Gutachter gesucht

Es geht um das hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Ecojet Eventuell kann das sogar von Studenten unter Anleitung eines Profs oder
wissenschaftlichen Mitarbeiteres erarbeitet werden, und könnte damit sogar als Beispiel praxisnaher Ausbildung dienen. Vielleicht könnt Ihr diese Anfrage auch an Leute weiter leiten, die nicht hier mitlesen, aber eventuell Interesse haben könnten. Man beachte als besonderen Anreiz, dass sogar leitende Ingenieure von Evonik Degussa auf die Magnete herein gefallen sind und bis heute durch die Magnete bewirkte Energieeinsparungen an ihren Energieanlagen behaupten.
Ich suche Leute aus seriösen wissenschaftlichen/technischen Einrichtungen, die zu einem für Verbraucherschutz und Pressefreiheit geführten Gerichtsprozess Gutachten zu folgenden Themen erstellen können:
1. über ein Patent über "magnetische Ionisierung eines kohlenwasserstoffhaltigen Treibstoffs" durch eine besondere Anordnung von Permanentmagneten (http://register.dpma.de/DPMAregister/pat/PatSchrifteneinsicht?docId 000019739629B4)
2. Darüber, dass Kernspinresonanz nichts damit zu tun haben kann, dass an einem Permanentmagneten vorbeigeführter kohlenwasserstoffhaltiger Treibstoff eine höhere Verbrennungsenthalpie hat als "magnetisch unbehandelter" Treibstoff.
3. Dass in normalen Heizungsanlagen der Brennstoff (Erdgas, Heizöl) fast vollständig verbrennt, und dass dabei nicht so viel unverbrannter Brennstoff im Abgas übrig bleibt, dass durch dessen potentielle Nutzung ein Potential für 8% Effizienzsteigerung verbleibt.
Die drei Themen sind IMO eigentlich recht einfach zu bearbeiten. Es ist NICHT erforderlich, dass die Gutachter öffentlich bestellt und vereidigt sind. Es reicht, die grundlegenden naturwissenschaftlichen Fakten zsuammenzustellen und gegebenenfalls durch eine kurze Überschlagsberechnung zu erhärten. Das ganze sollte in eine PDF-Datei gepackt werden, auf deren "Deckblatt" das Wort "Gutachten" steht.
Zu 1. ist mMn auszuführen, dass erstens Magnete keine Energie abgeben, für die Ionisierung von Materie aber Ionisierungsenergie aufgewendet werden muss. Und es muss ausgeführt werden, dass die magnetischen Kräfte des Magneten auf den diamagnetischen Kohlenwasserstoff um viele Größenordnungen kleiner sind, als nötig wäre, um durch das Leisten von Arbeit gegen diese Magnetkraft so viel Energie einzubringen, dass dadurch die Ionisierungsenergie erreicht wird (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Ecojet#Patent ). Schön wäre noch ein Hinweis, dass der "Erfinder" des Patents niemals die behauptete magnetische Ionisierung gemessen haben kann, und dass das Patent deshalb in Widerspruch zum aktuellen Stand der Wissenschaft steht.
zu 2. ist mMn auszuführen, dass zwar unter Umständen durch Kernspinresonanz die Reaktivität von Molekülen verbessert werden kann, dass dazu aber von Außen Energie zugeführt werden muss, weil Magnete alleine keine Energie liefern und deshalb ohne Energiezufuhr von Außen auch keine Veränderungen an den Molekülen bewirken können. Außerdem ist zu zeigen, dass die durch die Magnetkraft auf den diamagnetischen Brennstoff bewirkte Spinänderung äußerst kurzlebig ist und um Größenordnungen kleiner als die thermodynamischen Kräfte im Brennstoff, so dass unmittelbar nach Verlassen des Magnetfelds keinerlei gemeinsame magnetische Ausrichtung der Moleküle bzw der darin befindlichen Atomkerne mehr vorhanden sein kann.
zu 3. reicht es mE, die von Schornsteinfegern regelmäßig gemesssene typische Abgaszusammensetzung einer Heizungsanlage (beispielsweise bei Verbrennung von Erdgas) aufzulisten und dem stöchiometrischen Brennstoff-Sauerstoff-Verhältnis gegenüber zu stellen und zu zeigen, wie viel Energie man durch "vollständigere" Verbrennung beispielsweise aus dem im Abgas gemessenen CO oder unverbrannten Kohlenwasserstoffen noch gewinnen könnte.
Jetzt noch der Haken an der Sache: ich kann für diese Gutachten nichts bezahlen. Ich stehe gerade in einem Rechtsstreit mit dem Hersteller der Magnete und bin mit vorerst einer einstweiligen Verfügung belegt, derzufolge ich noch nicht einmal klare und eindeutige wissenschaftliche Aussagen wie die in den erwünschten Gutachten äußern darf. Der Rechtsstreit ist für mich vorerst extrem teuer und sprengt alleine schon mein finanzielles Potential. Es ist bei uns leider so: Recht haben heisst nicht Recht bekommen, und man muss sich das Recht haben auch leisten können. Dummerweise bin ich passionierter Rechthaber :-)
PS XPost nach de.sci.physik und de.sci.ing.misc ist beabsichtigt, bitte kein F'Up2 setzen, damit Abonnenten beider Gruppen die Diskussion verfolgen können
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Gut gemacht, Tommi.
Wir haben alle berlegt ob wir in den nchsten Tagen in der Freizeit unsere Autos putzen sollen oder was anderes machen.
Und nun zum Patent :
Ich aber sage euch .....
... Ich wrde das Patent auf jeden Fall bewilligen bzw. vorhandenes Geld reinstopfen.
Elektromagnete fnde ich aber besser als Permanentmagnete ..... hab ich irgendwie im Gefhl.
Nun, gehen wir mal vereinfacht von Ethen ( C2H4 ) aus :
Der maximale Brennwert ist physikalich eisern festgelegt. ( Ein hnliches Patent war der Turbo vor 30 Jahern )
Magnete weden im Brennstoff auf jeden Fall Photonen erzeugen, der Brennwert erhht sich.
Glaubt ihr auch wir ich, da wir den Strom der ( KLEINEN ) E-Magnete leicht wieder rausbekommen ?
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Am 23.07.2011 15:06, schrieb Tom Berger:

