Solang das kein QRM "macht", mit dem es ein DX stört, ist es mir egal. Meine Hörgeräte sind Tiefpässe bis 5 kHz, darüber ist Weltraum- Tinnitus.
GL
Solang das kein QRM "macht", mit dem es ein DX stört, ist es mir egal. Meine Hörgeräte sind Tiefpässe bis 5 kHz, darüber ist Weltraum- Tinnitus.
GL
Bei Wechselstrom ist der Strom (die elektrische Stromstärke) I eine Funktion der Zeit t.
Wenn ich die Stromstärke I(t) an einer Stelle eines Leiters während eines im Vergleich zur Frequenz des Stromwechsels sehr kleinen Zeitraums betrachte, ist der Strom I(t) während dieses kleinen Zeitraums näherungsweise konstant und wechselt in der Regel nicht seine Richtung (sein Vorzeichen), und die Situation ist dann ähnlich wie bei Gleichstrom. Ich kann den Strom, der während dieses kleinen Zeitraums fließt, also in guter Näherung durch eine Zahl multipliziert mit der Einheit Ampere ausdrücken.
Die Definition der Stromstärke als die Menge der Ladung, welche während jenes kurzen Zeitraums durch jene Leiterstelle floß, ist also ohne weiteres anwendbar.
Jetzt kann ich I(t) natürlich über einen längeren Zeitraum aufintegrieren um die durchgeflossene /Ladung/ zu erhalten, und da I(t) in vielen Fällen in gleichmäßigen Zeiträumen sein Vorzeichen wechselt, wird das Integral dann nie sehr groß werden, sondern um Null herum schwanken. (Integral von Kosinus ist Sinus.)
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["PS" h>Bei Wechselstrom stimmt es nicht, da ist die Ladung nach einerBei Wechselstrom ist der Strom (die elektrische Stromstärke) I eine Funktion der Zeit t.
Wenn ich die Stromstärke I(t) an einer Stelle eines Leiters während eines im Vergleich zur Frequenz des Stromwechsels sehr kleinen Zeitraums betrachte, ist der Strom I(t) während dieses kleinen Zeitraums näherungsweise konstant und wechselt in der Regel nicht seine Richtung (sein Vorzeichen), und die Situation ist dann ähnlich wie bei Gleichstrom. Ich kann den Strom, der während dieses kleinen Zeitraums fließt, also in guter Näherung durch eine Zahl multipliziert mit der Einheit Ampere ausdrücken.
Die Definition der Stromstärke als die Menge der Ladung, welche während jenes kurzen Zeitraums durch jene Leiterstelle floß, ist also ohne weiteres anwendbar.
PS: Es muß im vorigen Absatz natürlich heißen "als die Menge der Ladung /pro Zeitraum/", d.h.: "der Strom ist die Ladung dividiert durch den Zeitraum, in dem sie durch jene Stelle floß.". Mathematisch kann man dies dann auf "pro Sekunde" umrechnen. z.B.: Ladung = 1 C. Zeitdauer = 0,001 Sekunden. Stromstärke = 1 C /( 0,001 s )= 1000 C /( 1 s )= 1000 A.
Jetzt kann ich I(t) natürlich über einen längeren Zeitraum aufintegrieren um die durchgeflossene /Ladung/ zu erhalten, und da I(t) in vielen Fällen in gleichmäßigen Zeiträumen sein Vorzeichen wechselt, wird das Integral dann nie sehr groß werden, sondern um Null herum schwanken. (Integral von Kosinus ist Sinus.)
Ich möcht ja nicht klugscheißern sondern nur das alte Wissen aus meinem Mittelalter einbringen: Eine ständig veränderliche Strom- stärke haben "wir" anno dazumal als i bezeichnet.
