APC Smart-UPS 1500 - hatte ein Akkuproblem

Nun belästige ich euch wieder einmal:
>>---> Thema Akkuwechsel, Nicht-Original-Akku.
Vor einiger Zeit hat der alte Akku den Geist aufgegeben, drum bin
ich mit dem Gerät zu einem Händler meines Vertrauens hingegangen,
um den Akku auszuwechseln.
Der hat mir aber nicht einen Original-Akku eingebaut. Der hat die
gleichen Abmessungen und die Schraubklemmen hat er auf Stecker um-
gebastelt.
Der hat nur 2 Jahre (vielleicht warens 2,5) gehalten, der Original-
Akku jedoch 6. Ich war sauer, weil bei kurzen Netzeinbrüchen (300ms)
alles ausgefallen ist.
Nun meine Frage: sind neuere Akkus generell früher kaputt, wie
auch die Autoakkus oder hat das mit dem Nicht-Originalteil von
Nicht-APC zu tun, dessen "Kurve" die Elektronik falsch interpretiert.
Ich habe 25,4V= an der Nicht-Originalbatterie gemessen, geladen (sie
zeigte 4 von 5 LEDs an), unbelastet, das kommt mir wenig vor.
Obwohl sie geladen war, hat sie einen Netzeinbruch nicht geschafft.
Das Gerät hat auch bei 5 LEDs ("voll geladen") die Störlampe "Akku
defekt" gezeigt.
Mit der neuen Originalbatterie ist das Trennen vom Netz unter ~600W
Last kein Problem.
RBC7 Original funktioniert jetzt tadellos. 24V= weiß wer, wieviel
Ah der hat? Ich finde nirgends was. Ich schätze 15.
GL
Reply to
Franz Glaser
Loading thread data ...
Am 12.06.2012 17:06, schrieb Franz Glaser:
Stecker? Das müssten bei den Strömen schon recht dicke Dinger sein.
Und bei den Akkus gibts deutliche Unterschiede, in eine USV gehören hochstromfähige. Was für welche hat er dir denn eingebaut?
Gruß Dieter
Reply to
Dieter Wiedmann
Franz Glaser schrieb:
An Pb-Akkus gibts nicht viel falschzumachen. Man weiß nur nicht, wie und wielange die Teile beim Lieferanten gelagert wurden.
Ein RBC7 hat 12V/18Ah. Und schon im Original Stecker und keine Klemmen.
Siegfried
Reply to
Siegfried Schmidt
Am 12.06.2012 17:22, schrieb Dieter Wiedmann:
Ja, das sind dicke Dinger. Ein Dual-Flachstecker, für den man einen Schraubstock braucht ;-) USA-Drähte, geschätze 6mm² sw und rt.
Das ist es ja, beide haben keine Normbezeichnungen. Der von APC hat nur die Bezeichnung RBC7 (Bilder gibts bei Google), der andere hat überhaupt keine Bezeichnung, nur einen Herstelleraufkleber, sieht nur sehr ähnlich aus, könnte aber aus Fernost sein mit Klebeetikette aus Österreich.
Das sind 2 12V-Akkus vis-a-vis verklebt oder verhakt oder was immer.
Der hat schon am Anfang nicht so funktioniert wie ich erwartet habe. Es war nicht möglich, bei voller Ladung die Computer (600W) zu betreiben. Ich war mir bloß nicht sicher, ob das auch mit dem originalen Akku gegangen wäre aber jetzt geht das wieder.
Ich mache dem Händler keinen Vorwurf, damals war ich sehr klamm. Er hat mir wohl eine preisgünstige Variante eingebaut. Aber das ist eben das "Gesetz des Marktes" (Ruskins Law Of Business). Der Original-Akku kostet 158 EURO inklusive Versand und Ust.
MfG Glaser
Reply to
Franz Glaser
Am 12.06.2012 21:23, schrieb Siegfried Schmidt:
Wie ich bei den Photovoltaikern gelesen habe, ist schon der Unterschied zwischen Gel- und Flüssigsäureakkus enorm: 14,4 13,6 V - laienhaft. Und dann gibt es noch welche für Profis, die ich mir nicht leisten kann.
Danke.
