Bildschirmflimmern durch Netzteil mit Metallfolie verhindern?

Grüss Euch
Kann das Flimmern einer Bildschirmanzeige, hervorgerufen durch ein Netzteil, durch das Anbringen einer metallbeschichteten Folie zwischen
dem Bildschirm und dem Netzteil beseitigt werden?
Ja, ich weiss: ausprobieren!
Ich habe aber das Netzteil und die Steckerleiste mit all den Geräten mittels Schraubzwingen unter die Tischplatte geklemmt. Bevor ich also alles mühsam abmontiere und eine Metallfolie darunterschiebe, möchte ich vorher doch noch die Erfolgs-Wahrscheinlichkeit abklären.
Vielen Dank.
Grüsse Louis
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Hi besser gehts, wenn Du einen TFT nimmst. Ansonsten muß das Magnetfeld weiträumig abgeschirmt sein, aber leider könnte es ja auch eine elektrische Rückwirkung über Leitungen sein. Schwer zu sagen. Nimm jedenfalls besser richtiges Blech, magnetisch wirksam, etwa ein altes Videorekordergehäuse. Platttreten, mit dem Hammer glattdengeln und darunterhalten. Dünne Folie kann nicht genug Wirbelströme bilden bei so niedrigen Frequenzen. Dickes Blech ist besser.
--
mfg,
gUnther
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Hallo
Am 08.06.2011 16:31, schrieb gUnther nanonüm:

Danke für den Tipp.
Was heisst "magnetisch wirksam"? Ist das nicht jedes Blech?
Grüsse Louis
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ACK: Die sind gegenber magnetischen Einstreuungen unempfindlich.

Solche magnetischen Abschirmungen sind mehr als schwierig. Ich musste vor ein paar Jahren mal ein REM gegen die Hauptversorgungsleitung des Gebudes abschirmen. Selbst grosse Mu- Metallbleche brachten uns da nicht wirklich weiter. Fazit: Die Hauptversorgungsleitung wurde umgelegt... Gruss Harald
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Hi, die Hauptversorgung war doch nicht HF, oder? Da ist Mu Overkill, simples Panzerblech, einige Inches dick, und fertig ist die Laube :-) immer schön ferritisch denken.
--
mfg,
gUnther
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gUnther nanonüm schrieb:

Wer ferritisch denkt, nimmt aber nicht möglichst dickes Material, sondern verschachtelt mehrere Lagen dünnes Material. Damit werden wesentlich höhere Abschirmungen erzielt.
--
mfg Rolf Bombach

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wrote:

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Theoretisch schon. Dann msste man aber auch wohl noch die Statik bercksichtigen, da ja schliesslich noch das schwere REM darauf gestellt werden musste. Gruss Harald
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Hi, wirklich? Meine entsprechenden Vorlesungen sind ne Weile her, aber war die Unterteilung in dünne Bleche nicht zwecks der Verhinderung von Wirbelstromverlusten (in Flußrichtung)? Nun, was wäre denn besser als ein totaler Feldverlust? Denke da insbesondere an die eher geringe Frequenz von Netzbrumm oder SNT-Takt. Das ist ja nichtmal Langwelle.
--
mfg,
gUnther
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gUnther nanonüm schrieb:

Ich dachte sogar an statische Felder ;-), meist gegen Erdmagnetfeld. Im Maxwellschen Sinne gibt es keine magnetischen Ladungen und dem- entsprechend auch keine magnetischen Leiter, auch wenn das manchmal salopp so dargestellt wird. Das magnetische Material wirkt eher als Linse oder Abkürzung für die Feldlinie, aber durch gehen tun sie immer. Mit der Aufteilung in mehrere Bleche nützt man diesen Linseneffekt eben mehrmals aus. Hat nichts mit der Blechung von Trafos usw zu tun.
Mü-metall verliert den mü teilweise beim Biegen und muss nacher ausgeglüht werden. Dass man dabei am besten unter dem Schmelzpunkt bleibt, hatte ich wohl schon früher erwähnt. Weiss ich aber aus Erfahrung ;-]
Am Schluss hab ich dann doch drei riesige Helmholtzspulen um das Elektronenspektrometer gebaut, die Mümetallabschirmung verhielt sich irgendwie nicht nachvollziehbar. Mit den Spulen funktionierte das dann prima und sogar wie gedacht ;-). Später ist mir mal aufgefallen, dass ziemlich nah am Analysator eine Penning- Vakuumsonde angebracht war, ein Messprinzip mit einem starken Permanentmagneten. Den hab ich dann mal abgebaut, dann ging nichts mehr, sofort wieder angebaut und erfolgreich "vergessen".
--
mfg Rolf Bombach

