Drehwinkel einer Welle mit POTI erfassen/darstellen

Hallo,
ich möchte den Drehwinkel einer Vergaser-Welle mit einem Poti abgreifen.
Dabei muß ich folgendes erreichen:
0V bei geschlossener Drosselklappe(Welle in Grundstellung)
5V bei geöffneter Drosselklappe (Welle in Endstellung)
Nun existiert folgendes Problem:
Die meisten Potis haben 270° Arbeitsbereich, meine Welle zwischen 60°-90°(muß ich noch messen).
Ich habe mein eine Rechnung angestellt: Poti 4,7K Ohm, an 12V ergibt 5V bei 1958Ohm, dies ist also mein Maximalbereich. Leider paßt dieser Gradwert, den das Poti dann hat, nicht zu meiner Welle :-(
Habe mal mit einem Händler in Hirschau telefoniert und die sagen, daß ich das gar nicht mit nur einem Poti kann, sondern einen Micro-Controller dazwischen schalten muß, der umrechnet.
Hat jemand eine Idee, wie man das mit minimalem Bauaufwand anders lösen kann?
Ich traue mir nämlich sonst nur zu, mit C-Control dies Problem zu lösen und dies wäre natürlich nicht so richtig schön.
Außerdem habe ich gerade beim Schreiben noch einen Einfall gehabt:
Die Spannung am Poti "Eingang" (12V) ändert sich natürlich in gewissen Bereichen, da sie direkt vom Fahrzeug kommt und trotz Regler gewisse Schwankungen aufweist(schwache LiMa, die erst ab 2000 UpM richtig arbeitet).
Wie kann ich diese Spannung einfach und nachhaltig auf einen fixen Wert bringen?
Viele Dank und viele Grüße,
David
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David Reichelt schrieb:

na und?

So ein Blödsinn! Dazu braucht man nicht mal nennenswert Elektronik! Ein OP + eine Handvoll Widerstände, Kondenstaoren etc. reicht.

Einfache OP-Amp-Schaltung wie in jedem Lehrbuch

Das wäre mit Kanonen auf Fliegen geschossen.

Zenerdiode und Widerstand. Oder fertiger Spannungsregler. Kommt auf deine Genauigkeitsanforderungen an.
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Am 19.11.2010 11:36, schrieb Jens Fittig:

Ich weiß nicht, wie ich dies umsetzen soll.

Ich suche dazu jetzt mal was bei google bzw lese mich da jetzt einmal ein.

Denke ich eigentlich auch. Die C-Control Micro kommt natürlich von der Baugröße her ganz gut dem Projekt entgegen.

Die Genauigkeit muß nur bei 5% am Ende liegen, also sollte eine einfache Lösung reichen.
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Am 19.11.2010 11:15, schrieb David Reichelt:

Ich würde dir im Auto von einem Poti grundsätzlich abraten, denn die Vibrationen machen das Poti bald kaputt. Der Schleifer auf der "Bahn" hebt bald ab und zerkratzt die Bahn in ein paar Stunden.
Es gibt induktive und optische Winkelmesser. Die Hersteller verkaufen die komplette Signalauswertung dazu.
Gl
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Am 19.11.2010 11:36, schrieb Franz Glaser:

Schlimmer noch ;-) Is ist für ein Motorrad, jedoch nur für einzelne, kurze Messfahrten.
Hast Du einen Einstiegspunkt zum Thema Winkelmesser für mich(Hersteller, Info Seite etc)?
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Am Fri, 19 Nov 2010 11:44:28 +0100 schrieb David Reichelt: ...

Suche: "winkelgeber, resolver, drehgeber, optische encoder"
--
MfG Knut

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Am 19.11.2010 11:50, schrieb Knut Schottstädt:

Habe bei der Firma WayCon sehr gute Beratung und Gerätschaften gerade gesehen/gehört, jedoch scheinen sie nicht mein Problem zu lösen
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da würd ich mir den aufwand nicht antun -- es gibt genug motorräder, die ein poti an der drosselklappenwelle angeflanscht haben für die zündungsverstellung, ist halt ordentlich gekapselt.
anderer ansatz: nimm einfach poti mit linearer kennlinie, fütter's mit 12V, ein meßbereich von 90° bei einem poti-bereich von 270° ergeben dann max. 4V. wenn der verlust an auflösung tolerierbar ist, ist das die einfachste lösung.
cm.
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Am 19.11.2010 11:36, schrieb Franz Glaser:

Und es gibt Spezialpotis, die darauf getrimmt sind, genau solche Bedingungen auszuhalten. Gibt's aber eher nicht beim Elektronikfuzzi, sondern bei KFZ & Co...
--
Servus
Christoph Müller
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Am Fri, 19 Nov 2010 11:53:22 +0100 schrieb Christoph Müller:

Meinst du "kontaktlose Potentiometer" wie Halleffektgeber z.B. MP1613, MP1618, MP1627 von Megatron? So etwas geht sicher auch ganz gut.
--
MfG Knut

