Ralf Kusmierz schrieb:
Das ist auch der Grund, weshalb ich im Zusammenhang mit der DLS (das Ding, das den Preis generiert) immer von einem "besseren" PC ausgehe. Das können also durchaus - wie im Space-Shuttle - 4 miteinander verknüpfte PCs sein, die erst mal untereinander abstimmen, bevor was raus geht. Das wird die Sache nicht unerschwinglich machen.
Eine Frage dessen, wie man halt auf Überlast zu reagieren gedenkt. 3 kW (dürfte die typische Größe für ein Einfamilienhaus sein) werden ja tatsächlich nur sehr selten gebraucht. Die meiste Zeit wird's also problemlos weiter gehen. Wird mehr als 3 kW gefordert, kann man die Spannung reduzieren, bis die Leistung wieder stimmt. Weil die großen Leistungen i.d.R. von Hand bedient werden (Herd, Fön, Bügeleisen, Staubsauger...), wird man den Zusammenhang sehr schnell merken und entsprechend automatisch richtig reagieren, indem man sie wieder ausschaltet.
Bei Neubauten wäre das wohl durchaus eine überlegenswerte Sache.
Das Netz kann aber doch auch ausfallen, wenn der Generator grade NICHT läuft. Dann ist es halt mal ein paar Sekunden dunkel, wenn nicht noch zusätzliche USV-Eigenschaften eingebaut hat. Ein paar Sekunden wird's schon dauern, bis die eigene Kiste los legt.
eine Frage der Erregung des Generators. Mit Permanentmagneten sehe ich da eher weniger Probleme. Die nehmen nur Überlast krumm und die kann der Wechselrichter wahrscheinlich abfangen. Wird mit elektrischer Erregung gearbeitet, braucht die Kiste halt einen kleinen Akku oder Superkondensator neben dran, der Anfangs für das nötige Magnetfeld sorgt. Läuft die Kiste, macht sie sich ihr Magnetfeld aus ihrer eigenen elektrischen Energie.
Das sollte der Wechselrichter eigentlich abfangen können.
Eine Frage der Dimensionierung der Bauteile.
Frost & Sullivan rechnet damit, dass bis 2010 etwa 40% aller in Europa gefertigen Autos mit X-By-Wire-Technik ausgestattet sein werden. Dann lassen sie sich komplett von einem Computer fahren. Der technische Schritt ist dann etwa vergleichbar von der mechanischen Schreibmaschine zum Computerdrucker, der nicht mal mehr über eine Tastatur verfügt und von Menschen gar nicht mehr bedient werden kann. Dann ist es also nur noch eine Frage der Software, wann das Auto selbst den Führerschein macht. An entsprechenden Programmen wird seit den 70er Jahren gearbeitet. Prototypen sind längst unterwegs. Also ist zu erwarten, dass mit der X-By-Wire-Technik auch das selbstfahrende Auto kommen wird. Aus rechtlichen Gründen wird es sicher nicht als solches angeboten werden. Man wird nur immer bessere Fahrerassistenzsysteme haben, bis der Fahrer gar nichts mehr zu tun hat. Die Bahn hat etwas 10% Marktanteil am Fernverkehrsaufkommen. Nun stelle dir vor, dass 10% der Autos "den Führerschein haben" und vermietet werden. Dann braucht kein Mensch mehr Die Bahn. Ein Anruf, und das Auto in der gewünschten Komfortklasse holt einen unabhängig von jedem Fahrplan vor der Haustür ab und bringt einen zur gewünschten Haustür. Welche Funktionalität könnte Die Bahn dem wohl entgegensetzen? Bis 2010 ist es nicht mehr weit. Ich hoffe, noch in diesem Jahr ein Astrail-Startup-Treffen hin zu kriegen. Einige Professoren, Politiker und Industrievertreter sind schon mit im Boot. Insgesamt sind es noch etwas zu wenige. Insbesondere aus der Industrie brauche ich noch ein paar Leute.
Ich dachte, wir reden von den großen Wummern in den Trafostationen.
Da es sich um ein wechselndes Magnetfeld handelt, glaube ich daran eigentlich eher weniger.
Stimmt. Da bin ich einem Trugschluss aufgesessen, weil ich an den Versuch mit dem Tesla-Trafo und "Hornelektroden" (oder wie die V-Anordnung auch immer heißen mag) dachte. Da gibt's unten erst einen Überschlag und dann steigt der Lichtbogen nach oben bis zum Ende der Elektroden und reißt dann ab, während unten gleich ein neuer zündet.
Die Kräfte, die den Lichtbogen nach oben ziehen, sind allerdings thermischer und nicht magnetischer Natur. Mit der Öffnung nach unten müssten die Elektroden eigentlich durchbrennen, weil der Lichtbogen dann an Ort und Stelle bleiben müsste.
Anders in einem geschlossenen Gehäuse. Da muss sich der Temperaturausgleich kleinräumig einstellen. Weil die Kühlkammer im Vergleich zum Lichtbogen sehr kalt ist, werden sich die Strömungen der heißen Gase zu eben dieser Kühlkammer hin bewegen. DAS müsste der Grund für das Funktionieren sein.
Servus Christoph Müller