Photovoltaik - Monokristallin - Polykristallin - DĂŒ nnschicht - Wirkungsgrad

Moin,
Leo Baumann schrub:


Das Problem ist, dass du ein Risiko, welches geschÀtzt einmal pro 100000 Jahre 50 Millionen Menschen tötet, nun mal nicht sachlich diskutieren kannst. Mit sachlichen Argumenten ist da weder in die eine noch in die andere Richtung nichts zu machen.
Die Sache ist einfach zu groß, fĂŒr den Verstand der allermeisten Menschen. Nur wer sehr abgebrĂŒht ist, dividiert die Zahlen stumpf durcheinander.
CU Rollo
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Hallo,
Roland Damm wrote:

Ich glaube weder daran, dass es 100000 Jahre sind, noch 50 Mio Tote. Wir sollten damit rechnen, dass es öfter vorkommt, aber auch weniger Tote fordert.

Wenn Atomknallfrösche losgehen, ist der Schaden um einiges grĂ¶ĂŸer, als bei einer Kernschmelze. Denn letztere hat keine Druckkammer, die dafĂŒr sorgt, dass der Haufen so lange wie möglich ĂŒberkritisch bleibt. Die immense Energie, die bei einem prompt kritischen Reaktor freigesetzt wird, sorgt dafĂŒr, dass der Haufen binnen Sekundenbruchteilen auseinander fliegt und die Kernreaktion erlischt. Nachwievor genug der Sauerei, wie Tschernobyl eindrucksvoll bewiesen hat, und in dicht besiedeltem Gebiet auch um einiges verherender, aber eben nicht die Dimension moderner A-Waffen. Dagegen ist selbst Bombe von Nagasaki ein Chinaböller.
Aber wie gesagt, wieviel Aufwand und Leben der AtommĂŒll ĂŒber die Jahrtausende hinweg noch fordern wird, ist ein anderer, weit unterschĂ€tzter Aspekt.
Nicht falsch verstehen, ich behaupte nicht, dass die AKWs Sicherheitswunder sind.
Marcel
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Leo Baumann wrote:

Nirgends. Aber die Risiken sind in Summe in Ă€hnlicher GrĂ¶ĂŸenordnung wie Kriege in unseren Breiten - die Zahl der Toten eingeschlossen. Von letzteren lassen wir uns auch nur ungern langfristig abhalten.

Und der AtommĂŒll ist ein Faktum. Der 'geht' immer und hat keinen Ausschalter. Dieses Problem haben wir sowas von nicht im Griff. /Das/ ist das eigentliche Argument gegen AKWs, nicht die Betriebsrisiken. Kein menschliches Wesen kann gewĂ€hrleisten, dass das Zeug auf einer Zeitachse von rund einer Million Jahren eingeschlossen bleibt, damit da wieder Kinder spielen können. Die Tilgung dieses 'Kredits' werden wir noch lange und teuer bezahlen, nur das nicht der, der den Atomstrom verbraucht hat je dafĂŒr bezahlt.
Und damit ist auch gleich die einstige Zukunftstechnologie der Kernfusion raus, denn dabei entsteht noch viel mehr AtommĂŒll. Der strahlt zwar nicht so stark, aber will eben auch erstmal einige tausende von Jahren versenkt werden. Und dann die große Menge...
Marcel
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Roland Damm schrieb:

Nö.
MilchmĂ€dchenrechnung: Die ModulflĂ€che ist mitnichten identisch mit der abgeschatteten (=genutzten) GrundflĂ€che. Dazwischen liegt ungefĂ€hr ein Faktor 2. Die Spitzenwerte sind auch wurscht (und werden btw. wegen angepaßter, d. h. kleiner dimensionierter Wechselrichter auch gar nicht genutzt), sondern maßgeblich ist die Jahresernte.

Niemand hat die Absicht, ein neues AKW zu bauen. (Und den Finnen wird es auch noch leid tun.)
Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron AtmosphĂ€re Autor bißchen Ellipse Emission
  Click to see the full signature.
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Moin,
Ralf . K u s m i e r z schrub:

Gut. Nur wird aus dieser MilchmĂ€dchenrechnung zumindest klar, dass der Wirkungsgrad eines Solarzelle kaum als Argeument gegen diese taugt. Denn der FlĂ€chenwirkungsgrad von konventionellen Kraftwerken ist auch nicht sonderlich viel grĂ¶ĂŸer (meinetwegen auch doppelt so groß, das sind Peanuts).

