Schaltungsminimierung mit KV-Diagramm

hallo,

ich habe hier einen Zähler bestehend aus

4 JK-FF. Dieser zählt von 0-7,15-8 (Dualcode)

Dies ganze ist nun in 4 KV-Diagramme ein getragen, für jedes FF eins. J und K sind dabei in die KV-Diagramme mit ein gegangen, es werden auch zwei Funtkionsgleichungen(J,K) aus den Diagrammen herausgelesen.

Ich habe leider bei sowas nie richtig aufgepasst, und nun stehe ich vor dem Problem, das ich

1) aus der Wertertabelle die Werte in die KV-Diagramme eintragen muß (was ich noch so hinbekomme) 2) nichts mit der Unterscheidung von J und K inerhalb des KV-Diagramm anfangen kann (wie&wo?) 3) nicht weiß wie ich nun Zusammenfassen kann (wg. der Unterscheidung von J und K)

Diverse zufindene Vorlesungsskripte im Netz sind entweder zu knapp gehalten, beinhalten andere Verfahrensweisen (mit J und K in getrennten KV-Diagrammen), sind zu kompliziert erklärt(von den Informatikern halt).

Wer kennt's und kann helfen? Das ganze wird dann natürlich auf dem Digitaltrainer-Board aufgebaut, dementsprechend wenige Logikgatter sind vorhanden (8 AND/NAND mit 2 Input; 4 AND/NAND mit 4 Input; 4 OR/NOR mit 2 Input; 4 AND/NAND mit 4 Input;

8XOR mit 2 Input und 4 Inverter). Das heißt mit dem numerischen Verfahren kommt man nicht hin; zumindest habe ich es nicht geschafft mit ABEL (womit ich bisher immer sowas mache) mir Logik mit den nur vorhandenen Gattern zusammenzusetzen.

thx Dirk

PS: wenn ich das dieses Semester nicht hinbekomme, werd ich geext (nach 12 Semestern ET)

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Dirk Bossenz
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Hallo, Dirk,

Du (tigger) meintest am 13.01.05:

Hmmm - so etwas gehört(e) an der hiesigen Technikerschule zu Stoff des ersten Ausbildungsjahrs.

Viele Grüße! Helmut

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Helmut Hullen

und? dann kannst Du mir es ja sicherlich erklären...oder wollen wir jetzt darüber plänkeln was für unterschiedliche Lehrinhalte es an Hochschulen, Technikerschulen usw. gibt und welche Qualität und Quantität die Wissenvermittlung des Lehrbeauftragen hat ??

Dirk

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Dirk Bossenz

Hallo, Dirk,

Du (tigger) meintest am 13.01.05:

Klar. Für Nachhilfeunterricht habe ich aber feste Stundensätze.

Dies ist eine Newsgroup für ing.elektrotechnik. Keine Nachhilfe- Paukgroup.

Viele Grüße! Helmut

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Helmut Hullen

de.sci.ing.elektrotechnik

Elektrotechnik, VDE-Normung und elektrische Sicherheit.

[...] sowie die Behandlung von Fragen bezüglich der Grundlagen der Elektrotechnik.

aber lassen wir das.

schönen sinnerfüllten Tag noch Dirk

PS: ich glaube ich hab eh keine Lust, als sich langweilender Admin zu Enden und das Usenet mit überflüssigen arroganten Postings zu penetrieren.

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Dirk Bossenz

Hallo, Dirk,

Du (tigger) meintest am 13.01.05:

KV-Diagramm hat nichts mit Elektrotechnik zu tun.

Viele Grüße! Helmut

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Helmut Hullen

Dirk Bossenz schrieb:

Das ganze hört sich für mich wie "Zustandsautomat (Moore-Architektur)" an. Sollt ihr den Synchronzähler als Zustandsautomat lösen? Vielleicht hast du ja die Möglichkeit die Aufgabenstellung zu scannen und online zu legen und Aufzeichnungen weit du gekommen bist.

Kommilitonen fragen! Ich finde es extrem schwierig über das Medium NG ,wo eigentlich nur eine stark verzögerte bidirektionale Kommunikation möglich ist, Lehrinhalte zu vermitteln.

Gruß Andy

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Andreas Weber

Nach 12 Semester sind da nicht mehr viele im ersten Semester die er fragen könnte. Mal ehrlich hast du nicht den Beruf verfehlt?

Hans

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Hans Klein

Nö, ich bin eigentlich recht zufrieden...

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Andreas Weber

Wohl kaum. Karnaugh-Veitch in allen Varianten gehört in die Sparte Informationstechnik/Digitaltechnik, was einer der zentralen Bestandteile des heutigen Verständnisses Elektrotechnik gehört.

Ist nur ulkig, daß nach 12 Semestern ET so eine schwache Leistung kommt.

Warum eigentlich 12? 10 sind doch angepeilte Regelstudienzeit ... ?!

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Aber abgesehen davon, ich kommt mir das Problem komisch vor - was will man an dem Zähler in der Form großartig optimieren? Man nimmt einen Standard-J-K-Flip-Flop-Zähler und versieht diesen mit einer entsprechenden vorgeschaltenen Logik respektive je nach dem auch mit einer kombinatorischen Schaltung nach dem abgreifen der Ausgänge.

