Fenster automatisch öffnen/schließen über PC

Hi Leute,
meine Freundin und ich haben da eine Idee für unsere Wohnung. Wir wollen
unsere Dach-Kipp-Fenster bei Regen automatisch schließen lassen. Ich als
Fachinformatiker will natürlich das ganze über einen PC steuern. So,
brauche ich also irgendwie einen Regensensor welcher über PC steuerbar
ist, sowohl eine Technik mit der ich das Fenster schließen lassen kann
oder eben öffnen, natürlich auch steuerbar über PC.
Am besten würde mir eine Lösung gefallen die ich direkt ansprechen kann,
so das ich es in ein eigenes Administrationsprogramm einbauen
(Programmieren) kann. Will ungern dutzende von Programmen haben und an
denen Ihren Funktionen gebunden sein, sondern will auf alle Funktionen
Zugriff haben und die auch so einbauen wie ich es mir vorstelle.
Ach ja, auf dieser Basis suche ich auch noch ein Thermometer und ein
Hydrometer (hoff das ist richtig geschrieben. So ein Ding welches halt
die Luftfeuchte mißt). Diese 2 Bauteile natürlich auch steuerbar über
den PC.
Ciao Sascha
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Sascha Hierold
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"Sascha Hierold" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@uni-berlin.de...
Brauchst Du halt eine Karte mit digitalen E/A und auch analogen Eingängen. Sowas gibt es als KArten oder auch als USB Lösung. Das ganze kannst Du dann meistens in verschiedenen gängigen Programmierumgebungen programmieren. Ich würde allerdings nicht extra ein PC für sowas laufen lassen wollen,
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Jens Orf
dann denk vielleicht doch lieber an eine SPS statt an einen PC.
Die Japaner hamm sowas mitsamt Analogeingängen und allem Drum und Dran und recht preiswert. Kannst auch vom PC aus programmieren. Der Vorteil ist: Der PC muß nicht Tag und Nacht laufen, du mußt nix basteln, alles schon fertsch.
MfG
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Franz Glaser (KN)
[...]
Warum eigentlich immer so kompliziert? Markiesen/ Jalousien-Hersteller haben das doch in ihrem Programm. Auf der anderen Seite, wenn Du gerne programmiernen willst, nehme doch ein "easy"-Steuerrelais von Klöckner-Moeller. Da kannst Du dich austoben über " Anweisungsliste" / "Kontaktplan" / "PC" . Da ist alles drinn, was dich interessiert.
Uebrigens, SIEMENS hat auch sowas , nennt sich " LOGO"
Beide sind auch keine so große Stromfresser wie ein PC im Dauerlauf. Hast Du eigentlich Deinen Leistungsbedarf Deines PC.s schon mal gemessen? Du wirst Dich wundern!
Bei mir sind es im Normalfall ( PC/Scanner/Drucker) ca. 120...260 Watt, je nach Bildschirm-Helligkeit.
Und jetzt Du!
Rudi
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Rudi Horlacher [Paul von Staufen]
Hallo Rudi,
Ein Steuer-PC braucht weder Bildschirm, Scanner, Drucker, Tastatur noch Grafikkarte. Mit genügend RAM auch keine Laufwerke und Gigahertz-Takt schon gar nicht.
Andererseits gibts größere Rechner, die aus anderen Gründen sowieso laufen.
Siegfried
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Siegfried Schmidt
Siegfried Schmidt spoke thusly:
ACK.
Nur, wenn das BIOS mitspielt.
Dann braucht's aber einen Server, der im Bedarfsfall ein Bootimage über's LAN zur Verfügung stellt.
ACK.
Tschüs,
Sebastian
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Sebastian Suchanek
Am 2004-08-22 schrieb Siegfried Schmidt:
Für das, was so ein (Industrie-) PC + 230V IO Karte kostet, kannst du dir locker fünf Logo SPS kaufen. Eine Logo kannst du auch verwenden ohne Leitungen quer durch die Stube ziehen zu müssen. Für die obige Anwendung wirst du die Logo nicht mal ansatzweise ausreizen und IMO werkelt dort gerade mal ein 8051 Controller (oder vergleichbares) drin.