siehe unten.

Tja, wie Du oben beschreibst existieren Fachleute (leitende Ing. Degussa) die das scheinbar im Praxialltag feststellen. Entdweder ist das (n.a.) Deine Evidenz das die magnete, warum auch immer, funktionieren oder Du kompromitierst halt diese Ingenieure bzw. Abteilungen eines Großkonzerns der in der Lage ist komplexe Anlagen zu bauen/entwickeln und brechnen ;-)
Frag sie einfach ob sie Dir Realdaten aushändigen!

Wie schon an anderer Stelle erwähnt. Kauf Dir die Magnete, baue Dir eine Referenzlaborprüfstand (kalorimetrische Messungen) und wenn Du Fakten hast, verklagst Du den hersteller auf konstruktiven Produktmangel.
Aus meiner Sicht scheinst Du den Fall falsch anzugehen. Verständlicherweise versuchts Du nur anhand bekannter physikalischer Gesetzmässigkeiten zu postulieren das es nicht funktionieren kann. Damit hat die Menschheit schon sehr oft falsch gelegen. Was Du brauchst sind die Realdaten Vorher/Nacher bei reproduzierten Szenarien. Sollte man Anhand solcher stichhaltigen Daten dann doch eine Ersparnis sehen, erweißt Du der Firma einen Bärendienst. Dann gilt es jedoch die wahre physikalisch Chemische Begründung zu finden.
Sollte anhand dieser Daten jedoch eindeutig erkennbar sein das es zu keinem positiven Effekt kommt, steht es Dir anheim diese Daten als empirische Daten, ausgewertet, als Vergleich aufzuzeigen.
Auch an diser Stelle nochmal erwähnt. Ich erwarte durch Magnete auch keine Heizkostenersparnis!
--
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Am Sat, 23 Jul 2011 16:43:00 +0200 schrieb Bodo Mysliwietz:

Ja, letzteres ist eindeutig der Fall. Da wird Inkompetenz in unvorstellbarem Ausmaß vorgeführt.