Warum fÀllt mir bei diesem Satz spontan so ein spitzbÀrtiger Politiker aus der DDR ein....:-)

ACK.
CU Rollo
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Ralf . K u s m i e r z schrieb:

Und niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen... (Erich Honecker, kurz vor Baubeginn).
--
Servus
Christoph MĂŒller
  Click to see the full signature.
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Honecker hat viel Scheiße abgesondert, aber diese geht nun wirklich nicht auf seine Kappe.
vG
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Volker Gringmuth schrieb:

Uups. Nachschauen - tatsÀchlich. Walter Ulbricht war's am 15. Juni 1961.
--
Servus
Christoph MĂŒller
  Click to see the full signature.
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Warum denn nicht? Da geht es dann wenigstens schnell :-)
Jedenfalls, in Gundremmingen lebt es sich nicht ĂŒbel - wenn man denn das Landleben mag.
-ras
--

Ralph A. Schmid

http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de /
  Click to see the full signature.
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Roland Damm schrieb:

Mit Betonung auf teuer. Dual junction-Zellen haben noch besseren Wirkungsgrad, mit RĂŒcksicht auf die Kosten werden diese dann letztendlich aber so produziert, dass sie um die 15% Wirkungsgrad haben.

Diese Zahl verstehe ich nicht. Mittags im Juni betrÀgt hier die Einstrahlung bei klarem Himmel knapp 900 W pro "Grundbuch- Quadratmeter". Bei leicht angewinkelter Zelle knapp 1000 W pro Quadratmeter Zelle. Stromoutput kann nicht gemeint sein, denn knapp 30% von knapp 1000W/m^2 sind nicht 400W/m^2.

Verstehe ich auch nicht. Warum sollte man die Zelle um 12h00 nachfĂŒhren? Oder was ist gemeint? Stromoutput?

Nur wenn an besagtem Junimittag die Sonne voll draufscheint. Im Jahresmittel musst du einen Faktor 10 reinrechnen. Dann brauchst du also eine 200km^2 Solaranlage. Und dort will/kann auch niemand wohnen. Die FlÀche um das KKW wird ja genutzt, wenngleich nicht als WohnflÀche, BTW.
Du willst aber sicher rund 14 solcher Einheiten bauen, um die 17 GW Kernkraft zu ersetzen. Da mĂŒsstest du dann 170 GWp installieren. Was machst du an dem sonnigen Junisonntag, so kurz nach Mittag, mit den 170 GW Strom? KKW abschalten kannst du dann ja nicht mehr, die sind ja ersetzt worden. Überlege auch mal, wie gross der Strombedarf zu genau diesem Zeitpunkt ist.

Der Preis wird IMHO vorallem durch die politischen Wirren bestimmt.
--
mfg Rolf Bombach

Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Um den Eta geht es nicht wirklich. Selbst bei nur 10% wĂŒrde man Deutschland mit den vorhandenen DachflĂ€chen mehrmals komplett versorgen können.

Wo wohnst Du? Norwegen? Island? Nebelbank?

Und? Meinst Du Atom wÀre nicht durch Staat auf lange Zeit mitfinanziert?
Ist Kohle besser nur weil das Problem in der Luft schön verteilt wird und alle fĂŒr lange Zeit kostet?
Ist die bekannt wieviel MILLIONEN Jahre die Erde fĂŒr die Schaffung von Öl+Gas-Energielager gebraucht hat? Den Großteil brauchen wir grade in weniger als 100 Jahren auf.
Was sind Deine Alternativen?
Keine der "großen" Energien die heute genutzt werden sind weder lĂ€ngerfristig verfĂŒgbar noch problemfrei. Das Problem, je gĂŒnstiger desto grĂ¶ĂŸer die Nachteile. Und dies zu beurteilen oder danach zu handeln ist bei geiz is geil eben nicht drin.
Stell Dir also einfach die Frage: Regenerative Energie oder keine Energie. Und schon erscheint einem Strom aus Solar, Wind, Gezeiten, Wellen, Geothermie usw. fĂŒr 50 Cent/kWh einem sehr gĂŒnstig.
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Das ist sogar doppelt falsch. Die Einspeisevergütung wird nicht aus Steuergeldern bestritten und es ist auch keine Subvention. Es ist eine Umlage, welche der Stromkunde pro verbrauchter Kilowattstunde mitzahlt. Eine Umlage, welche letztlich dazu dient die Stückzahl zu erhöhen um dadurch den Preis zu senken um wirtschaftlich zu werden. Und das funktioniert auch bestens, denn die ersten Anlagen fürs Einfamilienhausdach kosteten ca. 8500 EUR/kWp, ich habe kürzlich 3000 EUR/kWp bezahlt. In wenigen Jahren ist die Grid Parity erreicht, d.h. der Strom aus PV kostet für den Endkunden soviel wie aus dem Stromnetz. Damit kann dann die Einspeisevergütung wieder entfallen und es wird ein Sebstläufer.
Subventionen sind das was z.B. bei Atomkraft gemacht wurde. Die Atomforschung hat, wenn ich mich an den richtigen Wert erinnere, 573000 Millionen EUR verschlungen, welche wirklich der Steurzahler bezahlt hat. Die Endlagerung haben die Stromkonzerne für ein Trinkgeld von ein paar wenigen Millionen DM dem Staat und damit dem Steuerzahler überlassen, der auch noch in tausenden von Jahren zwangsläufig dafür noch aufkommen muß. Die Gewinne dagegen wurden den Energieversorgern überlassen, allein die Big 4 in Deutschland hatten davon im Jahr 2008 21000 Millionen EUR. Pro Einwohner sind das rund 260 EUR im Jahr 2008. Da dürfte jedem klar sein, weshalb der Strompreis in den letzten 10 Jahren so rasant gestiegen ist.

