Bildschirmflimmern: Notebook-Netzteil und Bildschirmkabel

Grüss Euch
Ich hoffe, ich bin hier nicht off-topic.
Mein Bildschirm flimmert ganz leicht, wenn ich in der Nähe davon das
Notebook am Netzteil betreibe.
Wenn ich das Netzteil-Kabel aus dem Notebok ziehe, hört das Flimmern
auf. Ich denke, man kann daher die Schuld dem Netzteil geben.
Soweit ich verstanden habe, zB. auf
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(letzter Beitrag)
kann ich entweder das Kabel, welches das Bidschirmsignal transportiert,
gegen ein abgeschirmtes tauschen, oder es soll auch Netzteile geben, die
schwächere Felder erzeugen.
Was tue ich am Besten, um das Flimmern einzudämmen?
Vielen Dank.
Grüsse
Louis
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Louis Noser
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Louis Noser schrieb:
sowas ist mehr oder weniger normal und sehr häufig anzutreffen.
Abhile: Netzteil woanders hinstellen.
meistens
Bildschirmkabel sind immer abgeschirmt.
ja
Ist das Netteil 2 oder 3 polig am Netz? Also mit oder ohne Schutzleiter?
Falls NT ohne Schutzleiter eines mit Schutleiter versuchen. Zumindest einen Ferritfilter auf das DC-Kabel was zum Laptop geht.
Ansonsten NT woanders plazieren. Oder geerdetes Stahlblechgehäuse drumherum.
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Jens Fittig
Hallo,
Louis Noser wrote:
muss nicht.
Das ist Unfug.
Und das ist auch kein sonderlich praktikabler Rat.
Erstmal die Ursache ermitteln.
Es wäre sehr hilfreich gewesen zu erfahren, was es für ein Monitor ist, und wie er angeschlossen ist. - CRT/analog - TFT/analog - TFT/digital
Es kommen durchaus verschiedene Ursachen in Betracht.
- Magnetische Störung [nur CRT] Ursache: Magnetische Felder von Transformatoren in Netzteilen (kann auch bei hochfrequenten SNT-Feldern vorkommen) können bei örtlicher Nähe den Elektronenstrahl in der Röhre leicht ablenken. Bereits Bruchteile von Millimetern reichen um sichtbar zu sein. Abhilfe: Anderswo hinstellen. Manchmal genügt auch drehen.
- Masseschleife [nur analog] Weitere Bedingung: Der Monitor ist Schutzklasse 1 (mit Schukostecker und eingebautem Netzteil) oder er hat noch weitere Kabel zur Außenwelt, z.B. zum Zweit-PC. Ursache: Über die Abschirmung des Monitorkabels fließt ein Ausgleichsstrom der dort einen geringen Spannungsabfall erzeugt. Dadurch sieht der Monitor ein modifiziertes Masse-Bezugspotential und interpretiert die analogen Steuersignale falsch. Es reichen bereits einige Millivolt für sichtbares Flimmern. In Altbauten, bei denen die Elektroinstallation noch nicht auf TN-C-S umgestellt wurde, kommt das besonders häufig vor. Manchmal zeichnet aber auch eine indirekte Verbindung Antenneninstallationen jeglicher Art (im besonderen Kabel-TV/INet) verantwortlich. Test: Alle Antennenkabel ziehen, auch vom Radio oder dem TV. Auch Netzwerkkabel können die Ursache sein. Test: Stecker ziehen. Abhilfe: Masseschleife beseitigen. Hier gibt es zahlreiche Stellen, an denen Masseverbindungen unterbrochen werden können. 1. Antennenkabel: DC-Mantelstromfilter einbauen. Billig, außer bei SAT. 2. Stromkabel: Alle miteinander in Verbindung stehenden Geräte (Computer, Peripherie, TV, HiFi, ...) aus derselben Steckdose versorgen. 3. Netzwerkkabel: Ein kurzes Stück durch UTP-Kabel ersetzen, z.B. Patchkabel. UTP, nicht S/UTP, F/UTP oder SF/UTP! In Deutschland leider schwer zu kriegen. 4. Audioverbindung: Audioübertrager einbauen (DI-Box). Teurer oder qualitativ schlecht. 5. Audioverbindung: Auf SPDIF über Glasfaser (TOSLink) umsteigen. Geräte müssen mitspielen. 6. Stromkabel: Trenntransformator. Teuer.
