mir ist neulich ein Vorschalttrafo nebst Guitarren-Verstärker in die Hände zur Reparatur gefallen. Bemerkung: Verstärker brummt und Guitarre ist handempfindlich (brummen geht bei Berührung weg).
Also Vorschalttrafo geöffnet (war verschraubt) und siehe da, der Schutzleiter der US-Steckdose war nicht beschaltet. Als Netzeingangskabel war ein Eurostecker angebracht, also nix mit Schutzleiter.
Ich habe dann ein Schuko-Kabel (3-adrig) mit angegossenen Stecker eingebaut. Damit war der Spuk verschwunden.
Ist sowas zulässig? Ich meine nein.
Wie ist die Rechtslage?
Gruß
Manfred
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J
Jan Conrads
Hallo,
Am 18.01.2013 21:02, schrieb Manfred Kuhn:
haben die Geräte ein Metallgehäuse bzw fehlen die Vorraussetzungen für SKII?
Im Normalfall müssen Geräte der Schutzklasse 1 eine Schutzerdung verfügen, hätte der Vorschalttrafo ein Kunststoffgeräuse bzw eine verstärkte Isolierung, ist ein Gerät der Schutzklasse II denkbar. Es kommen aber noch weitere Bedingungen zum tragen, z.B ob es sich um einen Spartrafo oder um einen Trenntrafo handelt. Bei erstem wäre in meinen Augen eine Durchschleifung der Schutzerde bis zum 110V Anschluß Pflicht, bei einem Trenntransformator läge die Sicherheitsmaßnahme Schutztrennung vor und es wäre wieder zulässig.. Allerdings haben solche Trafos oft alleine aus Kostengründe keine galvanische Trennung vom Netz und da müsste man mechanisch sicherstellen, das auch nur Geräte der Schutzklasse II angeschlossen werden könnten.
Alternativ auch gleich eine Kaltgeräte Buchse und eine passende Sicherung, nicht das da mal jemand den Heizlüfter mit US Stecker einsteckt..
Dein Umbau dürfte soweit zulässig sein, ob es der Orginalzustand auch war, hängt sehr von den o.g Bedingungen ab.
Geräte müssen dem aktuellen Stand der Technik entsprechen, das Gesetz betrachtet dies bei Einhaltung der aktuellen VDE Regeln als erfüllt.
Gruß Jan
H
heinz tauer
Am 19.01.2013 00:03, schrieb Jan Conrads:
Ich möchte nur ergänzen, dass Spartrafos bei uns nicht mehr zugelassen sind!
H
Horst-D.Winzler
Am 19.01.2013 00:26, schrieb heinz tauer:
Das ist mir neu. Hast du dafür Links?
K
Klaus Butzmann
Am 19.01.2013 00:26, schrieb heinz tauer:
Hä? Wer kommt denn auf so eine Schnapsidee?
Butzo
W
Willi Marquart
heinz tauer schrieb:
Seltsam, dass es dann noch die
DIN EN 61558-2-13 (VDE 0570 Teil 2-13):2009-11, Besondere Anforderungen an Spartransformatoren für allg. Anwendungen
gibt, wo die doch verboten sind?
Gruß Willi
G
gUnther nanonüm
"heinz tauer" schrieb im Newsbeitrag news:kdclmp$i4b$ snipped-for-privacy@news.albasani.net...
Hi, na ich hoffe dann mal auf Bestandsschutz, sonst werden Millionen Klingeltrafos obsolet.
M
MaWin
"gUnther nanonüm" schrieb im Newsbeitrag news:50faa031$0$9518$ snipped-for-privacy@newsspool1.arcor-online.net...
Ein Klingeltrafo ist sicher kein Spartrafo.
R
Ralf . K u s m i e r z
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Jan Conrads schrieb:
Die Vorr...was?
Was ist ein Vorr?
Gruß aus Bremen Ralf
R
Ralph A. Schmid, dk5ras
Er verwechselt das wohl mit dem Streufeldtrafo...
-ras
M
Manfred Kuhn
Nein, war ein Kuststoffgehäuse.
War aber ein Spartrafo.
War platzmässig nicht zu machen.
Gruß
Manfred
M
Manfred Kuhn
Hallo,
Werden aber noch angeboten.
Siehe Conrad 51 02 52 . Leistung von 50W bis 1500W.
Gruß Manfred
G
gUnther nanonüm
"MaWin" schrieb im Newsbeitrag news:kde7p8$b68$ snipped-for-privacy@news.albasani.net...
Hi, ist der Spartrafo nicht so einer, wo die "Sekundärseite" per Anzapfung entsteht? Also nur eine Wicklung? Soeinen Klingeltrafo hab ich nämlich mal geerbt. Solides Bakelit und je nach Anschluß "heißes" Ende. So wurde das ja auch enttarnt, die Klingel blieb tot, aber mit dem Duspol gegen die naheliegende Regenrinne ward es Licht. Vermutlich hatte die andere Klingelseite Erdschluß, da ist sie abgeraucht...
R
Ralph A. Schmid, dk5ras
Hualp. Sowas habe ich noch nie gesehen, auch die Bakelitmodelle waren allesamt Tranntrafos.
Es gibt wohl nix, was es nicht gibt...
-ras
H
heinz tauer
Es gab wohl mal Spartrafos als Klingeltrafo, das war aber noch vor dem II. WK. Die Dinger waren lebensgefährlich. Ich kenne Spartrafos nur als Spannungsteiler
G
gUnther nanonüm
"heinz tauer" schrieb im Newsbeitrag news:kdjq3g$1on$ snipped-for-privacy@news.albasani.net...
Hi, der "Karton" als Anschlußfeld wirkte schon wie DRP, aber das Gehäuse hielt ich für Bakelit. Keinesfalls Porzellan oder Blech.
R
Rolf Bombach
heinz tauer schrieb:
Huch? Nicht dass es mich wirklich wundern würde. Aber all die Stelltrafos?
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