Notebook-Akku: Ladeelektronik

Michael Beumers schrieb:
Kann sein, dass der Gaugechip noch nicht weiß, dass da wieder taugliche Akkus dranhängen. Schau mal nach was da im Akkugehäuse verbaut ist.
Gruß Dieter
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Dieter Wiedmann
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Hallo NG
Ich habe hier einen scheinbar defekten Notebook Akku vor mir liegen. Das
Problem sind nicht die einzelnen Zellen(US18650GR), denn die sind neu,
sondern meiner Meinung nach die Ladeelektronik.
Tja nun sitze ich da mit neuen selbst eingebauten Akkus, die nicht
geladen werden. Das Notebook gibt eine gut 16-17V Spannung an den Akku
ab, der gibt sie allerdings nicht an die Batterien weiter ~14,5V haben
die Batterien.
Ein Programm (mobmeter) zeigt mir, dass Das Notebook 0.05w(auch nach
einer halben Stunde warten) in das Laden des Akkus investiert.
Gibt es eine Möglichkeit die Ladeelektronik zu checken?
Ich hab da auch schon von "resetten" gehört. kann aber nur schwer daran
glauben und habe auch noch keine ordentliche Info gefunden.
Muss ich die Elektronik austauschen? Gibts die irgendwo?
Produkt: Sony PCGA-BP1N
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Michael Beumers
Kannst du aber glauben. Steht in dem einen oder anderen Datenblatt der UeberwachungsICs drin.
Hahaha! Also nicht das ich jetzt deinen Akku kenne, aber gerade Sony hat doch mehr ICs und Intelligenz im Akku als im Geraet selber. Ich wuerde fast darauf wetten das du da wenigstens einen Microcontroller mit Sonystempel drin hast oder?
Ich selber habe hier einen PCGA-BP1U da kannst du noch nichtmal die Spannung an den eindeutig mit +/- bezeichneten Anschluessen am Akku messen. Der Microcontoller merkt selbst den Anschluss meines Multimeters oder eines 10:1 Tastkopfs und schaltet nach ein paar ms die Spannung ab wenn er nicht in der Zeit vom Controller im Laptop zum weitermachen aufgefordert wird. Auch der Laptop laeuft dann nicht mehr mit dem Akku. Erst wenn der Laptop einmal kurz extern versorgt wuerde schalte er dann den Akku wieder frei. Ich wuerd das selbst nicht glauben wenn ich es nicht mehrmals probiert haette.
Ich hab schonmal erfolgreich einen Sonyakku repariert indem ich die neuen Zellen auf die gleich Spannung geladen habe wie die alten, sie ueber Faedeldraht parallel zu den alten geloetet habe, die alten entfernt habe, die neuen richtig angeloetet habe und dann den Faedeldraht entfernt habe. So hat die Elektronik davon nichts mitbekommen. Aber das hilft dir jetzt natuerlich nichts mehr.
Olaf
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Olaf Kaluza
Olaf Kaluza schrieb:
Gut, mach ich ;)
Sobald ich wieder am Akku bin, werde ich mal drüber schauen. Sollte ich auf etwas besonderes achten? Wegen des Datenblatts, Sony wird doch sicherlich nicht so ohne weiteres seine Datenblätter offen legen oder? Hilft mir hier eine "einfache" google-suche oder gibts bessere adressen?
Hmm. Stimmt, das is jetzt vorbei. ;)
Michael
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Michael Beumers
Dieter Wiedmann schrieb:
Ok, das mache ich, sobald ich wieder am Akku bin. Sollte ich hier auf etwas besonderes achten? Es sind ja so einige IC auf der Platine verlötet.
Wenn ich den chip gefunden habe, wie soll ich weiter vorgehen. Gibts Datenblätter irgendwo im Netz?
Gruß Michael
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Michael Beumers
Michael Beumers schrieb:
Komplette Beschriftungen hier (oder besser auf d.s.e) posten, incl Angaben zum Gehäuse.
Es gibt einige Sammlungen im Netz, Links findest du in der d.s.e-FAQ.
Gruß Dieter
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Dieter Wiedmann
Michael Beumers schrieb:
Da h=E4ttest Du vielleicht schon mal beim Kauf dran denken sollen. Gerade die von Dir gew=E4hlte Firma ist da extrem unkooperativ. So nie! Gruss Harald
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Harald Wilhelms
Für mein Asus-Notebook gibt es ein kleines Programm (als Boot- Diskette) mit dem man den Akku warten und neu kalibrieren kann. Ob es sowas von Sony gibt....
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Dan Oprisan
Ich glaub du wirst da nichts mehr machen koennen. Das was Dieter dir erzaehlt hat gilt fuer jeden Akku den ich bisher von innen gesehen habe AUSSER Sony. Ich hab z.B Panasonic-Akkus nach einem Akkuwechsel schon wiederbelebt indem ich den BQxxxx mit einem Microcontroller neu beschrieben habe, aber bei Sony handelt es sich IMHO nicht um spezielle Ladecontroller sondern um Microcontroller mit einem Programm von Sony. Wie dir ja sicherlich schon aufgefallen ist sind die Preise von Sony fuer Ersatzakkus jenseits von Wucher und Ausbeutung. :-/ Aergerlich nur das ihre Laptops ansonsten halt so gut sind....
Olaf
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Olaf Kaluza
Klar gibt es auch was von Sony. Das kann dir dann die ganze Familiengeschichte erzaehlen. Es ist z.B sehr interessant zu sehen wann ein Akku den man neu kauft so hergestellt wuerde. Oder mal zu schauen wieviel hundert Zyklen der fast neue und kaum gebrauchte Akku von Ebay so weg hat. :-) Allerdings konnte es keine toten Akkus reaktivieren.
Olaf
p.s: Bevor ich jetzt mit Nachfragen ueberhaeuft werde, das Programm was ich hatte war fuer ein ganz spezielles Laptop von Sony und wird auf anderen nicht laufen.
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Olaf Kaluza
Michael Beumers schrieb:
Niemal nimmer von Motorola, das ist ein Microcontroller von Mitsubishi, Spiel verloren, es ist so wie Olaf berichtete.
Die spielen dann keine Rolle mehr.
Mit arg viel Glück hat der Controller kein eigenes EEPROM, und wenn man das externe komplett löscht läuft es. Welcher der Bausteine das EEPROM ist kann man im Moment nur raten, du hast ja keine Bauform dazugeschrieben.
Gruß Dieter
Gruß Dieter
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Dieter Wiedmann
ok, also es befindet sich ein "M37561 E6HP" von Motorla auf der Platine und ne menge kleinerer IC's, die ich nicht alle einwandfrei identifizieren kann. 9040 0C60D 4492 C048 M17 2x TPC803 0J SC 5A SF 0405B BA3161 0C89
ok, nun sind die experten gefragt ;) gibts rettung?
Gruß Michael
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Michael Beumers
Michael Beumers schrieb:
Mal kurz nachgesehen, da steckt doch garantiert ein Zahlendreher drin, M37516E6HP, und das ist dann eben ein maskenprogrammierter Microcontroller von Mitsubishi/Resenas.
Und jetzt schreib halt mal was zur Gehäusebauform.
Gruß Dieter
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Dieter Wiedmann
Volle Zustimmung. Suche gerade eine Digikam, und die Dinger von Sony sind ja wirklich reizvoll, doch...leider steht Sony drauf. Fazit: Schwanke zwischen Nikon und Panasonic.
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uwe wiards

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