Vergleich LED/GlĂŒhbirne?

Hallo, das hÀufige Wechseln der Hoflampen (60 - 100 Watt) ist leider mit Arbeit verbunden, und damit versaut man sich bekanntlich den ganzen Teg.
LED-Leuchten wĂŒrde lĂ€nger halten. Bei Pearl gibt es derzeit solche als Globe im E 27 mit 48 LEDs und angeblich 960.000 Milli-Candela.
Das erscheint mir ein bißchen hoch pro LED und auch insgesamt, bei der versuchten Umrechnung in Lumen. NatĂŒrlich kann ich dabei den Raumwinkel nur schĂ€tzen. Allerdings, die Angabe des "Fachberaters" bei Pearl, die Lampen wĂ€ren mit einer 5 Watt-GlĂŒhlampe vergleichbar, ist ebensowenig glaubwĂŒrdig.
Daher meine Frage: Hat jemand Vergleichswerte aus eigener Erfahrung - auch nur ungefÀhr?
MfG P. Prucker
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Peter Prucker schrieb:

Das ist eigentlich ganz einfach, wenn Du die Leistungsaufnahme in Watt kennst. LEDs haben etwa den gleichen Wirkungsgrad wie 12V-Halogen und etwa den doppelten gegenüber den normalen Glühlampen. Für Deinen Zweck wären sog. "Energiesparlampen" wohl am besten geeignet. Bis deren Wirkungsgrad von den LEDs erreicht wird, werden wohl noch einige Jahre vergehen... Gruss Harald
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Harald Wilhelms schrieb in Mitteilung

Wie sieht es eigentlich mit dem Wirkungsgrad von Hochvolt-Halogen gegenĂŒber 12V-Halogen aus?
Viele GrĂŒĂŸe Christian
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begin quoting, Christian Fleischhauer schrieb:

'ne ganze Ecke besser. Ziemlich optimal sind die Halogen-StÀbe (Röhrenlampen) um die 500 W herum, wie sie in Baustellenscheinwerfern usw. verwendet werden.
Gruß aus Bremen Ralf
--
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Am Fri, 02 Dec 2005 01:13:04 +0100 schrieb Ralf Kusmierz

Warum besser? Bei gleicher Leistung - zB 50W kann ich mir nicht vorstellen, daß die 230V Halogenlampe besseren Wirkungsgrad hat als die 12V. Wird doch dĂŒnneren faden haben, der eher etwas kĂŒhler betrieben wird. Der Wirkungsgrad des Trafos kommt natĂŒrlich noch weg, das ist klar. 500W sind manchmal etwas viel - und wenn man dimmt dann sinkt der WG wieder in den Keller.
--
Martin

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begin quoting, Martin schrieb:

Genau.
Nein, die Fadentemperatur ist sogar höher (das ist wegen der besseren GleichmĂ€ĂŸigkeit der temperaturverteilung möglich), aber wesentlich ist, daß bei der optimierten Bauform die Leistung auch hauptsĂ€chlich durch Strahlung und weniger durch andere WĂ€rmeleitungsmechanismen ĂŒbertragen wird.

Ja, dimmen ist fĂŒr den Wirkungsgrad tödlich. Aber 500 W sind nicht so sehr wesentlich heller als 100 W, entgegen der Intuition. Was gewöhnlich stört, ist nicht die Helligkeit (Sonnenlicht ist mehrere GrĂ¶ĂŸenordnungen heller und zudem "tageslichtiger" (nicht so rötlich)), sondern die WĂ€rmebelastung.
U. a. deshalb sind z. B. OP-Leuchten so sauteuer: die filtern IR aus dem Licht raus. (Und deswegen haben LED u. U. Vorteile: sie strahlen prinzipiell "kaltes" (= infrarotfreies) Licht ab - WĂ€rme erzeugen sie nur lokal.)
Gruß aus Bremen Ralf
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Am Fri, 02 Dec 2005 23:22:07 +0100 schrieb Ralf Kusmierz

Klar, logarithmische Empfindlichkeitskurve, es sind nur ein paar dB Unterschied. Aber ein Faktor 5 bei den Stromkosten

Helles Licht als solches stört mich ja gar nicht, außer vielleicht an einem gemĂŒtlichen Abend, aber da kommt dann oft sowieso eine schrecklich ineffiziente Lichtquelle ins Spiel: Kerzen :-)
--
Martin

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Uwe 'hammernocker' Roßberg wrote:

Allerdings ist dann die Werbung von den 90 % Stromeinsparung auch Fabel!

