Netzteil <=> Ladegeraet

Hallo Leute,
was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Netzteil und einem Ladegeraet? Habe eine Akkumaschine deren Ladergeraet defekt ist.
Netzteile haette ich noch verschiedene. Daher mal diese Frage. Fin.
Gruesse Mike
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Mike Lederer wrote:

Was ist der Unterschied zwischen einem Motor und einem Auto?

Fe lt nur noch Ladeelektronik und so was, die das ein bißchen steuert. Mit Netzteil dran und über Nacht liegen lassen könnte es am nächsten Morgen eine Überraschung geben.
vG
--
~~~~~~ Volker Gringmuth ~~~~~~~~~~~ http://einklich.net/ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Ein Mensch, der sich etwas auf seine Intelligenz einbildet,
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Hallo Volker,

Pöö, ich habe von Kfz's Ahnung aber von Elektronik nicht allzu viel und daher diese Frage. Der Unterschied zwischen einem Auto und einem Motor stellt sich mir dagegen nicht!

Mit den Antworten hier bin ich sowieso etwas ueberfordert aber eines weiss ich jetzt ganz bestimmt: Es funktioniert so nicht und fertig aus. Fin.
Danke fuer eure Antworten und die besten Gruesse Mike
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Mike Lederer schrieb:

Ein Netzteil ist ein elektrisches Betriebsmittel, das aus der vorhandenen Netzspannung eine andere, konstruktiv vorgesehene Spannung erzeugt. (Bei einem Labornetzteil handelt es sich gewöhnlich um eine oder mehrere einstellbare Gleichspannungen.) Ein Ladegerät ist ein spezielles Netzteil, das dafür vorgesehen ist, damit bestimmte Akkumulatoren aufzuladen, und das natürlich genau für diese Akkumulatoren ausgelegt ist.
Es gibt auch Universalladegeräte, die verschiedene Akkumulatorentypen selbstständig erkennen und sachgerecht aufladen können (sollen). Natürlich kann man, wenn man weiß, was man tut, mit einem Netzteil, das "gerade da ist", u. U. auch ein einen Akku aufladen.
Wenn man keine Ahnung hat und mit Elektrogeräten rumspielt, har man aber auch gute Chancen, dabei die Bude abzufackeln, oder daß einem "nur" der Akku um die Ohren fliegt. Und "Netzteil" heißt für sich genommen noch lange nicht Schutzkleinspannung - das 50-kV-Netzteil eines Röntgengeräts ist auch ein Netzteil, ebenso ein Stelltransformator.

Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
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Mike Lederer schrieb:

Hi ein billiges Ladegerät ist ein Netzteil, daß nicht mehr hergibt, als der Akkun abnehmen kann und will (Innenwiderstand des Akkus). Wenn der Akku voll ist, wird er gegrillt, wenn keiner den Stecker zieht.
Ein zeitgemäßes Ladegerät ist ein Netzteil mit Laderegelung, die den Akku erkennt und mit dem für ihn geeigneten Ladestrom lädt. Sie erkennt auch, wenn der Akku voll ist, und stellt auf Erhaltungsladung um. Außerdem erkennt sie defekte Akkus und schaltet sich ab und erkennt regenerierungsbedürftige Akkus und regeneriert sie. Der Preisfaktor zwischen beiden Geräten liegt wohl meist oberhalb von fünf. bye Jupp
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Mike Lederer schrieb:

Ein Netzteil liefert eine konstante Spannung und ein Ladegerät einen konstanten Strom. Ein Ladegerät durch ein Netzteil zu ersetzen kann manchmal funktionieren, wenn das zufällig hinhaut, aber meist killst du damit den Akku.
--
Gruß Chris
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So,beim Senden fllt die Tel-Leitung aus. Also nochmal senden. Und dann stehts zweimal drin. Manchmal ist es besser, nicht aufzustehen.
Christian Schroeder schrieb: >

Hi, lauter neue Dinge les ich da. Die Netzgerte, einfache, die ich kenne, liefern je nach Belastung, was sie grade wollen und die einfachen Akkulade- Gerte fangen z.B. mit 5 A an und wenn der Akku etwa voll ist, sind sie bei 1-2 A. Oder ?
Gerchteweise soll es auch teuere elektronisch stab. Gerte geben, die etwas besser ....
Im Ernst. Mein Hausnotstromakku 88 AH Starterbatterie wird mit einem Netzgert 1500 mA geladen als Dauerladegert. Polwendeschalter verklebt, Spannungswhler auf 9 (neun) Volt eingestellt. Dabei Leerlaufspannung genau 14,4 Volt. Durch die Erhaltungsladung von ca. 100 mA ergibt sich Ladeschluspannung von ca. 14,2 V. Genau richtig. Kein berladen mglich, aber immer voll.
wenn der Akku lter wird, Erhaltung 200 mA und 14,00 V.Pat.
