Bildschirmflimmern: Notebook-Netzteil und Bildschirmkabel

Grüss Euch
Ich hoffe, ich bin hier nicht off-topic.
Mein Bildschirm flimmert ganz leicht, wenn ich in der Nähe davon das
Notebook am Netzteil betreibe.
Wenn ich das Netzteil-Kabel aus dem Notebok ziehe, hört das Flimmern auf. Ich denke, man kann daher die Schuld dem Netzteil geben.
Soweit ich verstanden habe, zB. auf http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t31810 (letzter Beitrag) kann ich entweder das Kabel, welches das Bidschirmsignal transportiert, gegen ein abgeschirmtes tauschen, oder es soll auch Netzteile geben, die schwächere Felder erzeugen.
Was tue ich am Besten, um das Flimmern einzudämmen?
Vielen Dank.
Grüsse Louis
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Louis Noser schrieb:

sowas ist mehr oder weniger normal und sehr häufig anzutreffen.
Abhile: Netzteil woanders hinstellen.

meistens
Bildschirmkabel sind immer abgeschirmt.

ja
Ist das Netteil 2 oder 3 polig am Netz? Also mit oder ohne Schutzleiter?

Falls NT ohne Schutzleiter eines mit Schutleiter versuchen. Zumindest einen Ferritfilter auf das DC-Kabel was zum Laptop geht.
Ansonsten NT woanders plazieren. Oder geerdetes Stahlblechgehäuse drumherum.
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Hallo
Am 03.06.2010 10:51, schrieb Jens Fittig:

Wäre mit einem solchen das Flimmerproblem behoben?

Das Netzteil hängt mit einem 3-poligen Stecker an einer Steckerleiste, die wiederum auch 3-polig an der Netzdose ist.

Wo kann ich ein solches kaufen? Ist das im normalen Sortiment eines Elektriker-Fachgeschäfts?
Wenn das Flimmern vom Netzteil kommt: Sind es die Kabel (!) des Netzteils oder das Ding selbst (der Klotz zwischen den Kabeln)?
Grüsse Louis
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Louis Noser schrieb:

kann sein. Ich hatte das mal bei einem.

Das ist schon mal gut.

Elektronikshop. Lege mal das Netzteil auf ein Backblech oder sonstiges Eisenblech und stülpe einen eisernen Kochtopf drüber. Kein Witz!
Wenn dann die Störung weg ist _kann_ evtl. ein separates Gehäuse helfen.

Kann alles sein. Eine Ferndiagnose ist für niemanden möglich. Da hilft nur messen und probieren.
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Hallo,
Louis Noser wrote:

muss nicht.

Das ist Unfug.

Und das ist auch kein sonderlich praktikabler Rat.

Erstmal die Ursache ermitteln.
Es wäre sehr hilfreich gewesen zu erfahren, was es für ein Monitor ist, und wie er angeschlossen ist. - CRT/analog - TFT/analog - TFT/digital
Es kommen durchaus verschiedene Ursachen in Betracht.
- Magnetische Störung [nur CRT] Ursache: Magnetische Felder von Transformatoren in Netzteilen (kann auch bei hochfrequenten SNT-Feldern vorkommen) können bei örtlicher Nähe den Elektronenstrahl in der Röhre leicht ablenken. Bereits Bruchteile von Millimetern reichen um sichtbar zu sein. Abhilfe: Anderswo hinstellen. Manchmal genügt auch drehen.
- Masseschleife [nur analog] Weitere Bedingung: Der Monitor ist Schutzklasse 1 (mit Schukostecker und eingebautem Netzteil) oder er hat noch weitere Kabel zur Außenwelt, z.B. zum Zweit-PC. Ursache: Über die Abschirmung des Monitorkabels fließt ein Ausgleichsstrom der dort einen geringen Spannungsabfall erzeugt. Dadurch sieht der Monitor ein modifiziertes Masse-Bezugspotential und interpretiert die analogen Steuersignale falsch. Es reichen bereits einige Millivolt für sichtbares Flimmern. In Altbauten, bei denen die Elektroinstallation noch nicht auf TN-C-S umgestellt wurde, kommt das besonders häufig vor. Manchmal zeichnet aber auch eine indirekte Verbindung Antenneninstallationen jeglicher Art (im besonderen Kabel-TV/INet) verantwortlich. Test: Alle Antennenkabel ziehen, auch vom Radio oder dem TV. Auch Netzwerkkabel können die Ursache sein. Test: Stecker ziehen. Abhilfe: Masseschleife beseitigen. Hier gibt es zahlreiche Stellen, an denen Masseverbindungen unterbrochen werden können. 1. Antennenkabel: DC-Mantelstromfilter einbauen. Billig, außer bei SAT. 2. Stromkabel: Alle miteinander in Verbindung stehenden Geräte (Computer, Peripherie, TV, HiFi, ...) aus derselben Steckdose versorgen. 3. Netzwerkkabel: Ein kurzes Stück durch UTP-Kabel ersetzen, z.B. Patchkabel. UTP, nicht S/UTP, F/UTP oder SF/UTP! In Deutschland leider schwer zu kriegen. 4. Audioverbindung: Audioübertrager einbauen (DI-Box). Teurer oder qualitativ schlecht. 5. Audioverbindung: Auf SPDIF über Glasfaser (TOSLink) umsteigen. Geräte müssen mitspielen. 6. Stromkabel: Trenntransformator. Teuer.
Das sind zumindest die beiden mit Abstand am häufigsten Ursachen.
Marcel
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Hallo
Am 03.06.2010 11:48, schrieb Marcel Müller:

