Hilfe: Physikerin sucht Rat

Hallo, für einen realistischen Blick: herzlichen Dank im Voraus. Bin ursprünglich Ausländerin, seit einigen Jahren in DE eingebürgert.
Mit 25 habe ich TU-Diplom gemacht (note gut, 12 Semester). Mit 29 promoviert (Streit mit zweitem Gutachter (der kein Prof. geworden ist und u.a. meine Arbeit versuchte zu sabotieren, note gut in der schriftlichen arbeit, eine 3 in der mündlichen. 1 Veröffentlichung in Physica) Stipendiatin, Tutorin, stehe seitdem ich 18 bin auf eigenen füssen. Nebenfächer: Polymerchemie, Optik, Festkörperphysik, Tieftemperaturphysik. Übergangslos fast 4 Jahre nach der Promotion in der Industrie (sehr renommierte Firma, Software-Entwicklung) Parallel etwas an der Uni. gemacht (ich bin nicht ganz in der forschung tot) Parallel Forschungsstelle gesucht: Glueck gehabt, uebergangslos C1-Stelle in den Ingenieurwissenschaften, macht viel Spass aber mit dem Prof. (keinen so guten Ruf) komme ich nicht klar, Chemie stimmt nicht. In der Gruppe ist die Rahmenbedingung fuer Habil. Stelle nicht da. Vor allem meine Vorschlaege (zwecks Veroeffentlichung) versteht der Prof. nicht (gleiches Problem haben andere auch). Bald bin ich 36. Bisher lueckenlosen Lebenslauf. Ich moechte gerne in Physik-relevantem Thema bleiben aber nicht in der derzeitigen Stelle. Wie beurteilt Ihr meine Position? Wie/Wo soll ich mich bewerben? Ich moechte gerne auswandern.
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Na dann mach doch eine Umschulung zur Ayurveda-Wellnessberaterin auf Sri Lanka.
SCNR
So'n Leben muß ja ganz schön anstrengend sein... immer 'was beweisen müssen. In deiner Haut möchte ich wirklich nicht stecken.
--
CS

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...
von Wo nach Wo?
SUNLIGHT007 wrote:

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also im Studium alles in allem unterer Durchschnitt

Nach der Schule als High Potential gestartet (übrigens sieht das Problem bei mir nach dem Studium ähnloch aus, allerdings ohne Promotion)

AUs der Wirtschaft in demn ÖD zurückgewechselt... sprich in der Wirtschaft gescheiteret...
noch dazu in einer Zeit (wenn ich richtig rechne) in der alles was einen Rechner einschalten konnte in die Softwarebranche getrieben wurde...

aber Jahrelng durchgehalten....

Der Chef ist ein Ignorant Ojojojoi, und nur bei dem Chef hast Du eine Assistentenstelle bekommen....

ohne roten Faden

dann bewerb Dich...

