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alte Varioprop gekauft - jetzt Bastel- und Elektronikfragen

Hallo zusammen,
nachdem mir hier viele neulich (auch schon wieder Monate her...) bzgl. meines eigenwilligen Wunsches nach einer alten Graupner/Grundig
Varioprop Fernsteuerung unterstützt haben gehts jetzt ans Basteln des L-Spatz, habe also eine Varioprop T14 Pro-Mix Expert (elender Name, verschärftes Teil - wie erhofft) mittlerweile erstanden.
Zunächst die Bastelfrage: mein Spatz hat einen ungglücklich rot eingefgärbten GfK-Rumpf. Ich hätt ihn gern weiß, allerdings nur wenn man es so hinkriegt dass er nicht gegen die Sonne geflogen übel rosa scheint. Wie mach ich das lichtdicht und dauerhaft? Eine Stoffstruktur wär auch prima, da das Original ja einen bespannten Stahlrohrrumpf hat. Auf 5g kommts nicht an weil nur für Hangflug gedacht. Wenn blickdicht aussichtslos ist wird er eben rot nur originalähnlicher, also dann dunkler.
Dann zur Elektronik: da ich Flächenservos einbauen will und die zeitgenössischen Varioprop- Servos rechte Trümmer sind brauchts für moderne Kleinstservos Impulsinverter. Die gibts z.B. oft bei epay aber mit meist dubiosen "von-auf"-Richtungsangaben. Ist das nicht prinzipiell egal, hauptsache ich löte beide Enden korrekt an, oder haben die eine Art Laufrichtung? Peinlich dass ich die Frage stellen muss, hätt ich mal früher besser aufgepasst ... ;-)
Und schliesslich: wie verbindet man heutzutage die Flächenservos mit dem Empfänger? Gibts da spezielle Steckverbinder die sich komfortabel beim Flächen montieren einklinken oder muss man die Strippen jedesmal bis zum Empfänger ziehen?
Gruß Frank
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Servus Frank! ;-)
Frank Albrecht I schrieb:

In den Invertern ist ein simpler PNP-Transistor, dessen Basis mit dem Impuls des Rx angesteuert wird und an dessen Kollektor das invertierte Signal abgenommen wird. Als Simpelstschaltung verwendest Du einen BC546, dengelst einen 10kO-R an die Basis und einen 1kO an den Kollektor. Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich damals diese Werte für meine Vario- prop verwendet. Den Kollektorwiderstand hängst Du an +Ub, den Emitter an Masse und den Impuls auf den Widerstand der Basis. Das invertierte Signal nimmst Du nach dem Kollektorwiderstand ab.
Andersrum geht's nicht ;-)

Ein Freund "automatischer" Steckverbinder bin ich für meine Person nicht. Ein Stückchen Kabel hängt aus der Fläche, ein anderes aus dem Rumpf und lässt sich so bequem zusammenstecken. Hat für mich den Vorteil dass sich die Flächen auch gerne mal etwas bewegen dürfen, ohne dass es fatale Kontakschwierigkeiten gibt.
hth,
Rüdiger
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Hallo Frank,

Ich bin auf einem L-Spatz 55 geflogen, dessen (eierschalen-)weisse Flügel an einen roten Rumpf angesteckt wurden. Ich glaube, das war auf dem Hetzleser Berg um '77 rum, kann aber auch in Isny gewesen sein.

So wäre das sogar original (ich hab' keine Beweisphotos mehr, die hat die Deutsche Bundespost alle gründlich und sehr schnoddrig für mich "entsorgt" ...), ..

.. aber ich sehe, daß Du potentiell unglücklich bist ;-)
Weiße Grundierung hat die Aufgabe, den darunter befindlichen Untergrund optisch zu sperren und der aufgetragenen Farbe ein richtig leuchtkräftiger neuer Untergrund zu werden.

Und danach mit PS-Gewebe bespannen.

Es werden aber auch mehr als 5 Gramm mehr werden.

Mein Motorspatz C ist auch rot, der Gerüchteküche nach von Simprop. MPX? Hast Du da vielleicht eine Motorhaube, von der ich einen Abdruck nehemn könnte, denn der Vorbesitzer hat da eine technisch gute, aber optisch überhaupt nicht passende Aluhaube gefaltet. Dabei würde ich bei dem Flieger sogar den miterstandenen 3.5er-OS-Viertakter verwenden, ein Motorspatz muß ja schließlich nicht wie eine Elektrosegler hochgehen ;-)

Das hat Rüdi Dir ja ordentlich beschrieben, kannst notfalls auch von mir noch als Zeichnung haben. Da lohnt nicht mal die Verwendung einer Lochrasterplatine, ein fliegender Aufbau ist einfacher und kleiner.