Ich hab' schon nachgefragt, wie sie zu diesen Messungen gekommen sind, und was sie unternommen haben, Vergleichbarkeit herzustellen. Leider hab' ich keine Antwort gekriegt. Fakt ist, dass die Anwender an einer laufenden Anlage überhaupt keine Möglichkeit haben, aussagefähige Vergleichsmessungen durchzuführen.
Ich hab' dann noch nachgefragt, ob sie das in anderen Anlagen einvgebaut haben, denn der Vorstand könnte sich ja sogar strafbar machen, wennn er solches Einsparungspotential ungenutzt lässt. Darauf wurde geantwortet, dass man diese Einsparungen nur an dieser einen Anlage und für deren spezifische Bedingungen gemessen habe und für andere Anlagen nicht erwarte.
Mir liegt ein Gutachten vor, dass in Auftrag der Magnethändler bei einem ihrer Kunden durchgeführt wurde. Das enthält so haarsträubende Fehler, dass man heulen könnte. Da wird beispielsweise die Aufheizdauer von 6 Minuten vorgegeben, und es wird die Erwärmung des Kesselwassers in dieser Zeit gemessen. Irrerweise aber werden die um 15° differierenden Ausgangstemperaturen überhaupt nicht berücksichtigt. Logischerweise kriegt man von der niedrigeren Ausgangstemperatur in derselben Zeit eine größere Erwärmung als von der höheren Temperatur aus. Und zufälligerweise ist die Messung mit der niedrigeren Temperatur die mit den Magneten. Und um dem ganzen die Krone aufzusetzen, wird der Temperaturanstieg nicht kontinuierlich gemessen, sondern nur im Abstand von jeweils 2 Minuten. Ich konnte den Physiker, der diese Messungen durhcgeführt hat, telefonisch sprechen, und der lachte nur über den Mist, den er selbst angezettelt hat. Er weiss, dass seine Messungen keine Rückschlüsse erlauben, aber für mehr hätte das Budget eben nicht gereicht.

Du scheinst nicht gantz mitgekriegt zu haben, um was es geht. Ich stehe bereits als Beklagter vor Gericht, und meine sachkundigen Ausführungen interessieren das Gericht dabei einen feuchten Kehricht. Die wollen etwas sehen, worauf "Gutachten" steht, und das muss von jemand anderem als mir kommen.
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On 23 Jul 11 at group /de/sci/physik in article

Ghostwriter existieren. Frag mal Karl-Theodor. Auch wenn Du nicht drüber lachen kannst. Muss der Gutachter bezeugen, dass er das selber händeringend angefertigt hat? IIRC nicht!
Schick mir die Rohlinge als doc, rtf oder sonstwas, ich mach das dann mit dem Gutachten.
reply funzt, PY Justiz eher nicht :)
Saludos Wolfgang
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Meine 7 Sinne:
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Am 23.07.2011 17:25, schrieb Tom Berger:

Damit hast Du Deine Aussage "... wird Inkompetenz in unvorstellbarem Ausmaß vorgeführt." gleich ad absurdum geführt.
> Fakt ist, dass die Anwender an einer laufenden

Ohne die Anlage genauer zu kennen ist auch diese Aussage nicht haltbar. Es sollte Dir bewußt sein das gerade großtechnische Anlagen quasi riesige Kalorimeter darstellen. Wenn ei solchen Anlagen alle Stoffströme (incl. der Heizmittel) hinreichend genau gemessen werden kannst Du die 8% ganz locker be oder wiederlegen.

das habe ich sehr wohl mitgekriegt. Es ist auch nicht Dein erster Ansatz. Du scheinst auch nicht realisiert zu haben das ich mich dazu an anderer Stelle schonmal geäussert hatte.
> und meine sachkundigen Ausführungen

Das ist doch klar. Das Gutachten muß quasi aus neutraler Hand kommen. Dir obliegt es dann nachher dieses anzugreifen.
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Das darf ruhig deine persönliche Meinung sein, ja du kannst dabei objektiv wissenschaftlich sogar richtig liegen. Aber juristisch wirksam ist sie deswegen nicht. "Wahrheit" ist eine juristische Frage, keine sachliche wissenschaftliche Frage.

