Elektronischer Schlüssel

Hallo,
Ich bin auf der Suche nach einem Konzept für eine Art elektronischen
Schlüssel, mit dem ich von außen ein im Innern des Hauses befindliches Gerät
ein und ausschalten kann.
Folgendes soll erfüllt sein:
a) Die Auswertung der Echtheit des Schlüssels soll in der Alarmanlage und
nicht im Schloß erfolgen, so daß es nicht hilft, sich Zugang zum Kabel zu
verschaffen.
b) Die Schlüssel sollen kostengünstig und klein sein, Der gesamte Aufbau
soll sehr einfach aber dennoch effektiv und zuverlässig sein.
Folgendes hab ich mir überlegt:
- Einfacher mechanischer Schlüsselschalter scheidet aus wegen a)
- Zahlenschloß (heb ich mir auf als letzte Alternative)
- Eine Lösung mit RFID wäre sehr elegant, aber gibt es da *kostengünstige*
Selbstbau-Lösungen, bei denen die Auswertung des Schlüssels beliebig weit
vom Antennenmodul entfernt erfolgen kann bei sehr einfacher billiger
Verkabelung? Wahrscheinlich kann ich das aber knicken, das wäre mit Kanonen
auf Spatzen geschossen und teurer als die angestrebten 20 FRZ.
- Ein DIN-Stecker bei dem das Secret aus 3 oder mehr verschiedenen
Widerständen besteht, die ich in der Zentrale mit Fensterdiskriminatoren
auswerte. Das ist wirklich kostengünstig und einfach und auch nicht in
kurzer Zeit zu knacken und die Stecker lassen sich einfachst an einem
Schlüsselbund befestigen, aber ich hab Zweifel an der Zuverlässigkeit.
- Selbstgebauter Barcode-Leser?
Es soll halt wirklich mit
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"Bernd Kreuß (7bit: Kreuss)"
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Bernd Kreuß (7bit: Kreuss) schrieb:
Hallo,
wenn drahtlos immer wieder der selbe Schlüssel gesendet wird kann ein böser, intelligenter und gut ausgerüsteter Einbrecher die Schlüsselübertragung abhören, speichern und wieder senden um dann ohne Einbruch ins Haus zu gelangen.
Bye
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Uwe Hercksen
"Bernd Kreuß (7bit: Kreuss)" schrieb:
Wie wäre es denn mit einer Silicon ID von Maxim/Dallas? Die haben eine 1-Wire-Schnittstelle zum auswertenden Rechner, und können auch in einen beliebigen (mechanisch geeigneten) Stecker eingebaut werden. Außerdem gibt's die auch in Knopfzellenform, wodurch ggf. der Stecker ganz entfallen kann.
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Tilmann Reh
Genau wie bei Zentralverriegelungen mit Fernbedienung für KFZ, deshalb auch meine Idee, den Schlüssel nur drahtgebunden zu übertragen. Aber mit so intelligenten und gut ausgerüsteten Einbrechern rechne ich eigentlich im Grunde garnicht.
Bernd
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"Bernd Kreuß (7bit: Kreuss)"
Chipkartenkontaktiereinheit und eine einfache I2C oder secure EEpromchipkarte?
Ebenfalls Bernd
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Bernd Laengerich
"Bernd Kreuß (7bit: Kreuss)" schrieb:
Wieso? Kleinstmöglicher µC zur Auswertung (z.B. AT89C2051, kostet ungefähr einen Euro), ein bißchen drumherum, fertig. Wie soll denn das Ausgangssignal aussehen? Relaiskontakt?
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Tilmann Reh
Vorher brauch ich aber noch das Programmiergerät und ein bisschen Zeit zum Üben, um mich mit dem Ding vertraut zu machen.
Danach kommt nur noch eine Konstruktion aus Flipflops um das Ding Scharf bzw. unscharf zu schalten und auf das Signal vom Bewegungsmelder zu reagieren.
Vielleicht werd ich mir doch mal bei Gelegenheit ein Programmiergerät für diesen Mikrocontroller zulegen und damit herumexperimentieren, wenn ich dann irgendwann die Version 2 dieser Alarmanlage konstruiere.
Ich bin aber jetzt durch Zufall auf eine sehr einfache Idee gekommen:
Es gibt von Holtek die Kombination HT12E/HT12F die für Garagentorfernbedienungen und ähnliches verwendet werden. Der Decoder kommt in die Alarmanlage und der Encoder kommt neben die Tür, 3 Adern reichen.
Der Schlüssel ist ein mindestens 13-Poliger Stecker, der mit dem Lötkolben und ein bisschen Draht einen geheimen 12-Bit Schlüssel fest eingeimpft bekommt. Wenn ich ihn in die Buchse neben der Tür stecke und die Zahl mit der am Decoder eingestellten Zahl übereinstimmt geht am Decoder ein Ausgang von 0 auf 1 solange bis ich den Schlüssel wieder abziehe.
Ich begeb mich jetzt gleich mal auf die Suche nach geeigneten Steckverbindungen.
Bernd
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"Bernd Kreuß (7bit: Kreuss)"
Bernd Kreuß (7bit: Kreuss) schrieb:
Hallo,
eben nicht, bessere Systeme sind längst darüber hinaus immer wieder den gleichen Code zu übertragen. Da nimmt man die Zahl der Betätigungen der Fernbedienung, verschlüsselt sie mit einem geheimen Verfahren und fügt vorher noch die Schlüsselnummer dazu. Im Auto wird für jeden angemeldeten Schlüssel mitgezählt wie oft der benutzt wurde. Wenn man die Fernbedienung mal weit weg vom Auto ein paar Mal versehentlich gedrückt hat: auch kein Problem, die Elektronik im Auto merkt das der Schlüssel ein paar mal von ihr unbemerkt gedrückt wurde und korrigiert ihren Zählerstand, zur Sicherheit evtl. erst nachdem zwei aufeinanderfolgende Zählerstände empfangen wurden.
Bye
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Uwe Hercksen
Matthias Brucke schrieb:
Hallo,
na das ist doch ein enormer technischer Fortschritt wenn man Sonntags um 8 nicht nur durch die eigenen Kinder sondern auch durch die der ganzen Strasse generft werden kann. ;-)
Bye
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Uwe Hercksen
Die Anlage bekommt natürlich einen Akku spendiert, unter anderem auch, damit der erste Weg des Einbrechers zum Sicherungskasten umsonst ist.
Wenn das Haus brennt, und ich die Alarmanlage deshalb nicht mehr ausschalten kann soll sie halt losgehen, wenn ich oder die Feuerwehr reingehen. Wenn sie nicht losgeht, weil sie bereits abgebrannt ist, kann mir das auch egal sein. Damit kann ich mich anfreunden. Im Innern des Hauses kann ich an einer versteckten Stelle einen Schalter montieren, mit dem ich sie Komplett ausschalten kann, dann passiert auch nichts, wenn die Schlüsselerkennung versagt ich aber schnell genug bin.
Das einzige, was zu vermeiden gilt ist daß das Haus brennt *weil* die Alarmanlage einen Defekt hat.
Bernd
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"Bernd Kreuß (7bit: Kreuss)"
Matthias Brucke wrote in :
Sie wie ich es verstanden habe, geht es ja nur darum die Alarmanlage zu deaktivieren.
M.
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Matthias Weingart
Ah, stimmt, beim nochmaligen Lesen ist es klar, na dann braucht man den Kindern die Kombination ja nicht zu verraten und kann diese Lösung benutzen ;)
> > M.
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Matthias Brucke

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