Warum das?

Warum das? :-)

Ja, sorry. Es ist ein TFT/analog.
Vielen Dank auch für die umfangreiche Information.
Grüsse Louis
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Am 03.06.2010 15:13, schrieb Louis Noser:

...und es ist kein Netzteil zwischengeschaltet. Also nehme ich an, es ist im Bildschirm eingebaut.
Und es ist kein Schukostecker. Jedenfalls sieht er nicht wie in der Abbildung auf http://de.wikipedia.org/wiki/Schuko aus.
Grüsse Louis
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Louis Noser schrieb:

Vielleicht auch WNETZ? <g>

Das Bild eines Schukostecker zu verlinken ist absoluter Unsinn. Das kennt ja jeder. Interessant wäre, was bei deinem Monitor für ein Anschluss ist!
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Hallo
Am 03.06.2010 15:27, schrieb Jens Fittig:

Wie meinen?

Ja, wenn man in Ger(m)anien wohnt. Es gibt aber auch noch Österreich und die Schweiz. Und in Letzterer, wo meine Wenigkeit sein Dasein fristet, ist der "Schukostecker" mindestens nicht Allgemeinwissen. (Wenigstens habe ich nicht hier gefragt, was das ist, sonst hätte es noch mehr Haue abgesetzt.)

Der Stromstecker des Monitors ist auch 3-polig.
Grüsse Louis
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Louis Noser wrote:

ähm ... "/ihr/ Dasein".
vG
--
"Man könnte ihn höchstens fragen, was das für eine blöde Idee war,
am Rand des Haifischbeckens Nasenbluten zu kriegen."
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Am 03.06.2010 17:18, schrieb Volker Gringmuth:

Aber lustig seid Ihr, dass muss man Euch lassen.
Grüsse Louis
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Louis Noser wrote:

Hat Jens doch schon erklärt.

Nun, ein vom Notebookhersteller zugelassenenes Netzteil mit den genannten Eigenschaften wird es i.d.R. nicht geben. Und mit einer eigenmächtigen Wahl riskiert man jegliche Garantieansprüche oder sogar das Notebook, wenn man daneben lag. Zudem sind solche Netzteile einzeln gar nicht so billig.

Dann bleibt vmtl. nur die Brummschleife. Da hilft nur rund herum Stecker abziehen, bis es OK ist. Meist geht es in mehreren Kombinationen. Davon sucht man sich dann eine aus, wo die Beseitigung (mit den genannten Methoden) möglichst einfach ist.
Eine Alternative habe ich übrigens noch vergessen: die Schwarzer Peter Lösung. Man legt eine Potentialausgleichsleitung vom PC zu Monitor (4mm² Kupfer) und verschraubt diese irgendwo an den Metallgehäusen/Teilen der beiden Geräte. Das löst zwar das Problem nicht ursächlich, verschiebt es aber zu weniger robusten Verbindungen. Daher der Name. Kurzum, das Bild ist dann OK nur Brummt es dafür im Lautsprecher oder so - oder eben auch nicht. ;-)
Marcel
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Marcel Müller schrieb:

Wo habe ich erklärt dass irgendwas Unfug ist?

Es muss nicht vom Notebookhersteller zugelassen sein. Es reicht wenn es die üblichen Kriterien erfüllt und die nicht gefälschten allgemeinen Sigel wie VDE/CE etc. hat.

Wo steht das? Ich denke mal dass kein Hersteller einen solchen eventuellen Rechtsstreit gewinnt. Das haben schon viele versucht! Z.B. Bei Einbau anderer Festplatten, Laufwerk etc. und sind kläglich gescheitert.
PCs sind modulare Systeme! Da können einzelne Komponenten durchaus getauscht werden ohne dass man die Garantie verliert.

Man sollte auf jeden die Spannungswerte einhalten. Das setzt man voraus.
Und wenn man das macht, besteht bei einem Fremdnetzgerät nicht mehr Risiko als mit dem Originalnetzteil.