Tja wieso denn nicht?

Gutachten enthalten keine Fehler solange sie juristisch nicht widerlegt sind. Um in einem Gutachten Fehler festzustellen muss man juristisch wirksam ein Gegengutachten bereitstellen.

Du hast es noch immer nicht begriffen, es geht um juristische Winkelzüge, nicht um wissenschaftliche "Wahrheit" oder "Richtigkeit".

Du verwechselst dein privates Recht haben, mit juristisch Recht haben. Du könntest dich vor Gericht höchstens auf Meinungsfreiheit berufen. Die gilt aber nicht uneingeschränkt. Du hast aber anscheinend den Fehler gehabt dich daruf zu berufen Recht zu haben.

Kannst du das beweisen? Vor Gericht zählen nur vorgelegte offensichtliche Beweise. Wer gescheiter ist, oder mehr oder richtiger etwas weiss, ist Ansichtssache.

Eben, das sagte ich dir doch schon in deiner ersten Anfrage hier. Womit kannst du deine Sachkundigkeit beweisen? Du hast nicht mitgekriegt um was es geht. Als Beschuldigter kannst du juristisch keine sachkundigen Aussagen in eigener Sache machen, egal um was es geht.

Du hättest klagen müssen. Aber das wissen die ganz genau, dass du dafür nicht das nötige Kleingeld hast. So hat man dich erst einmal mit einer einstweiligen Verfügung kaltgestellt. Jetzt musst du juristisch dagegen klagen oder aufgeben. So hat man dir nun erzwungen zu klagen oder aufzugeben. So ist das halt in dieser Gesellschaft, wenn einer Recht haben will in einer Sache, muss er dies vor Gericht einklagen. Hat er nicht das nötige Kleingeld dazu, muss er klein beigeben. Das nennt sich Rechtsstaaat ;-)

Welche Auflagen hat man dir denn gemacht in der einstweiligen Verfügung?

Nochmal zur Klarstellung, eine einstweilige Verfügung ist keine Aussage über die Richtigkeit des Verfügten. Die Verfügung enthält die Interessen einer juristischen Privatperson. Der Richter prüft lediglich ob die darin geltend gemachten Interessen nicht gegen das Recht verstossen.

Eben. Und dann kommt die Gegenseite mit einem etwas worauf steht "Gegengutachten". Die haben das nötige Kleingeld um jemanden zu finden der soetwas möglicherweise aus Gefälligkeit macht.

Richter urteilen erst einmal in erster Beurteilung nach Augenschein. Richter verhalten sich dabei leider allzuoft nur wie Menschen am Stammtisch. Erst wenn es wirklich um ein starkes juristisches Interesse geht, nehmen sie die Sache ernster. Wollten die in allem Recht sprechen, soviel Zeit und Geld gäbe es nicht auf der Welt.

Wie du die Sache schilderst scheinst du mir vor Gericht ohne Anwalt erschienen zu sein. Das wäre Töricht dich in dieser Sache selber verteidigen zu wollen.

