Hallo und ein gutes neues Jahr 2006!
Ich wollte mal zu ersten Denkansätzen eure Meinung hören:
Es gibt ein Transportband aus Edelstahlblech, auf welchem ein Extrakt eingeforen wird. Der Transport/Kühlweg dieses Bandes ist ca. 30m, die Bandbreite beträgt ca. 1,2m. Der Extrakt wird an einer Seite des Bandes gleichmäßig bei ca. -10°C aufgegeben (ca. 5 -10mm Schichtdicke), gefriert dann bis zur Endtemperatur von ca. -45°C am Ende des Bandes. An diesem Ende wird das Produkt abgenommen und das Band läuft über die "hintere" Umlenkrolle leer zurück. Vorne wird wieder beladen. Das Band läuft ca. mit 6m/min, sodaß der Einfrierprozess ca. 5 Minuten dauert. Das ganze Band befindet sich in einem Kaltraum bei ca. -45°C.
Zur Abkühlung des Bandes wird von oben kalte Luft von -50°C auf das Produkt geblasen, von unten wird eine Sole gegen das produktbeladene Band(blech) gesprüht. Die Kühlung mithilfe der Sole soll ersetzt werden durch Kühlung mit ebenfalls Luft. Die Leistungsaufteilung bislang zwischen Kühlung von oben zu Kühlung von unten ist ca. 2:1 und muss ähnlich beibehalten werden.
In einem ersten Schritt geht es darum, prinzipielle Lösungswege aufzuzeigen.
Ich denke da zunächst an "Prallströmung". Ich will also aus einem Kaltluft"header"/kasten, den ich unter das zu kühlende Band montiere, Kaltluft aus bspw. Schlitzen senkrecht auf das Band auftreffen lassen. Die Zufuhrart der Kaltluft, der Abstand der Schlitze, Schlitzweite, Abstand zum Band, Absaugung der warmen Luft, etc. sind alles Parameter, die es dann zu bedenken gibt. Mich interessiert zunächst, ob ich die Aufgabe prinzipiell so gut lösen kann, oder ob es mit Kaltluft eine andere wirtschaftlichere, effizientere (Ventilatorleistung, etc.) Lösung gibt, die es vorzuziehen gilt.
Wie denkt Ihr darüber? Wer hat den einen oder anderen Tip parat; gerne auch einen Link, etc.