Aber Vorsicht: Jalousie brauchen eine Hardwareverriegelung, die verhindert, dass beide Drehrichtungen angesteuert werden. Ohne zusätzliche Relais wirst du also nicht weiterkommen, egal wie du sie ansteuerst. Somit brauchst du sowieso einen Schaltkasten, und da passt auch wunderbar eine LOGO rein. Willst du es fachlich richtig machen, nimmst du eine 24 V LOGO und ein passendes 24 V Netzteil und ein paar Koppelrelais mit AC3 Wechselerkontakten und schon ist dein Problem luxeriös gelöst, denn wie schon geschrieben wurde: Für Jalousiesteurungen gibt es fertige Module, an die man einen Regensensor anschließt. Das ist zwar im ersten Moment teuer, ersparen dir aber viel Eigenentwicklungszeit und böse Überraschungen...
Willst du was über Prozessvernetzung lernen, kaufe dir ein IO Netzknoten mit LAN Anschluss und einen Industrie PC, und lass eine SoftSPS auf diesem Rechner laufen. Schreibe dir ein Visualisierungsprogramm, welches die Daten auf einem anderem PC im Netz anzeigt, und wenn du richtig einsteigen willst, installiere dir ein Realtime BS auf dem Indutrierechner und lasse auf dem deine SoftSPS laufen. Das ist dann so der Bereich, wo ein Industrie PC so langsam Sinn machen, das läuft dann auf sowas wie intelligente Robotersteuerung (Bilderkennung) oder ähnliches hinaus.
Nur mal um so etwa die Einstufung eines IndustriePC vor Augen zu halten. Zudem geht man bei der Nutzung eines IndustriePC kaum von einer Nutzungsdauer von mehr als 10 Jahren aus und dann wird es interessant, wie du in 10 Jahren deine selbstgeschriebenen Programme auf einem neuerem IndustriePC kostengünstig zum Laufen bekommst.
Auf der letzten Industriemesse sprach man eindeutig davon, dass es heute schon schwierig ist, Prozessoren für IndustriePC mit weniger als 233 MHz Taktfrequenz zu bekommen. Das Problem wird in 10 Jahren wohl schon eine Zehnerpotenz höher liegen.
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Juergen Bors
Ich würde sagen kümmere dich primär um die Aktoren, die sind auch der teuerste Teil deiness Vorhabens. Um einfach Integrationszeiten ändern zu können und Erweiterungen vornehmen zu können würd eich ebenfalls zu einer kleinen Steuerung (SPS, C-Control, Logo u.ä.) raten. Schau dir mal die neuen C-Control (M-Unit 2.0, event. reicht sogar die Micro!) an...
Ein PC ist dazu passend wie ein gebrauchter, vorhandener 40Tonner zum 5 Brötchen holen: es geht, ist aber unökonomisch.
ein paar Zeilen Basic für eine C-Control tun es da
Hygrometer
Sensoren werden eigentlich mehr abgefragt als gesteuert. Auch das geht mit einer der angeführten Steuerungen sehr gut. Übrigens auch mit einem Installationsbus, aber das ist dir ggf. zu teuer. Ich habe ähnliche Aufgaben wie deine schon mit LCN implementiert (Rollladensteuerungen nach Licht, Außen- und Innentemp.)
Thomas
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Thomas Einzel
Hallo Sebastian,
Man muß nicht alles schlechte aufheben.
Ach geh, Compact Flash existiert schon ein paar Tage.
Siegfried
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Siegfried Schmidt
Hallo Juergen,
Was für ein Industrie-PC? Und warum kaufen - wenn du zu laut hier schreist, wirst unter alten Mainboards begraben.
Vielleicht sollten die Messedruiden einfach mal in die Sondermüllcontainer ihrer eigenen Betriebe gucken? Aber was hat das mit einem privaten Alt-Rechner zu tun, der als Minimalgerät ein zweites Leben erhält?
Siegfried
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Siegfried Schmidt
Am 2004-08-22 schrieb Siegfried Schmidt:
Schön für dich. Ich bin Profi, da sind Bastellösungen indiskutabel. Natürlich kannst du privat viel machen, nur soll sich ein Aufwand ja auch privat irgendwo rechnen. Was nützt dir eine Investition für eine IO Karte, wenn das System so unausgereift ist, dass man es beim nächsten Tapezieren in die Tonne haut?