Wie ich dir bereits schon mal hier schrieb, du hast kein genügendes juristisches Interesse an der Sache. Wenn ein Richter sieht, dass kein Benutzer klagt, sondern nur du um lediglich wissenschaftlich Recht zu haben, wobei du noch nicht einmal ein wissenschaftliches Interesse daran hast(da du kein Wissenschaftler bist), stuft er dich in die Kategorie "Rechthaber" ein und die mögen Richter nicht. Du hast keinen materiellen Schaden da du so eine Anlage nicht betreibst. Also sagt sich der Richter "was will denn der". Wie ich dir ebenfalls hier schon mal mitteilte, kannst du als Privatperson kein öffentliches Interesse vertreten, es müsste schon eine Interessensgemeinschaft dahinter stehen. Andererseits müsste schon jemand mal festgestellt haben, dass ein öffentliches Interesse hier verletzt wird. Das kannst du nicht selber tun, aber veranlassen, wenn du das nötige Kleingeld hast.

Du siehst die Sache juristisch völlig falsch. Alleine nur wissenschaftlich Recht zu haben um des Rechthabens willen, ist kein juristisches Intersse, selbst dann wenn es offensichtlich ist, dass du wissenschaftlich Recht hast.

Aber schon die Tatsache das eine Firma dich als Privatperson verklagt hat, zeugt doch schon offensichtlich, aber juristisch irelevant, dass die selber wissen, dass sie wissenschaftlich nicht Recht haben. Das ist aber unwichtig.

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Am 24 Jul 2011 04:55:07 GMT schrieb Vogel:

Dieses Gutachten samt der Aufdeckung der darin enthaltenen Messfehler durch das Bayerische Landesamt für Umswelt ist eines meiner Beweismittel.

Ich verwechsele gar nichts, sondern mache einfach nur das, was jeweils nötig sit. Dass Du das nicht verstanden hast, ist nichts Neues.

Woie gesagt: Du versteht wie üblich gar nichts. Weshalb sollte ich denn gegen die eine Klage anstrengen?

Quatsch. Erst mal gibt's Widerspruch bzgl der einstweiligen Verfügung, und dann gibt's ein Klageerzwingungsverfahren. Die müssen in der Hauptsache Klage gegen mich erheben.

Vogel'scher Unsinn, wie er leibt und lebt. Die Sache geht vor dem landgericht vor sich. Da herrscht Anwaltszwang, und ich bin gut vertreten.
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Ja ich glaub da hast du Recht, ändert aber nichts an der Sache, denn im Gerichtsverfahren wird es darum nicht gehen.

- die Gegenseite erlässt ein einstweilige Verfügung *auf Unterlassung* bestimmter Behauptungen. Um letzteres geht es.

- dagegen kann der Verfügte, Einspruch erheben, ist jedoch bis zur Entscheidung im Hauptverfahren an die einstweilige Verfügung gebunden

- gegen den Einspruch strengt die Gegenseite ein Klage im Hauptverfahren an

- da kann dann das Gericht nach Aktenlage urteilen, wenn es die Aktenbeweise für ausreichend hält und im Hauptverfahren, nach Ermessen des Gerichts, kein anderes Urteil zu erwarten ist. Wie es aussieht wurde das Hauptverfahren zugelassen.

- gegen das Verfahren nach Aktenlage kann der Beklagte Einspruch erheben und die Eröffnung der Hauptverhandlung verlangen

- diesen Einspruch kann das Gericht wiederum verwerfen, wodurch das Urteil rechtskräftig wird

- ein Klageerzwingungsverfahren wie der OP meint kommt hierbei gar nicht zum Zuge. Dies käme nur in Frage wenn der OP eine Klage angestrengt hätte und dem nicht stattgegeben wird. Aber er ist ja dann Angeklagter und nicht Kläger.

Vor allen Dingen geht es in dem gesamten Verfahren nicht um das Produkt der Firma, sondern um seine Behauptungen. Selbst wenn er gewinnen sollte, lautet das Urteil: "Der Beklagte darf weiterhin behaupten..."

Die Firma jedoch darf weiterhin ihr Produkt vertreiben, denn sie hat ja eine Produktzulassung gegen die ja nicht geklagt wurde, insofern der OP keine Klage erhebt und diese Klage zugelassen wird. Das wäre aber ein anderes Gerichtsverfahren. Deswegen sagte ich ihm ja, er muss klagen wenn er erreichen will, dass die Firma das Produkt nicht mehr vertreiben darf.

