Drehwinkel einer Welle mit POTI erfassen/darstellen

Hallo,
David Reichelt wrote:

das wird nichts, jedenfalls nicht mit 08/15 Potis. Die würden die ständigen Betätigungen und Vibrationen nicht lange überleben.
Du suchst einen Winkelgeber. Die gibt es in der Billigversion auch als Schleifkontakte für Servos. In Auto-geeigneter Qualität empfehle ich aber dringend einen magnetischen Winkelgeber - üblicherweise bestehend aus einem Permamentmagnet und einer GMR-Messbrücke, die dann ein sin/cos Signal liefert. Oder, in der einfachen Version, ein einzelner GMR-Sensor (Spin-Valve), der durch einen zweiten Permanentmagneten vormagnetisiert wird, was im Bereich bis maximal 180° ein grobes, wenn auch nichtlineares Signal ermöglicht.
Alternativ einen Inkrementalgeber (altes Mausrad) und eine Reset-Logik. Dann ist allerdings wirklich ein µC von Nöten.

Du benötigst eine Kalibrierung. Und vermutlich eine Graduationskurve, denn die meisten Pedale arbeiten stark nichtlinear. Sie tun z.B. die ersten paar cm gar nichts. Aber wer auch immer die 0-5V verarbeiten soll, dürfte zumindest ersteres mehr oder minder frei Haus bieten.

?
Für die Kompensation der Graduationskurve, wäre das die optimale Lösung.
Die viel interessantere Frage ist, was mit dem Ergebnis passieren soll. Wenn das nur eine nett aussehende Rot/Grün-LED dimmt, ist die Linearität egal.

Oder Batteriebetrieb oder volle Batterie oder Heckscheibenheizung, Sitzheizung und Licht an oder ...

7808 liefert 8V hinreichend konstant. Bitte mit geeigneter Vorschaltelektronik zur Begrenzung der Spannungsspitzen, sonst ist er im Auto nach 500km hin.
Marcel
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Am 19.11.2010 13:14, schrieb Marcel Müller:

Haltbarkeit spielt keine Rolle

ok
Dazu mehr siehe meinen aktuellsten Post

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Wenn dein Poti 0-90 ° hat, dann ist das 1/3 des Bereiches deines Potis. Damit könntest du bei 12V Versorgungsspannung eine Spannung von 0-4V einstellen.
Stichwort Spannungsteiler (falls dir das nicht sowieso 100% klar ist).
Problem dabei, die 12V stimmen nicht bzw. schwanken. Bei laufendem Motor musst du mit ca. 13-15V rechnen.
Du benötigst also ersteinmal einen Festspannungsregler, z.B. 7812 für 12V (ist vieleicht etwas knapp) oder 7808. Die Ausgangsspannung muss mindestens 2V niedriger sein, wie die Eingangsspannung.
Wenn du das ganze nur für Testfahrten brauchst, kannst du ja vieleicht auch eine separate Batterie vorsehen, z.B. mit 16V o.ä. Dann reicht auch der Ausgangsspannungsbereich.
Wenn möglich würde ich ein etwas hochohmigeres Poti vorsehen, damit die Batterie nicht gleich leergesaugt wird. Dein 4k7 Poti zieht ca. 3mA bei 15V. Je nach Batteriekapazität (Knopfzellen oder Monozellen ?) schwankt dann die Betriebszeit von 1h bis 1000h... Na ja, ist vermutlich egal ;-)
Aus mechanischen Gründen würde ich vieleicht ein Drosselklappenpoti aus einem anderen Fahrzeug ausschlachten. Mein alter Passat 35i hatte sowas (Scheißlösung, war defekt, Aber VW scheint Elektrik nicht so im Griff zu haben. Das Auto ist dann irgendwann an einem Kabelbrand verstorben).
Ansonsten kann man natürlich das ganze auch einfach mit einem Operationsverstärker entsprechend anpassen, aber wenns einfacher geht...
Die Antwort des Technikers bei C..., dass du dazu einen Mikrocontroller brauchst ist definitiv Quatsch.
Gruß
Stefan DF9BI
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Am 19.11.2010 14:02, schrieb Stefan:

