Eingangs-/ Nennstrom Netzteile

Sep 17, 2007 24 Replies

Hallo liebe NG,



bei meiner zuk=FCnftigen Workstation soll das Enermax Galaxy 1000W - Netzteil verbaut werden. Laut dem technischen Datenblatt ben=F6tigt es einen Eingangsstrom von bis zu max. 15 Ampere. Da ja die normale Haus-Sicherung "nur" bis zu 16A geht, was bei mir auch der Fall ist, habe ich nun die Frage, ob jemand Erfahrung hat, wann diese 15A angefordert werden k=F6nnen. Sind es =E4u=DFerst seltene Leistungsspitzen, z.B. beim Einschalten des Netzteils, oder langt die Voll-Last des PC-Systems m=F6glicherweise bereits daf=FCr aus, dass so viel Strom ben=F6tigt wird? Ich dachte zuerst an eine einfache Rechnung, also Leistungsspitze des Netzteils (in dem Fall 1100W) geteilt durch 220 V =3D 5 Ampere. Aber auch bei schw=E4cheren Netzteilen haut diese Rechnung nicht hin.



Da ich bei mir im Zimmer ja auch noch andere Ger=E4te habe, die in Summe sicher =FCber 1A verbrauchen, w=E4re es f=FCr mich vor dem Kauf eines 1000W- Netzteils wichtig zu wissen, welche Leistungsaufnahme w=E4hrend des Betriebs zu erwarten ist.



Vielen Dank f=FCr Eure Hilfe!



MfG Michael



Schnipp---Rest entsrgt.

Hallo Michael,

es wäre wichtig zu wissen, für welche Eingangs-Spannung/-Spannungen das Netzteil ausgelegt ist. Bei 112/115V ist der Strom natürlich höher.

Gruß Manfred

Am 17.09.2007 22:08:30 schrieb Manfred Kuhn:

Bei Enermax.com.tw steht: 100-240VAC, 50-60Hz, 15A max.

Ist wohl klar, das die 15A nur für 100 VAC gelten. Wäre ja auch unlogisch (und ein sauschlechter Wirkungsgrad), wenn das Ding für

1000W bzw. 1100W bei 230V 15A benötigen würde.

lG Ferenc

Hallo,

Danke Euch f=FCr die Tipps. Das Netzteil soll an einem 230 Volt - Anschluss betrieben werden. Richtig, laut Enermax ist es f=FCr 100 - 240 Volt ausgelegt, kann ich deshalb sicher ausgehen, dass die 15A nur bei einer Eingangsspannung von 100V ben=F6tigt werden?? Weil 1100 W / 100 V ergeben 11A, nicht

15A. Kann man ggf. allgemein ca. 4 A zu dem rechnerischen Wert dazu z=E4hlen, was in W=E4rme-/Verlustleistung geht? (Das Netzteil hat eigtl. eine Effizienz von min. 82% - bei einer Auslastung zwischen 30 und 100%).

Danke Euch f=FCr Eure Hilfe!

Gru=DF Michael

in Wärme-/Verlustleistung geht?

Nein.

Ich würde einmal versuchen, ein richtiges Datenblatt aufzutreiben.

Wie sich die Einschaltströme verhalten, weiss man auch nicht...

Was fuer eine Workstation wird das geben? Wie bereits geschrieben duerften die 15A bei 100V gelten. Wenn es bei 230V 15A aus dem Netz nimmt duerfte der Wirkungsgrad doch ziemlich bescheiden sein ;-) Es waere allenfalls noch zu pruefen, ob ein schwaecheres Netzteil nicht optimaler sein duerfte bezueglich Wirkungsgrad. Falls das Galaxy im Alltag bei 200-300W vor sich hinschlummert, duerfte ziemlich viel in Waerme umgesetzt werden (auch wenn Enermax sicher nicht zu den schlechten Marken gehoert).

Gruss

Fritz

Das Netzteil d=FCrfte im Alltag bei etwa 500 - 700 Watt Auslastung vor sich hin"arbeiten".

Laut Enermax USA gelten nun folgende Daten zur Eingangsspannung: 90 bis 264 VAC, Active PFC, max. 15A. Wirkungsgrad 80-85 %.

F=FCr mich ergibt sich aus diesen Angaben das dass Netzteil tats=E4chlich bis zu knapp 15A verbrauchen kann, weil: 1100W/90V =3D 12,22 A + max.

20% Verlustleistung ergibt dann 14,664 Ampere. Was meinen die Profis? Stimmt eine solche ^^^ Rechnung??

Wow! Versorgt das noch eine eingebaute Espressomaschine oder wieso soll das eine solche Spitzenleistung erbringen?

Es ist durchaus möglich, dass das Netzteil beim Einschalten ne Menge Strom zieht. Im Dauerbetrieb sicher nicht.

Brauchst Du so einen Koloss? Der dürfte bei kleiner Belastung ziemlich ineffizient sein.

Hallo Carsten,

das NT soll u.a. zwei Quad-Core-Xeons, sowie ein paar SAS-Festplatten (15000rpm), eine Radeon HD2900XT etc. versorgen und gen=FCgend Leistungsreserven haben. Meinst Du "beim Einschalten" des PCs oder eher des Netzteils selber?

Leider hat mir noch niemand gesagt, ob meine obige Rechnung stimmt oder nicht bzw. wieso...

Danke f=FCr Die Hilfe...

