Eingangs-/ Nennstrom Netzteile

Hallo liebe NG,
bei meiner zukünftigen Workstation soll das Enermax Galaxy 1000W - Netzteil verbaut werden. Laut dem technischen Datenblatt benötigt es einen Eingangsstrom von
bis zu max. 15 Ampere. Da ja die normale Haus-Sicherung "nur" bis zu 16A geht, was bei mir auch der Fall ist, habe ich nun die Frage, ob jemand Erfahrung hat, wann diese 15A angefordert werden können. Sind es äußerst seltene Leistungsspitzen, z.B. beim Einschalten des Netzteils, oder langt die Voll-Last des PC-Systems möglicherweise bereits dafür aus, dass so viel Strom benötigt wird? Ich dachte zuerst an eine einfache Rechnung, also Leistungsspitze des Netzteils (in dem Fall 1100W) geteilt durch 220 V = 5 Ampere. Aber auch bei schwächeren Netzteilen haut diese Rechnung nicht hin.
Da ich bei mir im Zimmer ja auch noch andere Geräte habe, die in Summe sicher über 1A verbrauchen, wäre es für mich vor dem Kauf eines 1000W- Netzteils wichtig zu wissen, welche Leistungsaufnahme während des Betriebs zu erwarten ist.
Vielen Dank für Eure Hilfe!
MfG Michael
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Michael wrote:

Schnipp---Rest entsrgt.
Hallo Michael,
es wäre wichtig zu wissen, für welche Eingangs-Spannung/-Spannungen das Netzteil ausgelegt ist. Bei 112/115V ist der Strom natürlich höher.
Gruß Manfred
--
Wer glaubt, das Zitronenfalter Zitronen falten,
der glaubt auch das Projektleiter Projekte leiten.
  Click to see the full signature.
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Am 17.09.2007 22:08:30 schrieb Manfred Kuhn:

Bei Enermax.com.tw steht: 100-240VAC, 50-60Hz, 15A max.
Ist wohl klar, das die 15A nur für 100 VAC gelten. Wäre ja auch unlogisch (und ein sauschlechter Wirkungsgrad), wenn das Ding für 1000W bzw. 1100W bei 230V 15A benötigen würde.
lG Ferenc
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Hallo,
Danke Euch für die Tipps. Das Netzteil soll an einem 230 Volt - Anschluss betrieben werden. Richtig, laut Enermax ist es für 100 - 240 Volt ausgelegt, kann ich deshalb sicher ausgehen, dass die 15A nur bei einer Eingangsspannung von 100V benötigt werden?? Weil 1100 W / 100 V ergeben 11A, nicht 15A. Kann man ggf. allgemein ca. 4 A zu dem rechnerischen Wert dazu zählen, was in Wärme-/Verlustleistung geht? (Das Netzteil hat eigtl. eine Effizienz von min. 82% - bei einer Auslastung zwischen 30 und 100%).
Danke Euch für Eure Hilfe!
Gruß Michael
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

in Wärme-/Verlustleistung geht?
Nein.
Ich würde einmal versuchen, ein richtiges Datenblatt aufzutreiben.
Wie sich die Einschaltströme verhalten, weiss man auch nicht...
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
On Mon, 17 Sep 2007 18:21:16 -0000, Michael wrote:

