UK-Stecker in D

Hallo,
darf man elektrische Geräte mit Steckertyp G (BS1363) in D verwenden?
Dürfen solche Geräte in D ohne Hinweis auf diesen Steckertyp verkauft
werden?
Dürfte man den Steckertyp G (fused) durch einen Schukostecker (ohne integrierte Sicherung) ersetzen?
--
Mark

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Mark Ise schrieb:

Warum nicht? Es gibt passende Adapter

Warum nicht? Ausserdem käme es darauf an wo und wie er das verkauft.
Allerdings handelt sich ein Verkäufer sicher massig verärgerte Kunden ein, wenn er einen unüblichen Standard liefert und müsste den garantiert wieder auf Wunsch zurücknehmen wenn für den Kunden so ein Stecker nicht vor dem Kauf erkennbar ist.

Dürfen darf man sicher. Aber im Gerät sollte/muss dann eine Gerätesicherung sein. Hängt aber auch vom Gerät ab. Eine Stehlampe hat in der Regel nie eine Gerätesicherung. Ein Fernseher schon.
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Jens Fittig schrieb am 25.09.2012 13:52:

Es könnte sein, dass hierzulande Vorschriften existieren, die die Benutzung verbieten. Bei den UK-Steckern kann man z.B. die schon spannungsführenden Kontaktstifte relativ leicht erreichen, was bei den in D üblichen Schukosteckern ziemlich unwahrscheinlich ist.

Wenn die Benutzung solcher Geräte, bzw. dieser Stecker in D verboten wäre, könnte auch ein Verkauf verboten sein. Z.B. ist es auch die meiste Zeit im Jahr verboten die meisten Silvesterkracher zu verkaufen, oder Software, die dazu benutzt werden kann, Kopierschutzmechnismen auszuhebeln.

Logisch. Aber das scheint einige Leute nicht von unschönen Geschäftstätigkeiten abzuhalten.

Ich frage konkret wegen einer Winkelschleifmaschine, die ich online gekauft habe, bei der nicht dabei stand, dass sie keinen Schukostecker hat. Ich habe noch nicht sehr viele Elektrohandmaschinen offen gehabt. Eine Sicherung habe ich bisher noch nie gesehen.
Es wäre möglich, dass die Sicherung im Stecker nur wegen einer Vorschrift in GB enthalten ist, aber hier in D nicht gefordert wird.
Ich habe inzwischen festgestellt, dass das Gerät keine CE-Kennzeichnung hat. Auf der Verpackung ist zwar ein Zeichen aufgedruckt, aber auf dem Gerät ist keines zu finden. Es fehlen auch weiter Infos, die zusammen mit dem CE-Zeichen angebracht sein müssten (Herstellerinfo, Baujahr).
Verkaufen darf man so etwas hier in D sicher nicht, aber darf man es hier vielleicht trotzdem benutzen?
--
Mark

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In GB ist (oder war?) es üblich, alle Steckdosen an einen gemeinsamen Ring anzuschließen, der ziemlich kräftig abgesichert ist, die "feinere" Absicherung befindet sich in den Steckern.
Deswegen machen die Stecker auch einen Eindruck, als seien sie für deutlich mehr als 16A ausgelegt.
Viele Grüße, Torsten
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Hallo, Am Tue, 25 Sep 2012 16:48:19 +0200

warum nicht, sofern das Gerät den geltenden Sicherheitsvorschriften entspricht. Es gibt diverse Sondersteckverbindungen und sofern diese den deutschen/europäischen Vorschriften genügen.. Wir haben hier einen Drucker mit UK Stecker + Adapter, aus UK geliefert via Amazon.. Nun ist nen normales Eurokabel mit Doppelnase dran.

