Elektrosmog: Batterie nein, Netz ja - warum?

Grüss Euch
Immer wieder lese ich, dass, wenn ein Gerät mit Batterien betrieben wird, es im Gegensatz zum Netzbetrieb weniger oder keinen Elektrosmog
verursacht.
Stimmt das?
Wenn ja: Wo liegt in Bezug auf Elektrosmog denn der Unterschied von Batterie- und Netzbetrieb? (Die elektrischen Ströme in einem Gerät bauen doch Magnetfelder auf, ob diese Ströme nun von Batterien oder vom Netz gespiesen werden, oder nicht?)
Vielen Dank.
Grüsse Louis
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Hallo, Louis,
Du meintest am 15.01.10:

Für irgendwelche Definitionen von Elektrosmog sicherlich.

Eben: wie möchtest Du "Elektrosmog" definieren? Am Rande: auch ein mit Batterien betriebenes Gerät kann Wechselfelder erzeugen, beginnend bei einer batteriebetriebenen Klingel.
Viele Gruesse! Helmut
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"Helmut Hullen" schrieb...

Auch Geräte ohne Netzteil, Akku oder Batterie erzeugen Elektrosmog. (je nach Definition) Der Piezo-Zünder eines Feuerzeuges im Moment der Betätigung, oder der knisternde Acryl-Pullover beim Ausziehen, oder ganz schlimm (!) das Gewitter am Himmel. ;-)
W.
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Hallo, Wolfgang,
Du meintest am 16.01.10:

Ebendt! Die Gewitter gehören verboten. Einerseits wegen des Elektrosmogs, andererseits wegen des Krachs. Schliesslich werden inzwischen auch Feuerwerke wegen des Krachs nicht mehr so schnell erlaubt. Und der Zitteraal muss auch verboten werden.
Viele Gruesse! Helmut
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Helmut Hullen wrote:

Der wird bei Euch eh aussterben, weil er die Kopfsteuer ... aeh CO2 Abgabe nicht zahlen kann.
--
SCNR, Joerg

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Joerg schrieb:

Die CO2 Abgabe pro kg Körpergewicht und Stunde ist bei Fischen ganz erheblich kleiner als bei Säugetieren und Primaten....
Bye
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Uwe Hercksen wrote:

Dafuer lassen sie eine Menge hinten raus was dann zu Ammonia und Nitraten wird. Das kostet Extrasteuer :-)
--
Gruese, Joerg

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Louis Noser schrieb:

So generell nicht. Gemeint ist wohl folgendes. Leitungen, auf denen Wechselstrom fließt, strahlen auch elektromagnetische Wellen ab. Die Leitungen wirken als Antennen. Nimmt man jedoch 50 Hz Wechselstrom, so haben die Wellen eine Länge von 3*10^8/50 [m]=6*10⁶ [m] = 6000 Kilometer. Zur effizienten Abstrahlung müsste ein Kabel mindestens 1500 Kilometer lang sein. Die Abgestrahlte Energie ist sehr gering. Größeren Elektrosmog,in Form von Abstrahlung, kann die Elektronik in den Gebrauchsgeräten erzeugen. Sie arbeiten sehr häufig mit Schaltkreisen, die im Mega oder gar im Teraherzbereich. Hier reicht die interne Geräteverkabelung allemal aus, bei ungeschirmeter Elketronik heftigste Abstrahlung zu erzeugen. Das ist dann häufig ein Fall für die Funkentstörung. Dies ist jedoch unabhängig von der Art der Versorgung. Gleichströme von Batterien erzeugen zeitlich konstante Magnetfelder. Sie sind jedoch in ihrer Bedeutung vernachlässigbar.

Der Unterschied besteht in den Wechselfeldern und der Abstrahlung.
MFG Stefan
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Hallo,
Louis Noser wrote:

im Sinne einer allgemeingültigen Wahrheit? - Nein, ganz sicher nicht. Dafür reichen schließlich einzelne Gegenbeispiele. Der Umkehrschluss, dass es egal ist, ist aber genauso wenig allgemeingültig.
Absolut gesehen wird eine Batterie den Elektrosmog sogar steigern. Denn die Fabrikationsanlage für selbige wird sicherlich auch elektrisch betrieben werden.

Ja, aber für die Abstrahlung der Felder ist der Strom nicht hinreichend. Es muss zusätzlich eine Asymmetrie in der Stromführung geben. Diese gibt es zwar in der Praxis immer, allerdings unterscheiden sich die Größenordnungen erheblichst. Ferner beeinflussen Frequenz und Abschiermungsmaßnahmen die Abstrahlung wesentlich. So wird z.B. ein über ein TP-Kabel geführter Strom aufgrund der Symmetrie kaum ein Streufeld erzeugen, während der gleiche Strom über eine Oberleitung der Bahn geführt, riesige Streufelder erzeugt.
Beim Netzbetrieb kommt nun zu den eigentlichen Komponenten des Elektrogeräts noch das Netzteil dazu. Und dieses erhöht zum einen einen den Stromverbrauch (wegen begrenztem Wirkungsgrad) und zum anderen wirde es natürlich selbst Störfelder erzeugen, die das Gerät sonst ohne Netzteil. Welche Dimensionen das hat, ist eine andere, sehr individuelle Sache.
Ökonomisch ist ein Batterie oder Akkubetrieb aus derlei Motiven nicht. Und ökologisch auch nicht, da durch den begrenzten chemischen Wirkungsgrad des Prozesses der Gesamtverbrauch deutlich erhöht wird. Es mag natürlich sein, dass die Strahlung dann nicht mehr im eigenen Haus entsteht, wenn man die Energie in Konserven kauft.
Als Faustregel kann man sich aber merken: wer sich über EMV im Haushalt Gedanken macht, sollte als allererstes alle DECT-Funktelefone aus seinem Haushalt verbannen. Im zweiten Schritt kann man dann auch die Handys abgeschalten. Ferner ist die direkte Wohnortnähe zu Bahngleisen und großen Sendeanlagen (vor allem Langwelle und Mittelwelle) zu meiden. Und wenn man das alles erledigt hat, kann man sich in aller Ruhe den Nachkommastellen zuwenden.
Ausnahmen bestätigen natürlich auch hier die Regel. So wird eine breite Stegleitung zu einem Nachtspeicherofen sicherlich einiges an Feldern zum Besten geben.
Marcel
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Hallo
Am 15.01.2010 15:30, schrieb Marcel Müller:

Handys funken ja auch selber. Das verstehe ich noch.
Was ist aber mit Funkwecker? Die empfangen ja nur. Ist es so, dass diese Geräte nicht deshalb Elektrosmog absondern, weil sie Funkwecker sind, sondern ganz allgemein Elektronik beinhalten? (Denn das wird immer wieder suggeriert, dass Funkwecker, weil sie Funkwecker sind, Elektrosmog verursachen.)
Grüsse Louis
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Muahaha. Mit den paar µA Stromaufnahme, die die haben, ist das alles, aber kein Elektrosmog - eher nur ein Hauch von einem Elektrohauch.
-ras
--

Ralph A. Schmid

http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de /
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Louis Noser wrote:

Ein Funkwecker empfängt in der Tat nur. Lediglich wenn er "weckt", wird Strom in einer bestimmten Frequenz auf einen Lautsprecher oder Piezo-Schallwandler gegeben.
"Elektrosmog" ist ein Gummibegriff. Was genau ist denn deiner Ansicht nach "Elektrosmog"? Man kann das ganze auch übertreiben...
CU
Manuel
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Hallo,
Louis Noser wrote:

suggerieren kann man viel. Ein Funkwecker wird prinzipsbedingt erst mal nicht signifikant mehr EMV abstrahlen, als jeder andere elektrische Wecker. Bauartbedingte Unterschiede zwischen verschiedenen Modellen außen vor.
Aber ich möchte behaupten, dass es stand jetzt auf der ganzen Erde keinen einzigen belastbaren Beleg dafür gibt, dass von einem Funkwecker eine Gefährdung durch elektromagnetische Strahlung ausgeht. Das sollte genügen, um sich anderen, wichtigeren Themen zuzuwenden.
(Das Risiko, durch den Weckton einen Herzinfarkt zu erleiden, ist sicher höher. :-)
Marcel
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Louis Noser wrote:

Nicht alles glauben was in irgendwelchen Pamphleten steht. Diese ganze Elektrosmog Hysterie hat in etwa die Glaubwuerdigkeit wie "Gaaaah! Die Welt wird am 21.Dezember 2012 untergehen! Hilfeeeee!"
Wenn an dem ganzen Mumpitz was dran waere muesste ich schon vor ueber 20 Jahren verstorben sein, denn HF-Kram ist mein Job.
:-)
--
SCNR, Joerg

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Joerg schrieb:

Hallo,
alles negieren zu wollen was in den falschen Pamphleten steht und dafür alles zu glauben was in den richtigen Pamphleten steht hilft auch nicht weiter.
Bye
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Louis Noser schrieb:

Ein Funkwecker ist ein Empfänger für Funkwellen, kein Sender. Was anderes sind Radiowecker mit 50Hz Trafo oder 50Hz Synchronmotor. Diese produzieren 50Hz Magnetfelder. Dosimetrieexperimente haben ergeben, dass diese Wecker den grössten Beitrag zur 50Hz Magnetfeld- exposition liefern, falls man überhaupt so ein Ding auf dem Nachttisch stehen hat. Ob diese Exposition irgendwelche gesundheitlichen Folgen hat, keine Ahnung, der Bericht hatte sich auch ausdrücklich von Aussagen distanziert. Lokführer haben angeblich ein höhere Leukämierisiko und niemand weiss genau, warum. Italien scheint weniger betroffen, die haben auch eigen- artigerweise noch viele DC-Strecken.
--
mfg Rolf Bombach

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Louis Noser schrieb:

Muse bekommt "Elektrosmog" offensichtlich sehr gut. Zumindest wenn es sich um Handies handelt.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,670506,00.html
-- mfg hdw
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... lese doch 'mal das Büchlein ISBN 3-7880-7555-4, Elektrosmog, KATALYSE e.V.
mfG Leo
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Also schrieb Louis Noser:

Naja... die leitungsgebundenen oder leitungsgeführten Störungen auf der Verbindung zum Stromnetz entfallen halt... alles andere hängt von der Funktion des Geräts ab. Soll es Funkwellen erzeugen, dann tut es das so oder so gleichermaßen... auch die "Qualitäten" des Innenlebens, was Störaussendung betrifft, ändern sich damit bestimmt nicht.
Elektrosmog ist ein FUD-Unwort.
Ansgar
--
*** Musik! ***

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Louis Noser schrieb:

Hallo,
dann dürfte ja ein GMS Handy nur "Elektrosmog" verursachen wenn es gerade am Ladegerät hängt.
Batteriebetriebene Geräte die starke Wechselfelder mit 50 Hz (oder Oberwellen davon) verursachen dürften aber recht selten sein.
Bye
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