Der stellt sich in seiner Naivität das ganze so einfach vor.

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Am 24 Jul 2011 11:53:34 GMT schrieb Vogel:

Eben. Natürlich gibt es auch unter Richtern Dummköpfe, aber dass man durch alle Instanzen hindurch auf Dummköpfe trifft, die alle Gutachten ignorieren, darf man ausschließen.
Da es wohl keinen öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen gibt, der zu anderen Aussagen kommt wie ich, dürfte ich keine Probleme haben, den erwarteten Prozess zu gewinnen.

Wwozu sollten die eine "Produktzulassung" benörtigen, Vögelchen?

Wie kommst Du auf die abartige Idee, ich würde erreichen wollen, dass die Firma das Produkt nicht mehr vertreiben darf?
Überhaupt kann niemand der Firma den Vertrieb der Magnete jemals verbieten, auch kein Gericht! Verbraucherschutzverbände oder Wettbewerber (das sind alle Firmen, die seriöse Energieeffizenzprodukte vertreiben, aber auch Energieberater usw) könnten allerdings erreichen, dass die Firma in der Werbung für die Magnete bestimmte Formulierungen nicht mehr verwenden darf. Ein Staatsanwalt könnte auch zu dem Schluss kommen, dass der Vertrieb mit den jetzigen, die Verbraucher täuschenden Formulierungen den Tatbestand des Betrugs erfüllt. Magnete verkaufen darf die Firma dann aber immer noch.
Vögelchen, Du hast wirklicbh sowas von Null Ahnung, dass es weh tut! Und In Deiner heiligen Ignoranz und Hybris bläst Du Dich hier auch noch zum juristischen Experten auf!
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Am 24.07.2011 14:46, schrieb Tom Berger:

Du willst sie nur dazu bringen die rcihtige wissenschaftliche Begründung für 8% Einsparung zu liefern. Richtig?!
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Das ist doch Blödsinn was du erzählst. Du hast doch erst hier um einen Gutachter angefragt, also hast du noch keinen und somit auch kein Gutachten. Was du da erzählst findet vorerst nur in deiner kranken Phantasie statt.

Blödmännchen, um das Produkt in Verkehr bringen zu dürfen. Du glaubst wohl in deiner grenzenlosen Naivität jeder dürfe grad verkaufen was ihm so einfällt.

Was willst du dann du passionierter Rechtahber? Wenn du nur Recht haben willst mit deinen Behauptungen, bist du ein paranoischer Rechthaber der scheitern wird. Deine Rechthaberei ist kein schützenwertes Rechtsgut.

Hast du sie noch alle?

Nur wenn jemand dagegen klagt du Dösbaddel! Aber das willst du ja nicht.

Um Magnete geht es ja auch nicht.

Du bist doch wirklich zu dämlich als dass dich die Welt noch dulden könnte.

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Am 24 Jul 2011 13:13:18 GMT schrieb Vogel:

Komm, liebes Vögelchen, flieg: <http://www.ikz.de/ikz-haustechnik/artikel/article/magnete-in-der-heizungstechnik-wird-mit-ihnen-bre.html?tx_ttnews [sViewPointer]=3&cHashg7742d16f>

Ja, in meiner grenzenlosen Naivität glaube ich das tatsächlich. Es gibt natürlich Ausnahmen, die diese Regel aber nur bestätigen: rezeptpflichtige Arzneimittel, verbotene Drogen, Kriegswaffen ...
Aber es kann natürlich sein, dass Du in einem völlig anderen Staat lebst als ich. Libyen vielleicht? Somalia?

Auch wenn Dich das jetzt schwer verwundern wird: in dem Land, in dem ich lebe, ist das Recht der freien Meinungsäußerung ein hochgeschütztes Rechtsgut. Sogar wenn die Meinung von einem paranoischer Rechthaber geäußert wird.

