Batterien vergleichen: KapazitÀt

Hallo,
ich möchte zu Studienzwecken mal die KapazitÀt von verschiedenen AA-Batterien testen. Dazu sollen einerseits die teuren Energizer herhalten,
aber auch gĂŒnstigere Produkte aus dem Supermarkt. Ich stelle mir da so eine kleine Schaltung vor: Die Batterie wird an einen linearen ohmschen Widerstand (z.B. in Form von KohlewiderstĂ€nden) angeschlossen und ein LĂ€mpchen zeigt an, wie lange die Batterie noch Strom liefert. SpĂ€ter könnte das ganze ausgeweitet werden, mit einer extra dauerhaften Spannungsversorgung und einem Display, dass minutenweise mitzĂ€hlt, solange die getestete Batterie noch Strom liefert.
Wie groß mĂŒsste ich am besten den Belastungswiderstand wĂ€hlen, wenn es sich um 1,5 Volt AA-Batterien handelt? Nun gilt aus auch noch das LĂ€mpchen zu berĂŒcksichtigen. Wie genau berechne ich das dann aus der Zeit? DafĂŒr sollte ja schon das ohmsche Gesetz reichen. Hat jemand mal etwas in der Richtung gebaut, evtl. SchaltplĂ€ne oder Ă€hnliches?
Bin dankbar fĂŒr jeden Tip! Nico
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Nicolas Hoch schrieb:

Dann solltest du dir mal ein Datenblatt solcher Zellen ansehen:
http://www.panasonic.com/industrial/battery/oem/images/pdf/Panasonic_Alkaline_AM-3PI_AA.pdf
Gruß Dieter
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http://www.panasonic.com/industrial/battery/oem/images/pdf/Panasonic_Alkaline_AM-3PI_AA.pdfJa , habe ich gesehen. Ist ein netter Start. Aber die Graphiken sind docheher grob und ungenau. Ausserdem möchte ich selber etwas bauen, um dazu zulernen.Nico
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Nicolas Hoch schrieb:

Ich musste dein Posting reparieren um vernĂŒnftig darauf antworten zu können, stell mal deinen OjE einigermaßen richtig ein: http://www.oe-faq.de
Ansonsten ist es ganz einfach: Wecker nehmen, der fĂŒr eine AA-Zelle gedacht ist und entsprechenden Lastwiderstand parallel schalten. Wecker auf 12h00 stellen und Batterie einlegen, wenn die Batterie leer ist bleibt der Wecker stehen und du hast die Zeit wie im ersten Bild des Panasonic-Datenblatts.
Gruß Dieter
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Lesenswert: c't 23/02, Seite 192:
27 Alkali-Mangan-Batterien LR6/Mignon im Vergleich
mfG Wolfgang Martens
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Nicolas Hoch schrieb:

^^^^^^^^^^^^^^^^^^

sowas haben andere schon dutzendfach gemacht. Wozu soll das also gut sein?

So ungefÀhr könnte man das machen.

Sorry - "Studienzwecke" und diese Frage passen irgend wie nicht zusammen. Was studierst du wenn du nicht mal die primitivsten Grundlagen der E-Technik beherrscht?

Grundlagenkurs E-Technik!
Gruss Wolfgang
--
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Nicolas Hoch schrieb:

Hallo,
um den Belastungswiderstand zu wählen muß man die Kapazität wenigstens ungefähr kennen. Dann rechnet man den Strom aus der für eine Entladung in z.B. 20 h fließen muß. Nimmt man deutlich weniger als 20 h ergibt sich eine deutlich geringere Kapazität. Das parallele Lämpchen ist aber keine gute Idee, da ist Stromaufnahme sehr stark von der Spannung abhängig weil der kalte Leuchtfaden einen wesentlich geringeren Widerstand hat als der heiße bei Nennspannung. Nimm also einen Widerstand und parallel dazu einen Spannungsmesser. Dann kannst Du auch gleich ein Diagramm aufnehmen wie die Spannung über die Zeit sinkt. 20 h lang alle 15 Minuten die Spannung ablesen erfordert etwas Ausdauer, bequemer wäre ein Schreiber. Oder man nimmt ein Multimeter mit serieller Schnittstelle und schreibt ein kleines Programm für den PC das z.B. jede Minute mißt, 24 Stunden lang.
Bye
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Danke, damit kann ich schon mehr anfangen.

Warum 20h? Ist das ein bekannter Wert fĂŒr Mignons oder wie rechnet man das aus?

Ja, das hatte ich mir schon gedacht, allerdings noch keine Lösung ĂŒberlegt. Hat nicht jemand sowas aus Spaß mal vernĂŒnftig mit Display und allem gebaut, und die PlĂ€ne auf irgendner Seite online?
Vielen Dank, Nico
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Nicolas Hoch schrieb:

Hallo,
die Lösung findest Du wenn Du mal in ein ausführliches Datenblatt zu solchen Zellen schaust. Die 20 h stammen zwar von den Bleiakkus, aber auch bei Batterien kann man in einer Entladezeit deutlich kürzer als 20 h nur einen Teil der gesamten Nennkapazität entnehmen. Die verschiedenen Batterietypen haben aber auch je nach Strombelastbarkeit unterschiedliche Entladungszeiten um z.B. 95 % der Nennkapazität zu entnehmen.
Wenn Du aber einen ernsthaften Vergleich mit unterschiedlichen Entladeströmen und mehreren Exemplaren pro Typ und Strom machen willst kannst Du dafür einige zehn Zellen pro Typ verbraten. Das wird nicht ganz billig, aber sonst taugt der Vergleich nicht viel.
Bye
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Danke, damit kann ich schon mehr anfangen.

Warum 20h? Ist das ein bekannter Wert fĂŒr Mignons oder wie rechnet man das aus?

Ja, das hatte ich mir schon gedacht, allerdings noch keine Lösung ĂŒberlegt. Hat nicht jemand sowas aus Spaß mal vernĂŒnftig mit Display und allem gebaut, und die PlĂ€ne auf irgendner Seite online?
Vielen Dank, Nico
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Uwe Hercksen schrieb:

Stimmt, aber die Folgerung ist genau verkehrtrum: Der Lampenstrom ist nĂ€mlich genau deswegen weniger stark spannungsanhĂ€ngig als der Strom durch einen ohmschen Widerstand. Übungshalber errechnest Du Dir mal unter Annahme der GĂŒltigkeit des Wiedemann-Franzschen Gesetzes die theoretische Strom-Spannungskennlinie einer GlĂŒhlampe unter vereinfachenden Annahmen und ĂŒberprĂŒfst das Ergebnis experimentell.

Besser als eine GlĂŒhlampe als Konstantstromlast ist nur eine elektronische Konstantstromquelle - sooo kompliziert ist das aber gar nicht, man kann nĂ€mlich auch einfach der zu prĂŒfenden Zelle noch eine geregelte Gleichspannungsquelle (besser: geregelte Stromquelle) ĂŒber einen passenden Widerstand in Reihe schalten, dann macht die SpannungsĂ€nderung hinsichtlich des Stroms wenig aus.

Dann kann man auch noch den entnehmbaren Energieinhalt ausrechnen. Der Usenet-Pöbler hatte doch mal sowas gestrickt, nicht?
Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron AtmosphĂ€re Autor bißchen Ellipse Emission
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