Am 18.09.2007 15:53:37 schrieb Michael:

Nun im Groben stimmt die Rechnung schon. Nur du betreibst es ja mit

230V Eingangsspannung. Also 1100W/230V=4,78A bzw. bei 700W sind ca. 3A. Oder mit Wirkungsgrad gerechnet 700/0,8/230=3,8A.

lG Ferenc

Wie die schon schreiben: 15A _max._ Damit sich nicht jemand beschwert dass das Teil doch einen mA mehr verbraucht als als MAX-Wert angegeben ist wird bei der maximalen Leistungs- oder Stromaufnahme immer gut nach oben gerundet, die 15A darf man also nicht so wörtlich nehmen.

HTH Thomas

OK, danke f=FCr die Hinweise.

Ich gehe also nun davon aus, dass im Dauerbetrieb, und beispielsweise bei voller Auslastung (100%/1000W) bei uns =FCblichen 230 Volt Eingangsspannung sowie unter Ber=FCcksichtung von bis zu 20% Verlustleistung das Netzteil maximal ((1000/230)+20%) bis zu 5,22 Ampere aus der Steckdose ziehen kann. Ist es richtig so? F=FCr mich ist es halt =E4u=DFerst wichtig vorab abzusch=E4tzen, wieviel "Strom-Ressourcen" das Teil aus den mir zur Verf=FCgung stehenden 16A verbraucht, da ich noch eine ganze Menge anderer Ger=E4te (externe Festplatten, Switches, Laserdrucker, usw.) an der gleichen Sicherung im Betrieb habe.

Danke & Gru=DF Michael

Jetzt möcht ich dich einmal ein wenig auf den Boden der Wirklich- keit zurückholen mit einer Gechiiiechde aus der Vergangenheit... Die Gechiiiechde hab ich hier°° schon ein paarmal erzählt, die anderen Leser sollen weiterzappen :-)

Einer meiner Lieblingskunden hatte eine große Halle. Diese Halle sollte einen Ventilator eingebaut bekommen zwecks Belüftung. Er schickte einen seiner Lieblingsingenieure (ähemm) hinaus in die Halle, um das Volumen auszumessen. Dieser Unglücksrabe maß nicht nur Länge mal Breite mal Höhe sondern auch alle Schrägen der Mauern, die Fenster- und Türnischen aus und kam mit einem Ergeb- nis zurück auf 6 Stellen hinter dem Komma (aus den cm berechnet).

Er hat ihn danach gefeuert.

(btw.: der Lieblingsingenieur war übrigens kein Stadtmusikant aber sowas gibts auch anderswo)

Den ex akt passenden Ventilator sucht er heute noch ;-)

Wenn du die Essenz nicht ganz verstanden hast: die Zahlen in der Elektrotechnik sind oft mit mehr als 20% Toleranz behaftet und gelten im Zusammenhang mit Randbedingungen, Temperatur, einer Vorgeschichte oder benachbarten Geräten und Drähten.

Servas

Am 9/19/2007 11:25 AM schrieb Franz Glaser (KN):

So aehnlich geht's mir derzeit mit meinen Kindern. Die lernen im (ansich sehr guten) Gymnasium NICHT MEHR, wie man schaetzt! Ist scheinbar aus der Mode gekommen, das Ergebnis einer Berechnung VORHER grob abzuschaetzen, damit man weiss, wo man ungefaehr "landet". Die Zahlen werden (stumpfsinnig) in den Taschenrechner getippt und aufgeschrieben. Wenn man bei der Berechnung wegen eines Denkfehlers/Umrech- nungsfehlers (manchmal) um mehrere Zehnerpotenzen daneben liegt faellt das den Kindern garnicht auf...

Irgendwie ist das der Fluch des Taschenrechners. Ich hab' in der Unterstufe noch mit dem Rechen- schieber gearbeitet. War IMHO eine gute Uebung.

Sorry fuer's Offtopic, aber irknwie passt's doch herein.

Ich täte den Serverraum ja mit einer eigenen Unterverteilung oder zumindest mehreren Sicherungsabgängen versehen...

X-No-Archive: Yes

begin quoting, Fritz Schoerghuber schrieb:

Das ist nicht "aus der Mode gekommen", sondern die Lehrer können es nicht mehr.

Entspricht dem Wissensstand der Lehrer.

Nein, Fehler in den Größenordnungen macht man mit dem Rechenschieber genauso leicht. Da ist es allerdings insofern unwahrscheinlicher, weil man "die Exponenten" ohnehin im Kopf ausrechnen muß und deshalb an korrektes Mitdenken gewöhnt ist / war / sein sollte.

ACK

Gar nicht OT.

Eben.

Gruß aus Bremen Ralf

Hi, das Prob. ist, dass es kein getrennter Serverraum, sondern ein gew=F6hnliches "Wohn-/Arbeits-Zimmer" ist. In den letzten 5 Jahren hatte ich aber keinerlei Probleme, da der Raum durch eine separate, von der =FCbrigen Wohnung unabh=E4ngigen Sicherung (Klasse B, 16A), gesichert ist. Die Sicherung ist kein einziges Mal rausgeflogen. Und das umfangreiche EDV-Zubeh=F6r ist ja jetzt auch schon vorhanden, =E4ndern tut sich nur der Monitor (24"TFT statt 19"R=F6hre). (jetziger PC bleibt, l=E4uft im 24x7 -

250W-Volllastbetrieb). Die zus=E4tzlichen maximalen 6A f=FCr die neue Workstatation sollten keine Probleme bereiten. Ich messe aber zuvor meinen jetzigen Stromverbrauch mit einem Messger=E4t.

Danke, Gru=DF Michael

Du hast ein Me=DFger=E4t ?

Warum hast Du dann nicht einfach dein Netzger=E4t gemessen ?

Mfg bastian

.=2E.weil ich das Netzteil noch gar nicht gekauft habe und mich vorab vergewissern wollte!

... ..., ... Mist.

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