Von einer Phase zur anderen manuell oder "elektrisch" umschalten

Hallo,
eine mehr theoretische Verständnisfrage:
Nehmen wir an, ich habe einen Verbraucher, wie eine Beleuchtung mit EVGs oder Pumpen, die gegen Ausfall
von Strom geschützt werden sollen.
So wäre die erste Idee, von einer Phase auf die nächste umzuschalten, falls die eine Phase ausfällt.
Wie wird eine solche Umschaltung von einer Phase auf die nächste in der Praxis realisiert?
Gibt es dazu manuelle Umschalter, die man einfach auf Hutschiene montieren kann?
Oder, wenn es automatisch gehen soll: Wird das dann mit einem Relais, das bis 16A schalten kann gemacht, wie einem Eltako?
Beispiel: Steuerspannung wird an Phase1 angeschlossen. Solange dort Strom ist, ist das Relais angezogen und verbindet die Verbraucher mit Phase1.
Fällt auf Phase1 der Strom aus, fällt auch die Relais- Steuerspannung ab, das Relais fällt ab und schaltet somit automatisch die Verbraucher auf Phase2. Hoffentlich ist dort Strom vorhanden...
Würde man das dann so realisieren oder wäre es "schlecht", wenn man das so primitiv mit einem Eltako lösen täte?
Gruss Leo
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Hallo, Am Fri, 23 Dec 2011 03:35:34 +0100

wofür sollte dies sinnvoll sein? Bei einem Stromausfall sind in den allermeisten Fällen eh alle 3 Phasen weg, alleine um die Drehstromverbraucher zu schützen und ein unsymetrisches Netz ist auch unvorteilhaft wegen der Ströme auf dem Neutralleiter und evt Rückspannung auf dem ausgefallenen Leiter durch Drehstromtoren. [snip]

Egal wie man es löst, es muß sichergestellt sein, das man nicht 2 Schalter gleichzeitig einschalten kann, egal ob mechanische oder elektromechanische, bei 2 Schaltern ein gäbe es u.U Rückspannung auf die "tote" Phase was recht sicher schnell zur Überlast führen kann, wenn da die halbe Nachbarschaft da Strom von dir haben will oder bei vorhandener Spannung kommt es zu einem netten 400V Kurzschluß.
Wenn man ausfallsicheren Strom braucht, hilft nur eine Notstromversorgung weiter, je nach Anwendungsfall aus Batterien oder Stromerzeugern mit Verbrennungsmotor, bei hohen Anforderungen auch gekoppelt als Unterbrechungsfreie Stromversorgung, erst Batterie bis der Diesel übernehmen kann..

gruß Jan
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Hallo, Jan,
Du meintest am 23.12.11:
[...]

Sicher? In Landnetzen mit Freileitungen (noch dazu als Stichleitung ausgeführt) in der Regel eher nicht.
Viele Gruesse! Helmut
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Hallo

Auch in verkabelten "Stadtnetzen" sind geschätzte 60 % einphasige, 30 % zweiphasige und lediglich 10 % dreiphasige Fehler. Wobei auch bei dreiphasigen Fehlern eher selten alle drei NH-Sicherungen auslösen.
Werner
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Werner Krämer schrieb:

Es kommt wohl nicht drauf an, was die NH-Sicherung im einzelnen Haushalt macht, sondern wie das Schutzgerät im Trafoabgang bzw. in einer Verteilerstation eingestellt ist. Hier ist mein Educated Guess, dass bei einer Verletzung der gemessenen Parameter der Schutz alle drei Phasen gleichzeitig trennt.
Das Umschalten von einer Phase auf die nächste ist auch nicht so einfach, weil man immer eine Phaseverschiebung von 120° beim Umschalten hat. Das Aufschalten von Synchrongeneratoren macht man in der Regel nur, wenn der Winkelabstand von Polrad zum Netzzeiger kleiner als 10° beträgt.
Wenn also nur Schaltnetzgeräte am Netz sind, dann ist der Phasensprung nur ein kleines Umladen der passiven Bauelemente, aber sobald irgendein Motor sich direkt am Netz dreht, passt das nicht mehr so ganz, auch nicht mit schlupfenden Asynchronmotoren.
Gruß, Gunnar
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Am 23.12.11 04:27, schrieb Jan Conrads:

Bei uns war dieses Jahr schon 2 mal eine Phase weg und sie kam auch erst wieder, nachdem Iberdrola irgend ein Modul im nahe gelegenen Schaltkasten am Fuss eines Strommasten ausgetauscht hat. Andere Länder, andere Wahrscheinlichkeiten.
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Ich kenn das auch. Masttrafos, drunter 3 NH1-160 A Eine lst aus. Frher waren da noch Phasenwchter, die dann allpolig getrennt haben, geklaut.
Ganze Nacht 2 Phasen voll, eine Phase schnell ndernd wegen Drehstromverbraucher im Straennetz zwischen 80 bis 180 Volt. Die heutigen Uni-Volt TV laufen, der Khlschrank kriegt Probleme. Luft nicht an und der Clixon schaltet immer wieder ab. Aircon schalten ab, USVs ein, Ventilatoren ndern Drehzahl.
In D knnt aber im HA eine Sicherung auslsen. Uralt-HA 3x25....
Mfg bastian
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Am 25.12.11 18:33, schrieb bastian:

Hm, so was ähnliches hatten wir evtl. im Haus wo wir vorher wohnten mal. Die (dimmbaren) Halogenleuchten pulsierten seltsam, ansonsten lief manches und manches nicht.
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Ich kenn das auch. Masttrafos, drunter 3 NH1-160 A Eine lst aus. Frher waren da noch Phasenwchter, die dann allpolig getrennt haben, geklaut.
Ganze Nacht 2 Phasen voll, eine Phase schnell ndernd wegen Drehstromverbraucher im Straennetz zwischen 80 bis 180 Volt. Die heutigen Uni-Volt TV laufen, der Khlschrank kriegt Probleme. Luft nicht an und der Clixon schaltet immer wieder ab. Aircon schalten ab, USVs ein, Ventilatoren ndern Drehzahl.
In D knnt aber im HA eine Sicherung auslsen. Uralt-HA 3x25....
Zum OP gesagt. Umschalter nur als 1 - 0 - 1. Mehr Sicherheitsabstand zw. den Kontakten, keine Schaltberlappung. Vorschrift des EVU fr Aggregat-Einspeisung beiStromausfall.
Obs die allerdings in D fr Hutschiene gibt unbekannt.
Mfg bastian
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Am 23.12.2011 03:35, schrieb Leo Großmann:

Wenn ein Drehstrompumpe nur noch auf zwei Phasen läuft, wird sie überlastet. Motorschutzschutzschalter sollte dann für Abschaltung sorgen, wenn er denn richtig eingestellt wurde.
Leuchtstofflampen mit EVG laufen auch mit Gleichspannung. Folgerichtig wäre dann für deinem Fall der Betrieb mit Gleichspannung gewonnen aus den drei Phasen gegen N. Das wäre dann eine unterbrechungsfrei Versorgung. Besser dürfte aber eine Notsromversorgung sein,wie heute oft angewendet. Allerdings Gleichspannungen über 48/60V bringen andere Probleme.
--
mfg hdw

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Leo Großmann schrieb:

Dafür gibt es USVs

Eher eine Schnappsidee. 1 Phase fällt sehr selten alleine aus.

gar nicht - so was macht macht man normalerweise nicht

Ja - Drehschalter wurden schon erfunden. Die könnte man bequem an jede beliebige Phase schalten. Und dann wäre auch sicher gestellt, dass immer nur eine Phase aktiv ist. Solche Schalter werden z.B. auch verwendet, um mit einem Messgerät die Spannung von 3 Pahsen alternativ anzuzegen.
Z.B. http://www.mueller-ziegler.de/html/hutschiene-umschalter.html

Eltako ist ein Firmenname und keine Relaisbezeichung. Eltako baut unterschiedlichste Relais aller Arten. Das Wort ist also hier ein falscher Begriff.

Wäre so machbar. Dazu nimmt man dann ein Schütz.

