Hallo
Meine alte Privileg Waschmaschine (Classic 10508) hat kürzlich einen Defekt entwickelt (Schlagende Trommel) und nachdem ich sie dies WE komplett zerlegte weiß ich jetzt woran es liegt. Aufgefallen ist das bei zwei vor ende abgebrochenen Schleudergängen die SEHR laut waren. Beim ersten hatte ich noch ein nur defektes Lager vermutet.
Der Trommelarm ist an mindestens 2 verschiedenen Stellen gebrochen und äußerlich sehr korrodiert. Nun ist eine Reparatur offenbar durchaus möglich denn z.b. bei Brock Electronic-werkstatt gibt es alle nötigen Teile wie den Arm, die (3) Schrauben dafür, die beiden Lager und den Simmerring davor. Und da ich sie in ca. 2 Stunden zerlegt bekam müsste der Umgekehrte Weg ähnlich laufen. Unsicher bin ich nur ob ich in jedem fall auch eine neue Bottich-dichtung brauche?
Aber bei ca. Kosten für die Teile um die 110€ und insbesondere dem Umstand das die Schlagende Trommel bereits innen an der Vorderkante des Bottichs so kräftig/Lange schleifte das dort Plastikmaterial (des Bottichs) weich und platt geschmolzen und auch ab geraspelt wurden, frage ich mich schon ob es um des Geldsparens willen noch Sinn macht den Weg zu gehen. Plastikreste fand ich auch an den Ablauflöchern des Faltenbalgs der selbst aber nicht beschädigt scheint.
Meinungen dazu? Die Arbeitsstunden kosten mich ja nur Lebenszeit & Kraft...
Oder ob es evtl. sinnvoller ist für ein paar Hundert Euro mehr eine neue Maschine zu kaufen. Der erste weg führte mich auf den shop von baur.de und dort finde ich Hanseatic maschinen die von einer AproductZ aus Hamburg importiert werden - vermutlich aus Asien oder sonstwo? Beko, aus Romania und Bosch von BSH Hausgeräte aus München. Was "drin" steckt weiß ich nicht. Ideen dazu?
Und ehrlich gesagt habe ich bisherige Waschmaschinen immer gebraucht übernommen durch passende kleine Zufälle in der nähe. Ich hab also nie eine neue kaufen müssen. Diese jetzt hat ca. 10 Jahre oder mehr gehalten und das würde ich auch vom Nachfolger erwarten - inkl. Möglichkeiten der Ersatzteil Beschaffung. Eine neue "Neue" Maschine sollte also eine sein die auf längerer Zeit eine gute Ersatzteilversorgung hätte und generell dem Selbst reparieren keine Steine in den Weg legt. Aber was nimmt man da?
Zu letzterem meine ich hier in den .sci. gruppen schon einen Beitrag gelesen zu haben das einige Hersteller da etwas verdongeln um Reparaturen... nur durch Fachmann X mit Gerät Y zu ermöglichen???
Ich möchte auch ungern mehr als 500€ (eher weniger) ausgeben müssen für ein Markengerät das dann evtl. vom Markt verschwindet - inkl. E-Teile. Und ob "Topseller" da nun besser wären, oder jede woche ein anderer gekürt wird (von wem?... mir scheint man kann sich heute auf nix mehr verlassen. :-(
Jedenfalls war das vor x Jahrzehnten einfacher: Miele, und gut. ;-)
OBTW. Falls jemand Vorschläge machen will, die einzigen Eckwerte auf die es ankommt sind Breite 60 und Tiefe (Der Abdeckplatte) mind. 56 cm da noch ein Kondenstrocker mit Halterung oben drauf muß. Und wg. Single-Haushalt braucht sie auch kaum mehr als 5 Kg Ladung und 30/60° Programm.
Bye/ /Kay