Wie 4T-Motoren behandeln

moin gemeinde,
diese anfrage hat mich eben erreicht, wer kann da was dazu
schreiben?
Hallo, und gleich mit meiner Frage:
Ich betreibe seit einigen Jahren den Flugmodellbau, speziell mit
Verbrennermotoren (Methanol) Die Frage betrifft nun die 4-Taktmotoren,
die ich meistens ohne Nitromethan betreibe.
Mir ist bekannt,daß ein Nitroanteil erst bei über 12 bis15% die Leistung
durch den hohen Sauerstoffanteil vorantreibt.
Mir geht es aber vielmehr um das Standgas - Laufverhalten dieser
Verbrenner. Abgesehen von der Verrostung aller Metallteile wie
Kugellager, Lauf buchse usw. ist es denn nicht vorteilhafter lieber
mit Nachglühen den Motor zu betreiben, d. h. zumindest bis zu den
mittleren Drehzahlen, wo dann
ausgeschaltet werden kann. Damit wäre man ganz vom Nitro weg.
Ich habe z.B. noch einen 8,5ccm 4-T. von Graupner, der noch nie Nitro
gesehen hat, auch nicht nachgeglüht
wird und trotzdem in einem Dppeldecker ( WEGE 1.5 SpW.) bestens seinen
Dienst versieht.
Zurück zur Frage, welche Erfahrungen giebt es in dieser Beziehung, oder
sollte man doch weiter
mit Nitromethan den Sprit mischen und jedesmal die Motoren nach dem Lauf
innen mit Normalsprit
durchlaufen lassen - ob dann alles raus ist wäre nur durch eine
Demontage des Mot. zu sehen.
Wenn mal viel Zeit ist hoffe ich auf eine Beantwortung
Mit den besten Grüßen Gerd Lange
snipped-for-privacy@surfeu.de
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Ruediger Zoll
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salve zusammen,
Ruediger Zoll wrote:
Die Leistungserhöhung wird er vielleicht nicht brauchen / wollen, abgesehen von den Kosten ...
Das hängt jetzt sicher ein wenig vom Motor ab. Ich hab einen OS FS-70 mit Glühhilfe betrieben mit 1% Nitro (war halt vorhanden) und war mit dem Lauf- sowie Übergangsverhalten sehr zufrieden. Allerdings hatte ich bei eingelaufenem Motor auch ohne Glühhilfe kein signifikant schlechteres Verhalten, ausser dass die Gasannahme beim plötzlichen Aufreissen etwas verhaltener war.
Bestätigt meine obige Erfahrung. Eine Glühhilfe verwende ich mittlerweile im TeleStar, aber nicht mit dem Ziel, das Nitro runter, sondern die Leerlaufdrehzahl sicherer weiter runter zu kriegen. Der OS160FX hat für das leichte Modell schlicht zu viel Restschub mit der 18x10 Kohlelatte. (Für diejenigen, die mir jetzt raten, einen andere Luftschraube zu nehmen: Im Schleppbetrieb war die 18x10 der beste erflogene Kompromiss)
Werner Frings rät immer, den Motor heiss abzustellen, sprích mind. halbgas laufen lassen und dann die Spritzufuhr abzustellen. Ich tu das zwar nicht, aber kann mir schon vorstellen, dass es funktioniert. Zumindest erspart einem das das hernach durchspülen.
Soweit mir bekannt, ist ja nicht nur das Nitro für Korrossionsprobleme verantwortlich, sondern auch viele Synthetiköle, die unter Umständen keine rostmindernden Additive enthalten. Nitro scheint das Problem jedoch zu verstärken.
Gruß Hajo
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Hajo Giegerich
Ich verwende 3 - 5% Nitro. Der Motor wird nur bei längeren Pausen ab ca. 2 Monaten geölt. Sonst bleibt das Modell einfach wie ausgemacht stehen. Der 4 Taktmotor ist damit schon 7 Jahre und ca. 80 Liter alt geworden. Allerdings stehen meine Modelle trocken.
Gruß Bernd
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Bernd Hofmann
Hi Rüdiger!
Meine 4-Takter bekommen alle Nitro und das nicht wegen dem besseren Leerlaufverhalten sondern wegen des Laufverhaltens in allen Drehzahlbereichen, selbst Laser-Motoren. 5 Prozent reicht bisher immer aus. Ein microsens glow 4 hab ich auch manchmal verbaut aber eher aus Bequemlichkeit und nicht weil's Leerlaufprobleme (bei hängenden) Zylindern gab.
Tobi
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Tobias Schlegl
"Hajo Giegerich" schrieb im Newsbeitrag news:co779o$bc7$ snipped-for-privacy@www.flugmodellbau.de...
Komm ja nun aus der Autosektion und habe mit 4 Taktern nun überhaupt keine erfahrung aber das rosten im Motor kommt weder vom Nitro noch vom Öl sondern vom Methanol schlechtes oder billiges Methanol enthält zu viele Säuren die den Motor rosten lassen(innen natürlich) Ich verwende Sidewinder von Morganfuels mit 20% Nitro 12% Synthetiköl(den CarSprit nicht den anderen) mein Motor hat diese Saison ca.10L gesehen habe ihn jetzt nachdem ich ihn ca 2Monate nicht mehr bewegt habe mal einausandergenommen und kein Rost auf Kurbelwelle oder Lagern vorhanden der Motor ist von innen allerdings ein wenig Kupferfarben gewesen das kommt vom Öl der im Sprit drin ist habe vorher anderen Sprit gefahren mit nem anderen Motor der rostete schon nach 2Tagen wenn ich ihn nicht sofort nach dem Rennen mit Afterrun vollgekippt habe deswegen bin ich auch auf Sidewinder umgestiegen andere aus unserem Verein fahren OS-Motoren mit Graupner Sprit auch die haben kein Problem mit Rost weil im Graupnersprit FuchsÖl drin ist
Grüsse Jürgen
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Jürgen Nortmann

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