Den Kurzschlußschutz stellt deine Wohnungssicherung (meist B16/B13) dar, in UK gibt es aber noch vielfach Ringleitungen abgesichert mit 30-60A(in der Größenordnung) und die Sicherung im Stecker ist alleine schon aus Kurzschlußschutz Pflicht.

s.o
Das darf man m.W außer bei Sondergeräten in der ganzen EU nicht. Und wenn ein Gerät kein CE hat ist es Glückssache welchen Vorschriften es entspricht. Daher, solange das nichts uraltes und gebrauchtes ist, zurück da kein CE und ggf der Markaufsicht melden.. Ich hatte schonmal ne Flex mit 2,5 facher Scheibenschnittbreite.. Geh lieber kein Risiko, ein, grade mit Maschinen ist nicht zu spassen. Und benutzen, in welchem Umfeld? Gewerblich sicher nicht... Privat auf eigenes Risiko...
Gruß Jan
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Jan Conrads schrieb am 25.09.2012 17:16:

Entsprechen die UK-Stecker denn den hier geltenden Sicherheitsvorschriften?

Aha, dann sollten also alle UK-Stecker eine Sicherung haben. Ich hatte bis gerade angenommen, dass das ein besonderes Feature des Steckers hier wäre. Aber ob man nun den UK-Stecker abschneiden und einen Schukostecker anbringen darf, kann man nur vermuten, und nicht sicher sagen, denn das Gerät wäre nur mit dem UK-Stecker getestet worden, sofern es denn überhaupt getestet worden ist.

Ich wollte das Ding nur privat und nur für ein paar Kleinigkeiten benutzen. Wie ist es bei deiner Flex zu der Schnittbreite gekommen? Hatte die Maschine ein krumme Scheibenaufnahme, oder waren die Lager ausgeschlagen?
Die Flex, die ich hier habe, macht ansich einen ziemlich soliden Eindruck. Ich habe sie mangels Adapter noch nicht drehen lassen, aber es sieht alles gerade aus.
--
Mark

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Am Dienstag, 25. September 2012 16:48:19 UTC+2 schrieb Mark Ise:

Aber nur bei deutlich ber 20 Jahre alten Exemplaren. Aktuelle BS1363-Stecker haben seit geraumer Zeit teilisolierte Stifte wie unsere Eurostecker, damit ist das Problem erledigt.

Da die Sicherung in britischen Steckern NICHT den Gerteschutz bernimmt, sondern den Leitungsschutz der Zuleitung (alles bis zur Steckdose ist im Normalfall mit mindestens 20 aber bis zu 32 A abgesichert) sehe ich kein Problem bei dieser Vorgehensweise. Gegenteilige Behauptungen von Briten (die Sicherung wrde das Gert schtzen) treffen nur bei 3A-Sicherungen und den extrem trgen alten britischen Schmelzsicherungen zu.

Bingo.
sg Ragnar
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Ragnar Bartuska schrieb am 26.09.2012 13:30:

Aha. Wenn die Kontaktfedern in den Dosen immer tief genug sitzen, dass man das so machen kann, dann ist das natürlich deutlich sicherer.

Dann sind die Systeme ja kompatibler, als sie aussehen :)
--
Mark

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Am 25.09.2012 16:48, Mark Ise schrieb: > Jens Fittig schrieb am 25.09.2012 13:52: >> >> Mark Ise schrieb: > >>> darf man elektrische Geräte mit Steckertyp G (BS1363) in D verwenden? >> >> Warum nicht? Es gibt passende Adapter > > Es könnte sein, dass hierzulande Vorschriften existieren, die die > Benutzung verbieten. > Bei den UK-Steckern kann man z.B. die schon spannungsführenden > Kontaktstifte relativ leicht erreichen, was bei den in D üblichen > Schukosteckern ziemlich unwahrscheinlich ist.
[...]
Dem Umstand das die spannungsführenden Stifte mit den Fingern berührt werden kann wurde durch eine Isolation der Stifte am dem Steckergehäuse zugewandten Teil abgeholfen. Bei der Vorgängernorm, bei denen die Stifte rund sind und die z.B. in Südafrika verwendet wird, gab es diese Isolation noch nicht.
Mit freundlichen Grüßen Sascha Albert
--
Rämmelken, Rämmelken rüssele di!
Biste von Gott kumm tau mi! Biste owwer von'n Düwel goah von mi!
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Mark Ise schrieb:

Hallo,
es werden jedenfalls viele Geräte für den Weltmarkt produziert die lokale Vorschriften sowohl in D als auch in GB erfüllen und die man mit dem jeweils passenden Netzkabel auch in beiden Ländern problemlos benutzen kann.
Bye
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