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Am 13.06.2011 00:24, schrieb Rolf Bombach:

zB Getreidefälder,Mohnfelder dienen der Schirmung der Erdoberfläche gegen direkte Sonnenstrahlung.

Ich ahnte schon lange, das hinter lehrbuchmäßigen Ergebnissen mehr als nur das pure Wissen steckt, wie es denn funktionieren müßte. ;-)
--
mfg hdw

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Naja, wir wollten ja nicht auch noch das Fundament des ganzen Gebudes verstrken. M.W. hatte ich damals 2...4 Bleche 2000x1000x2mm auf den Fuss- boden gelegt. Das Kabel war im Keller. Theoretisch sollte ein Drehstromkabel ja gar kein Streufeld haben, da die Summe der Strme gleich Null ist... Gruss Harald
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Hi, das erzähl mal den Freileitungen bei Weisweiler, bei Nebel kann man die gut "tratschen" hören.
--
mfg,
gUnther
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gUnther nanonüm wrote:

Und was hat der Umstand, daß sich bei Feuchtigkeit an den Isolatoren der einzelnen Leiter hohe Kriechströme ausbilden, mit dem nach außen wirksamen Gesamtmagnetfeld zu tun?
vG
--
"Allein die Chinesen besitzen jetzt schon 1,9 Billionen Dollar
amerikanische Staatsanleihen. Wenn die Chinesen morgen ihr Geld wiederhaben
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Zwar gibt es auch akustische Effekte von Wassertropfen im elektrischen Feld, was genauso für die Gesamtwirkung des Systems nach außen eher uninteressant ist.
-ras
--

Ralph A. Schmid

http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de /
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, "Ralph A. Schmid, dk5ras" schrieb:

Und was ist mit dem Wind, der zwischen den Leiterseilen durchpfeift? Den interessiert natürlich auch keiner.
Was ist denn noch alles uninteressant? Das Wohlbefinden des Papstes etwa?
Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
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Es ging um akustisch auffällige Leitungen, also habe ich einen weiteren Effekt genannt, der dazu führt. Wenn es Dich nicht interessiert, warum antwortest Du?
-ras
--

Ralph A. Schmid

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"Ralph A. Schmid, dk5ras" schrieb:

Du hast ein Batterie-Problem. Mach Dir nichts draus.
Gruß aus Bremen Ralf
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R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
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Hallo, Louis,
Du meintest am 08.06.11:

Röhre oder LCD?
Viele Gruesse! Helmut
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Hallo
Am 08.06.2011 16:40, schrieb Helmut Hullen:

Es ist ein TFT/analog.
Ich habe das Thema zwar schon vor einem Jahr hier gepostet. Siehe zB. unter http://www.freak-search.com/de/thread/585330/bildschirmflimmern_notebook-netzteil_und_bildschirmkabel
Weil das Flimmern aber nicht sehr stört und mich die Tipps und Hinweise etwas verwirrt haben, habe ich das Problem wieder auf Eis gelegt.
Grüsse Louis
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Hallo, Louis,
Du meintest am 08.06.11:

Also keine klare Schuldzuweisung, sondern Stochern im Nebel.
Ändert sich das Flimmern, wenn Du den Monitor um 90° drehst? Dann könnte es mit irgendeinem Magnetfeld zusammenhängen. Und das abzuschirmen erfordert "Mu-Metall", teuer und hässlich:
http://de.wikipedia.org/wiki/Mumetall
Ändert sich das Flimmern, wenn der Monitor weiter von Laptop und Netzteil entfernt wird? Auch das ist eher ein Indiz für Magnetfeld. Wenn nicht: dann könnte das Flimmern über die Verkabelung kommen.
Viele Gruesse! Helmut
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