Wie ich geschrieben habe, war der Nicht-Original-Akku mit Schraubklemmen ausgestattet. An diese Schraubklemmen war der Stecker vom alten Original-Akku angeklemmt.
Der Akku besteht aus 2 Hälften, jede 12 Volt. In Serie geschaltet. Das hat mein Voltmeter gemessen.
MfG
Reply to
Franz Glaser
Am 12.06.2012 17:06, schrieb Franz Glaser:
Ist derjenige denn auch befugt das zu tauschen? Ich habe die selbe rumstehen von jemand der jetzt eine neue USV hat.
Es sind 2x 12V ~17Ah. Die gibts nicht original ab ca. 70? und man muss auch nichts an der Verkabelung ändern, sofern man Akkus mit Anschlussösen hat.
Wenn die vorzeitig kaputt gingen, kann es vielleicht sein das die vorher schon ewig rumstanden. Das gleiche Problem hat man bei Autobatterien seit dem man die nicht mehr selbst befüllen kann. In den Läden stehen die sich kaputt.
Reply to
Thomas Rechberger
Hallo, Thomas,
Du meintest am 13.06.12:
[...]
Sorry - das dürfte ein anderes Problem sein. Auto-Akkus werden im Betrieb fleissig bewegt, das brauchen sie.
Blei-Gel-Akkus werden i.a. niemals bewegt/geschüttelt, da wirken andere Mechanismen.
Viele Gruesse! Helmut
Reply to
Helmut Hullen
Am 13.06.2012 11:52, schrieb Helmut Hullen:
Nein, es geht darum das die Dinger monate oder gar jahrelang im Laden stehen und sich selbst entladen. Und je leerer ein Bleiakku ist, desto schneller geht er wegen Sulfatierung kaputt. Deswegen haben die Hersteller natürlich kein Interesse mehr, Akkus zum selbst befüllen zu liefern. Auch weil teilweise die Akkus im Fahrzeuginneren verbaut sind, da ist geschlossen pflicht.
Reply to
Thomas Rechberger
Am 13.06.2012 11:52, schrieb Helmut Hullen:
Das hat er ja gemeint: wenn sie rumstehen.
GL
Reply to
Franz Glaser
Am 13.06.2012 09:13, schrieb Franz Glaser:
Was ich bisher bei APC USVs gesehen habe, ware ganz normale handelsübliche Bleiakkus. Die wurden lediglich aneinandergeklebt und mit zusätzlichen Isolierkappen und Stecker versehen.
Die Akkus könnte man z.B. auch einzeln bei Reichelt kaufen. Ich würde aber auch nicht auf die Idee kommen, Ersatzakkus zusammenzukleben, aber es gibt preiswerte fertige Akkupacks für APC USVs von anderen Anbietern.
Gruß
Stefan
Reply to
Stefan
Am 13.06.2012 11:25, schrieb Thomas Rechberger:
Das kann sein - ich dachte, das wäre eine Gelbatterie? Auf der Packung ist nichts von "HIER OBEN" zu sehen, nur Flugzeugtransport ist ausgeschlossen.
(Mir kommt vor, dass es etwas nach Akkusäure riecht im Büro)
Wie ich geschrieben habe, war sie mir von Anfang an suspekt, denn ich hatte in Erinnerung (als ich damals das Gerät kaufte), dass der Betrieb mit "Einschalten unter Last ohne Netzanschluss") funktioniert hat. Mit dem ausgewechselten Akku aber nicht, nicht einmal mit Teillast.
Natürlich weiß ich, dass die 1500 eine Art Lautsprecherangabe sind ;-) aber 1000 Watt ohmisch (halber Heizstrahler) haben ihm damals keine Probleme gemacht.
Ich bin in den Pampas und habe keine so saubere Netzspannung, das Gerät war ein Segen.
GL
Reply to
Franz Glaser
Am 13.06.2012 14:27, schrieb Franz Glaser:
Der Akku war mit Sicherheit überlagert. Bei Flüssigkeitsakkus kann man, so man denn den Flüssigkeitsstand kontrollieren kann, sehen, ob man ihn gleich in die Tonne treten kann. Bei Gelakkus merkt mans erst hinterher am hohen Innenwiderstand. Gelakkus haben ein Überdruckventil. Sollte es nach Schwefelsäure müffeln und ist die Batterie der Verursacher, kann das als Hinweis gelten, umgehend den Akku auszuwechseln. Quasi eine Geruchserinnerung. ;-)
Reply to
Horst-D.Winzler
Hallo, Stefan,
Du meintest am 13.06.12:
Die "preiswerten" sind oft für Notlicht-Anlagen o.ä. ausgelegt, nicht aber für USVs. Da gibt es preisliche und technische Unterschiede.