Das sind zumindest die beiden mit Abstand am häufigsten Ursachen.
Marcel
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Marcel Müller
Hallo
Am 03.06.2010 10:51, schrieb Jens Fittig:
Wäre mit einem solchen das Flimmerproblem behoben?
Das Netzteil hängt mit einem 3-poligen Stecker an einer Steckerleiste, die wiederum auch 3-polig an der Netzdose ist.
Wo kann ich ein solches kaufen? Ist das im normalen Sortiment eines Elektriker-Fachgeschäfts?
Wenn das Flimmern vom Netzteil kommt: Sind es die Kabel (!) des Netzteils oder das Ding selbst (der Klotz zwischen den Kabeln)?
Grüsse Louis
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Louis Noser
Hallo
Am 03.06.2010 11:48, schrieb Marcel Müller:
Warum das?
Warum das? :-)
Ja, sorry. Es ist ein TFT/analog.
Vielen Dank auch für die umfangreiche Information.
Grüsse Louis
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Louis Noser
Am 03.06.2010 15:13, schrieb Louis Noser:
...und es ist kein Netzteil zwischengeschaltet. Also nehme ich an, es ist im Bildschirm eingebaut.
Und es ist kein Schukostecker. Jedenfalls sieht er nicht wie in der Abbildung auf
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Grüsse Louis
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Louis Noser
Louis Noser schrieb:
kann sein. Ich hatte das mal bei einem.
Das ist schon mal gut.
Elektronikshop. Lege mal das Netzteil auf ein Backblech oder sonstiges Eisenblech und stülpe einen eisernen Kochtopf drüber. Kein Witz!
Wenn dann die Störung weg ist _kann_ evtl. ein separates Gehäuse helfen.
Kann alles sein. Eine Ferndiagnose ist für niemanden möglich. Da hilft nur messen und probieren.
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Jens Fittig
Louis Noser schrieb:
Vielleicht auch WNETZ?
Das Bild eines Schukostecker zu verlinken ist absoluter Unsinn. Das kennt ja jeder. Interessant wäre, was bei deinem Monitor für ein Anschluss ist!
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Jens Fittig
Hat Jens doch schon erklärt.
Nun, ein vom Notebookhersteller zugelassenenes Netzteil mit den genannten Eigenschaften wird es i.d.R. nicht geben. Und mit einer eigenmächtigen Wahl riskiert man jegliche Garantieansprüche oder sogar das Notebook, wenn man daneben lag. Zudem sind solche Netzteile einzeln gar nicht so billig.
Dann bleibt vmtl. nur die Brummschleife. Da hilft nur rund herum Stecker abziehen, bis es OK ist. Meist geht es in mehreren Kombinationen. Davon sucht man sich dann eine aus, wo die Beseitigung (mit den genannten Methoden) möglichst einfach ist.
Eine Alternative habe ich übrigens noch vergessen: die Schwarzer Peter Lösung. Man legt eine Potentialausgleichsleitung vom PC zu Monitor (4mm² Kupfer) und verschraubt diese irgendwo an den Metallgehäusen/Teilen der beiden Geräte. Das löst zwar das Problem nicht ursächlich, verschiebt es aber zu weniger robusten Verbindungen. Daher der Name. Kurzum, das Bild ist dann OK nur Brummt es dafür im Lautsprecher oder so - oder eben auch nicht. ;-)
Marcel
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Marcel Müller
Marcel Müller schrieb:
Wo habe ich erklärt dass irgendwas Unfug ist?
Es muss nicht vom Notebookhersteller zugelassen sein. Es reicht wenn es die üblichen Kriterien erfüllt und die nicht gefälschten allgemeinen Sigel wie VDE/CE etc. hat.
Wo steht das? Ich denke mal dass kein Hersteller einen solchen eventuellen Rechtsstreit gewinnt. Das haben schon viele versucht! Z.B. Bei Einbau anderer Festplatten, Laufwerk etc. und sind kläglich gescheitert.
PCs sind modulare Systeme! Da können einzelne Komponenten durchaus getauscht werden ohne dass man die Garantie verliert.
