Schaltlänge verkürzen mit Relais?

Feb 03, 2005 18 Replies

Hallo NG,



folgende 230V Schaltung habe ich hier: einen Bewegungsmelder der nach dem Auslösen einen Vrbracuher für 80sec schaltet. die schaltzeit ist nicht frei wählbar. fix eingestellt auf



80sec. für meine zwecke ist dies aber zu lang. nun über lege ich wie ich über ein relais, schütz oder sonstiges bauteil die schaltzeit um mindestens die hälfte reduzieren kann. noch besser wäre es, wenn die 80sec schaltzeit über ein bauteil lediglich zu einem schaltimpuls (wie bei eienr taster schaltung) umgewandelt wird. nun such eich eine möglichkeit mir solch eine schaltung selbst zu bauen (egal ob mit elektronik oder elektrotechnischen teilen) oder nach fertiegn bauteilen die so eine "komplexe" sache lösen können.

Vielen Dank für Ideen.



Christian


Christian H. schrieb:

Ich würde das Teil aufschrauben und versuchen, einen Kondensator in Reihe zu schalten. Dann noch einen Widerstand parallel zu Relaisspule und Kondensator.

Kondensator würde ich ausprobieren und mit 2200 µF anfangen. Natürlich vorher nach der Spannung gucken. Widerstand so etwa mind. das fünffache des Spulenwiderstandes. Je größer, desto länger brauchts, bis die Schaltung wieder 'scharf' ist, nachdem die 80 s um sind.

Kategorie "schnell und dreckig"

Ciao - Peter

"Peter Muthesius" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@individual.net...

das ding ist ein u.P. einsatz von Busch Jäger, ich glaube nicht das man das teil aufschrauben kann. sicherlich bekommt man das teil auf, aber dann wieder zu? na ich weiß nicht.

grüße

X-No-Archive: Yes

begin quoting, Peter Muthesius schrieb:

Zu kompliziert. Man nehme als Last einen Brückengleichrichter, an dessen Ausgang einen größeren Widerstand (bin zu faul zum Rechnen) und parallel dazu eine Reihenschaltung aus einem Kondensator und der Wicklung eines Relais. Die Kondensator/Relais-Kombination dient als Hochpaß, das Relais zieht daher bei Anregung nur kurz an und fällt wieder ab, und der Kondensator entlädt sich nach der Abschaltung des Zeitrelais über den Widerstand und die Wicklung.

Gruß aus Bremen Ralf

Hallo Christian, ich halte es für völlig unmöglich, daß B+J einen Bewegungsmelder ohne Zeiteinstellung anbietet. Welchen Sinn sollte das machen?

Ev. ein neues Industriegerät für Sonderzwecke? Glaub ich nicht.

Such mal gründlich, ev. ein kleines halbversenktes Madenschräubchen oder ähnl.

Hast Du die Installations/Bedienungsanleitung nicht mehr?

Auch bei Conrad sind Beschreibungen drin. Und B+J Seiten über Google.

bastian

"bastian" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@posting.google.com...

Hallo Bastian,

dem ist aber so. bei den ,bewegungsmeldern die in eine Schalterdose eignebaut werden können, von BJ ist es brauchst du ein unterteil (dort schließt man laut belegungsplan die drähte an, und ein oberteil (allgemein sensor genannt), an diesem kannst du wiederum lichtempfindlichkeit udn zeit (falls der regler vorhanden ist) einstellen. definitiv ist 1. kein regler für die zeit vorhanden 2. in der bescheribung auch angegeben das der sensor mit der nummer xyz (den ich verbaut habe) einen schlatgang von 80sec hat. falls du es immer noch nicht glauben solltest werde ich bei gelegenheit die bedienungsanleitungen raussuchen.

nein kein industriegerät

Christian

Christian H. schrieb:

Warum willst du die Schaltung selbst bauen? Nimm ein Zeitrelais, einschaltwischend, und gut ist.

Am Fri, 4 Feb 2005 07:07:53 +0100 hat Christian H. geschrieben:

Solltest du aber mit einem Zeitrelais den 80s Einschaltvorgang nach 40s beenden, so stehst du zwingend min. 40s im dunklen, weil das Zeitrelais eine Nachtriggerung nicht mitbekommt. Wenn du das nicht willst, dann würde ich im Gerät nach den zeitbestimmenden Bauteilen suchen und diese ändern. Möglicherweise hat B+J auch für den fix eingestllten keine ganz neue Schaltung entwickelt sondern nur das Poti durch einen Festwiderstand ersetzt.

"Michael Redmann" schrieb im Newsbeitrag news:ctv6ik$tlm$05$ snipped-for-privacy@news.t-online.com...

"einschaltwischend" da shab ich schonmal vom hersteller für industrie(zeit)relais "Finder" gelesen. ich wusste jedoch nicht ob ich mit meiner vermutung richtig liege das die teile einen impuls bekommen einen potentialfreien kontakt schalten udn sofort wieder "zurück schalten". einschaltwischer ist ja ein passender begriff wenn man sich erstmal sicher ist das er so zu verstehen ist :-) danke könnte aber nicht das probelm auftreten, wenn der einschaltwischer die

80sec steuerspannung vom BWM bekommt er mehrmals "durchschaltet" schaltet?

