ich habe in diversen Dokumentationen gesehen, dass das künftige europäische Hochspannungsnetz (ebenso wie heute schon ein Seekabel zwischen Australien und Tasmanien) unter Gleichspannung laufen soll.
Edison und Westinghouse haben sich ja darüber auch gezofft, und Wechselspannung hat aus völlig nachvollziehbaren Gründen gewonnen.
Warum jetzt plötzlich Gleichspannung. Angeblich sollen die Leitungsverluste dabei wwesentlich geringer sein, aber warum?
Mathias
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D
Dieter Wiedmann
Mathias Mistrik schrieb:
Die Erfindung des Rades liegt schon länger zurück:
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Kam und kommt aber immer auf die Anwendung an.
Man Kapazitätsbelag, man Blindstrom, man Stromverdrängungseffekt.
Gruß Dieter
M
Mathias Mistrik
Dieter Wiedmann schrieb:
Die Leute von 3sat haben das als Neuerung verkauft...
guter Artikel, danke für den Hinweis.
Bei den damaligen technischen Möglichkeiten hatte Gleichstrom für die Flächenversorgung keine Chance. Oder gab es schon effektive(!) Möglichkeiten der Gleichspannungswandlung?
Blindleistung war mir klar, die anderen Aspekte nicht, danke!
Mathias
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Dieter Wiedmann
Mathias Mistrik schrieb:
Nicht wirklich, Leonardsatz für Hochspannung ist zu aufwändig, und natürlich arg wartungsintensiv.
Gruß Dieter
V
Volker Müller
Dieter Wiedmann schrieb:
Und natürlich man Lambda-Viertel-Bedingung
300 * 10^6 m/s d = ---------------- = 1500 km 4 * 50 Hz
Die Bahn hats da natürlich leichter...
Gruß,
Volker
D
Dieter Wiedmann
Volker Müller schrieb:
Ooch nee, nicht schon wieder, ist doch bi- bzw trifilar.
Gruß Dieter
H
horst-d.winzler
Dieter Wiedmann schrieb:
Dreidraht-Beverage-Antenne
V
Volker Gringmuth
c_Cu ist aber deutlich kleiner als c_0 :)
vG
R
Ralf Kusmierz
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Dieter Wiedmann schrieb:
Togal.
man natürlicher Betrieb
Kannste vergessen.
Bei Freileitungen ist es die bessere Ausnutzung der Isolation und bei Seekabeln wahrscheinlich der Wirbelstromverlust.
Gruß aus Bremen Ralf
R
Ralf Kusmierz
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Volker Müller schrieb:
Du suchst "Ferranti-Effekt".
Quark. Leitungen kann man beliebig lang machen. Länge/km = U_N/kV ist nur eine Faustregel zur wirtschaftlichen Dimensionierung von Energiesystemen.
Nicht wirklich.
Gruß aus Bremen Ralf
R
Ralf Kusmierz
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Dieter Wiedmann schrieb:
Lecherleitungen nicht?
Gruß aus Bremen Ralf
M
Marcel Müller
Dieter Wiedmann schrieb:
? - Dann muss halt der Wellenwiderstand bei der Leistungs Ein- bzw. Auskopplung stimmen.
Marcel
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Ralf Kusmierz
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Mathias Mistrik schrieb:
Stimmt nur nicht.
Gruß aus Bremen Ralf
H
Harald Wilhelms
Weil man heute, (bzw. seit ca. 30 Jahren) auch Gleichspannungen wirtschaftlich transformieren kann. Zu Edinsons Zeiten ging das noch nicht. Gruss Harald
E
Emil Naepflein
Lies bitte mal die folgenden Dokumente:
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Ralf Kusmierz
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Emil Naepflein schrieb:
Grundsätzlich ist das richtig - der Grund ist die bessere Ausnutzung des Isolationsvermögens und geringere Koronaverluste.
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Das ist gleich vorne fragwürdig: Bündelleiter verringern natürlich nicht die Strombelastbarkeit, weil die Einzelleiter auch entsprechend dünner ausgeführt werden, und außerdem haben Drehstromleitungen im natürlichen Betrieb keinen Blindleistungsbedarf, das ist einfach Quatsch. (Drehstromleitungen können sogar preiswert Blindleistung erzeugen, wenn man sie einfach unternatürlich betreibt, also vorne mit Unterspannung speist. Selbstverständlich sinkt dadurch die Übertragungsleistung.)
Gleichspannungsleitungen produzieren übrigens ebenfalls Rundfunkstörungen durch Teilentladungen, nur sind die eben nicht mit Brummen moduliert. Da das relevante Kriterium aber die Verluste durch den Ableitstrom sind und nicht das EMV-Problem, sind die Dimensionierungsfragen vergleichbar (wobei Gleichstrom wegen der um den Faktor SQRT(2) niedrigeren Spitzenspannung bei gleicher Nennspannung besser abschneidet).
Auch das Netzstabilitätsargument ist nicht haltbar, das gilt nämlich nur für den Synchronbetrieb, und der ist auch bei Drehstrom nicht zwingend erforderlich, da kann man Gleichstromkurzkupplungen zwischenschalten.
Die Adresse existiert nicht, sie lautet korrekt .
In den letzten beiden Links steht eigentlich nichts Bemerkenswertes, es läßt sich so zusammenfassen: Die potenten Standorte von regenerativen Energiequellen befinden sich heute in sehr großer räumlicher Entfernung von den Verbrauchsschwerpunkten, und diese Entfernung läßt sich mit der aktuellen Technik nicht bewältigen, daher muß man ein paar Klimmzüge für deren Nutzung veranstalten.
Das hat aber mit der Frage "HGÜ oder Drehstrom" primär erst einmal nichts zu tun.
Gruß aus Bremen Ralf
P
Peter Kunze
Och, der "Stromkrieg" ist doch erst vor einer Woche zu Ende gegangen:-)
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Bye
Lumpi
B
Bjoern Schliessmann
Was ändert der an der lambda/4-Bedingung ("Widerstandstransformation")?
Grüße,
Björn
R
Ralf Kusmierz
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Peter Kunze schrieb:
Whou! Ich hätte es nicht für möglich gehalten.
Gruß aus Bremen Ralf
R
Ralf Kusmierz
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Bjoern Schliessmann schrieb:
Es gibt keine lambda/4-Bedingung in Energiesystemen - lange Leitungen werden näherungsweise mit ihrem Wellenwiderstand abgeschlossen ("natürlicher Betrieb"), und der "transformiert" sich dann (bis auf die Phasenlage) unverändert auf das andere Leitungsende, unabhängig von der Leitungslänge.
Für eine verlustfreie Leitung der Länge L mit dem (reellen) Wellenwiderstand R_L, dem Kapazitätsbelag C' und der Abschlußimpedanz Z_a ist die Eingangsimpedanz Z_e
Für Z_a = R_L ergibt sich unabhängig von der Leitungslänge Z_e = Z_a. (Für mehrphasige Systeme erhält man das gleiche Ergebnis durch Zerlegung in symmetrische Komponenten.)
Gruß aus Bremen Ralf
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