Die kleinsten IndustriePC klicke ich dir auf eine TS Hutschiene und daneben sitzt das passende Netzteil und IO Modul (erhändlich für verschiedene Spannungen und Analogsignale), keine Festplatte, kein Diskettenlaufwerk, sondern ein LAN Anschluss, USB, IO Kartenport und 2 Stück SD Kartenslots und ein passendes BS (Linux, Windows) auf ROM, jede Menge RAM, EEPROM für nicht flüchtige Speicherbereiche. Alles für 24h/d Betrieb ausgelegt und mit Schnittstellen für z.B. Profibus DP. Das alles kommt in ein EMV gerechtes Gehäuse und wird VDE gerecht verdrahtet.
DAS ist der Unterschied. Es sind eben speziell für Steuerungs- und Regelungsaufgaben gebaute PC, die man in der Rauen Umgebung in der Industrie benutzt.
Die LOGO, ALPHA und auch die EASY sind hingegen speziell für "Dezentrale Steuerungs- und einfachen Regelaufgaben einzelner Antriebe" gedacht. Als Beispiel seien Rolltore, elektr. Schiebetüren, konfortable Treppenhauslichtsteuerungen, kleine Pumpensteuerungen und ähnliches genannt.
Gerade für die Alpha gibt es auch ein LCD Panel, mit dem man auch Werte anzeigen lassen kann (auch als Kurve) und Bedienungen über Menüs programmieren kann. Weitere Messwerte lassen sich durch analoge Erweiterungsmodule verarbeiten. Billig ist das ganze nicht, aber du fragst hier ja auch Leute, die sowas ernsthaft machen.
Ah ja, und du gibst auf den Müll auch noch eine Funktionsgarantie von 2 Jahren und eine Ersatzteilverfügbarkeitsgarantie von mindestens zehn Jahren?
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Juergen Bors
Am 2004-08-22 schrieb Siegfried Schmidt:
Dann muss dein Board aber schon wieder so neu sein, dass es von einem USB Medium booten kann. Zudem musst du dann die Karte immer stecken lassen und CF und Datensicherheit sind nicht wirklich Freunde.
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Juergen Bors
Hallo Juergen,
CF gibts auch für IDE.
Für einen Steuerrechner reicht ein ro-Bootmedium, man muß nicht ständig drauf rumschreiben. Und zur Not gibts im Schrott Tonnen von Disklaufwerken, deren Leistungsaufnahme wirklich vernachlässigbar ist.
Siegfried
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Siegfried Schmidt
Juergen Bors spoke thusly:
Nein. CF-Karten sind IDE-kompatibel. Einen CF-Header und einen 4-poligen Pfostenstecker passend zusammentüdeln und das Teil sollte am IDE-Bus laufen.
Das mußt Du bei einer Festplatte auch. Es spricht ja nichts dagegen, die Karte im inneren des PCs festeinzubauen.
-v, please.
Tschüs,
Sebastian
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Sebastian Suchanek
Hallo Juergen,
Aber nicht für den OP. Der will basteln und braucht einen Aufhänger dazu.
Glaubst du, das ist bei einer Bastellösung auf Basis einer SPS oder Industrie-PC automatisch anders?
Und kostet doppelt soviel wie das ganze Dachfenster. Klar - als Profi kann man es nicht anderes machen, deswegen gibts auch so wenig Fenstersteuerungen.
Außerdem dürfte es keinen anderen Rechnertyp als schnöde Desktop-PCs geben, der häufiger im 7/24h-Betrieb eingesetzt wird und läuft - und das nicht nur zum Basteln.
Was für den Zweck nicht die Spur einer Rolle spielt.
Typischer Fall eines unpassenden Angebots.
Ich muß es glücklicherweise nicht herstellen. Allerdings liegt der Witz einer PC-basierenden Steuerung ausgerechnet darin, einen verbreiteten und gut austausbaren Hardware-Kern zu verwenden und sich damit genau nicht von irgendeinem Prozessortyp oder Designvariante abhängig zu machen.