Normalerweise würde ich alle gesuchten Ausgangszustände, in denen die Schaltung aktiv wird ('1') in eine Schalttabelle (Wahrheitstabelle) bringen und ein SchaltNETZ entwerfen - und die SchaltWERKE (Flip-Flops) in Ruh lassen.

Übrigens kann man auch die Ausgänge entsprechend abgreifen und in entsprechende Komparatoren (OPV) führen - das ist nach 12 Semester ET bestimmt die günstigste Idee, da sie eher "elektrotechnisch" ist und nicht so sehr auf Gatterlogik beruht.

Okay?

MfG

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Robert Probst

Weils Spaß macht :) ich habs auch raus wenns dann um mC und dsp geht Es ist einfach Streß alles was es an elektr.techn. Wissen gibt in

8 Semestern zu schlucken, ohne es !wirklich kapiert! zu haben, sprich im Sinne warum funktioniert dies so am Besten und nicht anders. Am tollsten wird es dann noch durch das Interdisziplinäre: Informatik fließt immer mehr mit ein...neuerdings auch Biologie... da verliere ich mich schnell in Details weil ich's ganz genau wissen will.

...und wann brauche ich KV-Diagramme wo eh heut alles mit HDL-Compilern gemacht wird in ein Logik-IC gepustet wird und fertig, auch wenns nicht optimal wird und bei Sonderfällen garnicht klappen will. :-/

ich habe eine genau vorgegebene Anzahl an Gattern. konkrete Probleme bilden sich bei Anwendung der Schaltalgebra um die charkt. Gleichungen auf ein Minimum an Termen (welche schon aus dem KV gezogen wurden) zu reduzieren.

Stolpersteine sind dabei der Wechsel 7-15 und 8-0 da an FF0 die alternierende Folge unterbrochen wird.

hab das ganze jetzt aber so gut wie fertig.

Dirk

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Dirk Bossenz

Hallo, Robert,

Du (ropr) meintest am 16.01.05:

KV-Diagramm ist Boolesche Algebra. Die Realisierung: Relais-Technik, Pneumatik, Fluidik, Transistortechnik, ABM, ...

Elektrikern ist aber anscheinend schwer zu vermitteln, dass es auch jenseits der E-Technik Logikschaltungen gibt.

Viele Grüße! Helmut

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Helmut Hullen

Hm...da sollten wir ETler die Mathematik gänzlich den Mathematikern überlassen - die hat mich eh schon immer gestört. Dieser ganze Kram von dem Herr Fourier, dieses eklige Differenzieren und Integrieren. Also nehme ich mir in Zukunft einen Mathematiker um mein KV-Diagramm auf zustellen und die Minterme auszulesen, einen Facharbeiter der die Gatter mir zusammen lötet und Ingeneure als Verantwortungsträger. Für das Managment und den ganzen anderen parasitären Kram gibts auch noch Jobs.

uh...da sollten wir den Informationstechniker einführen. Denn die Informatiker wollen sich nicht mit der E-Technik-Anteil rum ärgern die in den Logikschaltungen steckt.

Die Info's können nur mit sauberen Rechtecken...bzw. würden diese dann jeden Puls aproximieren, feststellen das sich dieser aus mehreren Rechtecken zusammensetzt. Dann über einen komplexen Algorithmus das Übertragungsverhalten des Kanals extrahieren und der Quelle erstmal ein Protokoll an die Hand geben, mit der Bitte die Information so zu senden, das in der Senke ein sauberer Rechteck an kommt um diesen als 1 zu identifizieren.

Dirk

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Dirk Bossenz

Hallo, Dirk,

Du (tigger) meintest am 17.01.05:

Welcher E-Technik-Anteil steckt in einer Logik-Schaltung, die pneumatische Schaltglieder benutzt?

Viele Grüße! Helmut

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Helmut Hullen

Der Teil, der Informationstechnik ist, ein Gebiet, was zur Elektrotechnik gehört - Etechnik als Studienfach begriffen und eben nicht als >Beruf Elektriker

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Robert Probst

?? keine Ahnung, der Name ist mir nicht bekannt.

Dirk

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Dirk Bossenz

Hi.

"Eccles-Jordan-Schaltung" ist der korrekte Name für die bistabile Kippstufe.

Flip-Flop ist ein Bezeichnung aus dem Laborslang, die sich eingebürgert hat. Nicht ohne Grund, denn dieser Begriff ist ja selbsterklärend.

:)

MfG

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Robert Probst

Hallo, Robert,

Du (ropr) meintest am 17.01.05:

Nein - "Eltako" wäre auch korrekt. Und Du findest das Prinzip auch bei der "Verriegelung" eines Kugelschreibers.

"Eccles-Jordan" ist nur eine von vielen möglichen Realisierungen.

Viele Grüße! Helmut

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Helmut Hullen

selbst im Tietze/Schenk (Halbleiterschaltungstechnik) ist E.J.-Schaltung nicht im Stichwort-Verzeichniss zu finden.

Dirk

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Dirk Bossenz

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