Zeitschaltuhr

Dec 13, 2007 75 Replies

Ich hoffe, Du meinst eine Zirkulationspumpe. Das würde durchaus sinnvoll sein. Man spart sich die el. Energie, der Effekt der Brennstoffersparnis wird praktisch sehr klein sein. (Es wird weniger umgewälzt, aber das, was in den 2min-Takten kommt, ist dafür stärker abgekühlt).

Ich habe es mir abgewöhnt, sowas durch Basteleien zu lösen. Ich würde eine Kleinsteuerung nehmen, easy oder Logo. Die gibts in Varianten ohne Display, sind dann etwas preiswerter. Aber Du brauchst jemanden mit der Software. Ich habe auch schon Schaltungen gesehen, wo die Zirkulation prediktiv beim Einschalten der Badezimmerbeleuchtung angeschmissen wurde.

Von daher sind die Wärmeverluste auf jeden Fall geringer. Allzu viel Wärmeverlust wird es nicht sparen, da ja nach 10min das Wasser noch ausreichend warm ist. Gegenüber Dauerlauf ist nicht nur die Wärmemenge, die verloren ginge, zu berücksichtigen, sondern auch die Elektrische Energie für die Pumpe.

60W, 50% des Jahres angeschaltet, sind 260kWh. Wenn man das auf 5% ED (1min an, 9min aus, das Ganze an 12 Stunden des Tages) bringt, spart das schon ne Menge. Die Pumpe sollte das mitmachen, ist doch normalerweise ein Kondensatormotor mit Nassläufer.

Moin,

Kristian Neitsch schrub:

Ne Strippe wohl sowieso, aber das sparsamste wäre wohl, die Pumpe direkt an den Wasserhahn zu bauen, also an jede Warmwasserentnahmestelle eine. Daneben einen Taster mit Nachlaufrelais. So wird warmes Wasser nur zu der Entnahmestelle gebracht, die gerade gebraucht wird.

Ob sich das allerdings jemals über Strom-, Wasser- oder Heizkosten zurück amortisiert, ist wohl fraglich.

CU Rollo

(Kristian Neitsch) 14.12.07 in /de/sci/ing/elektrotechnik:

Em... Funk-Klingel?

Gb das "" sofort wieder raus! Hier war es neulich noch da! ;-) Danke für den Hinweis.

Rainer

(Carsten Schmitz) 14.12.07 in /de/sci/ing/elektrotechnik:

1W bei 24h non-stop kosten derzeit ca. 1,80Euro pro Jahr. So kann auch ein Laie ausrechnen was ihn dsas Teil kostet: 60W*1,80E/Wa=108Euro

Rainer

Damit komme ich nicht hin.

Lutz

Nicht jeder braucht tagsüber Licht im Bad.

Lutz

Das kann noch viel mehr. BTW: Das ELV Journal kennt auch keinen Unterschied zwischen Heizung und Zirkulation.

Lutz

Nimm eine ohne alles. Damit bist Du flexibler.

Lutz

Hallo, Lutz,

Du (newsgroups) meintest am 15.12.07:

Dann pack einen Durchlauferhitzer in die Nähe der Zapfstellen (wenn möglich, Gas-Durchlauferhitzer). Deine Warmwasseranlage ist vermurkst. Irgendwo musst Du investieren, um den Entwurfsfehler zu beseitigen.

(Gilt auch für den Erstfrager)

Viele Gruesse! Helmut

Carsten Schmitz schrieb:

Gegen halbtägiges Abschalten hab ich ja nix gesagt, aber das intermittierende Laufen irritiert mich. Die Wärmeverluste sind eh da, und ob nun mittels E-Speicher oder Pumpe nachgeheizt wird, ist egal.

Der passt vorallem wochenlanges Nichtlaufen nicht, wie es in Heizungs- systemen passieren kann.