Letzteres ist Käse, da kommst' mit den Pfoten ja vermutlich kaum dran. Also sollte zumindest ein Verlängerungskabel zwischen. Bei der Gelegenheit kannst Du auch gleich die sinnvollen Ferritringe dabei auffädeln. Und im Gegensatz zu Rüdi finde ich selbstansteckende Stecker für sowas sinnvoll. Früher habe ich dafür die fünfpoligen MPX-Servostecker verwendet (habbich auch heute noch im Programm), üblicher sind die sechspoligen MPX-Stromstecker, weil stabiler. Dafür gibt's auch Einbaurahmen, man muß also nicht mal mit Harz da rummantschen. Sogar mit dem popeligen Sub-D-Steckern vom Compi hatte ich bislang keine Probleme, würde sie bei jahrelangem Einsatz an einer methanolspotzenden Schleppmaschine erwarten.
servus, Patrick
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Servus Paddy! ;-)
Patrick Kuban schrieb:

Ich hab's damals einfach in die halbkugelige Mischform von Stabilit- Express eingelegt, die Beinchen nach oben aus der Form rausgebogen und Epoxi reinlaufen lassen.

In jeder guten Ehe gibt es unterschiedliche Ansichten.
Gruss und Kuss,
Rüdiger, jetzt von Bernds Seite Vorwürfe wegen Vielmännerei erwartend
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Hallo Ruediger,

Da hatte ich vom Bauereien elektronischer 6V-Blinkrelais' für meine Dax schon die Erfahrung, daß Vergießen in Harz nicht soo der Bringer ist. Erstens ist der Wärmeausdehnungskoeffizient von Harz und Ekeltronik unterschiedlich und zupft an den Beinen, zweitens hört das Harz irgendwann auf, was immer genau da ist, wo das Bein eh brechen will.

Ist Bernd mein Gegenspieler?
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Hallo Patrick,

Ja, es gibt Spatzen aller Art auch mit rotem Rumpf, dazu gibts auch im Web Bildmaterial. Meiner ist übrigens kein 55 sondern ein III, kann sein dass ich das manchmal verwechsle weil hier vor Jahrzehnten mal ein wirklich sensationeller 55 mit richtigem Stahlrohrrumpf als Modell flog, der mich recht beeindruckt hat ;-) Daher auch die Durchscheinpanik, das war nämlich sehr schön wenn der gegen die Sonne flog. Nur ist mein Rot eben so ein extremes GfK-Leuchtrot, sieht nach fliegender Feuerwehr aus, die Originale sind wohl eher Richtung weinrot... weiß wär mir trotzdem lieber, das gibts ja original auf jeden Fallauch.

;-) ja eben.

...
OK, so kommts dann vermutlich. Danke.

Hm. Wusste garnicht dass es auch einen Motorspatz gibt. Obwohl, im Hinterhirn... Meiner ist jedenfalls ein L-Spatz III von Wanitschek mit 3,33m Spannweite und dennoch recht beeindruckender Rumpfkeule:
http://www.pixeloffice.de/download/LSpatzIII.jpg
Wenn Dir davon mal ein Nasenabdruck trotzdem was bringt...

Sowieso soundiger.
[Impulsinverter]

OK, dank euch beiden hab ichs soweit sogar kapiert. Allerdings bin ich zu faul und hab jetzt auch rausgehört dass Impulsinverter zwar eine Laufrichtung haben, aber ich einen "neu -> alt" ebenso verwenden kann wie andersrum, da egal welcher Impuls einfach gedreht wird. Ich kann also einfach mal ein Tütchen bei epay erstehen und muss nur notfalls andere Stecker anlöten.
[Steckverbinder]

Huh! Daran hab ich nicht gedacht.