Man sollte auf jeden die Spannungswerte einhalten. Das setzt man voraus.
Und wenn man das macht, besteht bei einem Fremdnetzgerät nicht mehr Risiko als mit dem Originalnetzteil.
LOL! Ab ca. 10 EUR aufwärts
Sein Monitor ist laut neuerem Posting gar nicht geerdet. Wie will er dann eine Brummschleife bekommen?
Ist es ja wenn er mit Akku betreibt.
Ja klar - Monitor, Laptop, Netzteil. Viele Möglichkeiten hat er da nicht.
Sehr geistreich! Sonst geht es noch ganz gut?
Wo gibt es an Monitoren und Notebooks geeignete Verschraubungsmöglichkeiten für sowas?
Lass solche Tips bitte sein. Sowas gehört nicht nach einer SCI-Gruppe. Das hilft niemandem und macht dich nur lächerlich!
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Jens Fittig
Hallo
Am 03.06.2010 15:27, schrieb Jens Fittig:
Wie meinen?
Ja, wenn man in Ger(m)anien wohnt. Es gibt aber auch noch Österreich und die Schweiz. Und in Letzterer, wo meine Wenigkeit sein Dasein fristet, ist der "Schukostecker" mindestens nicht Allgemeinwissen. (Wenigstens habe ich nicht hier gefragt, was das ist, sonst hätte es noch mehr Haue abgesetzt.)
Der Stromstecker des Monitors ist auch 3-polig.
Grüsse Louis
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Louis Noser
Hallo
Am 03.06.2010 16:40, schrieb Jens Fittig:
Ich dachte: 3-polig = geerdet!?
Ihr Deutschen streitet gerne mal im Usenet, scheint mir. :-)
Grüsse Louis
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Louis Noser
Am 03.06.2010 17:18, schrieb Volker Gringmuth:
Aber lustig seid Ihr, dass muss man Euch lassen.
Grüsse Louis
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Louis Noser
Hallo,
Jens Fittig wrote:
"Bildschirmkabel sind immer abgeschirmt." Daraus folgt logisch, dass der Wechsel von einem ungeschirmten zu einem geschirmten Kabel in Ermangelung des ersteren nicht möglich ist.
(Es mag natürlich Kabel mit richtig fetten Schirmen geben, wo dann effektiv meine unten genannte Holzhammermethode zieht. Öhlbach fällt mir da spontan ein.)
Und das kann der Laie beurteilen.
Bestimmt irgendwo in den Klauseln.
Rechtmäßigkeit derselben und vor allem Durchsetzbarkeit steht natürlich auf einem anderen Blatt.
Nur sind die Eigenschaften eines Netzteils mit einem skalaren Wert, der Spannung nicht einmal zu 10% beschrieben. Nimmt man den Strom und AC/DC dazu hat man zwar die wichtigsten Parameter, aber das recht immer noch nicht, denn jeder schreibt da etwas anderes drauf. Bei einem ist das der Nennstrom, beim anderen der Spitzenstrom, beim Nächsten eine unstabilisierte Nennspannung unter Nennlast. Und dann muss auch noch der Stecker passen. Im einfachsten Fall ist es ein Hohlstecker. Davon gibt es aber auch hundert verschiedene, die sich teils nur in den Innendurchmessern unterscheiden, dann mit Andruckkraft von außen, oder Feder im Pin. Steckt man einen falschen rein, geht es oft trotzdem erstmal, hat aber unter Last keinen gescheiten Kontakt. Zuguterletzt gibt es noch Netzteile mit mehrpoligen Steckern. Teilweise wird das Netzteil sogar über ein Steuersignal vom Notebook aus kontrolliert.
Kurzum, diese Schnittstelle ist /nicht standardisiert/ und insofern sind auch die ganzen Argumentationen mit PC-Komponentenaustausch nicht anwendbar.
Wenn es passt: korrekt. Aber nicht vergessen, wir suchen ja nicht irgendein passendes Netzteil, sondern ein passendes mit besonders wenig Störstrahlung. Da wird die Auswahl langsam klein.
