Hubschrauberbrand

Das mit dem LiPo-Schoner ist einstweilen erledigt.
Heute wollte ich den LiPo-Schoner ausprobieren. Leider hat der Hubschrauber während des Fluges Feuer gefangen.
Da das Landen und Rotor Abbremsen einen Moment gedauert hat, konnte ich nicht sofort löschen. Deshalb ist die Brandursache für mich im Moment nicht unmittelbar zu sehen.
Verschmort sind die Kabel vom Regler zum Motor sowie die dort in der Nähe verlaufenden Servokabel. Sowohl die Anschlüsse am Motor als auch die Steckverbindung zum Regler ist heil.
Ich tippe entweder auf einen unerkannten Kabelbruch oder Materialfehler.
Wenn ich den Hubi zerlegt habe und die verschmorten Teile offen vor mir liegen, weis ich vielleicht mehr.
Auf jeden Fall sieht die Kabinenhaube schön dramatisch aus ...
mfg Matthias
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Hi,
Matthias Taube schrieb:

Oooops, mein Mitgefühl hast Du.

Löschen? Mit was hast Du gelöscht? Hast Du immer einen Handlöscher dabei? An so was hab ich noch gar nicht gedacht. Passiert sowas bei Elektroflug öfters?

Hast Du zwischen Regler und Motor keine Stecker, die Du selbst verlötet hast?
Gruß
Torsten
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Torsten Vogt schrieb:

Danke. Es hätte schlimmer kommen können. Alles ohne Personenschaden und fremden Sachschaden buche ich unter lehrreiche Erfahrung ab. Und da ich noch ein Übungsgestell drunter habe, konnte ohne Mühe eine Notlandung machen. Der Schaden hätte auch grösser sein können.

Pusten! Da brannte wohl die Isolierung der Kabel, was durch kräftiges Pusten zu löschen war. Ansonsten hätte ich wahrscheinlich Sand genommen (ich wohne nördlich von Berlin, da haben wir auf jedem Feld feinste Spreedüne).

Mir jedenfalls zum ersten mal. Ich habe auch sonst nur Bränden beim Crash (Akkukurzschluss) oder beim Laden von defekten Akkus gehört.

Es war zwischen Motor und dem Steckverbinder der Kabel des Reglers. Also mitten im Kabel, was das ganze für mich rätselhaft macht. Da auch dort weder ein heisses Teil wie der Regler noch eine Scheuerstelle in der Nähe ist, macht das ganze für mich noch weniger erklärlich. Jedenfalls sind jetzt zwei Kabel komplett durch.
mfg Matthias
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So, ich habe den Hubi nun zerlegt.
Der Brand scheint im Knickschutz am Motor seinen Ausgang genommen haben, dort sind auch die Kabel und nicht nur die Isolierung defekt.
Leider ist mir nicht klar, wie man die Bodenplatte des Motors aufbekommt. An der Stelle kann ich jedenfalls kein Kabel mehr anlöten, dazu müsste ich an die Anschlusstellen im Motor kommen.
Weiterhin sind 2 Servokabel angekokelt - ärgerlich, aber zur Not durch abknipsen und neu dranlöten zu reparieren.
Und der Rahmen (Karbonfaser) hat an der Stelle des Brandes keine Festigkeit mehr. Da dies sehr lokal ist, kann das nach m.E. vernachlässigt werden.
mfg Matthias
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Hallo Matthias,

Bernd würde Dir jetzt http://www.patrick.qban.de/Modellbau/Tips/tips.html#Servokabel ans Herz legen ;-)
servus,     Patrick
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Patrick Kuban schrieb:

Nicht nur der :-)
Bernd
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Hallo Torsten,

