Noch eine Akku+USV-Frage

Ich habe vorgehabt, eine USV-Anlage für die Telefonanlage und für den Router zu "bauen", die überhaupt keine Macken macht und zwar
ohne Rücksicht auf den Wirkungsgrad.
Leistung: 300 Watt
Das Notstromaggregat, das hinter dem Netz steht, kann 15 Minuten oder etwas länger brauchen, bis es läuft. Aber DAS ist nicht das Problem. 2 50Ah-Akkus würden das leicht packen für Teilentladung. Nennstrom ca. 15A für den Wandler. Rechnerisch gibt das 2h aber dann ist der Akku tief entladen und kaputt.
Ich möchte einen 24V-Akku mit Ladegerät vorn und einem DC-AC-Wandler dahinter betreiben, der ständig läuft.
Das Problem ist, dass ich zwar alles finde, die Hersteller liefern aber keine "gscheiten" Daten dazu.
Das Ladegerät dazu ist überraschend teuer. Es sollte nämlich mit der versauten Spannung vom "Stromgenerator" (ab 40Hz) funktionieren, das macht den Dingern Probleme. Ich werde wohl auf ein heizendes Trafo-Monstrum mit Serienwiderstand umsteigen müssen.
Der DC-AC-Wandler, auch "Sinuswandler", ist nur mit mageren Daten ausgestattet. Mehr als 300/600W gibt er nicht preis, nichts über den Wirkungsgrad, nichts über den Klirrfaktor, nichts über die Lastregelung.
Hat jemand sowas gebaut?
Ich fand solche Komplettanlagen für 10kW aufwärts aber so viel frißt meine Telefonanlage nicht.
GL
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Am 13.06.2012 15:53, schrieb Franz Glaser:

Eine etwa 360W USV ist für unter € 200,- zu haben. Die sollte für deine Telefonanlage und deinen Router ausreichen. Meine 300V USV von APC läuft seit über 10 Jahren ohne Macken. Bisher einmal den Akku gewechselt. Allerdings darauf geachtet, einen "frischen" Akku als Ersatz zu bekommen. Ich würd sowas immer fertig beziehen. Nix basteln. Letztens eine etwa 200W USV bei ebay für € 10,- vertickt. Selbstbau lohnt wirklich nicht.
--
mfg hdw


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Hallo, Horst-D.Winzler,
Du meintest am 13.06.12:

Sicher? Da ist inzwischen meistens 1 Akku 12 V 7,2 Ah eingebaut. Und für den sagt das Panasonic-Datenblatt (bei Reichelt: Suche nach LCR-12V 7,2P), dass bei 300 W Last die Spannung nach weniger als 10 Minuten auf wenige als 7 V einbricht.

Was für ein Akku ist darin? Bei meinen Vergleichsmodellen: obiger Akku.
Viele Gruesse! Helmut
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Am 13.06.2012 17:11, schrieb Helmut Hullen:

Neu habe ich einen 12V/7Ah von Yuasa. Die permanente anliegend Last liegt so bei 13W
--
mfg hdw

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Hallo, Horst-D.Winzler,
Du meintest am 13.06.12:

Da sagt das Panasonic-Datenblatt: hält ca. 4 Stunden. Genauer: nach etwa 4 Stunden ist die Spannung auf etwa 10 V abgesunken.
Viele Gruesse! Helmut
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Am 13.06.2012 18:41, schrieb Helmut Hullen:

Das ist offenbar nicht so angekommen wie ich es gemeint habe.
Ich möchte keine "schaltende" USV-Anlage sondern eine kontinuierlich wandelnde. Dafür gibts sicher einen Fachausdruck ;-)
Und zwar deswegen, weil ich den ca. 230V~ Eingang nie auf die Verbraucher durchschalten möchte. Die kommen bei Netzausfall von einem "Stromerzeuger", der eine total versaute Spannung liefert.
Diese versaute ca.230V~Spannung ist nicht einmal geeignet für die elektronischen Ladegeräte der heutigen Zeit. Die sind gebaut für eine Flex oder eine Bohrmaschine usw.
GL
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Hallo, Franz,
Du meintest am 13.06.12:

Aber Du hattest doch auch erwähnt, dass die USV etwa 15 Minuten überbrücken sollte, bis der Diesel warmgelaufen ist.

Im Normalbetrieb oder aber nur dann, wenn die Netzspannung futsch ist?
Was bei einer USV hinten rauskommt, ist übrigens nicht unbedingt Sinus.
Viele Gruesse! Helmut
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Am 13.06.2012 22:19, schrieb Helmut Hullen:

Der Sinus ist auch ein Problem, die Überbrückungsdauer ist das kleinere, Problem, denn ein Akku mit mehr Ah macht mir nichts aus, ein "Zerhacker", der eine für die "Post" gut genuge Spannung liefert.
Meine Sorge ist nur das Ladegerät, das die Spannungseinbrüche, die Nichtsinus- und die Nicht50Hz des Notaggregats auch auf 24h oder länger verträgt.
Die alten Ladegeräte haben einfach nicht geladen, wenn die Netzspannung weg war, die neueren spielen verrückt mit ihrer Elektronik. Und die wollen keine Last parallel zum Akku "sehen" für ihre "Algorithmen"
GL
--
Ich meine, daß mehr "controlle" sonst nix als noch mehr Nähe zum
Polizeistaat bringt, empirisch seit zigtausend Jahren aber nicht
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Am 13.06.2012 21:38, schrieb Franz Glaser:

Online USV http://www.elektronik-kompendium.de/sites/grd/0812171.htm http://de.wikipedia.org/wiki/Unterbrechungsfreie_Stromversorgung

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Am 13.06.2012 22:33, schrieb Rolf Mennekes:

Danke.
Was ich für das kleinste Problem gehalten habe, entpuppt sich als das größte: das Ladegerät.
Erstens muss es nach der Netzausfallzeit fast den doppelten Strom herbringen. Ich habe nicht dran gedacht, dass der Dieselgenerator auch diese doppelte Leistung aufbringen muss! Zweitens muss es während der Versorgung mit dem Dieselgenerator mit saumäßiger Spannung zurechtkommen, der hat ja auch andere Lasten, die sich ständig einschalten. Da fällt die Frequenz unter 40 Hz.
Sogar die Batterieklemmen sind nicht "ohne"!
GL
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Franz Glaser schrieb:

Hallo,
der Dieselgenerator bräuchte wohl eine bessere Drehzahlregelung, eine wesentlich grössere Schwungmasse oder er hat für die Last nicht genug Reserven.
Schau mal ob nicht ein Umrichter daraus eine einigermassen stabile Frequenz und Spannung machen kann, die gibt es ja für die Drehzahlregelung von Drehstrommotoren, aber Du bräuchtest wohl eher einen einphasigen Ausgang. Liefert der Diesel eigentlich Wechsel- oder Drehstrom?
Bye
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Am 14.06.2012 09:24, schrieb Uwe Hercksen:

Das Problem ist die Wasserpumpe, die haut ihn nieder. Ich kann mir kein 12kVA-Aggregat leisten, muss mit 5kVA auskommen. Das reicht zwar für mein Haus aber der Anlaufstrom der Pumpe ist zu viel. Außerdem brauche ich Drehstrom und diese "billigen" Generatoren haben keine Zickzack-Wicklung. Da kann eine Phase wirklich nur 1/3 der Leistung.
GD4SS-3-6000-EBWZ-ATS habe ich im Visier, die ATS nur bedingt zu verwenden.

Ich brauch eh schon einen kleinen Schaltschrank mit SPS, um im Notfall die einzelnen Verbraucher "intelligent" geschachtelt an den Generator zu hängen. Die mitgelieferte Steuerung würde einfach nur das Netz durchschalten, nachdem der Diesel läuft. Das geht gar nicht, da sind dann alle auf einmal stromgierig, die Gefrier- truhe, die Wasserpumpe, der Heizkessel usw.
Dazu verwende ich die ATS-Vorrichtung teilweise, sie enthält nämlich ein Ladegerät aus dem Festnetz, den Sensor für Netzausfall und einen Trennschütz um ca. 160 € Aufpreis.
Außerdem möchte ich einen leisen Nachtbetrieb auf Akku allein, bei dem die Telefonanlage auf 1 Apparat umgeschaltet wird, die SPS soll auf 24V laufen. Die Gefriertruhe muss das durchhalten.
GL
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Franz Glaser schrieb:

Hallo,
wie wäre es mit einem Sanftanlauf der Pumpe um den Generator nicht nieder zu hauen?
Bye
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Am 14.06.2012 19:02, schrieb Uwe Hercksen:

Auch schon überlegt - die Wassersäule muß beschleunigt werden, sonst wird nichts. Sagt auch der Wasserpumpenfachmann. Ich habe den Strom schon gemessen: wenn sie allein ist, dann packt ers eh. Die SPS muß halt mit den Kühlmaschinen etc. "sozial intelligent" tänzeln.
Es ist ein Einzylinder, der hat etwas Schwungmasse aber er braucht sie auch. Größere sind wesentlich teurer, weil seltener gekauft. Ich habe schon überlegt, einen alten DieselPKW auszuschlachten aber irgendwann hört der Spaß auf, ich habe meine alte Werkstatt nicht mehr :-(

MfG
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Hi, aufteilen in "Dreckstrom" und eine fette USV für die sensiblen Sachen. <Mit Fallback-Schützen. Die Pumpüe jedenfalls braucht eh keiner ohne Strom. Stell eine Kiste Sprudel en reserve. Alternativ eine "zweitpumpe" gereingerer4 Leistung parallel, mit Absperrventilen. Nicht genug für Dusche, aber genug fürs Klo.
--
mfg,
gUnther
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Am 13.06.2012 21:38, schrieb Franz Glaser:

VFI-USV nach EN 62040-3. VFI = Voltage and Frequency independent bzw Online USV
http://de.wikipedia.org/wiki/Unterbrechungsfreie_Stromversorgung
--
mfg hdw


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Helmut Hullen schrieb:

Hallo,
rein rechnerisch sind 12 V 7,2 Ah 86,4 Wh, bei 300 W reicht das theoretisch nur 17 Minuten. Da darf man sich über reale 10 Minuten nicht wundern. Die Bleiakku Angaben beruhen ja meist auf einer Entladung in 20 Stunden.
Bye
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Am 13.06.2012 17:55, schrieb Uwe Hercksen:

Reicht ja auch zum geordneten Runterfahren eines PCs. Für mehr sind diese USVs ja auch nicht gedacht.
--
mfg hdw

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Hallo, Horst-D.Winzler,
Du meintest am 13.06.12:

Aber Franz (der Erstfrager) wollte für 15 Minuten 300 W ziehen.
Viele Gruesse! Helmut
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Am 13.06.2012 18:43, schrieb Helmut Hullen:

Mit Alterung und Wirkungsgrad sollte er dann geschätzt nicht unter eine 12V 12Ah Batterie gehen. Mindestens.
--
mfg hdw

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