Wärmeübergangskoeffizient Wasser-Glas

Hallo Gemeinde,
hat jemand zufälligerweise eine Zahl
für den Wärmeübergangskoeffizienten
Wasser-Glas parat oder kennt eine Quelle?
Die nächste Unibibliothek ist 100km weg :-(
Viele Grüsse
FH
Reply to
Frank Hillmann
Loading thread data ...
Hmm, gute Frage. Wie ist denn das Glas im Kontakt mit dem Metall? Hast Du einen klassischen Glas-Metallüebergang (Glas angeschmolzen) wie man das ganz früher gemacht hat oder liegt das Glas einfach auf? Im zweiten Fall sind Kontaktwiderstände stark von den Oberflächeneigenschaften und der Flächenpressung abhängig.
Ist der Kontaktwiderstand überhaupt relevant? Oft kann dieser gleich vernachlässigt werden da viel kleiner als der Leitungswiderstand; ist natürlich von deinem Fall abhängig.
Gruss Beat
Reply to
Beat Zahnd
"Frank Hillmann" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@arcor.de...
Google ??
Gruss Thomas
Reply to
Thomas Petersen
Moin,
Frank Hillmann hat geschrieben:
Kuchling sagt : \alpha = 350 + 210 * sqrt(v/(m/s)) W/m^2/K
v ist die Strömungsgeschwindigkeit. Ob das Wasser dabei an Glas vorbeifliest oder an Metall oder so ist wohl egal. Allein die Rauhigkeit dürfte wohl noch einen Einfluß haben. Ebenso sagt diese Formel nichts über eine eventuell turbolente Strömung aus. Ist also alles nur geschätzt. Aber praktisch geht es ohnehin kaum genauer.
CU Rollo
Reply to
Roland Damm
wenn's so einfach wäre, würde ich nicht fragen
auch Gruss Frank
Reply to
Frank Hillmann
VDI-Wärmeatlas macht es vielleicht nicht unbedingt genauer, jedoch umso komplizierter:-) Ich würde sagen, zwischen XXX (soll untere Grenze für reine Wärmeleitung sein, irgendwas wie lambda Wasser/Dicke) und 10.000 W/m2K ist je nach Turbulenzgrad, etc. alles drin.
Wahrscheinlich könnte man auch ein bisschen präziser werden, wüßte man etwas mehr über die Problemstellung.
Reply to
Frank Gluben
Sorry, natürlich ist das Fließverhalten wichtig. Also: ich möchte abzuschätzen, wie Wasser sich verhält, wenn es auf eine um wenige Grade anders temperierte Glasplatte tropft. Es soll nach dem Moment des Aufbringens nichts fließen. Der Temperaturausgleich geht schnell, aber wie schnell, ist die Frage.
Viele Grüße Frank
Reply to
Frank Hillmann
Moin,
Frank Hillmann hat geschrieben:
Hmm, ich würde sagen bei der Größe von Wassertropfen ist keine nennenswerte Konvektionsströmung zu erwarten. Erst recht dann nicht, wenn was Wasser wärmer als das Glas ist. Dann zählt nur noch der Wärmeübergangskoeffizient und die Wärmeleitfähigkeit von Glas und Wasser sowie deren spezifische Wärmekapazitäten. Und zwar, weil ja nicht nur das Wasser seine Temperatur ändert, sondern im Bereich der Berührungsstelle auch das Glas.
CU Rollo
Reply to
Roland Damm

PolyTech Forum website is not affiliated with any of the manufacturers or service providers discussed here. All logos and trade names are the property of their respective owners.