Aufbaeumen im Kraftflug nach Motorupgrade

Jun 08, 2005 44 Replies

Hallo Oliver

Ja klar, ausser ganz wenig beim Speedflug, aber das hast du ja schon gesagt.

Jürg

Hi Oliver,

Oliver korrigierte richtig: :-))

Warum hab ich nur so ein Bock gebaut? Ähm blöde Fluchphysik. Ja, klar nach unten = Thermik und leicht oben = Strecke (alles in kleinen Bereich) und Landehilfe nur bei Querruder = Klappe zu 2/3 nach oben aufn Schieber. nach Landung um weites Rutschen zu vermeiden, voll nach oben.

Gruß Thomas

Tach Marian,

Marian Eichholz schrieb:

Keil oder Scheibe ist egal, Du klemmst es halt ein... ohne Kleben. Vorher meinetwegen mit Tesa fix(ier)en ;-)

Zum Fixen (so) nimmt maneher ;-)

Gieren.

Wolfgang

Hallo Friedhelm

Leider habe ich es schon oft erlebt, dass es bei Elektroseglern sehr schwierig ist den Motorsturz korrekt einzustellen.Weil z.B. der Rumpf sehr eng ist oder/und der Hersteller den Motorspant bereits mittig eingeharzt hat usw.

Bei Elektroseglern verwende ich den Motor ausschliesslich zum Steigen. D.h. ich stelle den Höhenruder Mischer so ein, dass der Segler bei laufendem Motor optimal steigt. Falls ich diesen Flugzustand durch Mischen sauber hinkriege, ist das doch OK?!

Gruss Jürg

Hi Jürg,

was machst du wenn am Ende der Laufzeit die Spannung abfällt und nur 2/3 bis die 1/2 Schubkraft auf der Welle ankommen? Neu abmischen oder wieder aussteuern? Nix ist so unkompliziert wie gute Einstellungen.

Gruß Thomas

Hallo

Ich habe die Tiefenbeimischung ja nicht auf neutral sondern auf optimales Steigen eingestellt. Falls die Zellen an Druck verlieren, steigt das Flugzeug einfach in einem flacheren Winkel. Seltsamerweise stimmt selbst dann der optimale Steigwinkel bzgl. der Motorenleistung ungefähr überein. Aber das ist wohl Zufall. Ausserdem schalte ich meist sofort den Motor ab, wenn ich merke, dass die Akkus nachlassen. Schliesslich möchte ich noch etwas Reserve für die Landung haben.

Gruss Jürg

AOL.

Das ist auch die Erklärung für die "unverständliche Position" des Hochstarthakens hinter dem Schwerpunkt. Mit gesetzten Wölbklappen wandert der Auftriebsmittelpunkt des Gesamtfliegers nach hinten, so muß der Haken im vorauseilendem Gehorsam folgen

servus, Patrick

Hallo Oliver,

NACK. Beim Diskuswerfen machen außer Horst Kropka das wohl die meisten so für den Start.

servus, Patrick

Hallo Thomas,

Ich glaube, der Landedorn bei F3Bs ist inzwischen verboten ;->

servus, Patrick

Hallo Marian,

Neben dem, was Thomas eigentlich richtig gesagt hatte, kommt noch die Angst der Hersteller dazu, einen wirklich guten Schwerpunkt anzugeben bzw. eher die Beschreibung, wie man dazu kommt. Grubbsgugl mal nach "Abfangbogen" bzw. "Abfangmethode" hier, das ist schon mal ein guter Anfang, aber ohne Erfahrung/Anleitung/Traute nicht ganz einfach. Letzthin war in der Aufwind ein Artikel von IIRC Hartmut Siegmann über das Erfliegen des Schwerpunkts durch das Beobachten des Schwingungsverhaltens des Seglers. Das ist aber für Flieger, mit denen man die Sortierung der Ruderfunktionen und das Kleben von Kunststoffen erlernen soll, noch nicht so wirklich wichtig.

Sinn der langen Rede: wenn Dein SWP zu weit vorn liegt, muß Du mit verstärktem Höhenruder dagegen halten. Einen (über)stabilen Flugzustand erreichst Du damit auch, aber es hat zur Folge, daß der Motorsturz höher sein muß, als Thomas das angegeben hat. Was Bernd ja auch beobachtet hat.

Nach meiner Beobachtung verträgt es offenbar aber nicht jeder Flieger den Schwerpunkt so weit zurückzuverlegen, daß Thomas' richtiger Gedanke trifft. Der ist dann vermutlich "schlecht konstruiert".

servus, Patrick

Hallo Jürg,

Was aber sicher kein Zufall ist, ist die Tatsache, daß Dein "sturzgemischter" Flieger beim Gasgeben erstmal auf die Nase geht, bevor er sich durch die höhere Geschwindigkeit im Kraftflug wieder stabilisiert und beim Abschalten noch nachpumpt. Bei meinem Riser war auch kein Platz mehr für mehr Sturz, da mußte ich das auch so machen, war im Vario gut hörbar.

servus, Patrick

Hallo Marian,

Doch: Doppelklebeband oder CA mit Primer sachgerecht abgewandt. Mein selbstklebendes Klettband bekomm' ich nur unter kompletter Zerstörung von meinen PE-Orthresen wieder runter, aber kein Patient vorher.