Was fuer eine Workstation wird das geben? Wie bereits geschrieben duerften die 15A bei 100V gelten. Wenn es bei 230V 15A aus dem Netz nimmt duerfte der Wirkungsgrad doch ziemlich bescheiden sein ;-) Es waere allenfalls noch zu pruefen, ob ein schwaecheres Netzteil nicht optimaler sein duerfte bezueglich Wirkungsgrad. Falls das Galaxy im Alltag bei 200-300W vor sich hinschlummert, duerfte ziemlich viel in Waerme umgesetzt werden (auch wenn Enermax sicher nicht zu den schlechten Marken gehoert).
Gruss
Fritz
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Das Netzteil dürfte im Alltag bei etwa 500 - 700 Watt Auslastung vor sich hin"arbeiten".
Laut Enermax USA gelten nun folgende Daten zur Eingangsspannung: 90 bis 264 VAC, Active PFC, max. 15A. Wirkungsgrad 80-85 %.
Für mich ergibt sich aus diesen Angaben das dass Netzteil tatsächlich bis zu knapp 15A verbrauchen kann, weil: 1100W/90V = 12,22 A + max. 20% Verlustleistung ergibt dann 14,664 Ampere. Was meinen die Profis? Stimmt eine solche ^^^ Rechnung??
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Am 18.09.2007 15:53:37 schrieb Michael:

Nun im Groben stimmt die Rechnung schon. Nur du betreibst es ja mit 230V Eingangsspannung. Also 1100W/230V=4,78A bzw. bei 700W sind ca. 3A. Oder mit Wirkungsgrad gerechnet 700/0,8/230=3,8A.
lG Ferenc
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Wie die schon schreiben: 15A _max._ Damit sich nicht jemand beschwert dass das Teil doch einen mA mehr verbraucht als als MAX-Wert angegeben ist wird bei der maximalen Leistungs- oder Stromaufnahme immer gut nach oben gerundet, die 15A darf man also nicht so wörtlich nehmen.
HTH Thomas
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
OK, danke für die Hinweise.
Ich gehe also nun davon aus, dass im Dauerbetrieb, und beispielsweise bei voller Auslastung (100%/1000W) bei uns üblichen 230 Volt Eingangsspannung sowie unter Berücksichtung von bis zu 20% Verlustleistung das Netzteil maximal ((1000/230)+20%) bis zu 5,22 Ampere aus der Steckdose ziehen kann. Ist es richtig so? Für mich ist es halt äußerst wichtig vorab abzuschätzen, wieviel "Strom-Ressourcen" das Teil aus den mir zur Verfügung stehenden 16A verbraucht, da ich noch eine ganze Menge anderer Geräte (externe Festplatten, Switches, Laserdrucker, usw.) an der gleichen Sicherung im Betrieb habe.
Danke & Gruß Michael
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Michael wrote:

Jetzt möcht ich dich einmal ein wenig auf den Boden der Wirklich- keit zurückholen mit einer Gechiiiechde aus der Vergangenheit... Die Gechiiiechde hab ich hier°° schon ein paarmal erzählt, die anderen Leser sollen weiterzappen :-)
Einer meiner Lieblingskunden hatte eine große Halle. Diese Halle sollte einen Ventilator eingebaut bekommen zwecks Belüftung. Er schickte einen seiner Lieblingsingenieure (ähemm) hinaus in die Halle, um das Volumen auszumessen. Dieser Unglücksrabe maß nicht nur Länge mal Breite mal Höhe sondern auch alle Schrägen der Mauern, die Fenster- und Türnischen aus und kam mit einem Ergeb- nis zurück auf 6 Stellen hinter dem Komma (aus den cm berechnet).
Er hat ihn danach gefeuert.
(btw.: der Lieblingsingenieur war übrigens kein Stadtmusikant aber sowas gibts auch anderswo)
Den ex akt passenden Ventilator sucht er heute noch ;-)
Wenn du die Essenz nicht ganz verstanden hast: die Zahlen in der Elektrotechnik sind oft mit mehr als 20% Toleranz behaftet und gelten im Zusammenhang mit Randbedingungen, Temperatur, einer Vorgeschichte oder benachbarten Geräten und Drähten.
Servas
--
Haben Sie keine Angst vor Büchern! Ungelesen sind sie harmlos.
http://www.meg-glaser.biz/wiz/power-cons.html
  Click to see the full signature.
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Am 9/19/2007 11:25 AM schrieb Franz Glaser (KN):

