Es geht um das hier:
Ich suche Leute aus seriösen wissenschaftlichen/technischen Einrichtungen, die zu einem für Verbraucherschutz und Pressefreiheit geführten Gerichtsprozess Gutachten zu folgenden Themen erstellen können:
- über ein Patent über "magnetische Ionisierung eines kohlenwasserstoffhaltigen Treibstoffs" durch eine besondere Anordnung von Permanentmagneten formatting link
- Darüber, dass Kernspinresonanz nichts damit zu tun haben kann, dass an einem Permanentmagneten vorbeigeführter kohlenwasserstoffhaltiger Treibstoff eine höhere Verbrennungsenthalpie hat als "magnetisch unbehandelter" Treibstoff.
- Dass in normalen Heizungsanlagen der Brennstoff (Erdgas, Heizöl) fast vollständig verbrennt, und dass dabei nicht so viel unverbrannter Brennstoff im Abgas übrig bleibt, dass durch dessen potentielle Nutzung ein Potential für 8% Effizienzsteigerung verbleibt.
Die drei Themen sind IMO eigentlich recht einfach zu bearbeiten. Es ist NICHT erforderlich, dass die Gutachter öffentlich bestellt und vereidigt sind. Es reicht, die grundlegenden naturwissenschaftlichen Fakten zsuammenzustellen und gegebenenfalls durch eine kurze Überschlagsberechnung zu erhärten. Das ganze sollte in eine PDF-Datei gepackt werden, auf deren "Deckblatt" das Wort "Gutachten" steht.
Zu 1. ist mMn auszuführen, dass erstens Magnete keine Energie abgeben, für die Ionisierung von Materie aber Ionisierungsenergie aufgewendet werden muss. Und es muss ausgeführt werden, dass die magnetischen Kräfte des Magneten auf den diamagnetischen Kohlenwasserstoff um viele Größenordnungen kleiner sind, als nötig wäre, um durch das Leisten von Arbeit gegen diese Magnetkraft so viel Energie einzubringen, dass dadurch die Ionisierungsenergie erreicht wird (siehe
zu 2. ist mMn auszuführen, dass zwar unter Umständen durch Kernspinresonanz die Reaktivität von Molekülen verbessert werden kann, dass dazu aber von Außen Energie zugeführt werden muss, weil Magnete alleine keine Energie liefern und deshalb ohne Energiezufuhr von Außen auch keine Veränderungen an den Molekülen bewirken können. Außerdem ist zu zeigen, dass die durch die Magnetkraft auf den diamagnetischen Brennstoff bewirkte Spinänderung äußerst kurzlebig ist und um Größenordnungen kleiner als die thermodynamischen Kräfte im Brennstoff, so dass unmittelbar nach Verlassen des Magnetfelds keinerlei gemeinsame magnetische Ausrichtung der Moleküle bzw der darin befindlichen Atomkerne mehr vorhanden sein kann.
zu 3. reicht es mE, die von Schornsteinfegern regelmäßig gemesssene typische Abgaszusammensetzung einer Heizungsanlage (beispielsweise bei Verbrennung von Erdgas) aufzulisten und dem stöchiometrischen Brennstoff-Sauerstoff-Verhältnis gegenüber zu stellen und zu zeigen, wie viel Energie man durch "vollständigere" Verbrennung beispielsweise aus dem im Abgas gemessenen CO oder unverbrannten Kohlenwasserstoffen noch gewinnen könnte.
Jetzt noch der Haken an der Sache: ich kann für diese Gutachten nichts bezahlen. Ich stehe gerade in einem Rechtsstreit mit dem Hersteller der Magnete und bin mit vorerst einer einstweiligen Verfügung belegt, derzufolge ich noch nicht einmal klare und eindeutige wissenschaftliche Aussagen wie die in den erwünschten Gutachten äußern darf. Der Rechtsstreit ist für mich vorerst extrem teuer und sprengt alleine schon mein finanzielles Potential. Es ist bei uns leider so: Recht haben heisst nicht Recht bekommen, und man muss sich das Recht haben auch leisten können. Dummerweise bin ich passionierter Rechthaber :-)
PS XPost nach de.sci.physik und de.sci.ing.misc ist beabsichtigt, bitte kein F'Up2 setzen, damit Abonnenten beider Gruppen die Diskussion verfolgen können