas höchlich war. Nun frißt er 13 Liter Gas. Ist allerdings ein alter Vergaser. Ab und zu muß ich auf Benzin umschalten, damit auch der Vergaser mal wieder "geschmiert" wird und nicht festgeht.

Herr Lohse

Titel und Grade haben im deutschen Namensrecht mit dem Namen nichts zu tun. Sie sind niemals Bestandteil des Namens.

Hallo Rolf,

Wie kommst Du auf dieses dünne Brett?

Der umbaute Raum ist in dieser Hinsicht ziemlich egal. Die 200 pF hat er auch während des freien Falls aus großer Höhe.

Du kommst dem Effekt schon sehr nahe. Diese 50 cm Kugel hat ihre Kapazität ach ziemlich unabhängig davon, ob sie an einem Nylonfaden zentrisch im Raum hängt, oder ob sie auf dem isolierten (Teppich-/PVC-/ Laminat- ...) Fußboden liegt.

Und outdoor, in der Luft schwebend ... Wodurch glaubst Du sollte noch eine große Änderung entstehen? Nicht etwa durch den Kondensator, den die Fußsohlen durch Schuhwerk, Bodenbelag, Estrich ... bis irgendwann zur Erde haben sollte. Bau die Leiter dazwischen, deren Standfläche ist sehr begrenzt.

Eben, diese 200 pF passen gut zu dem, was seit Alters her für ESD-Entladungseffekte verwendet wird. Sie sind überhaupt nicht modellierbar, mit klassischen Zweipol-Kondensatoren, sondern ausschließlich mit dem "Kugelkondensator" verstehbar, dessen äußere Hülle ins Unendliche entfernt wurde. So wirklich weit weg muss die äußere Hülle gar nicht, um quasi keinen Einfluss mehr zu haben. Kein Einfluss mehr haben bedeutet aber in Konsequenz, ich brauche sich nicht mehr. Ergo: Es gibt hier auch keinen Stromkreis mehr, der Rückleiter ist obsolet.

Marte

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