Nochmal - "Eltako" ist hier fehl am Platz.
Und zum Schluss wie üblich: Als Mensch mit Null-Ahnung und keiner Befähigung für Elektrotechnik hast du an solchen Sachen schlicht und einfach nichts zu suchen. Wenn anschliessend ein Mensch zu Tode kommt oder das Haus abfackelt bist du dran!
Schildere das Problem einem Elektrofachbetrieb und lass es lösen. Das kostet nicht die Welt. Die sagen dir auch auch was machbar ist und was zulässig ist.
Für dich ist der Schaltschrank schlicht tabu.
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Am 23.12.2011 08:52, schrieb Jens Fittig:

Doch doch, hat er!
Hier gibt es Frager und Antworter.
Du bist weder noch. Du bist hier unbrauchbar. Du machst ja nicht einmal Witze.
GL
--
Hinter dem Problem des Sittenverfalls
stecken immer Nützliche Idioten!
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Franz Glaser schrieb:

Hat er definitv nicht. Sonst würde er nicht so simple Sachen fragen. Noch dazu mit falschen Begriffen.

Hat niemand was anderes behauptet.

Irrtum.

Für dich vielleicht. Ich bekomem genug "Danke" für Tips in diversen NGs. Da kann ich auf dein dummes Gesabbel gerne verzichten.

Und du bist wieder nur ein dummer Schwätzer. Dein Posting ist absolut nicht nutzvoll oder lustig.
Fass dich also an deine eigene Nase!
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Jens Fittig schrieb:

Glashaus, Steine....
fritz
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Fritz Schoerghuber schrieb:

Noch einer, der dem OP nichts hilft und nur pöbelt! Fass dich an deinen eigen Zinken du Held!
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snipped-for-privacy@invalid.invalid (Wolfgang<du-bist-zu-doof-dazu-du-brauchst- einen-Elektriker>Gerber) schrieb:

Und um eine Fehlinterpretation Deinerseits kann es sich da nicht handeln?

Das wird ganz vielen Teilnehmern mit Dir ähnlich gehen.

Ich finde auch, er untertreibt. Oft bist Du doch ganz unterhaltsam, und immer öfter weiß ich ich immer schon, was in deinem Postings stehen wird, noch bevor ich sie angeschaut hab. Kreuzworträtsel ist langweiliger, finde ich.
--
> und wenn du ein "Arsch" bist, dann ist es auch egal, ob du ein
> Deutscher Arsch, ein WessiArsch, ein OssiArch oder ein türckischer
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"Jens Fittig" schrieb im Newsbeitrag

Was hast Du denn für ein Problem?

Ah, da kommt der Wind her? Selbst ein Elektriker ohne Aufträge? Ist das der jämmerliche Versuch das Handwerk vor selbsterledigter Arbeit zu schützen?

Tut mir leid, dass ich es wagte in einer Newsgroup etwas zu fragen.
Scheinbar bist Du der Ansicht, dass Elektriker das Wissen schon angeboren hatten, dieses Wissen keinesfalls weitergegeben werden darf und jeder zu verfolgen ist, wer es wagt über Strom nachzudenken, ohne den Elektriker zu beauftragen.
Ich habe hier gefragt, weil ich eine Idee hatte. Ich wollte mich hier vorher absichern, bevor ich von einem Betrüger-Handwerker von einem Elektriker über den Tisch gezogen werde. OK?
Wenn, ich sehe, wie der Elektriker das Haus meines Bekannten verkabelt hat und seinen Schaltkasten beim Zähler ausstattete, frage ich mich, ob ein Kind mit dem Hobby Elektronikbasteln es nicht besser hinbekommen hätte. Letztes Wochenende hat sein Schaltkasten gefackelt, weil 20er Sicherungen verwendet wurden und der Elektriker 1,5qmm Leitungen im Haus verlegte. Das war ein Ausbau des Dachbodens. Stimmt Du hast Recht: Man sollte immer den Elektriker holen. So hat man zumindest das gute Gefühl dafür bezahlt zu haben, wenn man betrogen wurde.
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Leo Großmann schrieb:
<viel dummes Zeug>
PLONK!
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Jens Fittig schrieb:

IBTD.
Mich auch, bitte!
Christian
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??? Warum brennt dann der Schaltkasten?
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