Ja, derzeit vollkommen richtig. Wie gesagt derzeit. In einigen Jahren ist die Wirtschaftlichkeit erreicht und die Einspeisevergütung kann entfallen.

Photovoltaik ist einer der Bausteine einer 100%igen Energieversorgung aus erneuerbaren Energien:
http://www.kombikraftwerk.de / http://www.100-ee.de http://www.deenet.org /
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Am Tue, 22 Sep 2009 08:42:07 -0700 (PDT) schrieb Martin Kobil:

Das wĂŒrde nur stimmen wenn man den Strom genau dann braucht wenn er erzeugt wird.
Lutz
--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
  Click to see the full signature.
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
On Tue, 22 Sep 2009 17:50:56 +0200, Lutz Schulze wrote:

Damit kann man auch wunderbar spekulieren und handeln - vgl. z.B. Hornbergbecken II
<http://maps.google.de/maps?f=q&source=s_q&hl Ț&geocode=&q=hornbergbecken&sllQ.173452,12.371647&sspn=0.075876,0.097675&ie=UTF8&llG.663856,7.961247&spn=0.010188,0.012209&t=h&z&iwloc=A>
PV korreliert optimal mit Klima-Anlagen, also z.B. US-Anwendungen.
PV korreliert aber immerhin auch mit den Tages-Arbeits-Zeiten.
Fuer die alleinige Versorgung taugt es natuerlich nichts. Genausowenig, wie ein AKW fuer Spitzenlasten taugt. Dafuer gibt's ja den passenden Mix.
Schoenen Gruss Martin
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Am Tue, 22 Sep 2009 15:55:55 +0000 (UTC) schrieb Martin Trautmann:

<http://maps.google.de/maps?f=q&source=s_q&hl Ț&geocode=&q=hornbergbecken&sllQ.173452,12.371647&sspn=0.075876,0.097675&ie=UTF8&llG.663856,7.961247&spn=0.010188,0.012209&t=h&z&iwloc=A>
Wenn du das Netz brauchst um die Energie der PV zu verwerten wird das kosten - ich fand das bisher nicht berĂŒcksichtigt wenn von ParitĂ€t im Preis die Rede war.
Lutz
--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
  Click to see the full signature.
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Lutz Schulze schrieb:

Wenn du das Netz brauchst, um Kernenergie zu verwerten, wird das erst Recht kosten. Da braucht man nÀmlich richtig lange Leitungen. PV fÀllt dagegen immer in der NÀhe des Nutzortes an. Fernleitungen braucht man da wirklich nur, wenn man auf Extremlösungen wie z.B. Desertec gehen will. Und die nutzen gar keine PV, sondern Thermomaschinen.
--
Servus
Christoph MĂŒller
  Click to see the full signature.
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Deshalb braucht es eine Zusammenschaltung mehrere regenerativer Energien und das über eine große Fläche verteilt, damit sich Schwankungen bestmöglich aufheben. Aber auch etwas "Speicher" im Netz. Es gibt auch eine Studie dazu, ich glaube vom BMU (bin zu faul zu suchen) oder wie schon genannt ein Praxisversuch: http://www.kombikraftwerk.de /
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
On Tue, 22 Sep 2009 09:13:17 -0700 (PDT), Martin Kobil wrote:

Es gibt ja auch Ueberlegungen, bei zunehmendem Anteil von Elektro-Autos deren Akkus als Puffer einzubinden.
Schoenen Gruss Martin
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Ja, oder die kürzlich von Lichtblick und Volkswagen vorgestellten, zentral gesteuerten Blockheizkraftwerke: http://www.lichtblick.de/h/ZuhauseKraftwerk_285.php
Etwas kontraproduktiv ist dabei der nicht CO2 neutrale Erdgasbetrieb, besser wäre diesbezüglich Biogas oder Holzpellets ( http://www.sunmachine.com ). Wobei ich persönlich mittelfristig meine Ölheizung durch eine Wärmepumpe mit "Photovoltaikunterstützung" und Ökostrom ersetzen werde. Falls ich keine Fußbodenheizung mit niedrigen Vorlauftemperaturen hätte und dafür einen Gasanschluß, würde ich vielleicht zu dem Lichtblick BHKW greifen. Übrigens Wärmepumpe + BHKW (z.B. im Nachbarhaus) finde ich eine sehr gute Kombination, da die Stromerzeugung mit dem Strombedarf der Wärmepumpe optimal korrelliert.
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Am Tue, 22 Sep 2009 16:20:09 +0000 (UTC) schrieb Martin Trautmann:

Im Moment sind wohl die Ladezyklen das die Lebenszeit bestimmende. Es wĂ€re nicht besonders klug die dafĂŒr zu verbrauchen und dann einen neuen teuren Akku anzuschaffen.
Lutz
--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
  Click to see the full signature.
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Polytechforum.com is a website by engineers for engineers. It is not affiliated with any of manufacturers or vendors discussed here. All logos and trade names are the property of their respective owners.