Schulze-Wunderempfaenger (was: F: Diversity RX)

Nov 16, 2005 7 Replies

Hallo,



Bernd Laengerich schrieb: > Patrick Kuban schrieb: >> Ja, das les ich auch immer ganz begeistert und will das mal antesten. > Me too. Hier liegt so ein Schulze-RX herum... Allein mir fehlt der > Glaube an die Wundermaschine, die angeblich den "richtigen" Sender bei > Doppelbelegungen heraushören können soll.


Kann er tatsächlich!



Ich wollt's nicht glauben. Drum vor ein paar Tagen schon ein erstes Antesten: Schulze an, dazugehöriger Sender an: nix rührt sich, die Servos zucken bloß ein ganz wenig, wandern dabei aber nicht. Gestern der richtige Versuch. Konstellation: TX 1: Cockpit MM mit der Programmierung für den Highlight SAL, wie ich den die ganze Zeit fliege; TX 2: MC 3030 mit der früheren Highlight-Programmierung, die ich wegen des dafür viel zu hohen Sendergewichts irgendwann aufgegeban hatte. RX: besager Highlight SAL mit dem Schulze 5.35



a) Highlight-RX an, beide Sender an: Ergebnis wie oben b1) Cockpit an, Highlight an, 3030 an: Servos gehen exakt nach Cockpit, ignorieren den 3030 b2) umgekehrt genauso b3) dann den jeweiligen Erstsender aus: nix rührt sich mehr



allerdings .. c) wenn der Highlight deutlich näher am jeweiligen "Zweitsender" ist, kann der zwar immer noch nicht steuern, aber der "richtige" Sender wird auch überschrieen AKA kann nicht steuern.



Goildo! Ist wirklich ein schlauer Mikroprofessor drin ;-)



servus, Patrick


*Staun* muß ich auchmal probieren, dazu aber noch nen passenden Senderquark holen...

Bernd

Dann kann ich meinen alten ja updaten lassen - ach ne, geht ja nicht, der war ja damals schon so perfekt, dass er keine Updateoption hat...

Hast du das nah am Modell getestet? Ich denke in der freien Wildbahn wird sich das nicht so stark testen, wenn beide Sender recht weit weg vom Modell sind.

Hallo Patrick!

Patrick Kuban schrieb:

Inzwischen glaub' ich's auch, da in einem bunten Heft ein Testbericht der "Lexors" Empfänger (firmieren auch unter "MZK") zu lesen war. Die Wirkungsweise dürfte ähnlich den Schulzen sein: der Empfänger "merkt" sich Beginn/Dauer des Impulspaketes "seines" Senders, akzeptiert also nur Impulse, die sich diesem Paket zuordnen lassen. Soweit sie halt einigermaßen erkennbar/zuordenbar sind.

Ja, allerdings

Was in der Praxis dann häufig mit deftigen Wortschöpfungen des Piloten einhergeht :-\ Außer man fliegt HIGHLIGHT o.Ä., der fliegt einfach weg. Mir passiert, da ich vom 50 cm Schwänzchen des JETI Rex5mpd grad die Hälfte aus dem Kevlar/Kohle Rumpf rausführte, was die Reichweite auf ca. 50m reduzierte. Danach gingen alle Ruder auf neutral.

Awa faul, weil er nur vier Kanäle bediend ;-)!

ciao, Fritz

Hmm ... ist ja ein hypscher Ansatz, aber nichts worauf man sich wirklich verlassen sollte. Wer garantiert, dass der "Störsender" nicht zufällig (ja, ist eher selten, aber ein 6er im Lotto ist deutlich seltener) synchron startet? Was, wenn der Störsender zwar zunächst erkennt werden kann, wegen falscher Startimpulslage, dann aber (wegen nicht identischer Paketlänge) irgendwann doch synchron läuft? Für einen Test sollte man den Versuch mal 10 Minuten laufen lassen und sich anschauen, wie genau die Gesamtpaketlängen verschiedener Sender sind (1/50 sek?).

Dass die Methode bei kurzen Störungen hilfreich ist, glaub ich schon.

Gruß, Nick, der glaubt, dass da falsche Sicherheit vorgegaukelt wird.

Nick Müller schrieb:

OK. Worauf würdest du dich verlassen?

Ich verwette meinen letzten Hut, dass ein Sechser im Lotto häufiger vorkommt, als zwei Fernsteuersender im engeren Umkreis, mit dem selben Kanal, die absolut gleichzeitig eingeschaltet werden!

Dann treten zwei Parameter ins Geschehen ein, die die Flugbahn deines Fliegers beeinflussen: Zufall & Aufprall ;-) Oder failsafe bewährt sich!

Die Gesamtpaketlängen der Sender sind vermutlich ähnlich genau, wie die entsprechende Referenz des Empfängers. Auch nach zehn Minuten. Was allerdings nicht bedeutet, dass die Startflanken zweier Sender mit unterschiedlicher Telegrammlänge, nicht irgendwanneinmal synchron auftreten. Für wenige Sekundenbruchteile! In dieser Zeit ist der Empfang gestört und failsafe angesagt.

Na, das ist doch was, oder?

ciao, Fritz, der sich auch angesichts technischen Fortschrittes nicht in Sicherheit wiegt.

Hallo miteinander,

da ich hier nur sehr sporadisch reinlese, mische ich etwas spät mit. Wer den Text im "bunten Heftchen" ;-)) genau liest, sollte verstehen, daß TSR so etwas wie ein Edel-Failsafe ist.

NUR WÄHREND DER SENDER MIT DEM EINGELERNTEN PROFIL am stärksten ist, kann er steuern. Signale mit abweichendem Profil werden durch die letzten gültigen ersetzt.

Sicheres Steuern mit zwei aktiven Sendern im Kanal ist ins Reich der Fabel einzuordnen. Entsprechende Werbesprüche sind als gemeingefährlich einzustufen. (Ikarus behauptet sowas aber auch gar nicht!)

Was durch TSR mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen wird, ist daß der Empfänger auf die Steuerbefehle eines anderen Senders hört. Das wäre sicher fataler, als in Failsave bzw. Hold zu gehen.

Bei der EVO (evtl auch bei anderen MPX-Sendern) kann man nach Einschalten (und Einlernen) des RX ein weiteres Servo zuordnen oder eine Zuordnung löschen. dadurch wird eine andere Anzahl Kanäle gesendet. Sofort reagiert der Empfänger nicht mehr. Erst nach erneutem OFF-ON des RX läßt sich wieder steuern.

Fazit: Absolute Sicherheit gippes nich. Nur mit Wahrscheinlichkeiten kann man hier entscheiden, was besser ist.

Happy landings,

Friedhelm

Patrick Kuban schrieb:

Hallo Friedhelm,

Das impliziert, daß der "eigentliche" Sender auch totgelegt ist. War er bei mir aber nur unter der Randbedingung, daß ..

.. das nur als "Geschenk" zu sehen ist.

/Daß/ das besser ist, ist wohl einsichtig. Allerdings hast Du natürlich Recht damit, daß man das nicht gerade heruasfordern sollte. Sonst könnte das ..

.. mal in die Hos^h^Acker gehen.

servus, Patrick

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