Deine Position? Du schreibst nicht was das ingenieursrelevante Thema ist... Den wechsel zurück in den ÖD kannst Du noch relativ gut verkaufen, wenn Du das als Wechsel zurück zur Physik verkaufst, oder zurück zur Anwendung... Dann kommt Bei Dir eventuell ein Frauenspezifisches Problem bei der Suche nach einer neuen Stelle als Problem hinzu: die biologische Uhr tickt...
Deine anderen Probleme habe ich oben angedeutet... Ein weiteres Problem bei Dir: Du schiebst Deine Probleme auf andere! Der zweite Gutachter... Dien CHef ist ein Ignorant... Das erinnert mich an die Geschichte mit den tausenden Geisterfahrern...
So nun weißt Du warum ich Dich nicht einstellen würde...
Es sei denn: Icxh brauche Deine Speziellen Fähigkeiten dringend!
Der Prof hat einen schlechten Ruf? In der Forschung oder in der Industrie oder in beiden Bereichen?
Du willst etewas "physikrelevantes" machen.... Ich denke ein prinzipieller Wechsesl in die HEP oder ähnliches kommt wohl zu spät... es sei denn jemand sucht Dich als Bindeglied zwischenb Physikern und Inscheniören...
Du möchtest ferne auswandern... Wohin, wie ist dort der Arbeistmarkt? Wie sind dort die Einwanderungsgesetze? Wie ist dort die politische Lage? Kennst Du das Land und die Leute? rasu aus D ud dann wieder wegen Mentalitätsproblemen scheitern kannt Du Dir nicht erlauben... Wenn Du das experiment Auswanderung abbrichst, dann aus gesicherter Position heraus, sonst droht Dir der absolute Abstieg!
Nun das positive: Du stehst seit 18 mit eigenen Füßen im Leben... das solltest Du vielleicht besser herausstreichen als die Probleme mit anderen! Eine Frau, die sich das Studium selber finanziert und anschließend durch die Durststrecke der promotion hindurchgekämpft hat... ist auch mit dem Abstieg vom High Potential zum durcschnitt interessant (nein ich bin glücklich verheiratet)!
wie gesagt, als Physiker, auch angewandt kann ich den Wechsel zurück in den ÖD absolut verstehen, nur Du mußt das verkaufen...
An Deiner Stelle würde ich nun eine Stelle in der Industrie in F&E anstreben, an einer Schnittstelle zwischen Deiner Ingenieruswissenschaft , Physik und eventuell bei Deiner Vorbildung Chemie... (Tip Klopf einfach mal bei den Freudenberg Forschungsdiensten an, oder sieh Dir mal die Jobdatenbank dees Freudenbergskonzerns an)
Vom Auswandern im Moment würde ich abraten, Du kannst es Dir nicht erlauben im Ausland auf die Schnautze zu fallen...
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Michael Erwerle verfasste am 25.05.04 07:12:

Hier hake ich nochmals ein:

Die Frage ist, bei wem? In Kollegenkreisen? In der publizierenden Welt? In der Industrie? Bei Politikern? Bei seinen Mitarbeitern?
Das kann ganz ganz verschieden sein! Ich kenne z.B. einen Professor, der in fachlichen Details sehr schwach und als Führungskraft so erbärmlich ist, dass seine Mitarbeiter echte Qualen erdulden und sehr abfällig von ihrem Chef reden. Aber er denkt bei seiner Arbeit nicht dauernd an Nebentätigkeiten, versteht etwas von Selbstdarstellung, hat beste Kontakte zu den Geldgebern, und immer die Nase vorn, wenn es darum geht, die Trends der Zukunft in seinem Fachgebiet zu erkennen. Ich kenne auch einen international hoch renommierten Prof. Dr. hc. mult. mit einem sehr großen Institut, aus dem aber schon lange nichts wirklich Neues mehr kam, und der in Industriekreisen den Ruf eines Heißluftproduzenten und heimlichen Mehrfachverkäufers von Forschungsergebnissen hat. Wieder woanders ist ein fachlich exzellenter Mann, der von seinen (wenigen) Leuten vergöttert wird, aber ziemlich unbekannt geblieben ist, weil er sich und sein Haus nicht "verkaufen" kann. Wer ist denn nun unterm Strich "gut" und wer nicht?
Und merke: Man mache NIE seinen eigenen Prof. schlecht - schließlich zehrt der Ruf der eigenen Diss. auch vom Ansehen des Profs. ...

AOL - zumal inzwischen selbst Entwicklungsländer sehr gute eigene Wissenschaftler hervor bringen.
Joachim
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Hallo,
Joachim Schmid schrieb: ...

zumindest partiell: Die, die fr Ihr "drftiges" Gehalt aus unseren Steuerzahlungen Vorlesungen sausen lassen und dem Privatvergngen Vorrang geben.

Ja, nein. Auch eine Frage was man wo und wie werden will. Diverse UNIs haben einen sehr guten Ruf (viele Lobbyisten) jedoch gibt es bessere Absolventen von anderen Hochschulen. Es ist eben auch ein Kriterium wer sich wie, wo, wann und bei wem bewirbt.
--

Mit freundlichen Gruessen Dipl.-Ing.(FH) Thomas Budich
E-Mail bei Bedarf von: http://www.dmr-automation.de
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Michael Erwerle wrote:

Auch damit kann man gute Jobs finden. Die Noten interessieren einen Arbeitgeber doch nur so lange, wie er keine anderen Massstäbe (insbesondere Berufserfahrung) für eine Einschätzung hat.
Gruß, Ralf.
--
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Das ist im Zusammenhang mit der Aussage High Potentual (Stipendiatin) nach dem Abi zu sehen...
Wenn Du Dann die Berufserfahrung 4 JAhre in der Wirtschaft, dann zurück in den ÖD siehst....
kein Ziel, kein roter Faden
bin ich nun böser Personaler: Dei hat vor dem Streß in der Wirtschaft gekniffen...
wohlgemerkt:
mir ist kurz nachdem ich meiner Frau einen Antrag gemacht hatte eine Doktorandenposition angeboten worden... ein Jahr vorher hätte ich zugegriffen!
Aber die Situation war anders, da zählten dann ein paar Märker mehr mehr als der sicher anspruchsvolle und interessante Job mit der Möglichkeit sich weiter zu qualifizieren...
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Michael Erwerle wrote:

So kann man es sehen. Das Problem scheint mir zu sein, dass so mancher Personaler nach den gleichen Kriterien wie Ingenieure und Manager entscheiden: Jede Entscheidung muss durch Zahlen, Daten, Fakten belegbar sein. Dazu gibt es dann Seminare, die Erfahrung durch 'clevere' Fragen ersetzen sollen: 'Was für Bücher haben Sie im Schrank?', 'Was wollen Sie in den nächsten 10 Jahren erreichen?', sie analysieren die Zeugniscodes und so weiter ...
Naja, nur ob jemand Potential hat, können sie nicht immer zuverlässig erkennen - mangels Erfahrung?

Für mich ist der Dr. ein Spaßfaktor, der im Geschäft auch noch gut aussieht. Kein Spaß = keine Promotion, jedenfalls für mich. Und mein Spaßbedarf würde auch noch für eine zweite reichen, auch wen ich im ÖD weniger verdienen würde ...
Gruß, Ralf.
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Deren Job ist es die richtigen Leute einzustellen, das funktioniert ofensichtlich mit diesen Regeln halbwegs...
niemand erfährt ob es bessere Lösungen gegeben hätte....
Wenn Sie aber gegen die Regeln verstoßen und danebengreifen ist es schlecht gewesen...
Für Mut werden sie nicht belohnt...
also was würdest Du machen?...

Spaß ist ein Faktor, wenn Du aber als Alleinversorger dastehst spielt Kohle eine andere rolle... Wenn eine Familiengründung geplant ist mußt Du auch daran denlen ist nch einer Promotion ein Wiedereinstieg leicht möglich...
beides hat damals gegen diese Stelle gesprochen so what...

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Um es kurz zu machen... nicht jeder, der finanziell auf eigenen Füßen steht, ist auch mündig (offensichtlich).

Ich sehe erhebliche Defizite in deiner Persönlichkeitsstruktur, den blinden Fleck bzgl. der Selbsteinschätzung deiner Reife habe ich dir oben aufgedeckt. Du stellst Fragen auf eine Art und Weise und ziehst Begründungen/ Rechtfertigungen für deine (offenbar mißliche) Situation heran, die man so vielleicht von einem Teenager erwarten dürfte, nicht aber von einem gebildeten Erwachsenen (sorry, wenn ich so deutlich werde).
Das wurde ja auch schon in herausgearbeitet.
Der Skandal an der ganzen Sache ist, daß weder Hochschulreife noch ein Universitätsabschluß geschweige eine Promotion ein Garant für das Entwickeln einer reifen Persönlichkeit zu sein scheinen. Mit anderen Worten, ich bin der Meinung, daß die entsprechenden Institutionen dafür Sorge zu tragen haben, daß so etwas nicht geschieht (Qualitätskontrolle durch ein entsprechendes Angebot -> Seminar "Persönlichkeitsentwicklung"?).
Vielleicht solltest du dich diesbezüglich mal auf dem freien Markt etwas umsehen, bevor du weitere _sinnvolle_ Schritte hinsichtlich deiner "Karriere" unternimmst. Mir scheint, zu Letzterem bist du aus eigener Kraft nicht in der Lage, wie dein Posting zur Genüge belegt. Und ein pauschales "Hilfe!" in die Welt hinaus zu posaunen ist halt nicht sehr strategisch gedacht.
Grüße
--
CS

