0-5W 230V Kalibrierverbraucher

Hi dsie!
Ich habe hier ein Voltcraft Energy Check 3000 Leistungs/Energie Messgeraet, das fuer 1,5-3000W spezifiziert ist. Aufloesung 0,1W,
"Grundgenauigkeit +-1%, +-1W". Es zeigt auch unter 1,5W an, z.B. 0,8W Leerlaufleistung eines 300mA Billignetzteils. Nun wollen wir auch die Leerlaufleistung diverser Geraete (Computer, Monitor, Netzteile, ...) messen.
Wie koennte ich die Genauigkeit des Messgeraetes von 0-5W feststellen?
Ein Multimeter (Metex M-3800, hat bei manchen Ohm Bereichen zeitweise Wackelkontakt) habe ich. Etwas Widerstandsdraht auch, aber damit komme ich bei 230V nicht in diesen Leistungsbereich runter. Ich habe ueberlegt, destilliertes Wasser mit etwas Schwefelsaeure als Widerstand zu verwenden, aber da koennte es durch Bildung von Gasen und Gegenelementen an den Elektroden zu Stoerungen kommen. Bei Wechselstrom vielleicht weniger, aber verwendet mein Multimeter auch Wechselstrom?
Mit Pulsbreitenmodulation koennte ich einen Verbraucher in dem Leistungsbereich machen, aber wie weiss ich, wieviel er verbraucht?
lg, Bernhard
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Bernhard Kuemel schrieb:

Hallo,
Widerstände für die passende Leistung kann man mit P = U^2/R berechnen und auch kaufen (Werte aus der Normreihe wählen), warum also nicht so?
Bye
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Uwe Hercksen wrote:

Gute Idee, ich glaube, das werde ich machen. Ich war wohl etwas auf Eigenbau fixiert, weil ich gerade einen 6 Ohm Heizdrahtwiderstand gemacht habe, um 8,4V, 1,5A Kameranetzteile zu testen.
Danke.
lg, Bernhard
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Es nuetzt dir gar nichts, den Wirkleistungsmesser an einem idealen ohm'schen Widerstand zu kalibrieren, denn auf die Genauigkeit bei nicht-ohm'schen Verbrauchern kommt es an, z.B. wie sie ein Elko nach einem Gleichrichter darstellt (ob mit oder ohne Trafo) oder ein per Phasenanschnitt auf 25% Leistung eingestellter Dimmer, oder ein elektronischer Halogentrafo der bei jeder Halbwelle erst ab 30V anschwingt.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff /
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MaWin wrote:

Ich habe mit ein paar vorraetigen Widerstaenden den Strom bei 234V gemessen (Strom, berechnete Leistung (I*234V), "angezeigte Leistung"):
1,65mA 0,39W "0W" 2,58mA 0,60W "0W" 3,42mA 0,80W "0W" 5,03mA 1,18W "0,8W" 10,8mA 2,53W "0,9W" 21,6mA 5,05W "4,1W"
Somit halte ich die Messung von Leistungen unter 3W selbst bei ohmschen Widerstaenden fuer schwierig.
lg, Bernhard
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Bernhard Kuemelschrieb: "

Im Datenblatt steht:
± 1% ± 1 W (max. ± 2% und ± 2W für Messungen bis 2500 W; max. ± 4% für Messungen über 2500 W)
Deine Messungen bestätigen das nur und für 25,- EUR kann man sicher auch nicht mehr erwarten.
Wenn man sich mit einem Fehler von ±10% begnügt, dann halte ich (wegen ±2W) die Messung von Leistungen unter 20W selbst bei ohmschen Widerständen für schwierig.
Allerdings müste man jetzt noch wissen, ob die ± 2% vom Messwert oder vom Endwert gemeint sind. Das steht leider nicht im Datenblatt. Ich vermute aber ersteres, sonst wird es ganz übel.
Dirk
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Bernhard Kuemel schrieb:

Hallo,
kein Wunder bei einem Gerät mit "das fuer 1,5-3000W spezifiziert ist. Aufloesung 0,1W, Grundgenauigkeit +-1%, +-1W".
1 % von 3000 W sind 30 W und der Fehler ist noch weit kleiner als 30 W.
Wenn man Ströme von 0 bis 5 mA messen will benutzt man ja auch kein Gerät mit einem einzigen Bereich von 1,5 mA bis 3 A.
Nur gibt es eben leider keine preiswerten Leistungsmessgeräte mit vier Messbereichen 0 bis 3 W, 3 bis 30 W, 30 bis 300 W und 300 bis 3000 W so wie man das von Strom- und Spannungs- Vielfachmessgeräten gewohnt ist.
Aber genauso wie man in Vielfachmessgeräten die Strombereiche von z.B. 0 bis 20 mA, 20 bis 200 mA, 200 bis 2000 mA und 2 bis 20 A hinkriegt sollte das auch in Leistungsmessgeräten zu schaffen sein. Bei der Spannungsmessung reicht ja ein oder evtl auch zwei Bereiche, die Multplikation und Integration von Strom und Spannung kann man ja wieder für alle vier Bereiche genauso ausführen, es muß ja nur beim Resultat das Komma entsprechend verschoben werden.
Bye
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Bernhard Kuemel schrieb:

Hallo,
wie groß war denn der Innenwiderstand bzw. der Spannungsabfall am dabei benutzten Strommessgerät? Wie wurden dabei Strom- und Spannungsmesser zusammengeschaltet, so das man zu viel Spannung misst oder so das zu viel Strom gemessen wird? Entweder vernachlässigt man dabei ja den Spannungsabfall am Strommessgerät oder den Strom durch das Spannungsmessgerät, aber dazu sollte man wissen ob dieser Fehler noch vernachlässigbar klein ist.
Bye
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Uwe Hercksen wrote:

Leistungsmesser in Steckdose, Verbraucher in Leistungsmessersteckdose. Verbraucher: Steckdose-Amperemeter-Widerstand-Steckdose.
Aus Strom und Netzspannung ergibt sich die Leistung. Wie der Leistungsmesser intern funktioniert, weiss ich nicht.
lg, Bernhard
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Du knntest Dein Messgert umbauen, und zwar mit einem um den Faktor 10 grsseren Strommesswiderstand. Dann misst es in den kleinen Bereichen genauer, kann aber keine grsseren Leisungen mehr messen. Am besten baut man also noch einen Umschalter ein. Du brauchst dann natrlich noch (kurzzeitig) ein anderes Messgert zur Kalibrierung. Gruss Harald
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Harald Wilhelms schrieb:

Hat sich jemand das Ding mal von innen angesehen, ist das leicht möglich? Dann wäre das nämlich eine richtig gute Idee.
Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
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Ich habe hier ein defektes Gerät vorliegen, der Messwiderstand ist eine simple eingelötete Drahtbrücke. Es sollte kein Problem sein, den zu ändern.
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Carsten Schmitz wrote:

Mag sein. Es war allerdings nach "Kalibration" gefragt. Das erfordert nicht einfach Änderung, sondern _kontrollierte_ Änderung. Das ist ein völlig anderes Spiel.
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Wobei die Kalibration mit einem ohmschen Verbraucher ausreichen sollte. Bei einem 10fach höheren Widerstandswert des Shunts sind außerdem Übergangs- widerständen an den Lötstellen weniger kritisch. Beim Originalshunt reicht vermutlich etwas weniger Zinn, um einen Fehler von 1-2% zu erzeugen.
--
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, snipped-for-privacy@rz.uni-regensburg.de
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Carsten Schmitz schrieb:

Die ich hier schon vor Jahren gepostet hatte...

Es ist meist ein 10mOhm Manganindraht.
Gruß Dieter
Xpost entfernt.
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Wusste ich nicht. Kriegst nen Sternchen!

Danke, hatte ich übersehen.
Ich muss mir wohl bald mal ein vernünftiges Leistungsmessgerät zulegen, welches im Bereich bis 10A oder 16A messen kann. Tips? Am liebsten mit Stromzange, dann könnte man den Messbereich durch eine Luftspule nach unten hin deutlich auflösender machen. Und das Gerät sollte mit ekligen Wellenformen zurecht kommen.
(Vor Jahren sollte ich mal einen 3~ Motor mit um die 100W durchmessen. Bei einer Auflösung der Stromzange von 0,1A nicht so sehr sinnvoll. Haben dann 20 Windungen genommen, um aussagekräftige Messergebnisse zu bekommen. Auf diese Idee war ich damals richtig stolz, war noch in der Lehre)
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Carsten Schmitz schrieb:

Das wird nicht billig, denn Scheinleistung ntzt dir nicht viel.
Fr Wirkleistung brauchts einen Leistungsmesser mit 4-Quadranten-Multiplizierer. Elektrodynamische Mewerke bringen sowas von Haus aus mit.
http://www.alte-messtechnik.de/technik/elektrodynamisch.htm
Einige analoge Lesitungsmesser wurden letztens bei ebay verhkert.
-- mfg hdw
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Carsten Schmitzschrieb:
[...]

In dem genannten Bereich ist Dein Messgerät doch halbwegs genau. Problem ist eher der untere Leistungsbereich.
Versuch mal http://www.zes.com / Auch Yokogawa macht interessante Geräte.
Dirk
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Das war ne simple Stromzange, nix mit Leistungsangaben.

Autsch, das ist ne Nummer zu teu - ähh - zu genau. Muss das denn sein, dass es auch in diesem Bereich nur noch billigen Schrott und teure Edelwaren gibt? Ich würde so ca. 300EUR ausgeben und finde, dass man dafür eigentlich was bekommen sollte. Habe da was gefunden: http://www.pce-group-europe.com/deutsch/product_info.php/info/p7310_Stromzange-PCE-UT232.html
oder das hier: http://www.amprobe.eu/de_DE/showproductdata/56/ACD-56HPQ /
Den Bereich kann man ja durch oben erwähnte Luftspulen nach unten abrunden.
Wie verhält es sich eigentlich mit dem Messfehler? Rein theoretisch sollte das Gerät doch mit einer gemessenen Leitung, die 1A führt, ungenauer arbeiten, als wenn ich selbige Leitung zehnmal durch die Zange führe. Oder gibbet da irgendwelche Einsprüche? Na klar, ich verändere ja die Messung durch die zusätzliche Induktivität und den ohmschen Widerstand der langen Leitung, den die Spule bildet. Aber wir reden hier über kleine Ströme, den Einfluss von 2m 2,5mm² auf 1A kann man wohl vernachlässigen. Oder bin ich da auf dem Holzweg?
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Carsten Schmitz schrieb:

> oder das hier:

Du kannst mit diesem Trick nur die Präzision verbessern, nicht die Genauigkeit. Die ist bei einfachen Zangen nicht so besonders. Drück mal die Zange etwas besser zusammen und schon zeigt sie was anderes an.
--
mfg Rolf Bombach

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