Zeitschaltuhr

Dec 13, 2007 75 Replies

Hallo, Lutz,

Du (newsgroups) meintest am 16.12.07:

Nein. Die Raumheizung ist auf so etwa 10 bis 20 kW auszulegen, und sie wird im Sommer nicht benötigt.

Warmes Wasser zum Duschen: pro Duschstelle ca. 25 kW. Für einige Minuten. Da lohnt sich ein Gas-Durchlauferhitzer.

Viele Gruesse! Helmut

(Michael Schalkalwies) 15.12.07 in /de/sci/ing/elektrotechnik:

Danke für diese neue, anschauliche Definiton von "Nachlauf- oder Wisch- relais" ;-)))

Rainer

(Helmut Hullen) 15.12.07 in /de/sci/ing/elektrotechnik:

Woher bekommst Du Deinen Strom?

25*1,8=45 Euro pro Jahr

orsichtV: Bitte unterscheide genau zwischen "nötigen/nützlichen" und "völlig unnötigem" Stromverbrauch.

Auch "läppern" sich die einzelnen Verbräuche zusammen.

Ich erinnern noch die Anti-Energiesparlampen-"Information" der EVUs: "Lasse Sie es, für Licht geben Sie eh nur 5% aus".

Seltam, 2015 will OSram die Glühlampenherstellung ganz einstellen (Natürlich ausser Beamer-Brennern f. 400 Euro das Stück...) und spricht von 10%(!) Lampenstromanteil...IIRC.

Warum abe ich das Gefühl, das die "nur 5%" voll erlogen waren?

Rainer

Hallo, Rainer,

Du (UseNet-Posting-Nospam-74308-) meintest am 16.12.07:

Hier kostet die Kilowattstunde so etwa 25 Ct. Die Faustformel ist ein wenig ungenau ...

Was ja immer noch richtig ist. Dort vorrangig zu sparen ist graue Salbe. Aber teure graue Salbe.

Viele Gruesse! Helmut

Es ging nicht um einen Durchlauferhitzer sondern um einen direktbefeuerten Boiler.

Lutz

Kaum, da man die Zirkulation über einen Absperrhahn regeln kann.

Sicherlich wesentlich besser als der 17 Jahre alte Heizkessel. Immerhin hat der Boiler fast Brennwertqualitäten da der Kamin kaum mehr als handwarm wird. Und man spart den ganzen Sommer über viel Strom da die Heizung komplett abgeschaltet ist.

Es ist ein mit Gas befeuerter Boiler.

Die Hydraulik würde nicht stimmen wenn sich eine ungleiche Wärmeverteilung ergeben würde. Hier geht es jedoch darum dass je nach Wärmebedarf eine unterschiedliche Wärmemenge transportiert werden muss. Dies kann einmal über die Vorlauftemperatur aber auch über die Fließgeschwindigkeit des warmen Wassers in den Rohren geschehen. Ich möchte wegen des ständigen elektr. Verbrauchs eher die Fließgeschwindigkeit reduzieren, deshalb schalte ich die Heizungspumpe auf niedrigste Stufe. Die Steigung der Heizkurve reicht dann aber nicht mehr aus um bei sehr kaltem Wetter die Vorlauftemperatur so zu erhöhen dass die Wärmemenge die transportiert wird, ausreicht. Leider kann man auch die Steigung bei dieser alten Heizung nicht einstellen. Also muss ich gelegentlich manuell eingreifen.

Lass dir das von einem Fachmann erklären. Das ist einfach Schrott.

Lutz

Du bist es anscheinend keiner und kannst es deshalb nicht erklären.

Nun, da der Energieverbrauch relativ gering ist und sonst seinen Zweck vollständig erfüllt (immer ausreichend warmes Wasser) kann es kaum Schrott sein.

Ich halte es jedenfalls besser 6 Monate im Jahr bei der Heizung völlig ohne Strom auszukommen anstatt das ganze Jahr irgendwelche Pumpen laufen zu lassen die man in Wirklichkeit nicht braucht.

Das Haus Baujahr Anfang der 90er Jahre hat einen Energieverbrauch von etwa 13 l/qm/a was dem damals geltenden Standards entspricht. Da wir dort nur zur Miete wohnen lässt sich sowieso an der Heizungsanlage nichts ändern.

Nur zur Info an alle Interessierten. Ich bin fündig geworden.

Es gibt einen Zeitschaltuhr von Theben (TR 611 Top 2), die 84 Schaltzeiten im Minutenabstand kann. Die Uhr kostet online ca. 75 Euro.

Gruss Michael

Schau Dir mal die Pumpen von Laing an:

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Die beste braucht gerade mal 8 Watt.

Das Teil von ELV das sogar die Temperatur berücksichtigt ist nichts?

Grummel. Ja, klar, nur 2 Stunden, kein Zweifel, wollte ich ja auch nix gegen sagen. Was mir nicht klar ist, warum _während_ dieser zwei Stunden jetzt noch 2/15 Tastung stattfinden soll.

Irgendetwas hast Du falsch verstanden.

Ich möchte die Pumpe ca. 2 Minuten laufen lassen. Das reicht, um die Zirkulation einmal komplett umzuwälzen. Damit habe ich heisses Wasser an jedem Entnahmepunkt. Nach 15 Minuten mache ich das erneut, da das Wasser dann in den Leitungen soweit abgekühlt ist, dass es nur noch Handwarm ist, so dass wieder überall heisses Wasser da ist. Ich spare demnach 13 Minuten Pumpenlaufzeit und Wasserabkühlung (wobei ich mittlerweile auf 10/1 umgestiegen bin). Also habe ich eine Laufzeit von 6 Minuten in der Stunde und habe im ungünstigsten Fall _sofort_ handwarmes Wasser, meist aber noch heisses oder relativ heisses Wasser.

Diese Umwälzung lasse ich von 05.00 - 22:30 laufen und komme damit auf eine Laufzeit von ca. 76 Minuten (1:16 Std.)

Somit müsste faktisch etwas gespart sein, wenn auch nur marginal. Obwohl wo erreicht man heutzutage noch über 86% Ersparnis?

Michael

Michael Schalkalwies schrieb:

OK. Die Hauptersparnis ist hier also die geringere Abkühlung des kurzfristig nur noch handwarmen Wassers. Dann geht das natürlich in Ordnung.

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