Christian

Christian H. schrieb:

Nein, das ist kein Problem. Beim Einschalten wird ein einzelner Impuls erzeugt, egal wie lange die Betriebsspannung anliegt.

Im Finder-Katalog liest sich das so:

(DI) Einschaltwischer Der Start erfolgt durch Anlegen der Betriebsspannung (U) Das Relais schaltet sofort in die Arbeitsstellung. Nach Ablauf der eingestellten Wischzeit schaltet das Relais in die Ruhestellung.

Grüße

ich verstehe dann aber immer noch nicht, wie dann das relais weiß wann es wieder in arbeitstellung schalten darf

Christian

Am Tue, 8 Feb 2005 13:01:10 +0100 hat Christian H. geschrieben:

Wenn die Betriebsspannung (Steuerspannung) kurz weggefallen ist - d.h. der Bewegungsmelder _muß_ zwischendurch ausschalten, sonst gibt es kein Licht mehr.

"Michael Redmann" schrieb im Newsbeitrag news:cu9t4h$e05$04$ snipped-for-privacy@news.t-online.com...

bekommen

Impuls

eingestellten

naja leider wischt der wischer nciht mehr zurück das heißt der BWM kann nachdem er 80 sec an war und sich selbst wieder abgeschaltet hat, das relais nicht wieder auslösen. das wischer-relais bleibt aus. es lässt sich nicht mehr schalten, und so war das ja nicht gedacht ;-)

Christian

Christian H. schrieb:

Das sehe ich noch nicht ganz. Dein 80s-Puls steuert den Einschaltwischer an und der gibt nur einen einzelnen Puls aus. Nach 80s fällt die Betriebsspannung des Wischers ab und er ist wieder scharf für den nächsten Puls.

Grüße

Hallo Peter,

ich habe den BWM bzw den Sensor (wo auch das einstellrädchen für die empfidnlichkeit dran ist) aufgeschraubt. udn sieeh da: 3 lötpunkte auf der platine zeigen das dort normalerweise ein poti für die schaltdauer vorgesehen ist. leider weiß ich nicht wieviel Ohm das poti hat das in diese schaltung von BJ eingebaut wird. leider kann ich mit deienr kurzanleitung mit kondensator und widerständen nicht viel anfange, daher bitte ich dich um genauere informationen diesbezüglich.

danke

Christian

"Peter Muthesius" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@individual.net...

lediglich

Relaisspule

Natürlich

fünffache

Am Wed, 27 Apr 2005 21:44:18 +0200 schrieb Christian H. :

Möglicherweise das gleiche wie für die Empfindlichkeit. Wenn das Poti aber fehlt, dann wird ein Festwiderstand drin sein, parallel zu 2 oder 3 der Lötpunkte. Suche den einmal, der gibt dir einen Anhaltspunkt für den Wert (80s, proportional zum Widerstandswert). Ich ahbe hier auch ein nachtlicht (5,- Hofer/Aldi) was viel zu empfindlich von der Einschalthelligkeit war, parallel zum Fotowiderstand war schon ein Widerstand drin, mit etwas Experimentieren habe ich eine passenden Wert zum Parallelschalten gefunden, damit es passt - war nicht so schwer. Ansonsten fange mit 100k an, da kann nichts passieren, es könnte auch einen Serienwiderstand zum Poti geben, damit du es nciht auf Null drehen kannst, je nach Schaltung.

"Martin" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@news.gmx.at...

leider steht kein wert auf dem vorhandenen drauf.

kein festwiderstand. ein lötpunkt ist minus (hab die leiterbahn verfolgt und ist mit den minus anschlüssen von verschiedenen kondensatoren verbunden usw. der andere anschluss geht an ein Motorola Chip mit folgenden aufschriften: MC68HC705P6ACDW 0K07B CTCTVX0246 der dritte geht an einen der sensor pins (diese kontaktieren dann das BJ Unterteil das in der unterputzdose eingebaut ist.

Schaltung.

an welche der 3 pins schließe ich die insgesamt 2 des widerstandes an?

adnke

gruß Christian

PS: ich kann auch gerne mal makroaufnahmen von der platine per email schicken.

Am Thu, 28 Apr 2005 21:14:45 +0200 schrieb Christian H. :

Na gut, das ist ein µC, der hat einen Standardwert einprogrammiert. da mußt du mit einer Spannung/ Spannungsteiler aus 2 Widerständen arbeiten.

Hallo Martin,

ich schätze mal das ich die beiden wirderstände zum minus/ground zusammenführen muss und die anderen anschlüsse an den jeweilig vorgesehenen lötpunkt für das poti, oder? mit welchen widerstandswerten würdest du arbeiten und müssen diese eine bestimtme belastung standhalten oder langen hier herkömmliche widerstände?

danke

gruß Christian

"Martin" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@news.gmx.at...

Serienwiderstand

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