So aehnlich geht's mir derzeit mit meinen Kindern. Die lernen im (ansich sehr guten) Gymnasium NICHT MEHR, wie man schaetzt! Ist scheinbar aus der Mode gekommen, das Ergebnis einer Berechnung VORHER grob abzuschaetzen, damit man weiss, wo man ungefaehr "landet". Die Zahlen werden (stumpfsinnig) in den Taschenrechner getippt und aufgeschrieben. Wenn man bei der Berechnung wegen eines Denkfehlers/Umrech- nungsfehlers (manchmal) um mehrere Zehnerpotenzen daneben liegt faellt das den Kindern garnicht auf...
Irgendwie ist das der Fluch des Taschenrechners. Ich hab' in der Unterstufe noch mit dem Rechen- schieber gearbeitet. War IMHO eine gute Uebung.
Sorry fuer's Offtopic, aber irknwie passt's doch herein.
--
have a nice day | Dummheit ist ansteckend,
| Verstand wächst sich kaum
  Click to see the full signature.
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Fritz Schoerghuber schrieb:

Das ist nicht "aus der Mode gekommen", sondern die Lehrer können es nicht mehr.

Entspricht dem Wissensstand der Lehrer.

Nein, Fehler in den Größenordnungen macht man mit dem Rechenschieber genauso leicht. Da ist es allerdings insofern unwahrscheinlicher, weil man "die Exponenten" ohnehin im Kopf ausrechnen muß und deshalb an korrektes Mitdenken gewöhnt ist / war / sein sollte.

ACK
Gar nicht OT.

Eben.
Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
  Click to see the full signature.
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Fritz Schoerghuber schrieb:

Nehm' doch das Verfahren für die nächste Taschengeldzahlung: Huch - cent statt Euro - ach macht nichts, sind nur zwei Zehnerpotenzen. Nächsten Monat gibt's ja neues Taschengeld :-) Und Tschüss Kinners...
Butzo
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Am 9/22/2007 12:45 AM schrieb Klaus Butzmann:

Und wenn sie dann quengeln, schick' ich sie zu Dir =8-/
--
have a nice day | Dummheit ist ansteckend,
& SCNR | Verstand wächst sich kaum
  Click to see the full signature.
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Ich täte den Serverraum ja mit einer eigenen Unterverteilung oder zumindest mehreren Sicherungsabgängen versehen...
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Hi, das Prob. ist, dass es kein getrennter Serverraum, sondern ein gewöhnliches "Wohn-/Arbeits-Zimmer" ist. In den letzten 5 Jahren hatte ich aber keinerlei Probleme, da der Raum durch eine separate, von der übrigen Wohnung unabhängigen Sicherung (Klasse B, 16A), gesichert ist. Die Sicherung ist kein einziges Mal rausgeflogen. Und das umfangreiche EDV-Zubehör ist ja jetzt auch schon vorhanden, ändern tut sich nur der Monitor (24"TFT statt 19"Röhre). (jetziger PC bleibt, läuft im 24x7 - 250W-Volllastbetrieb). Die zusätzlichen maximalen 6A für die neue Workstatation sollten keine Probleme bereiten. Ich messe aber zuvor meinen jetzigen Stromverbrauch mit einem Messgerät.
Danke, Gruß Michael
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Du hast ein Meßgerät ?
Warum hast Du dann nicht einfach dein Netzgerät gemessen ?
Mfg bastian
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

...weil ich das Netzteil noch gar nicht gekauft habe und mich vorab vergewissern wollte!
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
>

> > bastian

Mir war aufgefallen, daß von Messen nicht die Rede war, aber andererseits haben die Wenigsten ein Wechsel-Strom-Meßgerät....
Ich hab den Nachsatz übersehen.
MfG bastian
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Polytechforum.com is a website by engineers for engineers. It is not affiliated with any of manufacturers or vendors discussed here. All logos and trade names are the property of their respective owners.