Davon abgeleitet hat das bekannte e hoch i dem e hoch j weichen müssen. Ich kann die komplexe Rechnerei nur mit "j", nicht mit "i". Sollte mir jemand mit einer e hoch i Formel daher kommen, dann geht es mir so schlecht wie mit einer Zither in Münchner Stimmung - ich habe das mit Wiener Stimmung gelern. Jetzt ist das egal, jetzt kann ich beide Zithern nicht mehr :-(
GL
Harald Klotz schrieb:
Du solltest Dich mit der Geschichte der ARAL beschäftigen und nicht herumpöbeln. Da das Gymnasium, an dem ich in Bochum mein Abitur machte, über seinen Förderverein an der ARAL Hauptverwaltung als Günstling hing, hatten wir Naturwissenschaftler einen sehr engen Draht zu Informationen.
Du schreibst einfach nur Blödsinn ohne Belege.
Nebenbei: Bis weit in die 1960er Jahre waren auch noch Zweitaktmotoren in PKW unterwegs. Und da denke ich nicht nur an DKW F102 und DKW Munga. Dann gab es Wankelmotoren, welche Ventilschäden sollen denn diese PKW erleiden?
Am 13.06.2023 um 15:17 schrieb Andreas Bockelmann:
Mit Verlaub - dein Schrott ist nicht besser. :-(
Meine Antwort war ja auf das hier:
-------- Der Strom in Ampere ist die Ladung, die in einer Sekunde durch den Leiter fliesst oder durch einen gegebenen Querschnitt durchfliegt.
-------- Und fuer unseren ueblichen 50Hz Wechselstrom bedeutet das, dass die Ladung Null ist egal fuer wieviel Ampere. Dass da Sekunde stand und nicht "infinitesimal kurzer Zeitraum" war doch sicher Absicht, d.h. mit I war nicht die momentane Stromstaerke gemeint, sondern das arithmetische Mittel eines Gleichstroms ohne Richtungswechsel.
Ich denke, daß man den Ausdruck "Sekunde" auch so interpretieren kann, daß er sich auch auf einen "infinitesimal kurzen Zeitraum" beziehen kann.
Wir sprechen bei einem Auto ja auch von einer Geschwindigkeit von "50 Kilometern pro /Stunde/", ohne daß dies bedeuten soll, daß das Auto eine Stunde lang mit einer konstanten Geschwindigkeit fährt. Gemeint ist damit, daß die "Momentangeschwindigkeit" diesen Wert hat.
Mathematisch ist "50 km/h" genau dasselbe wie 13,(8) m/s (dreizehn Komma acht-Periode Meter pro Sekunde), und das ist mathematisch dasselbe wie 13,(8) µm/µs. Wenn man eine Einheit erklärt, wiederholt man so etwas nicht jedesmal.
Ein Stundenkilometer ist die Momentangeschwindigkeit, die ein Objekt in jedem Moment hat, das sich mit einer konstanten Geschwindigkeit bewegt und dabei in einer Stunde eine Strecke von einem Kilometer zurücklegt.
Ein Ampere ist der momentane Strom, der zu jedem Zeitpunkt durch einen Leiter fließt, durch den ein konstanter Strom so fließt, daß nach einer Sekunde eine Ladung von einem Coulomb durch den Leiter geflossen ist.
Auf diese Weise habe ich Momentangeschwindigkeit und momentane Ströme zunächst für konstante Geschwindigkeiten und Ströme definiert von einer Dauer von einer Stunde beziehungsweise Sekunde definiert. Aber dann kann man diese Begriffe durch einfache mathematische Operationen auch auf beliebige andere Zeiträume erweitern:
Ein Ampere ist der momentane Strom, der zu jedem Zeitpunkt durch einen Leiter fließt, durch den ein konstanter Strom so fließt, daß nach einer /halben/ Sekunde eine Ladung von einem /halben/ Coulomb durch den Leiter geflossen ist.
Wenn man den Zeitraum dann nur hinreichend kurz wählt, so ist jede Geschwindigkeit beziehungsweise jeder Strom innnerhalb jenes Zeitraums in guter Näherung konstant, so daß dann diese Definition für konstante Geschwindigkeiten beziehungsweise Ströme anwendbar ist.
