noch mal Gleichspannung

Hallo,
ich habe in diversen Dokumentationen gesehen, dass das künftige europäische Hochspannungsnetz (ebenso wie heute schon ein Seekabel
zwischen Australien und Tasmanien) unter Gleichspannung laufen soll.
Edison und Westinghouse haben sich ja darüber auch gezofft, und Wechselspannung hat aus völlig nachvollziehbaren Gründen gewonnen.
Warum jetzt plötzlich Gleichspannung. Angeblich sollen die Leitungsverluste dabei wwesentlich geringer sein, aber warum?
Mathias
--
Der beste Beweis für die Existenz intelligenten außerirdischen Lebens
ist die Tatsache, dass von denen noch keiner versucht hat, mit uns
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Mathias Mistrik schrieb:

Die Erfindung des Rades liegt schon länger zurück:
http://de.wikipedia.org/wiki/HG Ü

Kam und kommt aber immer auf die Anwendung an.

Man Kapazitätsbelag, man Blindstrom, man Stromverdrängungseffekt.
Gruß Dieter
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Dieter Wiedmann schrieb:

Die Leute von 3sat haben das als Neuerung verkauft...

guter Artikel, danke für den Hinweis.

Bei den damaligen technischen Möglichkeiten hatte Gleichstrom für die Flächenversorgung keine Chance. Oder gab es schon effektive(!) Möglichkeiten der Gleichspannungswandlung?

Blindleistung war mir klar, die anderen Aspekte nicht, danke!
Mathias
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Mathias Mistrik schrieb:

Nicht wirklich, Leonardsatz für Hochspannung ist zu aufwändig, und natürlich arg wartungsintensiv.
Gruß Dieter
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begin quoting, Mathias Mistrik schrieb:

Stimmt nur nicht.
Gruß aus Bremen Ralf
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Tach,
Mathias Mistrik wrote:

Och, der "Stromkrieg" ist doch erst vor einer Woche zu Ende gegangen:-)
http://www.heise.de/newsticker/meldung/99213
Bye
Lumpi
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begin quoting, Peter Kunze schrieb:

Whou! Ich hätte es nicht für möglich gehalten.
Gruß aus Bremen Ralf
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Dieter Wiedmann schrieb:

Und natürlich man Lambda-Viertel-Bedingung
300 * 10^6 m/s d = ---------------- = 1500 km 4 * 50 Hz
Die Bahn hats da natürlich leichter...
Gruß,
Volker
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Volker Müller schrieb:

Ooch nee, nicht schon wieder, ist doch bi- bzw trifilar.
Gruß Dieter
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Dieter Wiedmann schrieb:

Dreidraht-Beverage-Antenne
--
mfg hdw

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begin quoting, Dieter Wiedmann schrieb:

Lecherleitungen nicht?
Gruß aus Bremen Ralf
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Dieter Wiedmann schrieb:

? - Dann muss halt der Wellenwiderstand bei der Leistungs Ein- bzw. Auskopplung stimmen.
Marcel
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Marcel Müller schrieb:

Normalerweise hier bei der Auskopplung :-).
--
mfg Rolf Bombach

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Volker Müller wrote:

c_Cu ist aber deutlich kleiner als c_0 :)
vG
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Ceterum censeo Popocatepetlum non in Canada sed in Mexico situm esse.

<http://einklich.net
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begin quoting, Volker Müller schrieb:

1. Du suchst "Ferranti-Effekt". 2. Quark. Leitungen kann man beliebig lang machen. Länge/km = U_N/kV ist nur eine Faustregel zur wirtschaftlichen Dimensionierung von Energiesystemen.

Nicht wirklich.
Gruß aus Bremen Ralf
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Ralf Kusmierz wrote:

Was ändert der an der lambda/4-Bedingung ("Widerstandstransformation")?
Grüße,
Björn
--
BOFH excuse #390:

Increased sunspot activity.
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begin quoting, Bjoern Schliessmann schrieb:

Es gibt keine lambda/4-Bedingung in Energiesystemen - lange Leitungen werden näherungsweise mit ihrem Wellenwiderstand abgeschlossen ("natürlicher Betrieb"), und der "transformiert" sich dann (bis auf die Phasenlage) unverändert auf das andere Leitungsende, unabhängig von der Leitungslänge.
Für eine verlustfreie Leitung der Länge L mit dem (reellen) Wellenwiderstand R_L, dem Kapazitätsbelag C' und der Abschlußimpedanz Z_a ist die Eingangsimpedanz Z_e
1 + j*(R_L/Z_a)*tan(L*omega*C'*R_L) Z_e = Z_a * ----------------------------------- 1 + j*(Z_a/R_L)*tan(L*omega*C'*R_L)
(s. z. B. <http://kurt.steudler.ch/Elektro/Uebt/Ulei.pdf Abschnitt 4.4 S. 30).
Für Z_a = R_L ergibt sich unabhängig von der Leitungslänge Z_e = Z_a. (Für mehrphasige Systeme erhält man das gleiche Ergebnis durch Zerlegung in symmetrische Komponenten.)
Gruß aus Bremen Ralf
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Hallo Ralf,

so ähnlich hab ich das schon einiemale gelesen, aber ich versteh das nicht, da das doch bedeuten würde, dass am Ende immer die gleiche Leistung abgenommen werden müsste, oder sich die Spannung auf der Leitung massiv ändern müsste, um wechselnde Leistungen transportierehn zu können. Da der Leistungsfluß auf der Leitung aber erheblich unkostant sein dürfte, schließt sich damit der konstante und korrekte Abschluß mit dem Wellenwiderstand einfach aus.
Marte
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begin quoting, Marte Schwarz schrieb:

Genau so ist es (innerhalb geringer Toleranzen) auch.

Letzteres ist ein Irrtum: Die Leistung wird tatsächlich ziemlich konstant gehalten (notfalls durch das Erzwingen von Kreisströmen im Netz) - das Lastmanagement erfolgt durch An- und Abschalten von Leitungen.
Gruß aus Bremen Ralf
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Hallo Ralf,

Gibt es dafür auch belastbare Quellen? Mir kommt das sehr konstruiert vor.
Marte
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