Dies habe ich verstehen

Auch diesen Punkt, ich habe genau den von Dir beschriebenen Bereich von 13-14V

Ok, dies versteh ich auch

in meinem aktuellsten Post führe ich einmal den Einsatzzweck aus

Gruß David
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Ich habe folgendes vor: Ein Motty AFR Tuner (google) soll an einem sehr alten Motorrad die Lamdawerte aufzeichnen, damit ich den Motor(Vergaser) richtig und gut abstimmen kann.
Die Lamdawerte sind in Verbindung mit der Drehzahl der Kurbelwelle schon recht nett, doch Sinn ergeben Sie erst richtig wenn die Drosselklappe mit geloggt wird.
Daher brauche ich eine ZEITWEISE Lösung, wie ich an dem Vergaser die Drosselklappenstellung aufnehmen kann
Am 19.11.2010 11:15, schrieb David Reichelt:

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Am 19.11.2010 15:16, schrieb David Reichelt:

Wie ich in meinem anderen Post schon geschrieben habe: Da würde ich nicht die Fahrzeugbatterie anzapfen, sondern eine autarke Lösung mit Zusatzbatterien bauen. Da bist du dann auch frei in der Wahl der Spannung.
Ich nehme mal an, du hast einen fertigen Datenlogger für die 0-5V Analogspannung und benötigst nur eine Lösung für das Poti. Wenn du keine Erfahrungen mit Operationsverstärkern hast, ist die einfachste Lösung einfach ein Akku mit z.B. 16V oder sogar 20V.
Wenn es klein sein soll z.B. zwei 9V Blockbatterien in Reihe und ein 7815 Festspannungsregler für 15V vorsehen. Damit dann das Poti versorgen und die 0-5V abgreifen.
Eventuell musst du dann deinen Datenlogger aber noch vor Überspannungen schützen.
Gruß
Stefan
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Stefan Brröring schrieb:

Besser LM317, dann kann er die Spannung einstellen. Oder noch besser einen LDO, für mehr Reserve.

Es wird wohl ein zusätzlicher Serienwiderstand reichen, er braucht ja keine Settlingtime im Mikrosekundenbereich.
Gruß Dieter
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David Reichelt schrieb:

Dann nimm dir ein ein fast beliebiges Poti mit Mittelabgriff. Da speist du deine 12 Volt ein. Dann sind die 12 Volt verteilt auf 135°. 90° hat dann mehr als 5 Volt. Aber das lässt sich ja per Spannungsteiler (Poti) weiter passend reduzieren.
Oder ein 270° Poti und mit einen Mini-DCDC-Wandler 12->24 Volt erzeugen und damit das Poti speisen. Dann hast du etwa 8 Volt auf 90° und kannst die weiter reduzieren.
Oder du nimmt ein linearpoti mit passender Weglänge und bastelst dir eine kleine Seilzuglösung mit Rückzufeder hin. Passendes Material bekommst du in jedem Modellbauladen.
Das hätte auch den Vorteil weg vom Vergaser an geschützter Stelle montiert werden zu können.
Egal was du machen möchtest. Es hat nicht zu unterschätzenden mechanischen Aufwand. Aber lieber mechanisch als elektronisch! Für Elektronik reicht es bei deinem Wissenstand wohl nicht. Bis das stabil und sicher läuft wirst du alt. Elektronik an Fahrzeugen hat tausend Fallen. Da haben sich schon Profis die Zähne ausgebissen.
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, David Reichelt schrieb:

Was denn für'n Lamm da?
Gruß aus Bremen Ralf
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R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
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Ralf . K u s m i e r z schrieb:

Na, das eins über Vieh Lamm da.
--
mfg Rolf Bombach

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Ich wrde dir zu folgendem raten:
Schrottplatz und ein Drosselklappenpoti von einem Auto holen. Wenn man einen ca. 15-20 Jahre altes Fahrzeug nimmt, sollte das ein Poti sein (und nix anderes). Z.B. Audi 80 B4, Passat B4, Golf , viele Opel aus der Zeit.
Evtl einfacher zu montieren (Kopplung mit der Vergaserwelle) knnte ein frher Gaspedalsensor fr EGAS sein. Das waren Potis mit Seilzug, die statt dem Seilzug zur Drosselklappe montiert waren. Das drfte im Audi 80 B4 TDI und anderen Fahrzeugen aus der Zeit der Fall sein, spter waren die Potis im Gaspedal integriert. Die Seilzuglsung sollte sich erheblich einfacher mit der Vergaserwelle verbinden lassen. Hier noch ein Link zur T4 (VW-BUS)-Wiki: http://www.t4-wiki.de/wiki/Geber_G79_%28Gaspedalstellung%29
Ralf
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Hi, schlachte eine billige USB-Kugelmaus und nimm deren Rädchen als Geber.
--
mfg,
gUnther
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Einfache Potis machen ab 10000 Hüben schlapp, für solche Zwecke empfiehlt sich ein Leitplastik-Servopoti, beispielsweise Buerklin 69E9486 10,80 mit 10000000 Hüben https://www.buerklin.com/datenblaetter/E105400_TD.pdf Eventuell Abdichtung nachrüsten und Drehmoment beachten.
Speisung mit einem 7808 (davor Drossel, Schottkydiode, Elko)
8V an 340° Drehwinkel ergeben 1412mV/60° bis 2118mV/90°
Wenn 0,1 bis 5V Hub reichen empfehle ich den Instrumentenverstärker INA118 40S8302 8,45 Speisung mit 0/8V (inputrange dann 1,0-6,9V) Wenn 0,1V nicht reichen ist eine negative Versorgung notwendig. Nötige Verstärkung = 5V/0,706V = 7,08 Rg etwa 8,2kOhm +Pin3 ans Servopoti RefPin5 an 0V -Pin2 über einen einstellbaren Spannungsteiler an 1,4V
mfG Wolfgang Martens
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Am 21.11.2010 00:52, schrieb Wolfgang Martens:

Hallo Wolfgang,
dieser Beitrag bringt mich bis jetzt am meisten vorwärts.

Die Anzahl der Hübe und die Umwelteinflüsse sind wirklich zu vernachlässigen...scheinbar gehen wir viele Leute von einem viel gefahrenen Motorrad aus. Die Abstimmung wird keine 100km dauern.

Ich habe mich gerade mal an die Zahlen gesetzt. Vielleicht baut mir der Hersteller(per Software) die Möglichkeit, daß ich selber unter Bedingungen (Drosselklappe geschlossen ~ 0V und voll geöffnet unter 5V) eine Anpassung vornehmen kann.
Nach meiner Überlegung sollte ich den Spannungsbereich zwischen 0V und 5V dann nur noch "recht gut" nutzen und ich müßte am Ziel sein.
Daher hätte ich gedacht, daß ich vielleicht einen 7810 oder falls dieser eine zu hohe Eingangsspannung braucht(über 12V?) einen 7809 nehme und denn Poti als 1K Variante wähle.
Dann wäre ich bei 270° Drehwinkel bei ca. 2997mV/90° bzw 3300mV bei/90°
Ich brauche ja auch nicht eine Genauigkeit die einer Einspritzung Rechnung trägt, sondern viel mehr eine Beurteilung erlaubt, bei welchem Lastzustand der Motor zu mager läuft. +/-10% der Drosselklappe wären da schon recht genau.

Diesen Punkt habe ich leider gar nicht verstanden, obwohl er sich anhört, als ob ich damit die richtig schöne Lösung betreiben könnte.
Bei Wikipedia habe ich mir den entsprechenden Artikel einmal durchgelesen, jedoch leider nicht viel verstanden, obwohl verwandte Instrumentenverstärker INA 114 und INA 116 erwähnt werden.

Vielen Dank Dir für den Denkanstoß!
David
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Vorsicht: Billigpotis sind alles andere als linear. 10Euro für ein zuverlässiges Poti sollten bei der zu erwartenden Arbeit für eine saubere mechanische Ankopplung schon drin sein. Ein Dreckspritzer in ein offenes Poti und der Ärger ist da.

Auflösung und Genauigkeit des D/A Wandlers überprüfen und berechnen ob es bei geringeren Hub noch ausreicht.

Bei mehr als 7808 besteht die Gefahr dass ein Spannungseinbruch als Vergaserverstellung interpretiert wird. Notwendigen Eingangsschutz nicht vergessen.

Sie sprachen von 30° Arbeitshub, da bleiben nur etwa 1V Hub. Wenn das Drehmoment reicht könnten Sie den Winkelhub mit einem Getriebe vergrößern.

Einfachlösung: 3x9V Batterie +7818 an das 68E9486 von www.buerklin.com (sorry nicht 69E9486) mit 10kOhm und 340°. Macht 60°-90°=3,2-4,8V. Hält vielleicht 50 Stunden. Oder 3x9V +7815 an 270° Billigpoti. Macht 60°-90°=3,3-5V. Der Wandlereingang sollte Überspannung vertragen sonst muss man über einen Schutz nachdenken!

Ja, das ist die fertige Schaltung.

Dann ist für Sie vielleicht die Einfachlösung besser. Sonst zweiter Googletreffer: http://focus.ti.com/lit/ds/symlink/ina118.pdf
mfG Wolfgang Martens
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Wolfgang Martens schrieb:

Insbesondere darauf achten, dass der Schleifkontakt mit überhaupt gar keinem Strom belastet wird. Je Nuller [tm] desto besser.
--
mfg Rolf Bombach

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