Hi Carla,
Das Gebäude ist völlig egal, genauso wie Erde. Ausserdem sind es eher
100 pF bis 300 pF je nach Literatur, Körperbau und Größe. Im Wesentlichen ist es die Körperoberfläche, auf der sich die Ladung verteilt. Abseits der Kugel eben ein wenig inhomogener.Der Kudelkondensator hat seine Kapazität gegen unendlich! Spätestens jetzt müsste es dämmern, warum es keinen realen Rückleiter braucht.
Ja und?, deswegen blitzt die Glimmlampe beim Elektrostatikexperiment kurz auf und beim Phasenprüfer tut sie das alle 10 ms.
Weshalb sollte er das tun?
Marte
Hallo Heiko,
???
Was soll das Beispiel zeigen?
Marte
In Ulm gab es bei einem Bekannten 2x110V aus seiner Steckdose, fast perfekt (50Hz) für den Betrieb amerikanischer Geräte (für die Besatzer?). Vielleicht hätte ich mal nachmessen sollen, ob es nicht auch
156V waren?DoDi
Am 13.06.2023 um 18:32 schrieb Marte Schwarz:
Das steht doch da, "er leuchtet nicht mehr"
Heiko
Ich habe als Ausrüstung für meine Werkzeugkiste immer auf Sätze bestanden, die das /feste/ Anziehen auch mit Verlängerung vertragen.
Muesste man mal nachmessen.
Normalerweise hat er eine innere und eine aeussere Kugel und gemessen wird die Kapazitaet dazwischen. Wenn die aeussere Kugel sehr gross wird geht die Kapazitaet asymtotisch gegen einen Wert der nur von der groesse der inneren Kugel abhaengt.
Wir reden jetzt von Wechselstrom, und die Quelle hat zwei Pole. Wenn du so einen Stromerzeuger hast der 220V Wechselstrom aus Benzin oder einem Akku herstellt und keine Erde anschliesst, dann wird dein Phasenpruefer nicht leuchten, egal welchen Pol du damit testest, weil es keinen Rueckleiter gibt.
Aber nur weil es einen Rueckleiter gibt der dafuer sorgt dass der Kondensator immer wieder aufgeladen wird.
Wo eine Spannung ist und der Widerstand nicht unendlich, da fliesst ein Strom, und bei Wechselstrom fliesst der auch durch einen Kondensator.
Hallo Carla,
Das lässt sich gut abschätzen, dass es deutlich unter fF bleiben dürfte. Da müsste die "Erde" schon recht bald und großflächig kommen.
Eben der äußere Radius geht gegen unendlich, zu deutsch, man braucht ihn noch nicht einmal mehr als Rückleiter.
Solange es eine entsprechende Gegenkapazität geben wird (zum Beispiel ein Mensch, der den anderen Pol (via Phasenprüfer oder Glimmlampe) berührt, bin ich mir sehr sicher, dass es einen (oder sogar zwei) leuchtenden Phasenprüfer geben wird.
Nein, den braucht es gar nicht.