Viele Gruesse! Helmut
Reply to
Helmut Hullen
Hallo, Franz,
Du meintest am 12.06.12:
APC scheint besonders mäkelig zu sein, was die Rest-Lebensdauer von Akkus betrifft.
Viele Gruesse! Helmut
Reply to
Helmut Hullen
Am 13.06.2012 15:34, schrieb Helmut Hullen:
... und je nachdem was es für ein Typ ist, muss man ihnen die Kapazität des neuen Akkus beibringen, indem man die Batterien ein mal in der UPS vollständig entlädt. Keine Angst vor Tiefentladung, so schlau ist die UPS.
Gruß Jo
Reply to
Jo Asaret
Am 13.06.2012 14:13, schrieb Stefan:
Ich hab hier mal einen zerlegt. Er bestand aus 2 Stück von diesen:
formatting link
Hab ich dann auch getan, dieser passt:
formatting link
Kabel, Stecker, Schrauben und Abdeckungen kann man wiederverwenden.
Etwas stabiles Klebeband reicht, es geht ja nur drum, dass man ihn in die USV (und notfalls auch mal wieder heraus) befördern kann.
Grüße Markus
Reply to
Markus Faust
Am 13.06.2012 14:27, schrieb Franz Glaser:
Der einzige Unterschied bei einem Gelakku ist, dass zusätzlich Kieselsäure enthalten ist.
Was ich eigentlich meinte ist das bei solchen geschlossenen Bleiakkus der Verfall bereits mit dem Produktionsdatum beginnt, während man Akkus zum selbstbefüllen noch Jahre leer lagern kann ohne das sie sich kaputt stehen. Solche Akkus werden aber leider nur noch bei Motorrädern verwendet. Ich habe noch einen solchen Akku im Auto, der ist nun schon über 10 Jahre alt!
Es sind 1500VA, dass kann man auch so nicht 1:1 in Watt umrechnen weil man ich glaube den Wirkungsgrad zusätzlich mit einberechnen muss. Ich meine man rechnet mit Faktor ca. cos phi 0,7. Um die 1000W kommt also gut hin. Wichtig ist natürlich auch die Kapazität d.h. wieviel Minuten läuft das Ding überhaupt auf Batterie.
Ich habe ja auch noch die gleiche USV rumstehen aber bei einem Server der nur 20W braucht, lohnt sich das nicht. Da verbraucht die USV bald mehr Eigenstrom als die Last selbst.
Reply to
Thomas Rechberger
Am 14.06.2012 16:02, schrieb Thomas Rechberger:
Als ich sie vor vielen Jahren kaufte, war sie für einen WinNT-Riesen vorgesehen. Und für möglichst lange Überbrückung, bis ich den nieder- gefahren hatte.
GL
Reply to
Franz Glaser
Am 14.06.2012 06:50, schrieb Jo Asaret:
Danke!
Bericht über die Akkus: Sie sind hin!
Jetzt habe ich den kaputten Akku zerlegt: 2 Stk. ROCKET ES 17-12 mit doppelseitigem Klebeband aneinander geklebt.
Solche bietet jemand im Internet als "Rückläufer" an ;-) Der behauptet, sie soll neu 40 ? gekostet haben pro Stück.
Die beiden hatten unterschiedliche Leerlaufspannun, 12,1V und 13,2V.
Die 12V-Batterie kommt mit meinem alten Autoladegerät nur mehr auf < 1 Ampere Ladestrom und ist dann gleich auf 16V (Fluke gemessen)
Die 13V-Batterie kommt mit 2A Ladestrom nach 2 Minuten auf 16V.
Ich habe dann abgebrochen, ich möchte keine Explosion provozieren.
Da hat das APC Smart-UPS vollkommen recht gehabt.
Reply to
Franz Glaser

PolyTech Forum website is not affiliated with any of the manufacturers or service providers discussed here. All logos and trade names are the property of their respective owners.