Wie funktioniert ein Induktionsherd?

Dirk Weber
Hi,
wie funktioniert eigentlich ein Induktionsherd? Ich blick das nicht.
Gruss aus Arft,
Dirk Weber
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Dirk Weber
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begin quoting, Dirk Weber schrieb:
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Tja ...
Generation PISA?
Gruß aus Bremen Ralf
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Ralf Kusmierz
Bezug zu: Wie funktioniert ein Induktionsherd?
Mit Induktion 8-)
Der Herd funktioniert wie ein Trafo, der Kochtopf ist die kurzgeschlossene Sekundärseite.
viele Grüsse Markus P.
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Markus Philippi
Hallo, Dirk,
Du (dirk-weber) meintest am 12.02.05:
Das ist in etlichen Lehrbüchern beschrieben, das fällt nicht unter "news".
Nur als Tipp: weisst Du, was Wirbelströme sind? (nein - auch das ist nicht "news")
Viele Grüße! Helmut
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Helmut Hullen
Hallo Ralf,
Eine Erklärung, die auf induzierte Ströme beruht und gleichzeitig die Notwendigkeit ferromagnetischen Materials bejaht, kann bestensfalls die Generation PISA zufriedenstellen.
Tatsächlich funktioniert ein solcher Herd hauptsächlich durch Hystereseverluste und weniger durch Wirbelströme. Nur das erklärt, warum ein Al-Topf näherungsweise kalt bleibt.
Siegfried
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Siegfried Schmidt
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Siegfried Schmidt schrieb:
Glaube ich nicht, dafür sind die Flußdichten zu klein. Der ferromagnetische Boden wird dazu da sein, daß es trotz der Wirbelströme nicht zu einer Feldverdrängung kommt (die nebenbei dazu führen dürfte, daß der Topf abhebt). Die Hystereseverluste kannst Du wohl vergessen. (Wer hat so ein Ding? Testweise mal eine Platte aus schlecht leitendem Si-Stahl (Trafoblech) auflegen und feststellen, ob die warm wird. Ich wette dagegen. (Wobei Trafoblech natürlich auch relativ hysteresearm ist.))
Gruß aus Bremen Ralf
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Ralf Kusmierz
Bitte - 'tschuldige - =E4h - ich will dir ja nicht nahetreten.
Hysterese kann ich mir in einem Metall, das gar nicht magnetisiert wird, =FCberhaupt nicht erkl=E4ren, Wirbelstrom (=3Dkurzgeschlossene Sekund=E4rwicklung) aber schon.
Der Al-Topf bleibt deswegen n=E4herungsweise kalt, weil die "Magnet- linien" keine Freude dran haben, ohne Eisen in "die m=FC0-Luft" hinein zu dringen. Wenn Eisen dahinter w=E4re, dann w=FCrden sie sogar den Luftspalt (gef=FCllt mit Alu, das ist denen egal) =FCberspringen.
Das mit der PISA-Keule kannst dir sparen.
MfG Glaser
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Franz Glaser
Nein, weit vorher. Generation Bildungsnotstand (Abi 1971) ;-)
Gruss aus Arft,
Dirk Weber
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Dirk Weber
Ja und du Blitzmerker? Seit wann werden in dieser Gruppe ausschließlich *news* gepostet?
Wieso erwähnst du es dann?
So long Klaus Prekal
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Klaus Prekal
Bin nicht auf den Laufenden mit Induktionsherden. Gehen die wirklich nur mit magnetischen Töpfen? Egal, als alternative Idee: Alu leitet etwa eine Grössenordnung besser als Edelstahl, vielleicht liegt dann eine grobe Impedanz-fehlanpassung vor, d.h. keine Leistungsübertragung wegen "sekundärem Kurzschluss".
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Rolf Bombach
Mensch, bin ich ein Depp!
Bombach, du hast 't=FCrlich recht. Alu wirbelstromt zwar aber (ver)heizt so gut wie nix. Das w=E4re so, als ob die Zuleitung zum E-Herd schon gl=FChen m=FC=DFte.
Eisen ist ein "Widerstandsdraht", ohmisch, w=E4hrend Alu eine Kurzschlu=DFwicklung darstellt.
Die Hysterese jedenfalls (da bleib ich sssstur) tr=E4gt kaum was bei, da m=FC=DFte die Frequenz schon seehr hoch haben sein und werden.
Trotzdem auch: die Magnetlinien sehen gar keinen Anla=DF, in den Alutopf einzudringen. Alu lockt sie nicht. Erst wenn die f so hoch wird (UKW), da=DF das Ding ein Luft-Trafo wird, dann viel- leicht, aber auch nur widerwillig, da kurzgeschlossen.
MfG
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Franz Glaser (G)
Aber eben, ich bin da nicht sicher. Brauchen diese Herde jetzt magnetische Töpfe oder nicht? Keine Ahnung.
Ich stelle mir den Herd eh als Streutrafo vor, wegen des Luftspalts. Wenn da sekundär kurzgeschlossen ist, wird das Feld eben verdrängt und will noch weniger rein ;-).
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Rolf Bombach
Ja, die brauchen sie. 18/8 oder so geht nicht.
Gruß Willi
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Willi Marquart
Besten Dank, wenn auch mit Verspätung, sorry. Das ist endlich mal eine klare Antwort.
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Rolf Bombach

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