Prof. Strassacker hatte das anschaulich so erklärt: Auf dem Tisch stand ein Glas mit Wasser. Das sei jetzt einfach mal "Ladung". Wenn man diese Ladungsmenge in ein Reagenzglas füllt, dann wird das ein bestimmtes Potential nach sich ziehen. In einen Eimer gefüllt, wird diese "Ladung" ein deutlich geringeres Potential nach sich ziehen. Wenn man dieses Glas voll Wasser hingegen in den Epplesee (beliebter Baggersee bei Karlsruhe) kippt, dann wird man so gut wie keine Potentialveränderung feststellen, schlicht, weil die Oberfläche so groß ist, dass sich die paar Wassermoleküle darauf sehr gut zu verteilen verstehen. So verhält es sich auch bei elektronen. Man nehme ein "Glas" voll Elektronen und werfe sie auf eine leitfähige Struktur. Bekanntlicherweise ist deren Volumen feldfrei, die freien Ladungsträger drängen sich also auf der Oberfläche. Je größer also die leitfähige Oberfläche ist, auf der sich die Ladungsträger drängeln können, desto weniger Potentialhub macht das. Das ist schlicht verbal ausgedrückt das Wesen einer Kapazität. Dieser Kapazität ist es völlig egal, ob diese Ladungen immer wieder hin und her bewegt werden, oder ob es Elektrostatik ist. Deshalb hat ein Kugelkondensator ja auch völlig erwartbar eine endliche Kapazität, ganz ohne Gegenpol, der irgendwo gegen Erde gehen muss[1]. Schlimmer noch, unser Planet ist ein solcher Kugelkondensator, dankenswerterweise mit recht großer Oberfläche. Da ist es ziemlich egal, ob man darauf nun ein paar Ladungen entsorgt oder wegnimmt. Dessen Potential bezeichnen wir gerne als Referenzpotential, weil wir eben kein besseres haben.
[1] Wir bleiben jetzt besser mal bei Frequenzen, deren Wellenlängen hinreichend groß gegenüber den geometrisch betrachteten Ausmaße bleiben.
Nein. Die Ladungsträger (bei uns meist Elektronen) sammeln sich auf der jeweiligen Platte und die Löcher auf der Gegenseite. Deshalb bildet sich ein elektrisches Feld zwischen diesen Leiterflächen aus. Durch das Dielektrikum fließen hoffentlich keine Ladungsträger, deshalb auch kein Strom!
Marte
Bis 1960er? LOL. Bis mindestens 1989 wurden noch neue PKW mit neuen Zweitaktmotoren gebaut. Allerdings hat man die um die Zeit AFAIK mit verbleitem Benzin (und 'ner Extraportion Öl im Sprit) gefüttert.
Man liest sich, Alex.
Hier habe ich einmal eine Situation mit zwei 2-V-Gleich- spannungsquellen [S] und [T] aufgezeichnet. Sie wurden umgekehrt zu einander eingebaut. Nach einer Weile stellt sich die Situation wie in der Abbildung dar. Die Volt-Werte geben Potentiale an, links fehlt der Rückleiter.
+2,0 V -----------[S]------------. -0,0 V | | | {V} | | |-2,0 V -----------[T]------------' +0,0 V
Die Spannungsquellen erzeugen zwar jeweils die Spannung von 2 V in die richtige Richtung, aber da dies beim Verbraucher {V} nicht zu einer Potentialdifferenz führt, fließt auch kein Strom durch ihn.
(Im Falle der Wechselspannung könnte die auf der linken Seite offene Leitung jedoch ähnlich wie ein Kondensator zu verstehen sein, so daß sie dann eine Art von Rückleiter darstellen würden.)
Ich hingegen würde, wenn es um Sätze geht, auch bei Werkzeug auf /Sätzen/ bestehen.
Ciao Toscha
Wundert mich nicht, Gewöhnung an allem und so. Vor dem "heute auch" des Dudens stand "bestehen auf" aber beim Akkusativ.
Thomas Schade meinte:
Ich auch, aber das hatten wir doch schon mehrfach;:"bestehen auf" wird manchmal auch mit dem Akkusativ statt dem Dativ verwendet.
Der Online-Duden sagt z.B.: | auf etwas bestehen; ich bestehe auf meiner (heute selten meine) | Forderung;
und Grimms Wörterbuch meint, dass da ein semantischer Unterschied bestehe:
| 9) desto häufiger erscheint bestehen auf etwas, und zwar | a) mit dem dat. der sache, wenn sie schon da ist, constare, perstare, | permanere in aliqua re: ich bestehe auf meiner ansicht; [...] | b) mit dem acc., wenn sie erst erstrebt wird, insistere in aliquam | rem:
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