Nachmessungen ergaben, daß die grĂ¶ĂŸten Energiesparlampen mit 22 Watt gerade mal der 100er GlĂŒhbirne in die NĂ€he kamen. Das gilt aber nur fĂŒr innen. Im Winter außen schaut es dusterer aus.
Außerdem waren diese Lampen, die ich mal vor rund 10 Jahren eingesetzt habe, zum Teil schon nach 10 - 20 Betriebsstunden defekt (Conrad seine).
Man hat das damals auf das hÀufige Ein- und Auschalten geschoben. Ersatz bekam ich nicht.

Momentan hab ich eine "Dauerlampe" eingebaut. Das ist nichts anderes als eine 100er fĂŒr Überspannung, die dann noch an der verminderten Spannung des Bewegungsmelders hĂ€ngt. Das Licht ist natĂŒrlich weniger und außerdem grĂ€ußlich gelb, aber sie brennt, wenn es nötig ist. MfG P.Prucker
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Peter Prucker schrieb:

Wieso? Die Lampe bringt ihr Licht doch selber mit, strom braucht die nur zum an und ausschalten, leuchten tut sie selber.

Naklar, braucht aber auch nur 22 Watt. Bei Dauerbetrieb wird sie aber zumindest so warm das sie ordentlich brennt, wenn sie sich denn mal durch die 22 Watt aufgeheizt hat. Drumrum ist allerdings noch das GehÀuse. Wie gesagt, als Alternative bei Dauerbetrieb.

Hast du irgendwie rausfinden können ob die Wirklich immermal ĂŒberspannung bekommen? Ich meine eine normale Lampe sollte doch so nicht so schnell sterben, wenn die Spannung auch noch vermindert ist.
Vielleicht kann jemand was dazu sagen ob man mit einer Simplen Stabilisierung die Spitzen irgendwie abfangen kann. Vielleicht mit einem Varistor.
bye uwe
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Uwe 'hammernocker' Roßberg wrote:

Gerade dann eigentlich nicht, denn dann ist genau das die Ursache. Es ist bekannt, daß GlĂƒÂŒhbirnen fast immer beim Einschalten durchbrennen, da der kalte GlĂƒÂŒhfaden einen wesentlich geringeren Innenwiderstand hat als der glĂƒÂŒhende und daher kurzzeitig entsprechend hohe Ströme fließen.
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Rolf Magnus schrieb:

Sicher fliesst der, umgekehrt proportional zur temperatur. Klar ist es wenn die Wendel nicht gleichmÀssig stark ist.
Aber bei deinem Posting kommt nur ein Schluss in frage: Es gibt keine Lampe die man stÀndig aus und anschalten kann.
bye uwe
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Uwe 'hammernocker' Roßberg wrote:

Sanftanlauf verwenden.
Grusz, Rainer
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Rainer Ziegenbein schrieb:

Die Brenndauer ist auch entscheidend, der GlĂŒhfaden verdampft...
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On 11/24/2005 07:46 PM, Rolf Magnus wrote:

WÀre dann nicht entweder eine Dimmerschaltung oder evtl. auch nur ein vorgeschalteter (und passend dimensionierter) Heißleiter eine mögliche Lösung fĂƒÂŒr das Haltbarkeitsproblem der GlĂƒÂŒhbirne?
Gruß, Steffen
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Steffen Moser wrote:

Natuerlich.
Die Lebensdauer geht etwa umgekehrt zur zwoelften (!!) Potenz der Spannung. Mit geringfuegiger Unterspannung und Sanftanlauf halten die Dinger ewig.
Grusz, Rainer
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Aus dem Umstand, daß GlĂŒhlampen meist beim Einschalten durchbrennen, kann man nicht auf die VerkĂŒrzung der Lebensdauer durch hĂ€ufiges Einschalten schließen:
"Die Lebensdauer bei GlĂŒhlampen und HalogenglĂŒhlampen wird durch den Verdampfungsprozess und somit von der Betriebstemperatur der Wolframwendel bestimmt. Die Lebensdauer von GlĂŒhlampen ist also nicht von der SchalthĂ€ufigkeit abhĂ€ngig (im Gegensatz zu Entladungslampen) und deshalb werden diese Lampen auch in Ampelanlagen eingesetzt, die sehr hĂ€ufig geschaltet werden." <http://www.osram.de/service_corner/faq/allgemein/gluehlampen.html#faq8
Christian.
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Christian Koch wrote:

Doch.

Meiner Meinung nach grenzt das schon an Demagogie.
Natuerlich ist nicht die reine HAEUFIGKEIT des Einschaltens wichtig, sondern die Tatsache, dass beim normalen "harten" Einschalten die Gluehlampe *drastisch* ueberlastet wird, und DARAN stirb sie. Wenn man diese kurzzeitige Ueberlastung vermeidet, sollte in der Tat wurscht sein, wie oft man ein- und ausschaltet.
Grusz, Rainer
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Vielleicht ist in diesem Zusammenhang eine kleine Bastellei von mir erwähnenswert:
Ich habe auf dem Dachboten 20 Kellerleuchten um auf selbigen richtig Licht zu haben, wenn man es braucht (da dort selten jemand ist, ist der hohe Verbrauch nicht weiter interessant). Nun wurden diese Lampen des öfteren vergessen auszuschalten. Das quittierten diese mit dem Ableben einer Lampe alle paar Wochen. Teuer und nervig.
Ich habe daher ein kleines Kästchen zwischegeschaltet, welches nach 15 min. das Licht ausschaltet und die Lampen nur im Nulldurchgang einschaltet. Seit dem habe ich keinen Ausfall mehr gehabt.
Gruß Hans
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Wenn sich selten jemand auf dem Boden aufhĂ€lt, waren die Lampen sicherlich ĂŒber mehrere Tage rund um die Uhr in Betrieb. Und das passierte nach Deiner Aussage dann auch noch öfters. Desweiteren wurden die Lampen relativ selten geschaltet.

Die Standardlebensdauer einer Haushalts-GlĂŒhlampe betrĂ€gt 1000 Stunden. Wenn eine solche Lampe stĂ€ndig leuchtet, quittiert sie ihren Dienst nach knapp 6 Wochen. Unter der Beachtung der Auszeiten [1] und statistischer Abweichungen (Ableben einer einzelnen Lampe) [2], liegt die Zeit zwischen zwei LampenausfĂ€llen damit in dem von Dir beobachteten Bereich von ein paar Wochen.

Meines Erachtens ist die Ausfallrate im wesentlichen durch die Abschaltung nach 15 min gesenkt wurden. Das Einschalten im Nulldurchgang wird eher einen geringen positiven Effekt auf die Lebensdauer haben.
Denn selbst wenn das Licht auf dem Boden nun 3mal am Tag eingeschaltet wĂŒrde, ergĂ€ben sich ĂŒber die Standardlebensdauer im Mittel gut 3,5 Jahre zwischen zwei LampenausfĂ€llen.
Christian.
[1] Auszeiten erhöhen die Zeit zwischen zwei AusfĂ€llen [2] Lebensdauer der Lampen gaußverteilt -> erste Lampe, die ausfĂ€llt, hat statistisch gesehen Lebensdauer < 1000 Stunden
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Ich habe die Erfahrung gemacht, daß GlĂŒhlampen, die mit 1000h Lebensdauer verkauft werden, spĂ€testens nach 1010h Brenndauer verrecken. Die QS bei den GlĂŒhlampenherstellern scheint zu funktionieren.
Markus
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