Naja, es stehen halt hohe Energien parat, die fehlgeleitet natürlich auch was bewirken können. Drum ja gerade meine Bemerkung zur Ursachenforschung.
Neuerdings kommt das Element Lithium dazu, daß als äußerst reaktives Material viel Energie mit sich trägt und die auch gern von sich gibt. Drum haben alle Akkus mit Lithium eine grundsätzlich hohe Spannung, wegen des frühen Stellung dieses Metalls im PSE ein eher geringes Gewicht. /Das/ mögen Modellflieger ja gern. Schüler mögen tolle Experimente gern, drum warf der Physiklehrer ein Stück dieses Metalls ins Wasser, woraufhin es sich spitzend und brodelnd spontan entzündete. Er meinte, daß wir nun wüssten, was an Feuerwerksraketen zumindest einen Teil der tollen Effekte verursacht. /Das/ hingegen mögen Modellflieger an 364 Tagen im Jahr eher weniger.
Wenn man um die Gefahr und die Vorsichtsmaßnahmen dagegen weiß, sind schon 95% des Problems gebannt. Also Li-Brände keinesfalls mit Wasser zu löschen versuchen. Ob der Feuerlöscher überhaupt dagegen taugt, sollte man in Erfahrung bringen. Aussitzen ist nicht die schlechteste Methode, denn der absolute Energie/inhalt/ ist nicht soo groß, das Feuerwerk ist in ein paar Sekunden vorbei. Die sollten nur nicht gerade zwischen Menschen/Tieren und Autos und anderem brennbarem Zeug stattfinden.
Die spontane Gefahr ist bei einem Düsentriebwerk sicher geringer, aber der mögliche Schaden deutlich höher: in dem Kerosin steckt mehr Energie. Außerdem gucken die Leute dort intensiver und bilden Menschenmengen.
servus,     Patrick, das Risiko für Leib und Leben beim Mopped- und Autofahren höher einschätzend
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Am Fri, 16 Apr 2010 10:05:15 +0200 schrieb Patrick Kuban:

Physiklehrer? Bei uns war es der Chemielehrer. Er hatte die Portion recht großzügig bemessen - den schwarzen Fleck an der Decke des frischrenovierten Chemiesaales sah man noch Jahre später :-)
Grüße,
Frank
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Hallo Frank,

Hm .. wo Du's jetzt so sagst ..
Unseren Physik(und Mathe)lehrer in der neunten und zehnten mochte ich nicht. Der hatte mich zwischenzeitlich von meiner üblichen mindestens zwei+ auf 3-4 runtergebremst und lauthals vor der Klasse rumgetönt, daß ich mit meinem technischen Verständnis doch besser Sozialarbeiter werden möge. In der elften war ich wieder bei meinem üblichen Schnitt, Abinote in den LKs Mathe und Physik ebenfalls. Da hatte sich der Herr W. wohl getäuscht ;-)
Ich mich auch, denn /dieser/ Physiklehrer hatte eigentlich nix lustiges gemacht. Also muß es der chemische gewesen sein.
servus,     Patrick, mal wieder einen Schwank aus seinem Leben zum besten gegeben habend ;-)
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Hi,
Patrick Kuban schrieb:

Also brennen lassen, bis vom Modell nix mehr das is .... ;-)
Torsten
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Hallo Torsten,

Joh ... denn man /will/ bei einem Lithiumbrand nicht mit seinem Körper in der Nähe sein. Und bis man Löschsand oder eine -decke irgendwo herbekommen hat, is' eh schon 'rum.
Und soo oft fackeln die Dinger auch nicht ab, daß man sich unbedingt seinen leichtmetallbrandtauglichen(*) Löscher an den Startplatz stellt.
(*) Magnesium ist ebenfalls noch einigermaßen zum Brennen zu bekommen oder auch zur Spontanverbrennung, aber es braucht doch schon deutlich mehr "Anschub". Normales Mg zerfällt einfach im Laufe der Zeit durch interkristalline Korrosion, aber die Felgen brennen nicht ab. Und man hat sie nicht am üblichen Modellflieger.
servus,     Patrick
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Hallo Matthias,

Ursachenforschung ist immer sinnvoll.

Abhilfe:
http://www.patrick.qban.de/Modellbau/Hubi/LMH/Kohlehaube_2.JPG
(Bernd, Dein Einsatz! ;-)
servus,     Patrick
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Patrick Kuban schrieb:

Hehe. Du hattest auch eine bunte mundgeblasene Ausführung auf der Seite.
Bernd
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Hallo Bernd,

Die "Bärli-Ausführung" ist da immer noch. Ich kann auf der Seite derzeit nicht wirklich was ändern. Musst halt den Link sinngemäß zurückentwickeln ;-)
servus,     Patrick
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