Im Gegensatz zum Lötthema bin ich begeisterter Harzmanscher. Solche Dinger kommen also in jedem Fall rein.
Nach kurzem Reinschnuppern ins Gesamthema bin ich übrigens recht verwirrt: es gibt nur noch Schaumwaffeln <2m für die ruck-zuck-Spontanflieger oder Gigant-Segler mit 6m Spannweite. Die damals(tm) angenehmen 3-4m Segler sind quasi ausgestorben. Warum? Auch interessant: im alten Graupnerkatalog ist alls ab Cirrus 75 aufwärts, also 2,8m, gleich ein "Großsegler". Falls übrigens jemand einen originalen Mini Nimbus ungebaut sucht, den hat man mir für viel Geld angeboten...
Gruß Frank
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Interessant: den Wanitschek-Spatz gibts sogar noch neu, zumindest den Rumpf, sogar in weiß -> http://www.modellbau-steinhardt.de/rumpf/lspatzru.html
Frank
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Dort gibts auch den Wasnitschek-Motorspatz mit Motorhaube einzeln zu 9,00. http://www.modellbau-steinhardt.de/rumpf/mspatz (wa).html
So, jetzt hab ich ein schickes Selbstgespräch geführt...
Frank
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Frank Albrecht I tut geschreibselt haben:

Je nach Servo kann es sogar sein, dass du keine Impulsinverter brauchst. Ich hatte mal etwas mit Servos und Microcontrollern rumexperimentiert. Dabei lies sich das Servo nur in einem kleinen Bereich einstellen, sonst blieb es auf einer Stellung stehen.
Die Ursache war, dass ich meine Impulse um das Tastverhältnis 1:1 erzeugt hatte und das Servo immer den kürzeren Teil als Impuls und den längeren als Pause interpretierte, wurden meine Impulse zu lang, nahm es Negativimpulse an und blieb auf der durch die Pause gegebenen Position stehen.
Matthias
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Matthias Kordell wrote:

Ähm, das kann eigentlich nicht sein, die Impulse sind _immer_ viel kürzer bei Standardsignalen. Rahmenwiederholzeit ist 20ms (50Hz), Impulslänge ist üblicherweise 1,5ms +- 0,5ms. Das Verhältnis bleibt auch beim Invertieren erhalten.
Bernd
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Hallo Bernd,
Bernd Laengerich schrieb:

Trotzdem hat Matthias auch recht :-). Die Reaktion von Servos auf abweichende Pausenzeiten ist extrem verschieden. Einige erkennen schon Abweichungen im Bereich < 10ms, andere stört eine schnellere Wiederholung nur wenig. Ebenso reagieren Servos auf zu lange Impulse sehr verschieden. Ich habe versehentlich mal einen invertierten Impuls erzeugt, der ein Servo an den Anschlag fuhr, und bei einem anderen nur zu Schweigen führte :-).
Gruß, Kurt
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Kurt Harders
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Kurt Harders wrote:

Nunja, ich meinte das eigentlich anders: es kann nicht sein, daß die Impulse im Verhältnis auch nur annähernd um 1:1 sind, weil das ausserhalb jeglichen Standards ist. Daß das völlig undefinierte Reaktion hervorruft, verwundert mich nicht.
Bernd
--
np: The Mars Volta - Viscera Eyes [09:25]

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Bernd Laengerich tut geschreibselt haben:

Wenn man die Geschwindigkeit des Prozessors nicht einschätzen kann, weil man vorher noch nie in Assembler auf einem µC programmiert hat, kann sowas leicht mal passieren.

Nachdem ich mit dem leicht merkwürdigen Verhalten des Servos nicht weiter wusste, habe ich den µC mal ans Oszi angeschlossen. Dann konnte ich erkennen, wo das Problem lag. Nachdem ich die Pausenzeiten auf >>3ms gebraucht hatte, funktionierte alles wie gewünscht.
Matthias
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Matthias Kordell wrote:

Das würde ich nicht als normalen Betriebsfall ansehen, Timingprobleme während der Entwicklung. Aber Du schriebst:
"Je nach Servo kann es sogar sein, dass du keine Impulsinverter brauchst."
Und das kann nicht stimmen, wie Du selbst herausgefunden hast funktioniert so ein Servo nicht mit Impulsen falscher "Polarität". Es sei denn Du interpretierst "Je nach Servo" als "alte Servos mit der für die Anlage korrekten Impulsauswertung", aber dann passt es nicht zu der richtigen Ursprungsfeststellung, daß man für "moderne" Servos Impulsinverter benötigt.
Bernd
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Bernd Laengerich tut geschreibselt haben:

Durch dieses Problem habe ich nur festgestellt, dass dieses Servo beide Impulsvarianten versteht.

Doch, es wählte die kürzere der beiden Zeiten aus und fuhr die damit vorgegebene Position an => es bliebt stehen, wenn die Impulse zu lang wurden. Andere "Pausen"länge ergab eine andere Position.

Das Servo war etwas älter (die Versuche sind auch schon ein paar Jahre her), aber es ist frühestens 93 gekauft worden. Ich könnte aber vielleicht mal ein anderes (neues) Servo darauf untersuchen.
Matthias
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