Rolf_Bombach schrieb:

Den dauerlauf bew=E4ltigen diese Pumpen anstandlos. Die Belastung stellt der intermittierende Betrieb dar. Gleiches gilt auch f=FCr Umw=E4lzpumpen= =2E

--=20 mfg hdw

Hallo, Rolf_Bombach,

Du (rolfnospambombach) meintest am 15.12.07:

Nein. Wenn (z.B. tagsüber, wenn niemand zuhause ist) nicht umgewälzt wird, dann sind die Verluste deutlich geringer, als wenn per Umwälzung warmes Wasser erst im Keller erzeugt und dann per Leitungen im Haus verteilt wird, damit es nur die Wände heizt.

Warmwasser im Keller zu erzeugen und dann in ellenlangen Zuleitungen herunterzukühlen ist ein Entwurfsfehler.

Ok - vor einigen Jahren habe ich die technische Neuheit "Elektroheizung für die Warmwasserleitungen" gesehen - das ist schon kein Fehler mehr, sondern nur noch Schwachsinn. (Heizmanschetten um die Leitungsrohre, Dauerbetrieb).

Viele Gruesse! Helmut

Am 15.12.2007 10:02:22 schrieb Rolf_Bombach:

Wie äußert sich das? Blockiert die Pumpe dann durch Rost und Schmutzteilchen die sich (ev. im Lager) festsetzen?

lG Ferenc

Moin,

Helmut Hullen schrub:

Die Heizleistung kommt aber trotzdem dem Haus zu gute. Und jetzt komm nicht mit Temperaturabsenkung während keiner zu Hause ist - sollte das relevant sein, dann sollte man das Haus dringend besser isolieren.

Es geht dabei darum, Wasser zu sparen. Du hast die alternativen Elektrisch heizen (vor Ort), dauernd die Rohre heizen, dafür aber umweltfreundlicher dieses mit z.B. Öl anstatt Strom zu machen, oder aber kaltes Wasser fließen lassen bis es warm wird. Was da jetzt ökologisch am schonensten ist, ist fraglich, finanziell weiß ich auch nicht, da lässt es sich aber wenigstens abschätzen.

CU Rollo

Hallo, Roland,

Du (roland-damm) meintest am 15.12.07:

Wasser ist recht preiswert. Die Kosten fürs Warmmachen sind deutlich höher als die Kosten für die pure Substanz.

Viele Gruesse! Helmut

Das mag für den jetzigen Zustand gelten. Die Heizungsanlage wurde aber bereits eingebaut, als in dem Dachgeschoss noch kein Bad war. Daher muss ich jetzt das beste daraus machen.

Im Moment läuft (lief bis sie kaputt war) die Pumpe über eine Zeitschaltuhr gesamt 8 (480 Min.) Stunden am Tag. 05:00-08:00, 11:30-14:00, 18:00-20:30. Auch da habe ich ja den Stromverbrauch und die Wärmeverluste. Das heisst, dass die jetzige Lösung eine Laufdauer von nur 6 Minuten pro Stunde hat und dass über 18 (108 Min.) Stunden (vielleicht auch nach Test weniger). Gleichzeitig habe ich (hoffentlich) einen höheren Komfort. Das Problem ist auch, dass wir meine Schwiegereltern im Haus haben (Rentner), also im Prinzip keine festen Zeiten für Warmwasserentnahme planbar ist. Daher hoffe ich einfach, dass eben der Kofort höher wird und wahrscheinlich die Kosten geringer. Wenns gleichviel kostet, machts ja auch nichts, was ich aber nicht glaube, ich gehe von einer Ersparnis aus.

Michael

Das hatte ich auch vor. Ich hatte die Pumpe nur genannt, weil das der Vorschlag des Installateurs war und mir die drei Schaltpunkte aber zu wenig.

Michael

Weil die Pumpe Strom braucht und die Wärmeverluste dann 24 Std. am Tag entstehen?

Michael

Der Verbrauch ist ca. 25 Watt. Das heisst bei bisheriger Schaltung ungefähr

73 kWh. Nach neuer Vorstellung ca. 16,5 kWh. Das ist jetzt in Euronen nicht die Welt, aber mein Ökoehrgeiz ist befriedigt (und der Komfortgewinn ist zu beachten). Zudem ist einen normale Pumpe billiger und die SPS scheint auch nicht die Welt zu kosten.

Michael

PS: die jetzt kaputte Pumpe hat ca. 175 kWh verbraucht, das ist ja auch noch zu berücksichtigen.

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