Durchlauferhitzer

Feb 18, 2026 1 Replies

Wen es intesssiert, ich habe jetzt auch die Heizpatrone durchgemessen. Sie hat nicht drei symmetrische sondern vier Heizwendel, zwei mit rund



25 und zwei mit 50 Ohm.

Die beiden 25 R lagen mit einem Ende zusammen am geschalteten L2. Beide bilden mit einem der 50 R in Serie eine Gesamtlast von je 75 R von L2 nach L1 und von L2 nach L3. Von L1 nach L3 gibt es keine Verbindung außer über L2.



Das ändert sich, wenn am anderen Ende der Schalter (ein Relais) geschlossen wird. Dann liegen die beiden 25 R hart parallel und von L1 nach L3 gibt es einen zusätzlichen Pfad mit 100 R über die beiden 50 R.



Es ist zu lange her, daß ich zum letzten Mal über Drehstrom mit Winkeln nachgedacht habe. Das war kein Hexenwerk und eigentlich einfach, aber ich müßte heute wieder von von vorn anfangen.



Da L1, L2, und L3 jeweils an einem Triac liegen und geschaltet werden können, ergeben sich wohl doch mehr Möglichkeiten als zunächst gedacht.


L1---[50R]-\ |-\ /-[25R]-/ \-| L2- Schalter \-[25R]-\ /-| |-/ L3---[50R]-/


N.B: Ich habe noch einmal nachgelesen. Phasenanschnitt ist im Haushalt nur bis 200 W erlaubt. Keine harte Vorschrift, aber technische Regel. Es gibt wohl auch z.B. Bühnenbeleuchtung mit 2.5 kW, aber dann mit erheblichem Entstöraufwand und Stromglättung. Solche Bausteine sind nicht klein und im Erhitzer war nichts in dieser Art zu finden. Da solche Drosseln bei 32 A auch alles andere als billig sind, wäre das in einem Gerät mit dem Gesamtpreis 300 Euro auch kaum zu erwarten.



Das ganze wäre irgendwie sehr viel logischer, wenn die 25 R und die 50 R genau anders herum verteilt wären. Ich habe noch einmal nachgemssen. Und es waren ganz sicher die beiden schwarzen Kabel zusammen in einer Klemme nicht die beiden grauen.

Curiouser and curiouser.

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