Hochspannung

Hallo Leute, ist eigentlich im Zuge der Umstellung der Netzspannung von 220V auf 230V auch die Spannung der Hochspannungs-
leitungen von 220.000V auf 230.000V vorgenommen worden? Gruss Harald
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Harald Wilhelms schrieb:

Nein, die Nennspannungen im Transportnetz sind immer noch 220kV und 380kV, im Verteilnetz kommen dann noch 110kV und diverse Mittelspannungen dazu, und natĂŒrlich Niederspannung mit 400V und 690V.
Gruß Dieter
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
On Mon, 20 Nov 2006 17:14:55 +0100, Dieter Wiedmann

Hallo,
allerdings wird 380 kV und 400 kV teilweise in Beschreibungen gemischt verwendet, obwohl bei Freileitung offenbar 380 kV gemeint ist. Bei HGÜ Strecken sind es teilweise aber wirklich 400 kV.
Bye
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Die EVUs sprechen soweit ich weis (Aussage vom RWE bei der Besichtigung eines Umspannwerkes) intern sowieso nur von 100kV, 200kV und 400kV, auch wenn die Spannungen tatsÀchlich etwas anders sind. Ist halt einfacher als 110kV, 220kV, 380 (oder doch 400?) KV.
mfg. Markus
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Thus spoke Uwe Hercksen:

Das liegt daran, daß das nur die U_N, die "Nominal Voltages", also mehr oder weniger nur die Bezeichner dieser Spannungsebenen sind.
Viel entscheidender sind die U_M, die höchstzulÀssigen Dauerspannungen der Betriebsmittel. Das sind im europÀischen Hoch- und Höchstspannungsnetz 123kV, 245kV und 420kV.
Bis zu diesen Spannungen kann man also die jeweiligen Netze fahren, was bisweilen auch gemacht wird. Denn bei konstantem (Maximal-)strom der Leitungen lĂ€ĂŸt sich mit höherer Spannung natĂŒrlich mehr Leistung transportieren.
TschĂŒs,
Sebastian
--
http://www.baumaschinen-modelle.net
http://www.schwerlast-rhein-main.de
  Click to see the full signature.
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
On Mon, 20 Nov 2006 23:25:11 +0100, Sebastian Suchanek

Hallo,
aber von 380 auf 420 kV sind es so gerade mal 10,5 % mehr Leistung.
Bye
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Uwe Hercksen schrieb:

Oder eben geringere Transportverluste.
Gruß Dieter
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Uwe Hercksen schrieb:

Die Spannung geht aber im quadrat ein, und schon sind es 22% mehr.
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Metabastler schrieb:

Nein, S=Utrms*Itrms; bei konstantem Strom -> lineare Abhaengigkeit
Gruss Mario
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
wrote:

Hallo,
nur stimmt das in diesem Fall nicht weil der Strom gleich bleiben muss, sonst ĂŒberhitzt sich die Leitung. Im Quadrat stimmt nur wenn man den Wasserkocher einmal an 220 V und dann an 230 V anschliesst, da nehmen Strom und Spannung zu, deshalb das Quadrat.
Bye
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Thus spoke Uwe Hercksen:

Ja - und? Wenn Du magst, kannst Du auch anders herum rechnen: Bei konstanter Leistung entsprechen 10% höhere Spannung 10% weniger Strom. Das kann den Unterschied zwischen "Netzschutz spricht an" und "Netzschutz spricht nicht an" ausmachen. (Und wozu letzteres unter ungĂŒnstigen UmstĂ€nden fĂŒhren kann, hat man vor drei(?) Wochen gesehen...)
TschĂŒs,
Sebastian
--
http://www.baumaschinen-modelle.net
http://www.schwerlast-rhein-main.de
  Click to see the full signature.
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Dieter Wiedmann schrieb:

Das einzige WAS von manche EVUs angeblich gemacht wurde (ich glaube es aber nicht) war eine Anhebung der Mittelspannungsebene, um ohne Änderungen an den Trafos die Niederspannung auf 230/400V anzuheben. Die Wienstrom soll das gemacht haben, das erklärt aber nicht, warum ich an einem alten MS-NS-Trafo immer noch 218-220V messe, an neuren aber 230-235V... also ich halte es für ein Gerücht.
sg Ragnar
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Die kannte ich bisher noch nicht. Wo wird die verwendet?

Viele GrĂŒĂŸe
Ralph.
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Ralph A. Schmid, DK5RAS schrieb:

Haben wir hier im Betrieb hÀufiger, bei Verbrauchern mit höherer Leistung.
Bei uns gibts auch noch die 960V Ebene, als Zwischenkreis- spannung. Der Grund ist, dass wir damit noch unter der 1kV Grenze bleiben. Das macht die Sache dann etwas einfacher.
GrĂŒsze, Joa
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Ahja, ok, danke fĂŒr die Info.
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Wie Joachim schon schrieb in Industriebetrieben zur Versorgung von Maschinen grĂ¶ĂŸerer Leistung, ich habe es auch schon in einer Windkraftanlage gesehen (mehr Anlagen hab ich noch nicht "besichtigt"), auf den rund 100-150m zum Trafo (ca. 70-100m Turm, 30-50m Leitung vom Turm zur Trafostation direkt daneben) lohnt sich das auch, wenn man da Kupfer sparen kann.
mfg. Markus
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Markus Haastert schrieb:

Nicht nur das... größere Windkraftanlagen im Bereich >1MW haben gleich 690V Generatorspannung, um die Verluste auf den 100m vom Generator zum Turmfuß zu verringern. Im Turmfuß sitzt dann gleich ein Trafo auf 20kV. Ein Beispiel ist die Vestas V80.
sg Ragnar
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Maschinen
gesehen
zum
Das hatte ich eigentlich auch erwartet, das die direkt ab Generator 690V liefern. Normal mĂŒsste der Generator ja sowieso "universell" fĂŒr 400/690V sein, je nach dem ob die Wicklung im Stern oder Dreieck verschaltet wird. Oder haben die WKA >1MW dann 690V im Dreieck? Die WKA die ich meinte, hat 1MW Nennleistung, Typ FuhrlĂ€nder FL 1000.
mfg. Markus
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Markus Haastert schrieb:

Ach so, ich dachte du meinst der Generator würde 400V liefern und im Turm sei ein Trafo 400-690V. Ich nehme an, daß die Generatoren auf 400/690V ausgelegt sind, bin ich aber nicht sicher.
Könnte ich aber herausfinden.
sg Ragnar
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

GUt zu wissen. Also kann man die 690V auf jeden Fall als eine Standardspannung ansehen, nicht alltĂ€glich, aber auch nicht nur willkĂŒrlich bei einer einzigen Anwendung ausgewĂ€hlt. Wieder was gelernt :)
Add pictures here
✖
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Polytechforum.com is a website by engineers for engineers. It is not affiliated with any of manufacturers or vendors discussed here. All logos and trade names are the property of their respective owners.