LOL! Ab ca. 10 EUR aufwärts

Sein Monitor ist laut neuerem Posting gar nicht geerdet. Wie will er dann eine Brummschleife bekommen?

Ist es ja wenn er mit Akku betreibt.

Ja klar - Monitor, Laptop, Netzteil. Viele Möglichkeiten hat er da nicht.

Sehr geistreich! Sonst geht es noch ganz gut?
Wo gibt es an Monitoren und Notebooks geeignete Verschraubungsmöglichkeiten für sowas?

Lass solche Tips bitte sein. Sowas gehört nicht nach einer SCI-Gruppe. Das hilft niemandem und macht dich nur lächerlich!
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Hallo
Am 03.06.2010 16:40, schrieb Jens Fittig:

Ich dachte: 3-polig = geerdet!?

Ihr Deutschen streitet gerne mal im Usenet, scheint mir. :-)
Grüsse Louis
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Louis Noser schrieb:

Du schriebst eindeutig: "kein Schukostecker..."
Schuko = Schutzkontakt = geerdet.
Wenn du also schreibst "kein Schuko" dann heisst das eben "nicht geerdet".

Und ihr könnte euch nicht vernünftig ausdrücken. Dadurch entstehen dann Missverständnisse etc.
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Hallo
Am 03.06.2010 19:00, schrieb Jens Fittig:

Der Stromstecker meines Monitors hat 3 Stifte. Aber er sieht definitv nicht aus wie in der Abbildung des entsprechenden Wikipedia-Artikels.
Ist das ein Widerspruch? Könnte es sein, dass in der Schweiz Schutzkontakt-Stecker im Einsatz sind, die optisch von jenen in Deutschland abweichen?

Wo habe ich mich nicht vernünftig ausgedrückt? Kein Schuko, aber 3-polig = unvernünftig? Von "Schukostecker" lese ich heute das erste Mal. Und ich bin mir sicher, dass die meisten Schweizer auch noch nie was davon gehört haben. Nationale Unterschiede mit Unvernunft gleichzusetzen ist unfair.
Grüsse Louis
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Louis Noser schrieb:

Aber er ist ein Schuko-Stecker?

Nö - Aussehen und Funktion sind 2 verschiedene Sachen!

Ja, das ist so. Und in vielen Ländern der Erde bibt es eine Menge Varianten. Es sind aber fast alles "SCHUKO"-Stecker. Also Stecker mit "Schutzkontakt".

Du schriebst wörtlich: "Und es ist kein Schukostecker." !

Mir egal - Schuko = _Schu_tz_ko_ntakt = Erdung. Basta! Ich habe keine Bock auf Trollerei und Rumhackerei auf Begriffen.
EOD meinserseits!
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Jens Fittig wrote:

1. Könntest Du Deine Aggressivität um etwa drei Stufen zurückschalten?
2. Ein CEEkon-Stecker ist für Dich dann auch ein Schukostecker? Den Sprachgebrauch habe ich noch nie so gehört. Schuko ist für mich der nicht verpolsichere Stecker mit den Erdungsbügeln, bei denen sich schlechter Kontakt nicht vermeiden läßt. Jede andere Norm ist um Klassen besser. Aber darum geht's hier ja nicht ...
vG
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Jens Fittig wrote:

Wirf mal einen vorsichtigen Blick in die Wikipedia unter "Schuko". Nicht daß WP allwissend oder fehlerfrei wäre, aber sie spiegelt doch das allgemeine Verständnis von Begriffen wider ... und dort versteht man unter "Schuko" die in D und einigen anderen Ländern übliche Steckerbauform mit zwei 4,8 mm dicken, 19 mm langen Kontaktstiften in 19 mm Abstand und Schutzkontakt über zwei seitliche Kontaktfedern in der Dose und Kontaktflächen am Stecker.

Andere aber auch nicht. Wenn Louis sagt "Da ist kein Schuko dran", dann meint er, da sei kein Stecker dran, der in deutsche Dosen paßte. Das habe ich jedenfalls recht eindeutig so aufgefaßt, und so war es auch gemeint. Du bist hierzuthread der einzige, der das anders verstanden hat.
Wer hier a) auf Begriffen rumhackt und b) trolliges Verhalten zeigt, sei jetzt dem Urteil des Lesers überlassen :)
vG
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Jens Fittig wrote:

Der Schukostecker ist geerdet. Aber nicht jeder geerdete Stecker ist ein Schukostecker. "Schuko" kommt zwar sprachlich von "Schutzkontakt", bezeichnet aber nicht nur diese Funktion, sondern vor allem die in Deutschland (und einigen anderen Ländern) übliche Bauform.
CEEkon hat auch einen Schutzkontakt, ohne ein Schukostecker zu sein.
vG
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