Danke für die Nachfrage: ja.
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Am 24.07.2011 16:17, schrieb Tom Berger:

Könnt Ihr beiden solche Verbalattacken nicht einfach sein lassen oder es per E-mail bewerkstelligen?

Eine meinung muß aber auch eine Relevanz und Grundlage besitzen.
Ich hatte schonmal "KZ" in die Runde geschmiessen. Es gibt reichlich Leute die _meinnen_ Deportationen und Völkermord hätte es zu Zeiten des 3. Reichs nicht von deutscher Seite aus gegeben.
Und wenn _Du_ heute wieder behaupten würdest die Erde sei *doch* eine Scheibe, würde ich Dich irgendwann auch knebeln lassen ;-)
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Am Sun, 24 Jul 2011 17:24:41 +0200 schrieb Bodo Mysliwietz:

Nein, keineswegs. Wer sollte denn überhaupt Relevanz und korrekten Grundlagenbezug fststellen? Der Oberste Zensor vielleicht?
Nein, man darf hierzulande sogar völlig dumme Meinungen verbreiten, so wie es beispielsweise ein Anbieter von Magnetsystemen tut, der für die Anwendung seiner Magnete 8% Energieeinsparung behauptet.
Meinungsäußerungen, egal ob mit oder ohne Relevanz und Grundlage, sind nur in einigen wenigen, genau spezifizierten Ausnahmefällen nicht vom Recht auf Meinungsfreiheit gedeckt. Da kann dann aber sogar eine überprüfbar wahre Tatsachenbehauptung unzulässig sein.
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Dieser oberste Zensor ist die gerichtsbarkeit in diesem Lande.

So,so? Na dann, Heil.

Hoppenla, nicht alles was hinkt ist ein Vergeleich.

Nämlich dann wenn ein anderer sich in seiner Freiheit eingeschränkt sieht. Dann muss ein Richter entscheiden, wer darf.

Na siehste, so kanns passieren. Das ist halt so eine Sache mit dem Überprüfbar, die einen sagen so, die anderen sagen so.

Nur damit du mich nicht misverstehst, ich stehe voll hinter dem was du tust. Nur du tust es auf deine querulatorische Art die dir keinen Erfolg bescheiden wird. Auch wenn du es mir vielleicht nicht abnimmst, ich wünsche dir von ganzem Herzen Erfolg.

Man kann Menschen nicht belehren die nicht belehrt werden wollen. Wenn es Menschen gibt die meinen man könnte mit Magneten Wasser enthärten, oder mit Atennenatrapen Räume trocknen, oder mit Magneten Treibstoff verbessern, kannst du sie nicht vom Gegenteil überzeugen, noch nicht einmal mit objektiv richtigen Messungen. Die ganze Geschichte der Menschheit besteht nur aus Irrglauben. Ja es kann sogar sein, dass dich diese Menschen anfeinden, weil sie von dir Messias nicht gerettet werden wollen. Das schlimmste ist es wenn Menschen meinen man will ihnen ihren Glauben rauben. Dafür sind sie in der Lage zu töten.

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Am Sun, 24 Jul 2011 01:21:41 +0200 schrieb Sieghard Schicktanz:

Du bringst da einen interessanten Punkt auf. Wenn an den Magneten etwas dran wäre, dann wären diese doch schon längstens in allen Energieanlagen, die Kohlenwasserstoffe umsetzen, gesetzlich vorgeschrieben. Die EU würde dann pro Jahr für etwa 100 Mrd Euro weniger Erdöl und Erdgas importieren müssen, und die Verbraucher in der EU hätten um etwa 200 Mrd p.a. niedrigere Energierechnungen. Bill Gates sähe neben dem - vermutlich dann auch mit Nobelpreis geehrten - Patentinhaber aus wie ein armer Schlucker.
Den Nobelpreis würde wohl auch jeder Physiker kriegen, der alleine schon die Existenz des Phänomens der Energieeinsparung durch die Magnete nachweisen würde. Ruhm und unermesslicher Reichtum liegen abholbereit auf der Straße für jeden, der sich der Sache annimmt und den Effekt in einer simplen Doppelblindstudie zeigt.
Wir wissen, dass dies nicht der Fall ist, und die Gründe dafür kann sich jeder an seinen 5 Fingern abzählen.
In der gegen mich gerichteten einstweiligen Verfügung geht es jedoch nicht um ökonomische Aspekte dieser "Magnettechnologie". Das bedeutet dann auch, dass mir ein Wirtschaftler eher nicht so gut helfen kann. Danke aber für das Angebot.
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Hallo Tom,
Du schriebst am Sun, 24 Jul 2011 20:54:25 +0200:

