Hallo,
durchs Schauen auf die verschneiten D=E4cher bin ich auf folgende zwei Fragen gekommen:
1=2E) L=E4sst man die Statik au=DFer acht und betrachtet nur die W=E4rmebilanz, ist ein verschneites Dach (bessere Isolation des W=E4rmeverlusts durch Schneedecke) oder ein schneefreies Dach (h=F6here Aufheizung durch Absorption des Sonnenlichts) vorteilhafter? Gibt es hier im Baugewerbe bzw. der Bauphysik eine "Grundregel"?
2=2E) Betrachtet man nebeneinanderliegende D=E4cher mit fast gleicher Neigung und gleichem Einfallswinkel der Sonneneinstrahlung in z.B. einer Einfamilienhaussiedlung stellt man fest, dass manche schnell schneefrei werden, w=E4hrend andere lange zugeschneit bleiben. Da auch die Schattenverh=E4ltnisse bei Einfamilienh=E4usern bei wenigen umliegenden B=E4umen (im Winter) und die Windverh=E4ltnisse meines Erachtens meist vergleichbar sind, w=FCrde mich interessieren, ob es zu diesem Sachverhalt der Schneebedeckung auch allgemein g=FCltiges zu sagen gibt? Ist das Heizverhalten im Haus oder das verwendete Ziegelmaterial ausschlaggebender f=FCr die Schneedecke am Dach? Gibt es andere Faktoren f=FCr die Schneebeckung und ist darunter ein "Hauptfaktor"?
Mir ist klar, dass manche D=E4cher Schneef=E4nger aufmontiert haben; diese sind meines Wissens zur Verhinderung von Dachlawinen gedacht. Dass solche Schneef=E4nger in 2.) ein Faktor sind, ist klar. Allerdings w=FCrde mich bei 1.) interessieren, ob die Schneef=E4nger neben der Lawinenvorsorge auch energetisch Vor- oder Nachteile bringen.
Mit besten Gr=FC=DFen, Bernhard