Hallo Bernd,
Bernd Hofmann schrieb:
Da bist Du dann der erste.
Das hast Du jetzt völlig falsch verstanden. Wenn an fremden Sendern Einstellungen möglich sind, die zu einer Gefährdung führen können, dann führt das irgendwann dazu, daß der _Eigentümer_ (nicht ich) dieses fremden Senders genau diese Einstellungen durchführt. Das ist laut Murphy unabänderlich so.
Wenn das in der Anleitung deutlich steht, wäre es mir vermutlich auch nicht passiert, weil ich Anleitungen gerade von solchem Equipment vor Benutzung lese. Aber das tut eben nicht jeder, und auf die Idee, daß man eine Anlage so programmieren kann, daß die Trimmung in die entgegengesetzte Richtung geht, wie der Knüppel, kommt ein normaler Mensch nicht.
Wenn Du mir _einen_ nicht an den Haaren herbeigezogenen Anwendungsfall für dieses Feature nennen kannst, nenne ich es eine positive Eigenschaft. Nicht vorher. Und selbst dann sollte man sowas explizit einstellen müssen. Als Programmierer leuchtet mir die dahintersteckende Logik ja durchaus ein, daß der Trimmgeber genauso wie der Knüppel einfach auf den Kanal gemischt wird. Und daß man die natürlich getrennt umpolen kann und muß. Dem Normalverbraucher bleibt diese Schönheit aber in der Regel verborgen.
Das stört mich in der Tat nicht. Dafür gibt es bei uns Frequenzmarken. Und die kontrolliere ich vor dem Einschalten. Und ich kontrolliere auch, daß wirklich der richtige Quarz im Sender ist. Und die Leute, die sowas leichtsinnig überspringen, haben sowieso kein Channel-Check-Modul, selbst wenn ihre Anlage damit ausrüstbar wäre, weshalb das auch nichts hilft, wenn die dann eine Multiplex haben. Eine schöne Sache ist das trotzdem, vor allem mit dem Synthesizer zusammen. Wenn der darin enthaltene Empfänger jetzt noch während des normalen Betriebs das Signal vom Schülersender empfangen und an die Anlage leiten könnte, wäre es perfekt.
Gruß Martin