Grundsatzfrage LiPo-Akkus

Hallo Roland,


Ich verwende noch immer die alten Cut-Offs, wenn auch nur noch als Blinkerakku in meiner Honda Dax und in Taschenlampen. Die sind rund 25a alt und sterben inzwischen auch so langsam. Ob Du mit Deinen LRPs ähnliches machen können wirst ..?
servus, Patrick
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Und so sprach Patrick Kuban:

Der LRP is noch relativ neu, und wird jetzt erst langsam richtig wach, hab ich das Gefühl. Der 1700er war damals der erste Akku, den ich mir gekauft hatte. Er steht nur deutlich besser da als die 2000er NiCds die ich noch habe und der 3000er NiMh, der mir letztens gestorben ist...Wundert mich halt nur ein bischen, zumal mein Ladegerät bei 750mA Entladestrom bei dem 1700er tatsächlich 1700 und krümel mAh Angibt, wenn ich den voll entlade. Ich hatte ursprünglich mal gedacht, das der mehr hat, und Sanyo nur "sicherheitshalber" 1700 draufgeschrieben hat. Egal, ich freu mich drüber und hoffe das das erst mal so bleibt ;-) Aber für die "toten" Zellen des 3000ers findet sich bestimmt noch was witziges, und wenn ich mir ne Solarlampe draus baue. Für standart.R14 Halterungen sind die ja leider zu kurz...
Mal abgesehen, dass ich sehr selten mal eine Schnelladung mache, ich lade die meist normal.

Roland
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Roland Ertelt wrote:

Ach? Gerade schriebst Du aber noch, die "normale" Stromaufnahme wäre 70-100A...

Nuja, bei angenommenen 15 Minuten wäre das eine Stromaufnahme von nur noch 15A. Das kommt schon deutlich eher hin, auch wenn mich die Aussage, daß es mit dem alten 1700er fast genau so lange geht, etwas stutzig macht. Demnach würde nämlich ein Großteil der Energie im 3600er-Akku selbst verbraten werden bei Schwächelstrom in der Größenordnung unter 10A (1700er 10 Minuten wären ja 10A)
Bernd
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Bernd Laengerich schrieb:

sei nicht soo kleinlich ;-)
bijei
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Und so sprach Bernd Laengerich:

Ich habs nie nachgemessen, welche Leistung tatsächlich fliesst, was evtl. auch daran liegt, das bei meinem Multimeter bei 10A die Nadel rechts am Anschlag ist...bisher hat mich das auch weniger berührt. Zumal ja eh beim Beschleunigen und bremsen der meiste Strom fliessen dürfte. Ich hatte auch noch nie die Stoppuhr mitlaufen lassen, wie lange welcher Akku durchhält. Ich fahr mit der Kiste nurmehr zum Spass und will da nicht so einen Krampf draus machen. Die anderen fahren Verbrenner, was mir aber zu viel Sauerei und Krach ist...
Mich hat insgesamt halt mal interessiert, was an den LiPo-Akkus dran ist. Wie ich oben schonmal erwähnt hatte, war ich evtl. auch einer Missinformation zum Opfer gefallen. Ich dachte was gelesen zu haben, das so eine LiPO-Zelle nur 500mA Dauerstrom liefern soll...und dann noch der ganze Aufwand mit den Balancern, was man so liest...
Ich wollte auch sicherstellen, dass wenn ich in meinen Glattbahner (2.Auto) dann doch mal einen richtig giftigen Motor einbauen tu, die Akkus nicht Platzen, wenn dann tatsächlich mal richtig Strom gebraucht wird. Die NiCds und NiMhs, die ich habe, werden auf jeden Fall richtig gut warm, in beiden Autos... Zumal ich dann auch meine ganze Ladetechnik wechseln muss, wenn ich die alten Akkus gegen diese neuen Ersetzen will...
Roland
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Hallo Roland,
Roland Ertelt schrieb:

Dann würden genauere Angaben zur tatsächlichen Laufzeit oder noch besser zur Stromaufnahme hilfreicher sein. So ist es nur ein fischen im Trüben, wage Andeutungen und Kaffeesatzleserei. Das alles bringt dich nicht wirklich weiter. Und nebenbei, bei Verwendung eines Bürstenlosen ufert der Strom nicht zwangsläufig aus. Einen Großteil des gefühlten Unterschiedes resultiert aus dem verbesserten Wirkungsgrad, der auch dafür verantwortlich ist, dass einfach weniger Leistung in Wärme am Motor umgewandelt wird. Siehste da sind wir wieder bei "gut warm". Haste mal gemessen? Wußtest du, dass NiMh gerade diese Wärme lieben, dass LiPoly selten Probleme mit der Temperatur haben, selbst wenn sie an der Grenze der angegebenen Dauerbelastung gefordert werden? Und wenn du Angst vor platzenden Akkus hast, dann nimm doch einen Regler, der beizeiten aussteigt, sei es nun über die Temperatur- oder die Lastgrenze und nicht so ein überdimensiniertes Dingens mit 170 A Kurzzeitbelastung, zumal sich dann hier im Weiteren herausstellte, dass es deutlich weniger sein MÜSSEN, wenn deine geschätzten Laufzeiten hinkommen sollen.
Grüße Thomas
--
=> Eine Danke an die Helfer und fürs Kommen zum DRMM-Treffen 2007
Unseriöse Berichte werden mit Essen aus der Dose honoriert! :-)
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Hallo Thomas,

Du weißt, wie die Leistungsgrenzen bei den Autlern festgelegt werden? Das hat weniger mit Physik zu tun, sondern mehr mit "Erfahrung". Die Motoren werden nicht nach Strombelastbarkeit definiert, sondern nach (Vorsicht: Neudeutsch) "Turns", also Drahtwicklungen um den Anker. Dicker Draht oder dünner? Wütende Magnete oder das Zeugs, was der magnetischen Last aus dem Anker nicht lange widerstehen kann. Es stellt sich nur die Frage, ob der Curiepunkt nicht vorher schon erreicht wird. OK, das spricht sich wahrscheinlich rum.
Noch besser sind die Steller, da werden ("wurden"?) schlicht die Laborwerte der Endstufentransen addiert, bar der Tatsache, daß bei Parallelschaltung geradezu zwangsläufig der eine "stürmischer" der andere "zurückhaltender" von seinem Basiswiderstand bedient wird. Bar der Tatsache, daß die Transen nicht optimal gekühlt werden usw. Da kamen teilweise bei 50.-DM-Reglern so fantastische Werte auf Papier, daß man als Flieger ganz neidisch wurde, denn man selbst hatte für einen "blöden" 30A-Steller 70.- Emmis gezahlt, und der für's Auto mit den 200A konnte auch noch rückwärts bedienen.
servus, Patrick
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Hallo Gert,

Die Elektropylonies saugen ihre TSAUP 1900 in gut einer Minute nicht ganz leer, aber fast. Der Wechsel von NiCd zu NiMH in dieser Klasse fand IIRC 2002 auf 2003 statt, vorher waren NiMH unvorstellbar, danach NiCD. OK, deren Akkupacks müssen auch nur dreißig Zyklen halten, aber das war ja irnkwie Rolands Vorgabe ;-)
BTW1: Die TSAUPs sind doch etliches kleiner als SCs.
BTW2: Freudenthaler et al. saugen ähnliche Ströme aus den SCs ihres Raketengewürms.
servus, Patrick
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