Ja, China-Ramsch mit undefinierten Parametern. (Oft jedenfalls)
Wäre zu klären, ob er die Frage korrekt verstanden hat, und nicht irrtümlich den Stecker am Monitor selbst meinte. Und wäre zu klären, ob nicht noch weitere Verbindungen (z.B. per DVI zum PC) existieren.
Wenn nicht, dürfte der Fehler an sich gar nicht auftreten. Das hilft aber keinem. Er tritt auf.
Klar, macht Lösung 6: Trenntrafo. Wenn er 'nen Hunderter übrig hat?
Es ist schon sinnvoll, zu eruieren, ob man die Schleife nicht anders unterbrechen kann.
Außerdem habe ich ja nur die 2 häufigsten Ursachen genannt. Es gibt auch noch andere. Angefangen von defekten Monitorkabeln über matschige Invertern, deren Regelung instabil ist und nur auf den kleinsten Huster aus der Rückwirkung oder Störstrahlung des NB-Netzteils wartet, über Notebooks, die je nach Spannungsquelle andere Bildwiederholfrequenzen nutzen, bis zu Grafikchips, die bei Anschluss eines Netzteils bei bestimmter Auflösung Amok laufen (Hatte ich wirklich bei einem Notebook mit ATI-Chip, sogar bei allen 4 baugleichen Geräten gleichzeitig.)
Oh, ich habe schon sehr subtile Brummschleifen erlebt, die sich durch das halbe Haus und teilweise noch weiter gezogen haben.
Außenschrauben am PC-Gehäuse, Schrauben für VESA-Halter, falls mit dem Chassis verbunden, Schrauben von Schnittstellenverbindern.
Deshalb ";-)" Aber in manchen hartnäckigen Fällen, kann das durchaus eine pragmatische Lösung sein. Und es ist definitiv weder verboten noch gefährlich.
Marcel
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Marcel Müller
Louis Noser schrieb:
Du schriebst eindeutig: "kein Schukostecker..."
Schuko = Schutzkontakt = geerdet.
Wenn du also schreibst "kein Schuko" dann heisst das eben "nicht geerdet".
Und ihr könnte euch nicht vernünftig ausdrücken. Dadurch entstehen dann Missverständnisse etc.
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Jens Fittig
Hallo
Am 03.06.2010 19:00, schrieb Jens Fittig:
Der Stromstecker meines Monitors hat 3 Stifte. Aber er sieht definitv nicht aus wie in der Abbildung des entsprechenden Wikipedia-Artikels.
Ist das ein Widerspruch? Könnte es sein, dass in der Schweiz Schutzkontakt-Stecker im Einsatz sind, die optisch von jenen in Deutschland abweichen?
Wo habe ich mich nicht vernünftig ausgedrückt? Kein Schuko, aber 3-polig = unvernünftig? Von "Schukostecker" lese ich heute das erste Mal. Und ich bin mir sicher, dass die meisten Schweizer auch noch nie was davon gehört haben. Nationale Unterschiede mit Unvernunft gleichzusetzen ist unfair.
Grüsse Louis
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Louis Noser
Der Schukostecker ist geerdet. Aber nicht jeder geerdete Stecker ist ein Schukostecker. "Schuko" kommt zwar sprachlich von "Schutzkontakt", bezeichnet aber nicht nur diese Funktion, sondern vor allem die in Deutschland (und einigen anderen Ländern) übliche Bauform.
CEEkon hat auch einen Schutzkontakt, ohne ein Schukostecker zu sein.
vG
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Volker Gringmuth
Hallo
Am 03.06.2010 19:44, schrieb Volker Gringmuth:
Danke für diese klare, sachliche und unaufgeregte Information.
Grüsse Louis
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Louis Noser
Louis Noser schrieb:
Aber er ist ein Schuko-Stecker?
Nö - Aussehen und Funktion sind 2 verschiedene Sachen!
Ja, das ist so. Und in vielen Ländern der Erde bibt es eine Menge Varianten. Es sind aber fast alles "SCHUKO"-Stecker. Also Stecker mit "Schutzkontakt".
Du schriebst wörtlich: "Und es ist kein Schukostecker." !
Mir egal - Schuko = _Schu_tz_ko_ntakt = Erdung. Basta! Ich habe keine Bock auf Trollerei und Rumhackerei auf Begriffen.
EOD meinserseits!
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Jens Fittig

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