Aussehen von laserbeleuchteten Flächen

Jun 05, 2006 5 Replies

Hallo Leute,



ich h=E4tte mal eine Frage, die mir schon l=E4nger unter den Fingern bren= nt:



wenn man einen Leuchtpunkt eines z.B. roten Lasers betrachtet, dann sieht die beleuchtete Fl=E4che irgendwie grisselig, inhomogen, fast schon=



irisierend aus. Jedenfalls anders als eine Fl=E4che, die von einer gew=F6hnlichen Lampe beleuchtet wird. Wodurch entsteht dieser seltsame Eindruck. Ist das ein physikalischer oder ein visueller (physiologischer) Effekt?



ciao



Marcus



Am Mon, 05 Jun 2006 18:42:31 +0200 schrieb Marcus Woletz:

Nennt man AFAIK Speckle-Effekt. Du hast also nichts an den Augen :-) Grund: Im Laserlicht sind die Lichtwellen phasengleich. Dadurch ergeben sich Interferenzeffekte die man auch zum Messen nutzen kann.

Hi,

right - das sind Speckles.

Das witzige an diesen Dingern: Beweg deinen Kopf in die eine Richtung, bewegen sie sich. Rennen die Speckles in die gleiche Richtung mit, bist Du weitsichtig. Rennen sie allerdings in die andere Richtung, bist Du kurzsichtig (So teste ich meine Kontaktlinsen)

Im Ernst: diese Dinger entstehen wie schon gesagt durch Interferenz sind von der Oberfläche abhängig (Spiegelnde und metallisch blanke Oberflächen machen keine Speckles).

Aber nicht in den Laser reingucken - das machst nur zweimal! Dann musst umlernen in Blindenschrift!

SCNR Markus

Peter Niessen wrote:

Also sprach Markus:

Bei Lasern ab etwa 500 mW Leistung guckt man auch in den direkt beleuchteten, diffus reflektierenden Punkt besser nicht mehr rein. Geht zwar, aber nuja ... Augen wachsen halt nicht nach.

Bei Laserpointern dürft ihr aber.

vG

Und da war da noch der technische Hilfsarbeiter, der ohne Schutzbrille ins Laserlabor gestiefelt kam und kurz darauf motzte, dass jemand gerade das Licht ausgemacht hätte.

SCNR Günter

Der ist heftig...

bye uwe ;o)

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