Hallo zusammen!
Klingt gruselig. Gab es sowas wirklich in der Anfangszeit der Elektrifizierung?
Hallo zusammen!
Klingt gruselig. Gab es sowas wirklich in der Anfangszeit der Elektrifizierung?
Keine Ahnung, aber die Ingo Maurer Lichtsysteme mit 12V waren ähnlich ;)
Am 27.12.24 um 19:55 schrieb Marco Moock:
Mit Isolatoren auf Abstand an Wand oder Decke klingt für mich erst mal nach Gleichstrom-Systemen von Anno Tobak & Pfeifendeckel. Ich mag kaum glauben das man so was noch mit Wechselstrom weiter betreiben konnte - oder durfte.
Und ich bin mir relativ sicher das so was heute nicht mehr zulässig wäre. Einen Bestandsschutz für so eine Installation würde ich nicht annehmen.
Die nächste "Generation" der Verlegung wäre m.E. dann das was ich bei uns im Haus mal früher (BE-Stand: etwa 1970) sah. Runde Metalldosen, Knebelschalter und dazwischen; auch zur Lampe; Metallrohre die innen mit einer Art Isolierung ausgekleidet waren und in denen Kunststoff-isolierte Einzelne Drähte eingezogen waren.
Bye/ /Kay
Einzeladern im Rohr hat mein Vater 1961 verlegt. Das war Stand der Technik und seine Installation damals zukunftsweisend und weit überdurchschnittlich. Ringleitungen in 30 cm Höhe in allen Räumen und wo keine Steckdosen da doch in relativ dichtem Abstand Leerdosen. In dem von ihm verwendeten Handbuch von 1960 sind Metallrohre besprochen. Selbstverständlich überall mit separater Schutzerde verlegt. 1.5 mm2 für Licht waren mit 10 A abgesichert, 16 A für die Steckdosenkreise hatten
2.5 mm2. Die spätere Krücke, dreiadrige Mantelleitungen mit 16 A zu überlasten, weil ja der stromlose Schutzleiter der Kühlung dient, war damals noch unzulässig.
Das war in Österreich in manchen Regionen (oder überall?) mindestens seit den 1950ern so üblich. Die Metallrohre sind nicht mehr erlaubt, und wie ich mit meiner jetztigen Frau aus ihrer Mietwohnung ausgezogen sind, sind alle Metallrohre rausgeklopft worden, und die ganze Installation neu gemacht. Die Verlegung von Einzeladern ist immer noch üblich, aber halt in Plastikschläuchen oder Rohren.
/ralph
Hallo,
Am 29.12.24 um 12:34 schrieb Helmut Wabnig:
Beispiele:
Ciao Walter
Helmut Wabnig schrieb:
Bergmannrohre gell? So eins musste ich bel der Facharbeiterprüfung biegen. Das hat mich die Note eins in der Praxis gekostet ;-)
Am 29.12.24 um 12:34 schrieb Helmut Wabnig:
Naja. "Relativ". :)
Kann schon sein. Ich hab das damals als Jugendlicher auf dem Dachboden so vorgefunden. Und da ich mich später in der Lehre zum Elektriker befand hab ich den alten Kram raus gerissen und weg geworfen. Zu der Zeit (1980'er) waren hier bei AP Trockenräumen NYM und U-Dosen usus.
Ja, mag sein das es die Zeit war. Da dürfte das alles aber schon Wechselstrom/Drehstrom System gewesen sein oder? Wie o.g. schien mir das offene Verlegen auf DC hin zu deuten - das m.E. NOCH früher gewesen sein dürfte. Weiß das jemand genauer?
Hier:
Bye/ /Kay
Dann google lieber nicht, wie die Brasilianer heiss duschen. ;)
Es gibt da ein YT Video von einem Bayrischen Elektriker der einen seltenen Fehler demonstriert - mit einer Elektrode in einem Würstchen das gegen das Metall eines Toaster gehalten wird [Brutzel].
Meintest du so was?
Die "Füllung" eines Durchlauferhitzers ist auch nur "Kühlwasser"!
Bye/ /Kay
Am 29.12.2024 um 18:54 schrieb Kay Martinen:
Vermutlich Helmut "Proofwood".
Das ist aber steinalt, die Würstchen-UFO *) Variante waren 2 Gabeln in den Enden einer Bockwurst, an L und N und sie Wurst war schnell heiß und wenn man sie nicht vorher angestochen hatte. konnte das eine Sauerei werden.
*) (c) by NVA.Disclaimer: Strom kann dich lebensgefährlich umbringen, frag Dominik "Zerobrain".
Ja, "Blankdraht DLE" ist eigentlich selbsterklärend.
Am 29.12.24 um 20:05 schrieb Thomas Einzel:
Nope! Ich meinte dieses hier "Freunde des Stroms"
L gegen N ist ja selbsterklärend. Der Fehler ist dabei es überhaupt zu machen. Ich meinte einen Echten Fehler in der Anlage wie o.g.
Das ist wahr. Es kann tödlich enden wenn man nicht auf paßt.
Kenne ich nicht. Klingt nach Dummkopf aber beim Sterben ist eh jeder Neuling. Da wär's schon schön wenn man sich die richtige Art vorher aussuchen könnte. Angeblich gibt es ja 1001 Arten und wohl noch ein paar Mehr.
Bye/ /Kay
Am 29.12.2024 um 23:15 schrieb Kay Martinen:
Ach der Markus, ja seinen Kanal schaue ich auch gelegentlich, kommt IMO besonnener 'rüber als Helmut. ...
Seinen Youtube Kanal könnest du dir mal ansehen, neben labern und der "Beißzange" bei der Geräte"demontage "kommt da auch guter fachlicher Content. Aber mehr Elektronik als Elektrotechnik.
Interessant. Eines seiner Videos ist mir heute zum ersten Mal in den Stream gerutscht.
Wohl, weil ich die letzten Tage ein paar Videos von SMARTRONIK gesehen habe.
Beide haben eine merkwürdige Art zu reden, ob das wohl am Strom liegt? ;)
Wo ist das Problem? Solange die metallische Wasserleitung gut geerdet ist kann nichts passieren. Die Steckdose würde ich dennoch gern etwas weiter weg sehen, aber so ähnlich liegen sie in deutschen Badezimern auch. Selbst die Arme eines Kleinkindes reichen meist, um gleichzeitig den metallischen Wasserhahn und den nassen Stecker in der Dose anzufassen. Und dessen anderes Kabelenede ist meisten nicht geerdet. In meinen Badezimmern gibt es weder Lichtschalter noch Steckdosen und wasswerdichte Feuchtraumlampen. In der Küche liegen Steckdosen weit weg von der Spüle.
Och, wer noch nie beim Spülen eine Dreifachsteckdose ins Spülwasser geworfen hat... Hat gekribbelt
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