Das ist bei Deinem Segler zwangsläufig kombiniert: segelt geradeaus (hoffe ich ;), mit Motor löppt's ersma nach links weg. Oder eben auch nicht ;-)

Mehr als zum "entwölben" des Profils notwendig wäre?

Ich frage mich allein, wo liegt der Sinn?

- Oliver

Hallo Oliver,

[Wölbklappen nauf]

Definiere "entwölben"!

Mehr Penetration, weniger Aufbäumen, vgl. subject ;-) Zumindest beim DLG ist das nicht unsinnig, wenn man nicht nur rauf, sondern auch gezielt irgendwohin, also relativ flach steigen will.

Der Eismann Jet hingegen taumelt wie eine geschossene Wachtel runter, wenn man die Klappen hochstellt, da ist die "Aero" "dramatisch" ;-) Das kost' allerdings jedesmal Harz ...

servus, Patrick

Entwölbtes Profil = Die Wölbklappen so weit hoch, das der Widerstand und Auftrieb des Profils minimiert sind. Strecke. "hochfahren" wäre für mich alles was über diesen Punkt hinaus geht.

OK, dann meinst Du mit hochfahren nur entwölben :)

Das hingegen hört sich wieder nach "hochfahren" nach meiner Definition an. Hmm.

Dazu möchte ich noch anmerken, mein geschwafel zu dem Thema ist rein theoretisch. Ist nur so daß ich hier einen Flieger mit 4Klappen in der Schachtel habe und deshalb ein bisschen rumgeforscht, was ich nu' mit den vielen, vielen Klappen anfangen soll :) Meine Wölbklappen wollte ich schon mechanisch so anlenken, daß sie nur runter gehen. Leicht wölben für Thermikflug und stark zum Bremsen (Dann die Querruder hoch).

- Oliver

Hallo Oliver,

[..]

So sind wir jetzt synchronisiert ;-)

Das sollen Landeklappen sein. Das Runterkommen klappt ja, aber das mit dem "Landen" ist eher zagiartig :-/

Soweit klingt das ja schön.

servus, Patrick

Patrick Kuban schrieb:

Jetzt muß ich ihn nur mal langsam bauen :) Die Angst davor, selbst die Wölbklappen auszuschneiden (Aus einer Styro-Balsa-Fläche) und zu verkasten hält mich irgendwie davon ab. Dabei ist das bestimmt nicht so schwer? Ich bin damals beim Bauen auf den Absatz gestossen, das (gewölbte) Profil eigne sich nur für den Schnellflug, wenn man die Wölbung rausnimmt und dazu in Eigenregie Wölbklappen nachrüstet...

- Oliver

Hallo Oliver "Oliver Varoß" schrieb >

Das ist auch nichts anderes als wenn du Querruder ausschneidest.Das Messer sollte parallel zur der Wölbung der Flächen geführt werden. Am besten du Verkastet dann das ganze unter Beplankung . Achte darauf das du die Klappen Oben Spaltfrei anschlägst unten den Spalt so klein wie möglich halten Noch besser wäre eine Ausführung mit Hohlkehlen. Ferner sollte du Servos nehmen die 100% zurück stellen Die Anlenkung muss Spielfrei sein sonst faengt es im Speedflug an zu flattern. Wie weit die Klappen nach oben gefahren werden ist abhaengig von deinem Modell ( ca. 1bis 3 mm oder auch mehr ab Ruderkante ) Extra hierfuer ausgelegte Modelle werden dadurch binnen Sekunden verdammt schnell. Gruss Friedhelm

Ich hatte schon die spitze Bemerkung mit dem Querrrudervergleich auf der Zunge, aber ..

.. Friedhelm war schneller. Und nicht so bissig ;-)

Da möchte ich widersprechen. Um die zum heftigen Abstieg nötigen Ruderausschläge zu erhalten, sollte man unten anschlagen und von oben anlenken. So ist der Spalt in den Flugstellungen hinreichend klein, um ihn mit einem Tesa abzudecken und die Anlenkung ist auch dem agressiven Gras entzogen.

servus, Patrick

"Friedhelm-Hinrichs" schrieb:

Das ist soweit schon klar, aber auch das habe ich noch nie gemacht :) Bisher nur entweder BRippenflächen gebaut oder ARF-Styro-Balsa, da waren die Ruder immer fertig.

Ist irgendein HQ-Profill, welches wohl extra für Wölbklappen gedacht ist. VErstehe nur nicht, wieso die dann standardmässig keine vorgesehen haben...

Wollen wir doch hoffen :)

(Ist übigens der Kranich von MPX)

- Oliver

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