Ansonsten Ladespannung und Strom je nach Entladung.
Wenn allerdings der Akku zieml.leer ist, ein Tag ohne Strom, und das EVU am nchsten Tag nochmal abschalten will, reicht die Nacht nicht bei 1500 mA. Dann kommt Gewaltlader dran.
Mit Gru bastian
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bastian schrieb:

Wenn ich was bastle, verwende ich grundsätzlich nur stablisierte und kurzschlussfeste Netzteile. Außerdem hab ich doch geschrieben, dass man im Einzelfall ein Netzteil als Lader nehmen kann, das aber nicht universell zu empfehlen.
--
Gruß Chris
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Hi,

(Ich will auch noch, obwohl schon viele was geschrieben haben...)
Zum einen: Ich würde vermeiden, zu sagen, ein Ladegerät ist ein Netzteil mit <besondere Eigenschaften>. Zum anderen: Grau ist die Theorie...
Theoretisch: Um einen Akku zu laden, muss man a) seine Parameter ständig überwachen (Spannung, Temperatur), und ihm dann b) einen bestimmten Strom anbieten, den er chemisch umsetzt. Dabei gibt es nun verschiedene Möglichkeiten und - Praxis - Ver- einfachungen. A Man kann dem Akku einfach einen konstanten Strom zuführen [die Spannung ändert sich dabei _irgendwie_] und nach einer gewissen Zeit abschalten. Das funktioniert gut, wenn die das Ladegerät die Kapazität kennt und der Akku entladen ist. Einen halbvollen Akku macht man so kaputt. B wie A, nur misst man die Spannung mit und schaltet ab, wenn eine bestimmte Spannung überschritten wird. Erlaubt auch das Laden von halbvollen Akkus. Spart man sich die Zeit (weil man das Ende ja an der Spannung erkennt), erhält man das, was viele einfache Ladegeräte machen. C wie B, nur misst man nicht nur die Spannung selbst, sondern auch, wie schnell sie sich ändert. Beim Laden steigt die Spannung zunächst schnell, dann langsam, und dann wieder schnell, erkennt man den 2. schnellen Anstieg, schaltet man ab. Das machen bessere Ladegeräte. D Man kann stoßweise Strom zuführen und dabei messen, wie sich die Spannung ändert. Dadurch kann man schneller Laden (hoher Strom mit Pausen), und erkennt das Ende besser. Das machen die Prozessorgesteuerten Ladegeräte. E Man läd einfach mit sehr niedrigem Strom, dauernd, ohne Abschaltung. Und hofft, dass der Akku das schon übersteht. So bei billigst-Ladern wie in Akku-Staubsaugern, Rasierern, Baumarkt-Akkuschraubern. Praktisch geht das auch mit einem einzelnen Widerstand und einer Diode... *)
A, B, E eignet sich bestenfalls für NiCd und Bleiakkus. NiMh erfordert mindestens C (weil die Schlussspannung zu sehr temperaturabhängig ist und als alleiniges Kriterium nicht reicht). LiIo ebenfalls, zusätzlich noch mit Temperatur- Überwachung und anderem Schnickschnack.
Oder anders gesagt: Ein Ladegerät besteht aus einer Elektronik, die den Strom passend regelt und ggf. abschaltet, sowie einem Netzteil, was die Elektronik (und ggf. den Akku) mit Energie versorgt. Ein Netzteil besteht aus einem Netzteil:-) *) Die Dinger bestehen also fast nur aus einem Netzteil... Ein Trafo, eine Diode, ein Widerstand. Billich Willich. Der Qualitätsunterschied macht sich nicht darin bemerkbar, wie viel das Ding in den Akku bekommt, sondern darin, wie viele Zyklen die Akkus überstehen. Das merkt man also erst nach einigen Wochen...
Abhängig von deinem Bedarf kannst du durchaus ein billiges Netzteil auch zum Akku-Laden nehmen: Wenn du z.B. eine Autobatterie laden willst, kannst du ohne Sorge ein 12V/1A- Netzteil nehmen. Das hat (hoffentlich) etwas mehr als 12 V, sonst kann es ja nicht laden:-), und bringt 1-2 A Strom bei Kurzschluss, kann also die Auto-Batterie nicht überfordern, und der Strom wird mit voller werdender Autobatterie automatisch kleiner (weil die Spannungsdifferenz sinkt), es bleiben zum Schluss so 0,1 A übrig, die hält die Batterie auch dauerhaft aus, das Ding 2 Tage anschließen... Ähnliches geht auch mit NiCd (z.B. mit einem 6V/150 mA-Netzteil für 4 R6-Akkus, die dann nach 14 h voll sind, wenn du das aber 24 h dranlässt, ist es auch kein Beinbruch, dass der Akku ein gutes Ladegerät besser findet, ist aber klar).
mfg. Gernot
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< snipped-for-privacy@gmx.de> (Gernot Zander) www.kabelmax.de *Keine Mailkopien bitte!*
Strom macht klein, schwarz und häßlich.
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