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naja, aber sie scheint Qualitäten zu besitzen... Als Führungskraft würde ich sie nicht wollen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass sie in manchem Team mit diesen Qualitäten eine verstärkung ist...

sagen wir es einmal so: wer in einer Hochkonjunkturphase ich einen neuen CHef selber aussucht und später feststellt der taucht nichts....

hier muß ich für die OP eine Lanze brechen (welch edler Ritter ich doch sein kann....) nach dem was sie schreibt gehört sie in die Kategorie der "Aufsteiger" Sie hat sich selber hochgearbeitet... Hut ab...
leider sieht die Sache dann so aus: Mädel Du hast promoviert, jetzt hast Du es geschafft...
Die Realität sieht aber so aus: Du hast promoviert (studiert) jetzt hast Du gute Voraussetzungen es zu schaffen...
nur muß man das erst realisieren...

tja... wenn Du mich fragst wo ich am meisten gereift bin... beim Bund... da lernte ich Leute aus anderen Bereichen hautnah kennen... und als ich mit Krebs im Krankenhaus lag...
Weder Schule noch Uni haben etwas zur Reifung der Persönlichkeit beigetragen... eher noch das harte Leben mit vielen Verlusten

vergiss es... leg den Leuten lieber nahe sich in Vereinen zu engagieren und während des Studiums auch mal ein Praktikum im Auslang zu machen...

jeder sollte seinen Marktwert kennen...

das war allerdings ein erster Schritt... Sie hat Antworten bekommen
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SUNLIGHT007 wrote:

Vorsicht, ich hab' noch nichts gemacht!
Von den anderen hast Du hier schon Prügel bekommen, auch wenn die Punkte, auf denen sie herumgepickt haben, nach meiner Meinung berechtigt sind.
Ich gehe mal davon aus, dass Du Dich bei Arbeitgebern anders darstellst als hier, das hilft uns beim Helfen aber Du könntest keinen so lückenlosen Lebenslauf vorweisen, wenn Du Dich so bei Arbeitgebern vorgestellt hättest.
Du bist 36 Jahre alt, hast die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen und -VERMUTUNG!!!- nach südländischem Typ aussehen. Falls richtig, werden so langsam die Arbeitgeber Angst bekommen, dass Du bald nach der Anstellung durch ein oder mehrere Schwangerschaften ausfällst. Der nächste Wechsel muss also sicher sein und dann muss es besonders gut laufen.
Dein größtes Problem ist nach meiner Meinung: Du weißt, dass Du von einem bestimmten Punkt WEG willst, Du weißt aber nicht, WOHIN Du willst. Das äußerst Du hier durch Unzufriedenheit [warst Du mit den Profs auch früher schon unzufrieden?].
Du musst aber klären wo Du HIN willst!
Dazu gehört auch eine Analyse Deiner persönliche Lebenssituation. Hast Du außerhalb der Arbeit ein Ziel, dass Du verfolgst, etwas wo(mit) Du gerne und viel Zeit verbringst? Bist Du beispielsweise mit Deinem Familienstatus (Partner, Kinder) zufrieden? Ich bin zwar keine Frau, aber da bemerkenswert viele Frauen Kinder haben wollen, solltest Du diesem Punkt in Deiner Selbsterforschung berücksichtigen, nicht dass alles das Ergebnis einer 'Torschlußpanik' beim Mamawerden ist ...
Vielleicht solltest Du auch mal ein paar Freunde fragen (am besten nach ein paar Glas Wein), wie Du so bei Deinen Artgenoss(inn)en ankommst. Ist Dein Sozialverhalten OK? Hat es sich in den letzen Jahren verändert?
Fachlich-technisch helfen kann ich Dir nicht. Was Du brauchst, ist jemand, der Dir hilft, Deine innersten Wünsche und Ziele herauskitzeln, das könnte z.B. ein Psychotherapeut mit NLP-Erfahrung sein [OK, OK, das hört sich nach einem 'Fürsorgeprogramm für Beknackte' an, aber wir Ingenieure wissen, dass nur die Funktion zählt :))]
Hoffe ein wenig geholfen zu haben.
Gruß, Ralf.
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