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Am 19.11.2010 12:07, schrieb Knut Schottstädt:

Gibt's mit dieser Technologie vermutlich auch. Die billigsten dürften allerdings noch immer die tatsächlich mechanischen sein. Mit Werkstoffen und richtiger Dimensionen funktionieren die Dinger trotzdem erstaunlich gut und lang. Hat i.d.R. auch ordentlich Entwicklungsaufwand gekostet. Wenn dann aber gleich Millionen davon gebaut werden, dann lohnt sich dieser Aufwand. Dann ist elektromechanisch halt einfach billiger als die kontaktlosen Sachen mit aufwändiger Auswerteelektronik. Obwohl - die Elektronik geht ja langsam in Preisregionen, die die kontaktlosen vielleicht doch wieder wirtschaftlich machen.
Ein interessantes und preiswertes Poti funktioniert auch unter Wasser ganz gut. Ganz ohne bewegte Dichtung. Die Technik kennt man eher von Tastaturen. Man nehme eine Trägerfolie z.B. aus PET. Darauf drucke man den Hauptwiderstand mit seinen beiden Anschlüssen. Darauf klebt man wieder eine PET-Folie, auf der der Widerstandsbereich ausgeschnitten ist und nenne diese "Spacer". Darauf wird eine dritte PET-Folie geklebt, die in Silberdrucktechnik dem Widerstand folgt. Damit ist das Ganze Gebilde nun staub-, dreck- und wasserdicht. Man kann den Widerstand abgreifen und liest den Nennwert ab. Der dritte Anschluss hat aufgrund des Spacers erst dann einen Kontakt zum Widerstand, wenn man die oberste Folie lokal auf den Widerstand drückt. Je nach dem, wo man drückt, bekommt man - exakt wie bei einem normalen Poti - für jede Stellung einen bestimmten Widerstandswert. Auf dem Widerstand reibt nichts. Es wird nur gedrückt. Die Lebensdauer ist entsprechend groß.
--
Servus
Christoph Müller
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Am Fri, 19 Nov 2010 16:58:12 +0100 schrieb Christoph Müller:

...
Ich sehe das auch nicht so dramatisch wie Franz. Drosselklappenpotentiometer z.B. sind / waren bis vor kurzem ja auch reine Schleifbahngeber. Es kommt halt immer darauf an was man genau realisieren will. ..

Denke ich auch.
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MfG Knut

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Am 19.11.2010 11:53, schrieb Christoph Müller:

Ich kenne natürlich Flansch-Spezialpoti aus meinen Betonwerksanwendungen, zB. für die alten Kies- und Zementwaagen, die werden gerüttelt und geschlagen. Aber die sind so sauteuer, daß es ihm keine Freude machen würde, darum habe ich ihm/hier°° davon nichts erzählt.
Gl
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Franz Glaser schrieb:

Komischerweise halten aber viele Potentiometer im Auto 10 Jahre und länger. Gerade bei der Abtastung von z.B. Klappenstellungen oder sogar am Gaspedal!
Es gibt solche Potentiometer!
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Also schrieb Franz Glaser:

Naja... in meinem vormaligen Passat von Ende der 80er, Anfang der 90er war definitiv ein Poti an der Drosselklappe.
Ansgar
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Das erzähl mal VW ;-)
Gruß
Stefan DF9BI
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Am 19.11.2010 11:15, schrieb David Reichelt:

Wenn es sich um einen rüttelnden Motor handelt, solltest du vielleicht erst mal in das Lieferprogramm von Bosch und Konsorten reinschauen. Die haben für solche Zwecke oft recht brauchbares Zeug, das den speziellen Anforderungen im Motorraum auch entspricht. Seltsame Drehwinkelbereiche und Wellenanschlüsse inklusive. Vielleicht sogar ganz genau auf dein spezielles Problem zugeschnitten. Die Stellung von Drosselklappen wird schließlich öfters mal abgefragt. Das auch noch zu meist gut vertretbaren Preisen. Es nützt dir vermutlich wenig, wenn du ein gutes Poti hast, das aber auf die etwas ruppigen Umgebungsbedingungen beleidigt reagiert und dir dann nur noch Müll anzeigt, weil der Schleifkontakt abhebt...
--
Servus
Christoph Müller
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Am 19.11.2010 11:47, schrieb Christoph Müller:

Die Haltbarkeit spielt keine Rolle. Habe gerade mit Bosch telefoniert, die bieten zwar alles was das Herz will an, jedoch eben mit festen Spezifikationen. Sprich 70° bei 0 - X Ohm.
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Also schrieb David Reichelt:

Quatsch. Passenden OP-AMP dazwischen, passend beschalten (Offset + Verstärkung). Eventuell muss man die Spannung noch nach oben und unten klemmen. Kann denn hierzulande keiner mehr Analogtechnik??
Ansgar
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Am 19.11.2010 12:02, schrieb Ansgar Strickerschmidt:

Ohne das Du das Rad neu für mich erfindest, kannst Du mir dazu mehr sagen?
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