Nanana, jetzt werd' mal nicht gleich euphorisch - vor der Möglichkeit zum Einsatz gibt's ja schon noch ein paar Zwischenstufen. Allerdings sollten so simple und vor allem billige Maßnahmen recht schnell Verbreitung finden, wenn die Wirtschaftler auch nur einen Funken Verstand haben.

Das ist schonmal ein kleines Randproblem - wer macht denn solche Studien? Die eine, die da mal rumschwirrte und einen Positiveffekt von ein paar Prozent angab, hat ja wohl nicht gereicht. Sie ist auch durchaus angreifbar, weil eben _nicht_ "doppelblind", und sogar dann muß man enorm aufpassen. (Da wurde ja z.B. angegeben, daß die Magnete _in der Nähe_ zu den - magnetisch betriebenen - Injektoren montiert wurden. Könnte es vielleicht sein, daß dadurch die Injektoren beeinflußt wurden? Wurde das untersucht?)

Im Endeffekt schon - es wird ja ein _Einspareffekt_ behauptet, und der, egal wie zustandekommend, _muß_ eine ökonomische Auswirkung haben, die sich nachweisen läßt und die durch Wirtschaft(lichkeit)sberechnungen nachzuweisen ist und sein muß - sonst ist's eben Essig mit der Einsparung. Und noch ein Argument dazu: eine Wirtschaftlichkeitsanalyse eliminiert den subjektiven Einfluß Einzelner. Sie eliminiert allerdings _nicht_ den Einfluß von systematische Änderungen an den Anlagen, die im Zusammenhang mit einem Einbau von Zusatzelementen vorgenommen wurden.

Das war kein Angebot - ich hab' mit solchen Sachen nix am Hut. Das war lediglich ein Versuch, die Ansprüche dem zuständigen "Fachbereich" zuzuordnen. Du kannst schließlich auch nicht nachweisen, daß jemand nicht besser mit seinem Einkommen auskommen kann, weil Du zeigen kannst, daß er immer noch dasselbe verdient. (Auch wenn der Vergleich vergleichsweise stark hinkt;)
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On Mon, 25 Jul 2011 02:51:25 +0200, Sieghard Schicktanz

Warum sollte man so eine Untersuchung denn machen, wenn physikalisch sich garnichts abspielen kann, und das alles reinster Humbug ist. Jemand der sich nicht zutraut sowas zu wissen, hat in sci.physics eh nix verloren. Soll Schafe züchten gehen.
w.
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Hallo Helmut,
Du schriebst am Mon, 25 Jul 2011 13:30:37 +0200:

Weil es ein paar Leute gibt, die versuchen, ihre Behauptungen per Gerichtsbeschluß als Wahrheit hinstellen zu dürfen? Und dazu noch anderen verbieten wollen, diese anzuzweifeln. _Wenigstens_ die Möglichkeit, Zweifel an unbelegten Behauptungen zu äußern, sollte ja doch auch von Juristen zugestanden werden.

Deine Meinung, ist auch in Ordnung so. Die allgemeine Meinung zur Sache ist auch dementsprechend. Nur geht es in _der_ Sache derzeit offenbar nicht mehr um Physik, sondern um Recht. Recht auf Meinungsäußerung, Skepsis, Ablehnung. Recht, das eigentlich doch vom Grundgesetz "garantiert" wird. Schafzüchter machen kein Recht, auch keine Gesetze.
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