Aus dem Grund kann die Abhängigkeit von einem spezielle
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Siegfried Schmidt
...
Und kostet für Temparatur, Regensensor und ein Aktorsummersignal wieviel?
Eben. Ich glaube ihr seid dabei am Threadtopic vorbei zu schrammen.
Genau darum ging es dem OP - siehe Topic. Ich bin auch kein Verfechter Uralt PCs für Steuerungszwecke einzusetzen. Für den vorgesehenen Zweck ist ein IPC aber IMO overkill. Ggf. sind Installationsbuskomponenten noch zweckmäßig, eine SPS o.ä. - in genauso professionellem Aufbau - wahrscheinlich die beste Lösung. ...
Das setzt allerdings in jedem Fall voraus, dass es die Firma oder Austöchterung dann noch gibt.
IMO - Thomas
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Thomas Einzel
Sascha Hierold schrieb:
Also ich habe das mit meiner Wohnung so gemacht: Man nehme einen WAGO 750-841 programmierbaren Feldbuscontroller (mit Ethernet-Anschluß) und eine Handvoll passende Ein-/Ausgabemodule und schreibe für dieses Gerät ein passendes Steuerungsprogramm. Das Teil arbeitet dann erst mal unabhängig von einem PC. (Überleg mal wer sonst das Fenster zu macht wenns regnet und dein Steuerungs-PC mal wieder abgestürzt ist...) Für Visualisierung und sonstige Meßdatenübertragung spricht mein PC mittels ModbusTCP mit der WAGO-Steuerung und holt sich dort die gewünschten Werte bzw. schreibt neue Sollwerte. Das ganze über ein kleines Python-Script. Jetzt baue ich mir noch etwas Software ausßenrum damit ich das Ganze auch vom Sofa aus per IR-Fernbedienung steuern kann. Über die WAGO SPS laufen dann - Jalousien - Beleuchtung (geschaltet + gedimmt) - Temperatur- Einzelraumregelung - und was man halt sonst noch so braucht...
GEplant ist noch eine Kopplung an eine EIB-Anlage mittels
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Viel Spaß beim Basteln...
Markus
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Markus Neubauer
Hi Rudi,
Wenn du nach und nach deine ganze Wohnung über den PC steuern willst, dann machen es die 260 Watt auch nicht mehr fett.
Ciao Sascha
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Sascha Hierold
Hi Juergen,
Hört sich ja alles ganz toll an, und was würde mich der Spaß bezug nehmend auf die Fenster dann kosten? Bezweifle das ich da unter den Kosten für einen PC liege.
Ist mir schon klar, aber nur weil ihr das ernsthaft macht, muß ich ja nicht gleich auf das Optimum der Automatisierungstechnik gehen, oder? Ich selbst habe auch schon eine SoftSPS in Turbo Pascal 1996 geschrieben, welche auf einem ganz normalen PC in einer Industriehalle läuft und das seitdem ohne Fehler, Abstürze, oder kaputten Teilen am PC. Und das ganze war sicherlich billiger als die Profisachen die ihr hier schreibt. Sicher sind eure Lösungen das Optimum und wären sicher nett zu haben, allerdings soll das ganze ja auch im Rahmen bleiben. Und nur weil ich das mir selbst aus einigen PC-Komponenten zusammenbauen will, heißt das ja noch lang nicht das es deswegen eine Bastellösung ist.
Wenn ich das ganze auf einem für die Arbeit unbrauchbaren PC aufbaue, dann brauche ich keine Garantie, weil Computer wird es in 20 Jahren auch noch geben, und dann muß ich höchstens mein Programm portieren, aber solche Sachen wie USB oder sowas wird nicht einfach wieder vom Markt verschwinden, sondern die wird es auch noch in 20 Jahren geben.
Ciao Sascha
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Sascha Hierold
Hi Franz,
Damit meinte ich direkt ansprechen, nicht über irgendwelche Programme, sondern das ich es selber programmieren kann über eine Programmiersprache.
Namen? Webseite? Irgendwelche Infos?
Ciao Sascha
Reply to
Sascha Hierold

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