Senderumbau Jamara Compa auf Microcontroller

Hallo, ich möchte meine Jamara Compa X4+1 ein wenig aufmotzen, indem ich ihr einen Microcontroller (Atmel) spendiere. Dummerweise habe ich keine
Ahnung, wo ich den FM-Teil vom Signalteil abtrennen soll. Ich habe mit meinem Oszilloskop schon die ganze Platine rauf und runter "gescannt" und diverse Stellen gefunden, wo das Ausgangssignal vom Signalteil zu messen ist. Ich wollte aber, bevor ich wild irgendwelche Leiterbahnen auftrenne, mal hier nachfragen, ob jemand das Innenleben der Compa kennt , oder mir eventuell mit ein paar Tips helfen kann? Ich habe z.B. auf dieser Seite: http://www.radiobastler.de/Modellbau/learn/quarzoszi.shtml gesehen, dass (im gezeigten Beispiel) das Signal über eine Spule und eine Kapazitätsdiode in den HF-Teil gespeist wird. Wenn ich heute abend zuhause bin werde ich mir die Platine noch mal genauer anschauen und nach solchen Bausteinen rund um den Quarz suchen. Aber wie gesagt, vielleicht kann ja einer direkt helfen?
Gruß,
Michael
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Ich hab die Kapazitätsdiode und die Spule auf der Platine gefunden. Dank des langen Wochenendes (hab mir den Brückentag frei genommen :-) komm ich vielleicht dazu schon mal ein kleines Testprogramm zu schreiben um die Servos tanzen zu lassen. Reine Neugierde: Ist das so ein uninteressantes Thema, dass da keiner drauf reagiert, habt ihr alle genug Geld um euch 'ne anständige Funke zu kaufen oder habt ihr Schiss um eure Modelle und bastelt daher grundsätzlich nie am Sender/Empfänge rum? Naja, wenn ich irgendwas interessantes rauskriege werde ich mal weiter berichten...
xnalpf schrieb:

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Michael Rossberg schrieb:

Früher (als wir noch einen Kaiser hatten *g*) hab ich meine Sender selbst gebaut. Mittlerweile gibt es aber keine "wirklichen" Händler mehr, wo man die Teile kaufen kann. Auch sind die gekauften Anlagen so billig, äh preisgünstig, daß es kaum noch lohnt, selber zu bauen.
Für meine erste Graupner Grundig Anlage hab ich so um und bei 1400DM bezahlt. Beim Selbstbau lag ich so um 350DM.
Was mir vorschwebt, ist die Software eines bestehenden Senders zu verbessern. Ich greife den Gedanken immer mal wieder auf, und dann...
Es hat vor gar nicht so langer Zeit auch mal ein Bauprojekt im Netz gegeben, sowohl für eine Prop-Anlage als auch für ein Ladegerät. Dies ist zwischenzeitlich eingeschlafen und es gibt auch nicht ansatzweise noch Spuren.
Ich habe eine evo9. Hier hat es schon Experimente in englischsprachigen Foren gegeben. Ein "revers engenering" steht aber rechtlich auf wackeligen Füssen ,_)
MfG geko
--
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Gerd Kosbab schrieb:

Das Anpassen der vorhandenen Firmware wäre sicherlich auch interessant. Zumal der finanzielle aspekt heutzutage wirklich nicht mehr so zum Tragen kommt. Meine FX-18 hat (nur Sender mit Quarz und Akku) 130¤ gekostet. Die günstigste Digitalanlage dürfte momentan die T4EX von futaba sein. Die hab ich für 70¤ mit Empfänger und Quarzpaar erstanden. Die Compa X4+1 um die es hier umbautechnisch geht hab ich mal für 40¤ neu in der Bucht erstanden. Wenn ich da noch nen Microcontroller, ein LC-Display, Knöppe und Jedöns dazurechne um die zu pimpen komm ich schnell an den Preis der T4EX. Dafür spricht eigentlich nur, dass ich auf einmal 8 Kanäle hätte und die Software jederzeit anpassen könnte. Letztendlich machen werde ich es wohl nur, weil ich das Zeug bei mir rumliegen habe und es einfach Spaß macht. Ich kannte das halt nur auch von früher, dass es viele Modellbauer gab, die sich auch sehr gut mit elektronik auskannten und viel selbst gabut haben. Diese Spezies scheint aber in der zunehmenden SMD-Flut unterzugehen. Schade eigentlich.
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Hallo Michael,

Ich habe für meine Selbstbauanlage gute 560.- Emmis mit Sender, Empfänger, Schalterkabel und einen "Micro"servo gezahlt. Keine Akkus, Sender 4K, erweiterbar auf sechse, RX gleich sechskanalig, die Stecker aber um Welten besser, als das heutige Graupner-Meterwarengedöns. Wenn Du dieses Geld in heutige Euretten umrechnest, reicht es gerade nicht für meine jetzige Evo 9, wahrscheinlich aber zu einer Evo 7. Dazwischen liegen von der Funktion her noch größere Welten, als zwischen deren Steckern, außerdem noch gute dreißig Jahre Inflationszeit.
> Schade eigentlich.
Ich möchte meine Microprop 4/6 mit 27MHz in AM nicht wirklich mehr haben. Die Elektronikkenntnisse habe ich heute sicherlich erweitert, ich hatte damals meine Berührungsangst mit "richtiger Elektronik, ohne kaputtmachen" verloren. Dazu gibt's heute auch Methoden.
servus, Patrick
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